Amtseinführung des Oberbürgermeisters Michael Ziemons in Aachen

Amtseinführung des Oberbürgermeisters Michael Ziemons, seiner drei Vertreter*innen und der neuen Ratsmitglieder

6.11.2025: In der konstituierenden Sitzung des Aachener Rats vom 5. November legten der neue Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons, seine Vertreter*innen Dr. Ralf Otten, Ulla Griepentrog und Sebastian Becker sowie die 29 neuen Ratsmitglieder ihren Amtseid ab. 

Foto: Der frisch vereidigte Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons eröffnet die Ratssitzung. Copyright: Stadt Aachen/Harald Krömer

Die drei ehrenamtlichen stellvertretenden Bürgermeister*innen wurden einstimmig von den Fraktionen des Rates gewählt. Aus der Kommunalwahl vom 14. September sind folgende Fraktionen hervorgegangen: CDU, Grüne, SPD, DIE LINKE und AfD. Der neue Rat setzt sich aktuell aus 66 Sitzen zusammen, nachdem er bei der Kommunalwahl 2020 auf 58 Sitze reduziert worden war. 

Oberbürgermeister Ziemons war nach einer Stichwahl am 28. September mit 56,03 Prozent der Stimmen gewählt worden.


Feierliche Amtsübergabe im Weißen Saal

31.10.2025: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat am Mittwoch (29. Oktober) im Rahmen eines Empfangs im Weißen Saal das Amt an ihren Nachfolger Dr. Michael Ziemons übergeben. Eingeladen waren neben den Mitgliedern des Verwaltungsvorstands auch die Mitglieder des alten und neuen Rates der Stadt Aachen. Zur feierlichen Übergabe gehörten neben der Uniform für den obersten Leiter der Feuerwehr die ersten Visitenkarten für Dr. Michael Ziemons, der am 1. November offiziell sein Amt antreten wird. Auch die Amtskette durfte nicht fehlen, sie schmückte den Tisch, an dem an anderen Tagen Trauungen vollzogen werden.

Foto: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen übergibt im Weißen Saal des Aachener Rathauses das Amt an Dr. Michael Ziemons. Foto: Stadt Aachen/Cynthia Hoven

„Aachen bleibt meine Herzensstadt“, erklärte Sibylle Keupen bei der Übergabe und fügte hinzu: „Ich verlasse dieses Amt mit Dankbarkeit. Dankbarkeit für das Vertrauen, das Engagement und die gemeinsame Zeit.“ Ihrem Nachfolger wünschte Sie Mut, Gelassenheit und Freude für seine Aufgabe ebenso wie eine glückliche Hand. Auf den Weg gab sie ihm folgende Worte: „Aachen ist gut aufgestellt. Sie übernehmen eine Stadt voller Energie, Ideen und Menschen, die bereit sind, mitzugestalten. Hören Sie ihnen zu, vertrauen Sie ihnen, und bleiben Sie offen für den Dialog – denn das ist das Fundament dieser Stadt.“

Die scheidende Oberbürgermeisterin blickte auch auf ihre Ziele und Meilensteine zurück, darunter das Haus der Neugier als eines ihres Herzensprojekte. 2020 war sie angetreten für eine zukunftsgerechte, soziale, klimafreundliche und nachhaltige Stadt. Sie zeigte sich dankbar, dass ihre Amtszeit vor allem eine gemeinsame Bewegung gewesen sei – von Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürgerschaft. Diesen Auftrag habe sie mit Leidenschaft, Klarheit und Konsequenz angenommen und ihn mit vielen engagierten Menschen umsetzen dürfen.

Dr. Michael Ziemons dankte ihr mit den Worten „Hier war jemand am Werk mit viel Herz, mit Herzblut, mit Engagement und Mut.“ Sein Amt als Oberbürgermeister der Stadt Aachen beginnt offiziell am 1. November. In der konstituierenden Sitzung des neuen Rats am 5. November wird der designierte Oberbürgermeister durch das Mitglied, welches dem Rat am längsten angehört, vereidigt und in sein Amt eingeführt.


