Sibylle Keupen: Oberbürgermeisterin in Aachen 2020

Bitte beachten: Zur Zeit finden aufgrund der aktuellen Bestimmungen fast keine Veranstaltungen statt.

100 Tage Oberbürgermeisterin für Aachen
Sibylle Keupen zieht eine erste Bilanz

Video-Konferenz: Anmeldung für Interessierte bis zum 11. Februar

Pressemitteilung vom 9.2.2021

·        Start mit Krisenmanagement
·        Neue Formate des Bürger*innendialogs
·        Klimaschutz und Mobilitätswende als größte Aufgaben  

Ein ruhiger Start ins Amt war es definitiv nicht. Der erste Tag als Oberbürgermeisterin fiel zusammen mit dem bis heute höchsten Stand der Inzidenz in der StädteRegion Aachen. Angesichts von 283 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen und der Weihnachtszeit in nicht allzu weiter Ferne, tagte der Krisenstab unter höchstem Druck. Parallel dazu baute Sibylle Keupen ihren direkten Mitarbeiter*innenstab auf und machte sich – nun aus direkter Nähe – ein Bild der Verwaltung und des neuen Teams von rund 5.800 Kolleg*innen. Gewünscht hätte sie sich diese Begegnungen persönlich, möglich war das allerdings nur noch in wenigen Fällen. Schwierig war auch der Start in der neuen politischen Konstellation. Rat und Ausschüsse mussten sich erst konstituieren, klare Mehrheitsverhältnisse waren dabei nicht abzusehen, informelle Gespräche schwer möglich. Gleichzeitig war die Erklärung des Aufsichtsrats von Continental, die Reifenproduktion in Aachen einzustellen, gerade vier Wochen alt und rund 1.800 Arbeitsplätze schwer. „Im Vordergrund stand erst mal in fast allen Bereichen das Krisenmanagement, egal ob Gesundheit, Wirtschaft, Soziales, Familie oder Kultur“, so Keupen im Rückblick.

Neue Formate des Bürger*innendialogs

Dennoch ließen sich erste Linien und Schwerpunkte schnell erkennen. Von Anfang an wandte sich die Oberbürgermeisterin per Video an die Aachener Bevölkerung. Inzwischen ist das Freitags-Video mit dem Blick auf die Woche schon Standard, sind neue digitale Formate des Bürger*innendialogs im Blick, die zurzeit noch sorgfältig konzipiert, teils aber auch schon umgesetzt werden. Dazu gehören eine auf YouTube übertragene Veranstaltung mit ausgelosten Aachener*innen am 17. Februar und in Folge regelmäßige Treffen – erst noch digital, bald hoffentlich auch wieder persönlich – im Oecher Lab am Kapuzinerkarree. Sibylle Keupen erklärt dazu: “Mir fehlt der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, und zwar enorm. Ich halte diesen Austausch für extrem wichtig, um am Puls der Zeit zu bleiben. Ich muss als Oberbürgermeisterin wissen, was die Themen sind, die die Stadt bewegen.” Den bisherigen Fachbereich Verwaltungsleitung umzudefinieren in den Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung ergab sich daraus als logische Konsequenz.

Mobilitätswende als Gewinn für alle Menschen dieser Stadt

Sibylle Keupen versteht es als eine ihrer zentralen Aufgaben, den Menschen dieser Stadt die Chancen des Mobilitätswandels aufzuzeigen. Bessere Luft, mehr Grün, mehr Raum für Menschen, weniger Lärm und weniger Gefahrenzonen für Alle: „Ich bin mit einem klaren Auftrag der Bürgerinnen und Bürger gewählt worden, für eine Politik, die die Verkehrswende schaffen will. Das löst natürlich auch viele, teils heftige Diskussionen aus. Ich stehe dabei für Dialog. Aber ich habe das Ziel immer vor Augen.“ Dabei gilt die Devise: Wenn sich aus den Dialogveranstaltungen Lösungen ergeben, die besser sind als die der Verwaltung, hat sich der Zweck des Dialogs bestens erfüllt. Er dient nicht als Selbstzweck, sondern dazu, das Ergebnis zu optimieren.

Gemeinsame Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger

Eine wichtige Basis der kommenden Arbeit bildet der städtische Haushalt, der im Entwurf vorliegt und bis Ende März von der Politik verabschiedet werden muss. Teil des Haushaltsplanentwurfs ist ein Volumen von 100 Millionen Euro, das bis 2024 eingesetzt werden soll, um den Klimaschutz in Aachen wirksam nach vorne zu bringen. 36 der 70 Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept sind bereits geplant und im Entwurf hinterlegt. Fehlt nur noch das zugehörige neue Dezernat, das der Rat bereits beschlossen hat. Die Stellenausschreibung läuft.

