Suermondt-Platz

Der neue Suermondt-Park ist eröffnet worden

Mitten in der Stadt: Der neue Suermondt-Park ist am Mittwoch eröffnet worden

Foto: Stadt Aachen/Nadine Jungblut

  • Der neue Suermondt-Park ist am Mittwoch von Bezirksbürgermeisterin Marianne Conradt und Umweltdezernent Dr. Markus Kremer eröffnet worden.
  • Viele Menschen aus dem Viertel, aus Kindergärten und Schulen waren zur Eröffnung gekommen.
  • Die Bauarbeiten konnten früher beendet werden als geplant, der von der Politik vorgegebene Kostenrahmen wurde eingehalten.

Die Sonne strahlte, als Bezirksbürgermeisterin Marianne Conradt den neuen Suermondt-Park zusammen mit Umweltdezernent Dr. Markus Kremer eröffnete. „Ich freue mich sehr, diesen herrlich neu gestalteten Spielplatz und Park mit so vielen Menschen gemeinsam eröffnen zu können“, sagte sie.

Und tatsächlich: Richtig viele Leute waren gekommen zur offiziellen Eröffnung. Kinder aus der Kindertagesstätte und Grundschule Beeckstraße, Schülerinnen und Schüler aus dem Paulus-Julius-Reuter-Berufskolleg, Nachbarn aus dem Suermondtviertel, Akteuren des „Gemeinschaftsgartens“ sowie Bezirksvertreter, Ratspolitiker und Verwaltungsmitarbeiter.

Angebote für jede Altersgruppe

In diesem neuen Park gibt es für jede Altersgruppe Angebote“, sagte Bezirksbürgermeisterin Conradt: „Es ist richtig klasse geworden“. Froh sei sie auch, dass das Projekt „Gemeinschaftsgarten“ in den neuen Suermondt-Park integriert worden ist. Sie appellierte an alle, mit dem neuen Park mitten in der Innenstadt gut, pfleglich und verantwortungsvoll umzugehen.

Auch Umweltdezernent Dr. Markus Kremer findet es „richtig toll“, was an dieser Stelle in der Innenstadt entstanden ist. Er überlegte laut, wann er mal mit seinen Kindern dorthin gehen werde. „Wir konnten im Rahmen des Budgets bleiben, das uns die Politik zur Verfügung gestellt hatte“, erläuterte Kremer. Die Baukosten für die Realisierung des neuen Suermondt-Parks mit neuen Wegen, Sitzbänken, Spielanlagen sowie einem Bolz- und Basketballplatz belaufen sich auf rund 728.000 Euro.

Umgestaltung früher beendet als geplant

Überdies betonte der Dezernent, dass die Arbeiten früher beendet werden konnten als geplant. Ursprünglich war die Eröffnung erst für Juli 2016 vorgesehen. Die Freiräume an Richard- und Martin-Luther-Straße waren seit Anfang des Jahres umgestaltet worden.

Der neue Quartierspark konnte hier entstehen, weil vor Jahren ein leerstehendes, städtisches Gebäude in der Richardstraße abgerissen und die komplette Fläche neu betrachtet werden konnte. Überdies bot sich mit dem Abriss und der Überplanung die Gelegenheit, die früheren Defizite dieses Areals beseitigen zu können: das damals abweisende Erscheinungsbild sowie veraltete Spielgeräte oder schlecht nutzbare Sportanlagen.

Umfangreiches Planungsverfahren

In einem umfangreichen Planungsverfahren mit „Parkwerkstatt“ und „Planungsspaziergängen“ wurden die Ideen von Erwachsenen und Kindern berücksichtigt. Anfang 2013 legten CDU und Grüne einen Ratsantrag vor. Im darauffolgenden Mai wurden die grundlegenden Beschlüsse in der Bezirksvertretung Mitte und in den Fachausschüssen gefasst. Im September des Jahres folgten die „Park-Werkstatt“ und der „Planungsspaziergang mit Kindern“.

Im Juli 2014 wurde der darauf aufbauende Planungsentwurf der Öffentlichkeit vorgestellt, einige Monate später folgte der Baubeschluss in den politischen Gremien. Bis zum Baubeginn Anfang 2016 verging dann nochmals ein Jahr für die Ausführungsplanung, die Ausschreibung und die Vergabe an ein Unternehmen für Garten- und Landschaftsbau.

Bislang zu wenig Grün im Suermondtviertel

Die Abteilung für Umweltvorsorge- und Grünplanung des Fachbereichs Umwelt hat den gesamten Planungsprozess (Entwurf, Planung, Vergabe und Bauleitung) mit ihren eigenen städtischen Mitarbeitern umgesetzt. Baulich umgesetzt wurde es dann durch eine Firma für Garten- und Landschaftsbau.

Das Suermondtviertel hatte bisher viel zu wenige Grünanlagen. Nun ist ein neuer „Freiraum für alle“ entstanden, mit neuen Öffnungen, höherer Aufenthaltsqualität und besseren Spiel- und Sportmöglichkeiten, der von den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie von den zahlreichen Kindertagesstätten und Schulen des Quartiers ausgiebig genutzt werden kann.

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