Ziemons ist neuer Oberbürgermeister in Aachen. Grüttemeier bleibt Städteregionsrat.

28.9.2025: Aktuelle Wahlergebnisse zur Stichwahl findet ihr hier. Ca. 56% votierten für Michael Ziemons. Städteregionsrat der Städteregion Aachen bleibt Dr. Grüttemeier mit ebenfalls ca. 56%. Weitere Ergebnisse

Stichwahlen am Sonntag: 123.795 Menschen haben in der StädteRegion Briefwahl beantragt.

26.9.2025: Schon zum jetzigen Zeitpunkt haben mehr als 123.795 Menschen in der StädteRegion Aachen Briefwahlunterlagen zur kommenden Stichwahl beantragt. Am 28. September findet die Stichwahl um das Amt der Städteregionsrätin/ des Städteregionsrates statt, da kein Bewerber/ keine Bewerberin im ersten Wahlgang mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten hat. Die meisten Stimmen konnte Dr. Tim Grüttemeier (CDU, 44,3 Prozent) auf sich vereinen. Auf Platz zwei folgte Janine Köster (SPD, 17,7 Prozent). Zwischen diesen beiden fällt am Sonntag nun die Entscheidung. Dabei sind über 426.000 Wahlberechtigte in allen zehn Kommunen der StädteRegion an die Urnen gerufen. In den fünf Städten Aachen, Alsdorf, Eschweiler, Monschau und Würselen findet zusätzlich noch die jeweilige Stichwahl für das Amt des (Ober-)bürgermeisters/ der (Ober-)bürgermeisterin statt. In den fünf regionsangehörigen Kommunen Baesweiler, Herzogenrath, Stolberg, Roetgen und Simmerath ist diese Entscheidung schon im ersten Wahlgang gefallen. Hier findet einzig die Stichwahl zur Städteregionsrätin/ zum Städteregionsrat statt.

Für die Stichwahl am 28. September sind die Wahllokale wieder in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Sollten Wählerinnen und Wähler ihre ursprüngliche Wahlbenachrichtigung (für die Wahl am 14. September und die mögliche Stichwahl) nicht mehr haben, reicht es aus, sich im jeweiligen Wahllokal mit einem amtlichen Lichtbildausweis zu identifizieren.

Die aktuelle Abfrage des Büros der Wahlleiterin der StädteRegion bei den Kommunen hat ergeben, dass bis heute (26.09.2025) rd. 29 Prozent der Wahlberechtigten in der StädteRegion Aachen Briefwahlunterlagen für die Stichwahl beantragt haben. Die geringste Briefwahlbeteiligung zeichnet sich aktuell mit 25,4 Prozent in Baesweiler ab, die höchste mit 41,8 Prozent in Monschau.

Infos am Wahltag

Die StädteRegion Aachen bietet am Abend der Stichwahl (Sonntag, 28. September) umfassende Informationsmöglichkeiten an. Zum einen steht im Mediensaal des Hauses der StädteRegion (Zollernstraße 16 in Aachen) ab 17:30 Uhr ein öffentliches Wahlinfozentrum für alle Interessierten offen. Dort gibt es in Echtzeit aktuelle Ergebnisse der Stichwahl um das Amt der Städteregionsrätin/ des Städteregionsrates. Zudem werden auch die Ergebnisse der weiteren fünf Stichwahlen im Gebiet der StädteRegion präsentiert. Sämtliche Ergebnisse können – heruntergebrochen bis in den einzelnen Stimmbezirk – auch online im Votemanager in Echtzeit abgefragt werden. Der Link ist am Wahltag im Internet unter www.staedteregion-aachen.de zu finden.