„Eine Stadt ist nur zukunftsfähig, wenn sie auch handlungsfähig ist. Dabei geht es vor allem um die gemeinsame Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, das muss uns allen klar sein“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen mit optimistischem Blick auf die nächsten 100 Tage.


100 Tage Oberbürgermeisterin für Aachen

Sibylle Keupen lädt Aachener Bürger*innen zum Dialog ein
Am 9. Februar ist Sibylle Keupen 100 Tage im Amt der Oberbürgermeisterin. Interviews mit der Presse sind zu diesem Anlass üblich. Die Oberbürgermeisterin bezieht jetzt aber erstmals auch Bürger*innen in den Dialog mit ein. „Das direkte Gespräch auf Augenhöhe mit den Bürger*innen ist mir sehr wichtig“, erklärt sie. „Für die Arbeit im Rathaus brauche ich den Austausch mit den Menschen unserer Stadt, der leider im Moment viel zu kurz kommt.“„Mir ist klar, dass ich in Corona-Zeiten mit den Bürger*innen nicht den persönlichen Kontakt aufnehmen kann, den ich mir dringend wünsche“, so Keupen.

Deshalb lädt sie erstmals zu einem Online-Austausch ein. Geplant ist eine Video-Konferenz, zu der sich Interessierte bis zum 11. Februar unter der Mailadresse 100tage_oberbuergermeisterin@mail.aachen.de anmelden können. Benötigt werden der Name, eine Telefonnummer und das Thema, über das sie mit der Oberbürgermeisterin sprechen möchten. Zehn Bürger*innen werden ausgelost.

Am 17. Februar können sie dann von 18.00 bis 19.30 Uhr per Zoomkonferenz direkt mit Sibylle Keupen ins Gespräch kommen. Damit auch weitere Bürger*innen die Gelegenheit haben, aktiv teilzunehmen, wird das Gespräch auf dem YouTube-Channel der Stadt Aachen live übertragen. Fragen, Anmerkungen und Kommentare sind per Chat möglich. „In den ersten 100 Tagen haben wir viel auf den Weg gebracht. Bürger*innendialog, Klimawandel, Mobilität und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung sind große Themen“, zieht die Oberbürgermeisterin erste Bilanz.

Trotz der langen, arbeitsreichen Tage genießt sie die neue Aufgabe: „Ich habe viel auf der Agenda. Spannendes, Herausforderndes und auch Bewegendes. Besonders wichtig ist mir aber, nah an den Menschen dieser Stadt zu sein, ihre Sorgen und Nöte zu kennen.“  Wer einen kleinen Blick in den Alltag einer Oberbürgermeisterin werfen möchte, ist herzlich eingeladen, an der Verlosung teilzunehmen. Sibylle Keupen freut sich auf interessante Gespräche und hofft auf viele Teilnehmer*innen.


Neujahrsansprache von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen

12.1.2021: Aufgrund der Rahmenbedingungen (Corona) fand die Neujahrsansprache nicht im Rathaus statt: In der Regel wird die Rede traditionell im festlichen Rahmen des Krönungssaals vor Vertreter*innen der Aachener Vereine gehalten. In diesem Jahr spricht Sibylle Keupen über youtube (mit Untertiteln) zu den Aachenerinnen und Aachenern.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen stellt ihr neues Team vor

  • Sechs Mitglieder des Teams sind inzwischen bekannt; drei weitere sollen in den kommenden Wochen folgen
  • Vorerst bezieht die Oberbürgermeisterin ein Arbeitszimmer im Aachener Rathaus. Nach Abschluss entsprechender Bauarbeiten wird sie mit ihrem Team in das Verwaltungsgebäude Katschhof ziehen.
  • Der Bürger*innendialog steht hoch auf der  Agenda von Sibylle Keupen. Angedacht ist unter anderem eine regelmäßige Bürgersprechstunde im Haus Löwenstein, die aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie jedoch digital starten wird.

2.11.2020: Drei Tage nach der offiziellen Amtsübergabe stellte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am heutigen Montag, 2. November, die ersten Mitglieder ihres neuen Teams vor und gab auch einen ersten Einblick in ihr Programm für Aachen als Modellstadt nachhaltiger Entwicklung.

Ab Januar 2021 wird Helmut Ludwig (65), seit 2007 Fraktionsgeschäftsführer der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Rat der Stadt Aachen, persönlicher Referent Sibylle Keupens.

