Silvesterfeuerwerk: Sicherheitstipps und Appell zu verantwortungsvollem Umgang in der Silvesternacht.
29.12.2025: StädteRegion Aachen. Raketen und Knaller sind für viele Tradition. Die Feuerwerkskörper sind allerdings kein Spielzeug, sondern können zu Bränden und ernsthaften Verletzungen führen, so Kreisbrandmeister Tom Sprank. „In der Silvesternacht fahren die Feuerwehr und Rettungsdienste besonders viele Einsätze.“ Diese sind sowohl auf Verletzungen durch Feuerwerkskörper zurückzuführen als auch auf übermäßigen Alkoholkonsum. Da Rettungsdienst und Krankenhäuser ohnehin belastet sind, kann jede Verletzung zu weiteren Problemen in der Versorgung führen. Aus diesem Grund appelliert der Kreisbrandmeister, beim Umgang mit Feuerwerkskörpern Vorsicht walten zu lassen.
Eine besondere Gefahr stellen selbstgebastelte, nicht geprüfte oder sogar illegal eingeführte Silvesterknaller dar. Hier kann es schnell zu Unfällen kommen, die beispielsweise zu starken Verbrennungen führen. Um Kinder zu schützen, sollten Erwachsene mit ihnen über die Gefahren reden. Durch umsichtiges Verhalten können schwere Verletzungen verhindert werden. Damit man sich selbst und andere nicht gefährdet, sollten man diese Tipps der Feuerwehr dringend beachten:
Feuerwerk
- Feuerwerkskörper und Raketen gehören nicht in Kinderhände! Besonders Kinder sollte man außerdem vor unkontrollierten Feuerwerkskörpern wie Knallfröschen und Kreiseln schützen.
- Gleiches gilt auch für Menschen, die unter Alkoholeinfluss stehen. Feuerwerkskörper sollten in keinem Fall von (stark) alkoholisierten Menschen gezündet werden!
- Wer sich mit Raketen und Co. eingedeckt hat, sollte es in einem sicheren geschlossenen Behälter aufbewahren. Feuerwerk sollte nie am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen, aufbewahrt werden.
- Die Gebrauchshinweise der Hersteller sollten unbedingt beachtet werden. Bis auf wenige Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen strengstens verboten.
- Feuerwerkskörper sollten nicht unkontrolliert aus Fenstern oder von Balkonen geworfen werden.
- Nach dem Anzünden sollte ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden. Nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) sollten nicht nochmals angezündet werden.
- Feuerwerkskörper sollten nicht selbst hergestellt werden. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
- Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM-Kennzeichnung) verfügen.
Raketen richtig starten
- Achtung: Niemals Raketen aus der Hand starten lassen! Feuerwerkskörper immer vom Boden aus zünden und sich danach schnell entfernen.
- Raketen immer senkrecht starten! Das geht gut mit einer hohen Flasche, die in einem Flaschenkasten steht.
Häuser und Wohnungen schützen
- Türen und Fenster schließen sowie mögliche brennbare Objekte vom Balkon entfernen, um Brände durch Raketen zu verhindern.
- Für spezielle Tischfeuerwerke eine feuerfeste Unterlage verwenden und brennbare Gegenstände fernhalten.
Übrigens: Feuerwerk fällt unter das Sprengstoffgesetz und darf nur an Silvester und Neujahr entzündet werden. In unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände generell verboten. In manchen Kommunen sind Sonderregelungen zu beachten, zum Beispiel in der Aachener Innenstadt und im Bereich der Monschauer Altstadt. Dort ist das Zünden von Feuerwerk verboten. Tom Sprank: „Wenn sich alle an die grundlegenden Tipps halten, können Brände und schwere Unfälle größtenteils verhindert werden. Dann kann in der Silvesternacht sicher gefeiert werden und auch die Kollegen im Rettungsdienst und den Krankenhäusern werden nicht noch stärker als ohnehin schon belastet.“
Advent, Wärme und Sicherheit: Die Feuerwehr gibt Tipps für die Weihnachtszeit.
10.12.2025: StädteRegion Aachen. Was passt besser zur weihnachtlichen Stimmung als die Räume mit Kerzen, einem Adventskranz und Tannenzweigen zu dekorieren? Vor allem in der dunklen und kalten Zeit bringen so viele Menschen mehr Licht ins Haus. Die Atmosphäre ist schön, birgt aber auch Gefahren. „Viele Brände entstehen aus Unachtsamkeit“, so Tom Sprank, Kreisbrandmeister der StädteRegion. In der Weihnachtszeit muss die Feuerwehr häufig wegen brennender Adventsgestecke und Weihnachtsbäume ausrücken. „Besondere Vorsicht gilt bei Kerzen, Gesteck und anderem Baumschmuck.“ Wenn es dann doch brennt, rät Sprank: „Machen Sie gezielt einen Löschversuch. Für den Fall der Fälle bietet sich an, einen geeigneten Feuerlöscher oder alternativ auch bereits mit Wasser gefüllte Eimer bereit zu halten. Wichtig ist aber: Kann der Brand nicht beim allerersten Versuch gelöscht werden, bringen Sie sich und andere in Sicherheit und wählen Sie umgehend den Notruf 112.“ Eigene Löschversuche sollten auch nur dann unternommen werden, wenn man sich selbst oder andere dabei nicht in Gefahr bringt!