Aktuelle Informationen zu den Stichwahlen in Eschweiler am 28. September

24.9.2025: Bei den Stichwahlen zu den Kommunalwahlen, die am kommenden Sonntag, 28. September 2025, stattfinden, besteht weiterhin die Möglichkeit zur Briefwahl. Deshalb bietet das Wahlamt der Stadt Eschweiler im Rathaus (Erdgeschoss, Raum 8) in den kommenden Tagen und bis einschließlich Samstag erweiterte Öffnungszeiten an. Dort können die Briefwahlunterlagen – unter Vorlage eines Ausweisdokumentes – beantragt werden. Außerdem ist die Stimmabgabe vor Ort möglich.

Folgende Öffnungszeiten gelten in dieser Woche:
Mittwoch: 8.30 bis 12 Uhr, 14 bis 15.30 Uhr
Donnerstag: 8.30 bis 12 Uhr, 14 bis 18 Uhr
Freitag: 8.30 bis 18 Uhr
Samstag: 8.30 Uhr bis 12 Uhr

Online können die Briefwahlunterlagen über die Homepage der Stadt Eschweiler beantragt werden. Allerdings ist nur noch am heutigen Mittwoch, 24. September 2025, der entsprechende Link unter ok-webwahlschein.regioit.de/eschweiler/index.html#/ eingestellt.

Da die Unterlagen auf dem Postweg zugestellt werden und nur noch wenig Zeit bis zu den Stichwahlen bleibt, können die Wahlunterlagen ab dem morgigen Donnerstag nur noch persönlich im Wahlamt beantragt werden.

Für die Rücksendung wird empfohlen, den Wahlbrief mit den Stimmzetteln (im verschlossenen Stimmzettelumschlag) und dem unterschriebenen Wahlschein im Wahlamt abzugeben oder in den Briefkasten des Rathauses zu werfen. Er muss spätestens am Wahltag, 28. September 2025, bis 16 Uhr im Wahlamt eingegangen sein.

Sollten Wahlberechtigte ihre bereits frühzeitig beantragten Briefwahlunterlagen bis zum morgigen Donnerstagnachmittag, 25. September 2025, nicht erhalten haben, werden diese gebeten, am Freitag, 26. September 2025, das Wahlamt aufzusuchen oder sich dort telefonisch zu melden.

Die Mitarbeitenden des Wahlamtes sind telefonisch erreichbar unter 02403/71- 756 und 71-757 sowie per Mail an: wahlamt@eschweiler.de.


Stichwahl Aachen: Informationsveranstaltung im Rathaus

23.9.2025: Am Abend der Stichwahl, 28. September, lädt die Stadt Aachen gemeinsam mit Wahlleiter Dr. Markus Kremer alle interessierten Aachenerinnen ab 17.30 Uhr in den Krönungssaal des Aachener Rathauses ein. Dort kann man erneut über große Displays miterleben, wie sich ab 18 Uhr aus den Einzelergebnissen der Wahllokale die vorläufigen Endergebnisse der Wahlen zur/zum Oberbürgermeisterin und zum Städteregionsrat bzw. zur Städteregionsrätin entwickeln. 

Alle Infos zur Kommunalwahl und ab Sonntag nach 18 Uhr auch die Ergebnisse aus den Stimmbezirken gibt es auf der Homepage der Stadt Aachen unter aachen.de/wahlen. Dort sind auch die Kontaktdaten der Ansprechpartner*innen zum Thema Wahlen in den Bezirksämtern aufgeführt. 

Zur Wahl gehen ist grundsätzlich auch ohne Wahlbenachrichtigung möglich

Zur Urnenwahl am Sonntag sollte man die vorhandene Wahlbenachrichtigung mitnehmen. Eine neue Wahlbenachrichtigung wird für die Stichwahl im Wahllokal nicht benötigt. Gewählt werden kann grundsätzlich auch ohne die Wahlbenachrichtigung. Dann sollte man sich in seinem Wahllokal durch Personalausweis oder Reisepass legitimieren. Wer die Briefwahlunterlagen vor Ort beim Wahlamt oder in einem Bezirksamt persönlich beantragt, kann dort noch bis zum 27. September seine Stimme abgeben. 