Silke Krieg (55) wird Referentin für strategische Kommunikation. Die studierte Politologin ist Coach für Kommunikation und Führungskräfte, schrieb zwölf Jahre lang für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und gewann Fernseherfahrung bei stern TV und Explosiv. Seit 2009 ist sie stellvertretende Bürgermeisterin von Oer-Erkenschwick sowie Mitglied des Kreistages Recklinghausen. Silke Krieg teilt sich ihre Stelle mit Sirit Coeppicus (48),  die ab sofort Referentin für digitale Kommunikation ist. Die Redakteurin, Texterin und Social Media Managerin arbeitete in den vergangenen Jahren in Aachen bei der Grün Alpha Fundraising GmbH als Assistentin der Geschäftsführung sowie an der FH und RWTH als Projektleiterin. Seit 2018 ist sie Inhaberin der Textagentur „Textwelle“ sowie Gründerin des lokalen Netzwerks für Unternehmerinnen “Frau mit Bizz”.

Michael Klee (59) ist neuer Referent für Recht, Soziales und Bildung. Er war stellvertretender Leiter des Aachener Rechtsamts bevor er im September 2009 als Referent von Oberbürgermeister Marcel Philipp tätig wurde. Ab 2012 amtierte er als Beigeordneter der Stadt Kempen für die Themen Jugend und Familie, Bildung und Soziales.

Dr. Jutta Bacher (55) wird Leiterin des städtischen Fachbereichs „Presse und Marketing“. Diese Funktion hatte sie ab September bereits kommissarisch übernommen. Jutta Bacher war davor seit 2012 Leiterin der Abteilung „Marketing“ und später stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Presse und Marketing.

Oliver Schiffers (50) kümmert sich ab dem 1. Dezember im Zukunftsteam von Sibylle Keupen um die Themen „Digitalisierung, Wissenschaft und Wirtschaft“. Seine Erfahrung als mehrfacher Gründer digitaler Startups und Unternehmer gibt der gebürtige Aachener aktuell als Mentor im Digital Hub Aachen weiter. Bis jetzt ist Oliver Schiffers als Bereichsleiter Digitale Transformation bei der internationalen Unternehmensberatung Publicis Sapient beschäftigt.

Noch besetzt werden sollen in den kommenden Wochen die Leitung des Fachbereichs Verwaltungsleitung, eine Stelle für die Themen „Umwelt, Mobilität und Stadtentwicklung“ im Zukunftsteam der Oberbürgermeisterin sowie eine Funktion für den Bürger*innendialog.

Der Bürger*innendialog steht ganz oben auf der  Agenda von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Angedacht ist eine regelmäßige Bürgersprechstunde im Haus Löwenstein, die aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie jedoch digital starten wird, genauso wie der Aufbau einer Fachabteilung „Bürger*innendialog“ in der Verwaltung und die Einrichtung eines Bürgerrats im Losverfahren für Verkehr.

Obwohl Sibylle Keupen heute „tatsächlich mit persönlichen Dingen“ ins Aachener Rathaus eingezogen ist, wird ihr ständiger Aufenthalt dort begrenzt sein. Sobald im Januar die entsprechenden Bauarbeiten im Verwaltungsgebäude Katschhof abgerundet sind, wird sie dort mit ihrem Team „nahe bei der Kämmerin und den Fraktionen, zwischen Verwaltung und Rat“ einziehen. Ihr Arbeitszimmer im  Rathaus soll dann nur noch für repräsentative Termine und Besprechungen genutzt werden. „Ich brauche die kurzen Wege zu meinem Team und den Menschen, die mich unterstützen. Und das Rathaus ist für mich mehr Museum als Arbeitsort“, sagt die Oberbürgermeisterin.

Pläne gibt es genug

Pläne gibt es genug. Gemeinsam mit der Verwaltung möchte Sibylle Keupen so zum Beispiel noch im Herbst und Winter mindestens 500 Bäume in der Stadt pflanzen. Leerstehende Ladenlokale sollen für neue Nutzungen öffnen und der Büchel perspektivisch „als Seele der Stadt“ entwickelt werden. Wichtig ist ihr auch, die bereits angelaufene Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten mit Hilfe von „Kümmer*innen vor Ort zu unterstützen. Die einzelnen Mobilitätskonzepte der Stadt möchte Sibylle Keupen zu einem Gesamtkonzept schnüren und  prioritär umsetzen. Aachen soll ein junges, urbanes Zentrum werden, mit einer Clubkultur, Start Ups und einer lebendigen Innenstadt. Und nicht zuletzt sind ihr die Sicherung der Arbeitsplätze bei Conti und der Erhalt des Standortes als Produktionsstätte der Zukunft wichtig.