Damit es besinnlich bleibt, hat Tom Sprank konkrete Empfehlungen, die die Brandgefahr senken:
- In jedem Fall wird die Verwendung von elektrischen Kerzen – insbesondere LED – und Lichtern mit VDE-Zeichen anstelle von Wachskerzen empfohlen.
- Kerzen brauchen einen festen Stand. Sie sollten nie ohne Aufsicht brennen und nur dort, wo Kinder sie nicht erreichen können.
- Weihnachtliche Kränze und Gestecke sollten ausschließlich in ausreichendem Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen stehen und das nur auf feuerfesten Unterlagen.
- Wer auf echte Kerzen nicht verzichten will, sollte nicht tropfende Kerzen wählen und diese sicher in einem nicht brennbaren Kerzenhalter aufstellen.
- An einen ausreichenden Höhen- und Seitenabstand der Kerzen zu anderen brennbaren Materialien sollte gedacht werden.
- Der Weihnachtsbaum sollte in jedem Fall standsicher aufgebaut und gegen Umkippen gesichert werden. Dabei ausreichend Abstand zu anderen brennbaren Gegenständen (z. B. Vorhänge, Teppiche, Möbel) lassen.
- Vertrocknete Zweige sollten sofort entfernt werden, da sie explosionsartig verbrennen.
- Rauchmelder sind Lebensretter und warnen rechtzeitig vor einem Feuer und Rauchentwicklung in der Wohnung.
- Auf Fluchtwege achten! Türen, Flure und Treppen sollten nicht zugestellt werden.
In diesem Sinne wünschen die StädteRegion Aachen und Kreisbrandmeister Tom Sprank sowie die Feuerwehren in der StädteRegion Aachen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.
Advent, Kerzen und Besinnlichkeit: Die Feuerwehr gibt Tipps für die Weihnachtszeit.
17.12.2024: Kerzen, ein Adventskranz und Tannenzweige dekorieren den ein oder anderen Raum und sorgen für weihnachtliche Stimmung. Das Ambiente ist sehr schön, birgt aber auch Gefahren. „Viele Brände entstehen aus Unachtsamkeit“, so Thomas Sprank, Kreisbrandmeister der StädteRegion. In der Weihnachtszeit muss die Feuerwehr häufig wegen brennender Adventsgestecke und Weihnachtsbäume ausrücken. „Besondere Vorsicht gilt bei Kerzen, Gesteck und anderem Baumschmuck.“ Wenn es dann doch brennt, rät Sprank: „Machen sie gezielt einen Löschversuch. Für den Fall der Fälle bietet sich an, einen geeigneten Feuerlöscher oder alternativ auch bereits mit Wasser gefüllte Eimer vorzuhalten. Wichtig ist aber: Kann der Brand nicht beim allerersten Versuch gelöscht werden, bringen Sie sich und andere in Sicherheit und wählen Sie umgehend den Notruf 112.“ Eigene Löschversuche sollten auch nur dann unternommen werden, wenn man sich selbst oder andere dabei nicht in Gefahr bringt!
Damit es besinnlich bleibt, hat Thomas Sprank konkrete Empfehlungen, die die Brandgefahr senken:
- In jedem Fall wird die Verwendung von elektrischen Kerzen – insbesondere LED – und Lichtern mit VDE-Zeichen anstelle von Wachskerzen empfohlen.
- Kerzen brauchen einen festen Stand. Sie sollten nie ohne Aufsicht brennen und nur dort, wo Kinder sie nicht erreichen können.
- Weihnachtliche Kränze und Gestecke sollten ausschließlich in ausreichendem Sicherheitsabstand zu brennbaren Gegenständen stehen und das nur auf feuerfesten Unterlagen.
- Wer auf echte Kerzen nicht verzichten will, sollte nicht tropfende Kerzen wählen und diese sicher in einem nicht brennbaren Kerzenhalter aufstellen.
- An einen ausreichenden Höhen- und Seitenabstand der Kerzen zu anderen brennbaren Materialien sollte gedacht werden.
- Der Weihnachtsbaum sollte in jedem Fall standsicher aufgebaut und gegen Umkippen gesichert werden. Dabei ausreichend Abstand zu anderen brennbaren Gegenständen (z.B. Vorhänge, Teppiche, Möbel) lassen.
- Vertrocknete Zweige sollten sofort entfernt werden, da sie explosionsartig verbrennen.
- Rauchmelder sind Lebensretter und warnen rechtzeitig vor einem Feuer und Rauchentwicklung in der Wohnung.
- Auf Fluchtwege achten! Türen, Flure und Treppen sollten nicht zugestellt werden.
In diesem Sinne wünschen die StädteRegion Aachen, Kreisbrandmeister Thomas Sprank und seine Stellvertreter Joachim Wynands und Axel Johnen sowie die Feuerwehren in der StädteRegion Aachen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.
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