Bewerbungen zur Wahlhilfe sind nach wie vor willkommen

Wer die Stichwahl unterstützen möchte, kann sich als Wahlhelferin bewerben per Mail an wahlhilfe@mail.aachen.de oder über ein Formular, das unter aachen.de/wahlhilfe zu finden ist. Der Dienst steht allen Personen ab 16 Jahren mit deutschem Personalausweis oder europäischer eID-Karte im Serviceportal der Stadt Aachen zur Verfügung. Voraussetzung für die Nutzung des Online-Dienstes ist die Authentifizierung durch die bundID mit Namen und Passwort. Für die Stichwahl kann jeder, der die Voraussetzungen erfüllt, Wahlhelfer*in werden. Man kann angeben, ob man lieber im Brief- oder Urnenwahllokal eingesetzt werden möchte und welche Rolle man sich im Wahlvorstand vorstellen kann. 

Bei Fragen zum Thema Kommunalwahl helfen die Kolleg*innen im Bereich Wahlen Aachen-Mitte, Gebäude Blücherplatz 43 in Aachen (Telefon 432-1600, Fax 432-1607, Mail wahlen@mail.aachen.de) und bei allen Bezirksämtern gerne weiter.


Wahlausschuss stellt fest: So lautet das Ergebnis der Stadtratswahl

19.9.2025: Der Wahlausschuss der Stadt Aachen hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 18. September, einstimmig das Ergebnis für den Aachener Stadtrat festgestellt. Auch die Wahlergebnisse über die künftigen Zusammensetzungen der sieben Bezirksvertretungen der Stadt und des Integrationsrats hat der Ausschuss einstimmig festgestellt.

Damit stehen aus den 33 Wahlbezirken die direkt gewählten Ratsfrauen und -herren ebenso fest wie die 33 weiteren Ratsleute, die über die Reservelisten ihrer jeweiligen Parteien in den Rat einziehen. Gültige Stimmen waren für die Wahl des Stadtrats insgesamt 108.358 abgegeben worden, so Wahlleiter Dr. Markus Kremer in der Sitzung des Ausschusses.

Der Aachener Stadtrat ist die zentrale Vertretung aller Bürgerinnen, trifft die wesentlichen Entscheidungen über alle wichtigen Belange der Stadt und kann Satzungen – also Stadtrecht – erlassen. Dem Rat gehören insgesamt 67 gewählte Volksvertreterinnen an: 66 Ratsleute plus Oberbürgermeisterin bzw. Oberbürgermeister.

Da bei der Wahl für das Amt des/der Oberbürgermeister*in und des/der Städteregionsrats/-rätin keiner der zu Wählenden mehr als die Hälfte der Stimmen bekommen hat, findet am Sonntag, 28. September, eine weitere Wahl statt, die Stichwahl. Dies hatte der Wahlausschuss bereits in einer Sitzung am vergangenen Montag festgestellt. Die Stichwahl der beiden Bewerber findet am Sonntag, 28. September zwischen 8 und 18 Uhr statt.

Wahl vor Ort schon ab dem 19. September möglich

Bürger*innen, die am Wahltag nicht in Aachen sind, können jetzt schon ab dem 19. und bis zum 26. September direkt vor Ort im Wahlamt am Blücherplatz 43 oder in ihren jeweiligen Bezirksämtern wählen. Das Wahlamt ist am Freitag, 19. September, von 8 bis 13 Uhr geöffnet, vom 22. bis 26. September gelten dann erweiterte Öffnungszeiten von 8 bis 15 Uhr, am Mittwoch ist das Wahlamt sogar von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Bezirksämter sind zu ihren regulären Öffnungszeiten ebenfalls vom 19. bis 26. September für Wählende erreichbar. 