„Wir werden diese Ziele ab jetzt gemeinsam Schritt für Schritt bearbeiten. Die Menschen in der Stadt sollen so bald wie möglich Veränderungen spüren und auch in Experimentierräume mit einbezogen werden“, verspricht Sibylle Keupen. Und weiter: „Ich möchte kurz-, mittel- und langfristig etwas Nachhaltiges in Aachen bewegen.“


Sibylle Keupen ist Oberbürgermeisterin von Aachen

30.10.2020: Wechsel an der Spitze des Aachener Rathauses: Nach elf Jahren als Aachener Oberbürgermeister übergab Marcel Philipp die Amtsgeschäfte jetzt an seine Nachfolgerin Sybille Keupen.

Keupen, erste Oberbürgermeisterin nach 256 Vorgängern, nimmt am kommenden Montag, 2. November, ihre Arbeit im Aachener Rathaus auf.

Oberbürgermeisterin Sybille Keupen und Marcel Philipp
Foto: Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Marcel Philipp bedankte sich sehr ausdrücklich bei „allen Menschen, die mich in den vergangenen Jahren unterstützt haben“, aber vor allem bei den rund 5.600 Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, die er immer als „mein Team und meine Mannschaft“ erfahren habe. Philipp überreichte Sybille Keupen verschiedene große und kleine Symbole, die die breite Aufgabenpalette eines Oberbürgermeisters / einer Oberbürgermeisterin repräsentieren – von der Amtskette über die Ratsglocke, die er in seiner Amtszeit „kein einziges Mal benutzt habe“ bis hin zu einem Aachen-Schirm für die zukünftige „Schirm- und Schutzfrau der Aachener“ sowie auch die ersten Visitenkarten für die neue Verwaltungschefin.  

Sybille Keupen, die in der Ratssitzung am 4. November vereidigt offiziell in ihr Amt eingeführt wird, bedankte sich bei Marcel Philipp, der ihr die neue Aufgabe „seit fünf Wochen mit viel Herz“ nahe gebracht habe und erklärte, dass sie sich sehr auf ihren Arbeitsbeginn freue. „Jetzt wird es ernst“ sagte Aachens neue Oberbürgermeisterin.

Das Ergebnis bei der Wahl


Hier der Link zu den Ergebnissen


Oberbürgermeister Aachen: Stichwahl zwischen Sibylle Keupen (Grüne) und Harald Baal (CDU)

Bei der Wahl zum Oberbürgermeister erreichten die meisten Stimmen Sibylle Keupen mit 39.662 und Harald Baal mit 25.253 Stimmen. Die Stichwahl der beiden Bewerber findet am Sonntag, 27. September, statt. Gültige Stimmen waren insgesamt 101.999 abgegeben worden. Dabei dürfte Sibylle Keupen die besten Chancen haben, erste Oberbürgermeisterin von Aachen zu werden.

Damit entfielen auf Sibylle Keupen ca. 39% und auf Harald Baal ca. 25% der Stimmen. Mathias Dopatka (SPD) erreichte 23%.

Eine Frage und die Antwort von der Kandidatin und den Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt in Aachen

29.9.2020: Anlässlich der Kommunalwahl in Aachen 2020 haben wir der Kandidatin und allen Kandidaten, die sich als Oberbürgermeister bewerben, die folgende Frage gestellt:

“Was möchten Sie konkret in Ihrer Amtszeit für Familien tun?”

Wir hatten darum gebeten, eine Antwort möglichst bis zum 28.8.2020 zu erhalten. Hier veröffentlichen wir die Antworten ungekürzt als Zitate, so wie wir die Antworten erhalten haben. Insgesamt haben uns sechs Kandidaten und eine Kandidatin geantwortet. Die Reihenfolge ergibt sich aus dem Ergebnis der letzten Wahl.

Die Wahl findet am 13. September 2020 statt.

Nachfolgend eine Liste, sortiert nach Eingang des Beitrags:

Mehr als 1.300 Kandidat*innen haben sich am WDR Kandidatencheck 2020 beteiligt: Sie wollen am 13. September Bürgermeister*in, Oberbürgermeister*in oder Landrat/Landrätin in NRW werden und so Politik vor Ort gestalten.
Die 3-minütigen Videos finden ihr unter kandidatencheck.wdr.de


Wahl zum Oberbürgermeister: Die Antworten


Sibylle Keupen (Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen)

Sibylle Keupen Grüne Oberbürgermeisterin Aachen

Eine Stadtpolitik muss sich immer an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen und damit auch an Familien ausrichten. Sie sind die Zukunft unserer Stadt, deshalb müssen wir Rahmenbedingungen für eine chancengerechte Bildung und attraktive Freizeitmöglichkeiten bieten.

