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Grenzenlos – Geschichten von Freiheit und Freundschaft

28.06.2018, 9:00 - 10:30

3,00€
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Grenzenlos – Geschichten von Freiheit und Freundschaft

Was können Filme über und für Kinder in Flucht- und Krisensituationen leisten? Kann Filmarbeit Leid lindern oder gar Hoffnung geben? Und was können Filme den Kindern über die reine Vorführung hinaus mit auf den Weg geben an Ideen für ihre Zukunft, an Hoffnung und Energie? „Grenzenlos“ begann als Projekt des Goethe-Instituts. Unter dem Titel Missing Movies wurde zum Dreh non-verbaler Kurzfilme in Flüchtlingslagern aufgerufen. Es entstanden Animations- und Spielfilme sowie dokumentarische Werke mit einer Länge von 8 bis 12 Minuten, die mit Dokumentarmaterial zu einem Episodenfilm kombiniert wurden.

Non-verbaler Episodenfilm für Kinder und Erwachsene von Nazgol Emami, Diana Menestrey & Camilo Colmenares, Madeleine Dallmeyer, Khaled Nawal, Sandra Dajani Deutschland 2017, 80 Min

Gruppen-/Schulvorstellungen
Anmeldung erbeten: buchung@apollo-aachen.de

Im Rahmen der Ausstellung „Holzpferd, Puppe, Zinnsoldat. Historisches Spielzeug aus 5 Jahrhunderten“ im Couven Museum Aachen, Hühnermarkt 17. Eintritt zur Ausstellung frei bis einschl. 21 J.

Holzpferd, Puppe, Zinnsoldat  – Historisches Spielzeug aus fünf Jahrhunderten

Kinder haben zu allen Zeiten und in allen Kulturen mit Spielzeug gespielt. Die Freiräume, die man ihnen dafür gewährte, waren je nach den Lebensumständen / nicht anders als heute / sehr
unterschiedlich. Spielzeug diente schon immer zur Beschäftigung und Freude der Kinder. Spielen bedeutete Weltaneignung und Fantasietätigkeit, aber auch Einübung in soziale Rollen und Geschlechterprägung.
Mittelalter und Frühe Neuzeit standen dem Kinderspiel noch sehr zwiespältig gegenüber. Ob als nützliche Vorbereitung auf das Erwachsenenalter angesehen oder als nutzloser Zeitvertreib, das Spiel der Kinder glaubte man, vor allem lenken und in Schranken halten zu müssen.
Den eigenen Wert des Spiels für die Entwicklung der Heranwachsenden wussten erst Aufklärungszeit und Romantik zu schätzen. Im 19. Jahrhundert füllten sich die neuen bürgerlichen Kinderzimmer mit Spielzeug und Büchern. Steigende Nachfrage bescherte der Spielwaren-Hausindustrie, wo nicht selten auch Kinder das Spielzeug für andere Kinder mit
produzierten, großen Aufschwung. Die noch erhaltenen Beispiele aus dieser frühen Zeit verdienen besondere Aufmerksamkeit.

Das Couven Museum präsentiert über 80 Spielobjekte aus fünf Jahrhunderten. Der Bogen reicht von den Aachen-Raerener Keramikfunden der Renaissancezeit bis zum Teddy und zum Blechspielzeug des frühen 20. Jahrhunderts. Vom silbernen Posthörnchen bis zum Gesellschaftsspiel sind Spielzeuge für alle Altersgruppen vertreten. Zu den besonderen
Höhepunkten zählen Puppen, Baukästen, Holz- und Zinnfi guren sowie weiteres „lehrreich unterhaltsames“ Spielgerät aus den Jahren 1680 bis 1860. Ergänzt durch Beispiele aus Kunst und Fotografi e bietet die Ausstellung ein Panorama zur Geschichte des Kinderspiels im Wechsel seiner Deutungen und Freiheitsgrade. Das Rahmenprogramm geht insbesondere
der Frage nach, welche Räume und Möglichkeiten sich Kindern heute zum Spielen eröffnen oder auch schließen.

Mehr zur Ausstellung unter: www.couven-museum.de

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Details

Datum:
28.06.2018
Zeit:
9:00 - 10:30
Eintritt:
3,00€
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, , , ,
Website:
www.couven-museum.de

Veranstaltungsort

Couven-Museum
Hühnermarkt 17
Aachen,52062Deutschland
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