Stadt sucht weiterhin Wahlhelferinnen Wer die Stichwahl unterstützen möchte, kann sich als Wahlhelferin bewerben per Mail an wahlhilfe@mail.aachen.de oder über ein Formular, das unter aachen.de/wahlhilfe zu finden ist.

Zur Stichwahl findet am Sonntag, 28. September, wie schon zur Kommunalwahl eine Infoveranstaltung im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Beginn ist um 18 Uhr.

Die Aachener Kommunalwahlergebnisse im Detail sowie weitere Infos zur anstehenden Stichwahl finden Sie auf www.aachen.de/wahlen.


Wahlausschuss stellt Ergebnisse der Kommunalwahl fest. Am 28. September findet die Stichwahl zwischen Dr. Tim Grüttemeier und Janine Köster statt.

18.9.2025: Bei der Wahl für das Amt der Städteregionsrätin/des Städteregionsrates hat im ersten Wahlgang keine Person die notwendige Mehrheit von 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten. Das hat der Wahlausschuss unter Vorsitz der Wahlleiterin, Kreisdirektorin Birgit Nolte, heute (18.09.2025) einstimmig so festgestellt. Deswegen fällt am Sonntag, dem 28. September, in der Stichwahl die Entscheidung, wer das Spitzenamt in der StädteRegion Aachen bis 2030 übernehmen wird. Zur Wahl stehen Dr. Tim Grüttemeier (CDU, 111.018 Stimmen – 44,34 % im ersten Wahlgang) und Janine Köster (SPD, 44.184 – 17,65 % der Stimmen im ersten Wahlgang).

Sämtliche annähernd 427.000 Wahlberechtigte in allen zehn Kommunen der StädteRegion sind auch für die wichtige Stichwahl an die Urnen gerufen. In den fünf Kommunen Aachen, Alsdorf, Eschweiler, Monschau und Würselen findet gleichzeitig zusätzlich noch die jeweilige Stichwahl für das Amt des (Ober-)bürgermeisters / der (Ober-)bürgermeisterin statt. In den fünf regionsangehörigen Kommunen Baesweiler, Herzogenrath, Stolberg, Roetgen und Simmerath ist diese Entscheidung schon im ersten Wahlgang gefallen. Hier findet einzig die Stichwahl zur Städteregionsrätin / zum Städteregionsrat statt.

Eine neue Wahlbenachrichtigung wird nicht versendet. Für die Stichwahl am 28. September sind die Wahllokale wieder in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Sollten Wählerinnen und Wähler ihre ursprüngliche Wahlbenachrichtigung (für die Wahl am 14. September und die mögliche Stichwahl) nicht mehr haben, reicht es, sich im jeweiligen Wahllokal mit einem amtlichen Lichtbildausweis zu identifizieren.

Wer bereits Briefwahl für die Stichwahl beantragt hat, erhält die Wahlunterlagen automatisch per Post vom Wahlamt der eigenen Stadt oder Gemeinde. Der Stimmzettel zur Stichwahl des Städteregionsrates / der Städteregionsrätin hat wie beim ersten Wahlgang wieder die blaue Farbe. Falls die Unterlagen bis zum 24. September nicht zugestellt worden sind, sollten sich die Wählerinnen und Wähler beim zuständigen Wahlamt in der jeweiligen Kommune melden.

Die Briefwahl kann auch jetzt noch online beim Wahlamt der eigenen Stadt oder Gemeinde beantragt werden. Die Links finden Sie online unter: www.staedteregion-aachen.de/wahlaemter.

Man kann die Briefwahlunterlagen auch persönlich im Wahlamt beantragen und sofort in Empfang nehmen. Zur Prüfung der Wahlberechtigung ist auch hier die Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises notwendig. Es kann auch direkt im Wahlamt gewählt werden.