Familien brauchen eine verlässliche Kinderbetreuung, dafür müssen die Rahmenbedingungen flexibler gestaltet werden, damit Beruf und Familie einfacher miteinander verbunden werden können. Für Kinder sind kurze Wege zu Kita und Schule wichtig, sie sollen selbstständig und sicher in der Stadt unterwegs sein können, damit sie bereits auf dem Weg ihre Umwelt eigenständig entdecken können.

Konkret werde ich mich für eine optimale Ausstattung der Schulen einsetzen, jedes Kind in Aachen sollte gerne auf die Toilette in der Schule gehen. Ich möchte Schulen öffnen, damit Kinder dort ihre gesamten Potentiale entfalten können und sie stark für das Leben werden, unabhängig von ihrer Herkunft. Hierfür brauchen wir mehr multiprofessionelle Teams, gemeinsam mit Akteuren aus der Stadtgesellschaft kann so Bildung ganzheitlich auf eine breite Basis gestellt wird. 
Wir brauchen außerdem Räume in denen Kinder und Jugendliche sich selbstbestimmt entwickeln können. Verbände und Vereine bieten hier wichtige Erfahrungsfelder und müssen angemessen gefördert werden. Ein Kinder,- und Jugend Parlament, mit eigenen Finanzmitteln ausgestattet, schafft die Basis für echte Partizipation und bietet den Einstieg in die aktive Mitgestaltung von Stadtgesellschaft. 

Als Oberbürgermeisterin werde ich mit den Aachener Grundschulen eine Kinderbürgermeister*in wählen. In den Schulferien werden wir gemeinsam im Rathaus die Stadt vertreten, leiten und mit den Dezernaten und Politik über die wichtigen Themen der Stadt diskutieren.
Stadtplanung muss stärker die Perspektive von Kindern und Jugendlichen einnehmen. Deshalb sollen sie direkt an den Planungsprozessen beteiligt werden und zwar nicht nur wenn es um Spielplätze geht, sondern auch dann wenn es um das große Ganze geht, denn es ist auch ihre Stadt in der sie gut aufwachsen sollen.

Mehr Infos auf der Webseite von Sibylle Keupen

Harald Baal (Oberbürgermeisterkandidat der CDU)

Oberbürgermeister Harald Baal Kandidat CDU
Kommunalwahl 2020

Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Deshalb verdienen sie und ihre Familien besondere Aufmerksamkeit der Politik.

Ein breites Betreuungs- und Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche ist eine wichtige Grundlage für eine gute Zukunft der Jüngsten unserer Gesellschaft. Schon in den letzten zehn Jahren als Fraktionsvorsitzender der Aachener CDU habe ich mich dafür eingesetzt, unsere Kita- Tagespflege- und Schullandschaft bedarfsgerecht auszubauen. Dies werde ich auch als Oberbürgermeister fortsetzen. Bei den Kitas kommt es auf eine vielfältige Mischung freier Träger an. Wichtig ist, dass sich das Betreuungsangebot an den Kindern und Eltern orientiert. Deshalb möchte ich tragfähige, bedarfsorientierte Lösungen wie beispielsweise die Randzeitenbetreuung weiterentwickeln. Auch in der Schulpolitik stehen die Bedürfnisse der Kinder und Eltern an erster Stelle. Getreu dem Motto „kurze Beine, kurze Wege“ sollen gerade im Grundschulbereich wohnortnahe Angebote bestehen bleiben. Außerdem ist mir wichtig, ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges OGS-Angebot zu erhalten und weiter auszubauen. Eine moderne Schulausstattung hängt maßgeblich von einer erfolgreichen Digitalisierung ab. Unser langfristiges Ziel ist es, dass jede*r Schüler*in Zugriff auf ein geeignetes, digitales Endgerät hat.

Doch das Leben findet nicht nur in der Kita, der Tagespflege oder der Schule statt. In einer familienfreundlichen Stadt muss es auch Angebote zur Freizeitgestaltung geben. Deshalb möchte ich als Oberbürgermeister die offene und verbandliche Jugendarbeit erhalten und weiterentwickeln. Auch Projekte und Veranstaltungen freier und städtischer Träger wie beispielsweise Ferienspiele und Jugendkulturfestivals müssen erhalten oder ausgebaut werden. Weiterhin kommt es darauf an, das Angebot an Spielplätze und andere Freizeitanlagen zu erhalten und an die sich ändernden Bedürfnisse anzupassen.

Für eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist es förderlich, wenn sie sich schon früh als souveräner Teil unserer Gesellschaft begreifen. Deshalb ist es mir wichtig, Kinder und Jugendliche in kommunalpolitische Entscheidungen aktiv miteinzubeziehen. Dies möchte ich durch Jugendkonferenzen in der Innenstadt wie auch in den Außenbezirken erreichen. Hier können Kinder und Jugendliche ihre Fragen, Wünsche und Ideen an Kommunalpolitiker*innen richten. Dies bietet ihnen zugleich die Möglichkeit politische Entscheidungsprozesse zu verstehen.

