Präriehunde finden neues Zuhause im Alsdorfer Tierpark

Putzig und äußerst verspielt

Im Alsdorfer Tierpark haben acht Präriehunde ein Zuhause gefunden

Guck mal, wer da guckt: Tierpark-Leiter Stefan Heffels (v.r.), Vorsitzender des Tierpark-Vereins Bürgermeister Alfred Sonders, stellvertretender Vorsitzender Ullrich Deinert, Geschäftsführer Karl Becher und Foga-Prokurist Ernst Erasmus haben Vergnügen an den possierlichen Nagern.
Guck mal, wer da guckt: Tierpark-Leiter Stefan Heffels (v.r.), Vorsitzender des Tierpark-Vereins Bürgermeister Alfred Sonders, stellvertretender Vorsitzender Ullrich Deinert, Geschäftsführer Karl Becher und Foga-Prokurist Ernst Erasmus haben Vergnügen an den possierlichen Nagern.

Alsdorf. Es ist wohl eins der muntersten Eckchen im Alsdorfer Tierpark. In direkter Nachbarschaft zum Erdmännchen-Gehege tummeln sich nämlich jetzt weitere putzige und äußerst verspielte Zeitgenossen: Acht besonders tagaktive Präriehunde sorgen für mächtig Action im „exotischen“ Teil des Tierparks – denn auch Weißbüscheläffchen beäugen dort neugierig die Besucher und kokettieren mit ihrem putzigen Spiel besonders mit den kleinen Tierfreunden im Park, sozusagen auf Augenhöhe.

Die Präriehunde spiegeln in dem rund 40 Quadratmeter großen Gehege die gelebte Nachbarschaft in der deutsch-niederländischen Region wider, sind doch drei der drolligen Nagetiere, die in ihrem Äußeren mehr einem Murmeltier ähneln, denn einem Hund, eine Schenkung der „Stichting AAP“ in Almere aus der niederländischen Provinz Flevoland. Auch dass drei Weißbüscheläffchen und ein Waschbär eine neue Heimat im Tierpark gefunden haben, ist der Stichting AAP zu verdanken.

Die fünf kleineren Präriehunde, gerade einmal vier Monate alt, die sich im Gehege munter tummeln, haben aus dem Zoo Hannover den Weg nach Alsdorf gefunden. Zu erkennen sind die Kleinen nicht nur an ihrer Körpergröße, sondern auch daran, dass sie die niederländischen erwachsenen Tiere mit ihrem Spiel gehörig auf Trapp halten. Zur Freude der Tierparkbesucher. Die können derzeit ähnliche Szenen auch im Erdmännchen-Gehege verfolgen. Dort hat sich nach nicht einmal einem Jahr im neuen Zuhause bereits Nachwuchs eingestellt. Elf Wochen alt ist dort „the next generation“.

Während die Erdmännchen auch gerne den einen oder anderen Happen Fleisch auf der Speisekarte finden, lassen die neuen Bewohner ihre kleinen Pfoten von tierischen Produkten. Präriehunde sind voll und ganz auf Obst und Gemüse eingeschworen. Eigentlich leben sie in der Prärie Nordamerikas. Sie werden etwa 30 bis 35 cm groß und erreichen ein Gewicht von 800 bis 1400 Gramm. Männchen sind im Schnitt etwas größer und auch schwerer als die Weibchen. Als tagaktive Tiere bleiben Präriehunde nachts in ihren selbst gegrabenen Erdhöhlen. Die beim Graben ausgehobene Erde wird um die Eingänge angehäuft, so dass bei Überschwemmungen kein Wasser hineinlaufen kann. Das machen die kleinen Nager auch in ihrem Tierpark-Gehege am Alsdorfer Weiher, so dass der Sand nur so durch die Gegend fliegt. Aber dass sie von Überschwemmungen bedroht werden, das wissen Tierpark-Leiter Stefan Heffels und sein Team zu verhindern. Versprochen, denn die niedlichen Tierchen sollen noch einige Jahre den Besuchern des Tierparks Freude bringen.

Info: Für die putzig-pummeligen Präriehunde können noch Patenschaften übernommen werden. Auskunft dazu erteilt Tierpark-Leiter Stefan Heffels unter 0157/73520036.

tierpark-alsdorf.de

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