Mehr Infos auf der Webseite von Harald Baal


Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020
Mathias Dopatka SPD

Mathias Dopatka (Oberbürgermeisterkandidat der SPD)

Unsere Kinder sind Aachens Zukunft. Ich stehe für eine Politik der Teilhabe und der Chancengleichheit für alle Kinder – und zwar unabhängig vom Einkommen der Eltern. Zentraler Punkt an dieser Stelle ist für mich die Betreuung. Ich plane einen bedarfsgerechten Ausbau der U3- und Ü3-Plätze in Kitas sowie der Tagespflege sowie eine bessere Randzeitenbetreuung. Das schließt natürlich auch eine Erhöhung von qualifiziertem Betreuungspersonal vor Ort mit ein. Ganz wichtig ist mir persönlich, dass Kinderbetreuung kostenfrei wird. Daher setze ich mich für eine komplett beitragsfreie Kitabetreuung im U3- und Ü3-Bereich ein. Ein weiterer Punkt, mit dem ich die Aachener Familien unterstützen möchte, sind kostenfreie Mittagessen in Kitas und Schulen.

Kinder brauchen Raum um sich zu entfalten und spielend zu lernen. Aus diesem Grund werde ich bestehende Spielplätze erhalten und ausbauen. Neben großen Spielplätzen werde ich mehr so genannte „Mikro-Spielplätze“, mit ein oder zwei Spielgeräten, in der Aachener Innenstadt und den einzelnen Wohnvierteln schaffen. So wird der Weg zur nächsten Spielstelle für alle Kinder direkt viel kürzer. Darüber hinaus möchte ich generationenübergreifende Plätze schaffen, an denen sich Menschen von jung bis alt treffen und gemeinsam bewegen können.

Damit die Suche nach einem Kitaplatz einfach und schnell abläuft, brauchen wir ein transparentes und zuverlässiges Anmeldeportal für alle Familien. Gemeinsam mit einem neuen, digitalen „Familienbüro“, in der Verwaltung der Stadt Aachen, möchte ich den Einstieg in die Kita für alle Kinder und Eltern so einfach wie möglich gestalten.

Um älteren Kindern auch in ihrer Freizeit auch weiterhin einen Ort zum Kennenlernen und Spielen bieten zu können, werde ich Aachener Jugendverbände und Offene Jugendeinrichtungen langfristig unterstützen. Daran anknüpfend möchte ich ebenfalls die schulischen Ganztagsangebote ausweiten.

In unserer schnelllebigen und digitalen Welt ist es wichtig, dass wir unseren Kindern auch die richtigen Werkzeuge mit an die Hand geben, um sich in Zukunft zurechtzufinden. Eine zeitgerechte digitale Ausstattung an den Aachener Schulen ist daher Pflicht. Natürlich kann sich nicht jede Familie entsprechende Hard- oder Software für alle Kinder leisten. Genau aus diesem Grund brauchen wir flexible Leihsysteme für unsere Schulkinder. Mit dieser Ausstattung können wir auch in Zukunft digitale Lernformate und Unterricht fördern und fordern.

Zu guter Letzt liegt mir noch ein Punkt besonders am Herzen: Ein Kinder- und Jugendparlament mit eigenem Budget. In diesem sollen interessierte Kinder und Jugendliche selbst über Initiativen diskutieren und über ihr Budget entscheiden können und so unsere Demokratie spielend, aber nachhaltig kennenlernen und live miterleben, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen haben können.


Wilhelm Helg (Oberbürgermeisterkandidat der FDP)

Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020
Wilhelm Helg FDP

Die Familien stehen im Mittelpunkt der modernen Gesellschaft und tragen eine hohe Verantwortung für ihre Kinder und somit auch für die Zukunft Aachens. Das hat sich gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wiederum erwiesen. Familien bedürfen daher einer zielgerichteten Unterstützung, damit sie nicht im Alltagsleben organisatorisch und finanziell überfordert werden.

Ich möchte daher:

  • alle Angebote und Hilfen der Stadt den Entwicklungen der modernen Gesellschaft anpassen und dabei alle Altersgruppen mitnehmen.
  • einen bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung, beispielsweise für Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter.
  • eine ausgewogene und sozialverträgliche Gestaltung der Kindergartenbeiträge, mit dem zumindest mittelfristigen Ziel der kompletten Abschaffung jeglicher finanzieller Belastungen der Familien.
  • Präventionsmaßnahmen zur Unterstützung von Familien in Schwierigkeiten und Gewährung schneller Hilfen in Krisensituationen.
  • eine besondere Berücksichtigung der Lebenssituation von Alleinerziehenden bei den Betreuungszeiten in Kindertagesstätten, Grundschulen und Offenen Ganztagsschulen.
  • die Schaffung eines attraktiven Umfelds für Familien sowie den Erhalt und Ausbau von Spiel- und Freizeiträumen für Kinder und Jugendliche.
  • den demografischen Wandel, der unsere Stadt beeinflusst und verändert, als wesentliche Querschnittsaufgabe begreifen und tragfähige Handlungskonzepte erarbeiten, die alle Beteiligten einbinden und zu einem gesamtstrategischen Ansatz führen.
  • eine stärkere Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und einen intensiveren Generationendialog, in dem die Jungen von dem Wissen der Älteren profitieren und umgekehrt die junge Bevölkerung die Älteren in ihrem Alltagsleben unterstützt.
  • die Vernetzung der Angebote für Seniorinnen und Senioren und den Ausbau stadtteilbezogener Seniorenarbeit.
  • eine seniorengerechte Planungspolitik, die den Mobilitäts-, Wohn- und Freizeitbedürfnissen von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern gerecht wird.
  • die Schaffung von mehr altersgerechtem Wohnraum in zentraler Lage.

Leo Deumens (Oberbürgermeisterkandidat der Linken)

Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020
Leo Deumens Linke

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Erwerbstätigen ein großes Problem, von dem besonders Frauen betroffen sind. Ich werde mich als Oberbürgermeister dafür einsetzen, dass mehr Kindertagesstätten gebaut werden, um dem Betreuungsbedarf gerecht zu werden. Viele Eltern beklagen sich auch darüber, dass die Öffnungszeiten in den Kitas nicht mit der eigenen oft längeren Arbeitszeit übereinstimmen. Die diesbezüglich bereits veränderten Betreuungszeiten in den Kitas reichen nicht aus.

Nach wie vor fehlt es an bezahlbaren Wohnungen. So beklagen z. B. Alleinerziehende, dass sie wegen ihres oft geringen Einkommens keine Wohnung in der Innenstadt finden, so dass sie an den Stadtrand oder in umliegende Kommunen ausweichen müssen. Hier muss die Stadt den Anteil an kommunalen Wohnungen mit bezahlbaren Mieten deutlich erhöhen, d. h. sie muss auch wieder selbst bauen.

Es ist ein Skandal, dass in Aachen nahezu jedes vierte Kind in armen Verhältnissen aufwächst. Auch wenn die Gründe für diese Entwicklung bundespolitischer Natur sind, ist es unsere Aufgabe, kommunalpolitisch alles zu tun, um die Folgen von Armut abzumildern. Ich werde mich dafür stark machen, die nicht-kommerziellen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche auszubauen. Für die musikalische Frühförderung von jungen Menschen, wie sie z. B. in bestehenden Gitarrenklassen stattfindet, muss es endlich regelmäßige städtische Zuschüsse geben, damit die Schulklassen Planungssicherheit für ihre so wertvolle Arbeit haben. Darüber hinaus strebe ich einen kostenlosen Zugang zu Museen, Ausstellungen etc. an. , der gerade ökonomisch benachteiligten Familien zugute kommt. Wichtige Grundlagen für die Armutsbekämpfung in Aachen sind der Ausbau und die Stärkung der sozialraumorientierten Quartiersentwicklung und die konsequente Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen des Sozialentwicklungsplans, der u. a. die Stadtteile mit besonderen sozialen Herausforderungen benennt.

Die Corona-Krise hat in besonderer Weise die Probleme der Schüler*innen offengelegt, die aus Familien mit wenig Geld kommen. Da sie oft nicht die entsprechenden Endgeräte besitzen, konnten sie häufig nicht am notwendig gewordenen digitalen Unterricht zuhause teilnehmen. Wir müssen nun dafür sorgen, dass wirklich alle Kinder und Jugendlichen die entsprechenden Endgeräte kostenfrei erhalten.

Schließlich setze ich mich für einen attraktiveren und preiswerteren öffentlichen Nahverkehr ein, denn auch arme Familien müssen sich die Nutzung von Bussen und Bahnen leisten können. Mittel- bis langfristig sollten wir einen fahrscheinlosen ÖPNV anstreben, der von den Bürger*innen und Unternehmen nach ihren Möglichkeiten finanziert wird.

Die Corona-Krise stellt Familien vor existenzielle Herausforderungen. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit belasten auch finanziell ihr tägliches Leben. Auch wenn hier vor allem Bund und Land gefordert sind, müssen wir auf kommunalpolitischer Ebene alle Möglichkeiten zu nutzen, betroffenen Familien zu helfen.


Matthias Achilles (Oberbürgermeisterkandidat der Piraten)

Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020
Matthias Achilles Piraten

Ich möchte Familien das Leben in Aachen auf vielfältige Weise erleichtern. Zunächst möchte Ich Kindern eine eigene Stimme in der Kommunalpolitik geben. Dafür werde Ich einen Kinder- und Jugendrat einberufen, weil gerade junge Menschen, denen man das Wahlrecht vorenthält, bisher zu selten Einfluss auf Entscheidungen nehmen, die sie ganz erheblich betreffen. Kommunalpolitik geht Aachener*innen jeden Alters an, Ich will das sich das auch in der Vielfalt der Politiker*innen widerspiegelt.

Mein Fokus für die nächsten Jahre liegt aber klar auf dem Klimaschutz. Gerade die Kinder von heute werden unter der fehlenden Entschlossenheit der letzten Jahre bei diesem Thema leiden. Dabei werde Ich gerade beim Thema Verkehrswende immer einen Blick auf die Belange von Familien haben. Der Plan 100 % mehr ÖPNV anzubieten zielt auch darauf ab, dass immer genug Platz für einen weiteren Kinderwagen im Bus ist. Außerdem setze Ich mich seit Jahren im Mobilitätsausschuss für Radwege, die so sicher sind, dass man auch die eigenen Kinder dort gerne fahren lässt und Gehwege ein, die breit genug sind, dass auch zwei Kinderwagen sich problemlos passieren können.

Bei der Kinderbetreuung setze Ich mich für mehr flexible Angebote ein, damit Sie auch in “Randzeiten” ihre Kinder gut betreut wissen. Dafür muss auch der Ausbau von Kitas vorangetrieben und der Status von Kindertagespflegepersonen besser geregelt werden.

Die Schulen in Aachen müssen flächendeckend gut ausgerüstet sein, damit Ihre Kinder sich auf das Lernen konzentrieren können. Ich möchte erreichen, dass der Sanierungsrückstand bei Gebäuden aufgelöst wird und alle Schulen über die passende Technik nach ihrem Medienentwicklungsplan verfügen. Dabei ist mir wichtig, dass die Ausrüstung in einer Schule nicht vom Einkommen der Eltern der Schüler*innen abhängt.

Damit Familien aber überhaupt in Aachen leben können brauchen wir ein Angebot von Wohnungen, die ausreichend Platz bieten. Weil die freien Flächen zur Neige gehen, müssen einerseits die Möglichkeiten ausgeschöpft werden, neuen Wohnraum an und auf bestehenden Gebäuden zu realisieren. Andererseits will Ich auch dabei helfen, dass Menschen, die viel zu große Wohnungen bewohnen, eine bedarfsgerechtere Wohnsituation in ihrem Viertel finden, damit auch junge Familien in der ganzen Stadt eine Chance haben eine passende Wohnung zu finden.

Nicht zuletzt will Ich mich dafür einsetzen, dass es mehr Grünflächen, Bänke, Wasserspiele und Grünflächen in der Stadt gibt, damit auch Familien in jedem Teil Aachens ohne Konsumzwang im freien verweilen können.


Hubert vom Venn (Oberbürgermeisterkandidat von “die Partei”)

Hubert vom Venn die Partei
Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020

Die Kinder- und Jugendarbeit wird bei mir ganz oben stehen. So werde ich den nationalen Vorlesetag immer im November zum Pflichttermin an Aachener Schulen und in Kitas machen. Damit wird nicht nur das Zuhören angesprochen, sondern auch die Leselust geweckt. Ich selber nehme an dieser Veranstaltung seit 2013 teil – seit 2014 immer auf der Kinderstration des Bethlehemkrankenhauses in Stolberg. Doch das war uns nicht genug. Mit der Pressestelle des Bethlehem haben wir einen monatlichen Vorlesetag eingeführt, der immer am letzten Montag im Monat auf der Kinderstation stattfindet. Nach meiner Lesung (oft auch mit Gästen) erhält jedes Kind eine Zuhörermedaille, beim jährlichen Vorlesetag eine Urkunde.

Ich werde auf jeden Fall zwei Einrichtungen schaffen:

Ein Jugendparlament – aber auch ein Kinderparlament – mit deren Vertretern ich mich regelmäßig treffen werde.

Foto: Heike Eisenmenger

Eure Meinung zu den Statements anlässlich der Wahl zum Oberbürgermeister

Was sagt ihr zu den Antworten der Kandidatin und den Kandidaten als Oberbürgermeister in Aachen bei der Kommunalwahl 2020? – Wir freuen uns auf euren Kommentar.


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Foto: Grüne


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