Der Wahlausschuss der StädteRegion hat heute ebenfalls die Ergebnisse der Wahl zum Städteregionstag festgestellt. Er wird aufgrund von zwei Überhangsmandaten künftig statt 72 nun 74 Mitglieder haben (plus dem Städteregionsrat / -rätin als 75. Mitglied)

Demnach sieht die Sitzverteilung im neuen Städteregionstag so aus:

  • CDU: 27 Sitze
  • SPD: 15 Sitze
  • GRÜNE: 12 Sitze
  • AfD: 9 Sitze
  • LINKE: 4 Sitze
  • FDP: 2 Sitze
  • VOLT: 2 Sitze
  • Die PARTEI: 1 Sitz
  • BSW: 1 Sitz
  • UFW: 1 Sitz

Alle Ergebnisse der Wahl am 14.09.2025 sind schon online hier zu finden: www.staedteregion-aachen.de/wahlen.


Stichwahl in Aachen am 28. September 2025: Wahl vor Ort schon ab dem 19. September

Die Stadt Aachen hat kurzfristig einen weiteren Termin für die Wahl vor Ort einrichten können. Bürger*innen, die am Wahltag nicht in Aachen sind, können jetzt schon ab dem 19. und bis zum 26. September direkt vor Ort im Wahlamt am Blücherplatz 43 oder in ihren jeweiligen Bezirksämtern wählen. 

Das Wahlamt ist am Freitag, 19. September, von 8 bis 13 Uhr geöffnet, vom 22. bis 26. September gelten dann erweiterte Öffnungszeiten von 8 bis 15 Uhr, am Mittwoch ist das Wahlamt sogar von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Bezirksämter sind zu ihren regulären Öffnungszeiten ebenfalls vom 19. bis 26. September für Wählende erreichbar. 

Am 28. September sind die Wahllokale für die Stichwahl zum/zur Oberbürgermeister*in und zur Städteregionsrätin bzw. zum Städteregionsrat von 8 bis 18 Uhr geöffnet. 

Eine neue Wahlbenachrichtigung wird für die Stichwahl im Wahllokal nicht benötigt. Abstimmen kann man in seinem Wahllokal mit der vorhandenen Wahlbenachrichtigung oder unter Vorlage eines Personal- oder Identitätsausweises. 

Wer zur Kommunalwahl gleich für beide (!) Wahlen Briefwahl beantragt hatte, bekommt die Briefwahlunterlagen automatisch zugesandt, braucht also keine neuen zu beantragen. 

Weitere Infos zu Briefwahlen: www.aachen.de/wahlen


Stichwahl in Aachen: Oberbürgermeisterwahl am 28. September 2025

17.9.2025: Für die Stichwahl zum/zur Oberbürgermeister*in und zur Städteregionsrätin bzw. zum Städteregionsrat öffnen am 28. September die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr. Eine neue Wahlbenachrichtigung wird für die Stichwahl im Wahllokal nicht benötigt. Abstimmen kann man in seinem Wahllokal mit der vorhandenen Wahlbenachrichtigung oder unter Vorlage eines Personal- oder Identitätsausweises.

Wer zur Kommunalwahl gleich für beide (!) Wahlen Briefwahl beantragt hatte, bekommt die Briefwahlunterlagen automatisch zugesandt, braucht also keine neuen zu beantragen.

Ab 22. September Wahl vor Ort 

Bürger*innen, die am Wahltag nicht in Aachen sind, können vom 22. bis zum 26. September direkt vor Ort im Wahlamt am Blücherplatz 43 oder in ihren jeweiligen Bezirksämtern wählen. Das Wahlamt ist dann mit erweiterten Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr, am Mittwoch 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Bezirksämter sind zu ihren regulären Öffnungszeiten erreichbar.

Online-Briefwahlantrag bis 24. September

Wahlberechtigte Aachener*innen, die Briefwahlunterlagen nicht für beide Wahlen beantragt haben und bei der Stichwahl per Brief abstimmen möchten, können diese online beantragen. Unter aachen.de/briefwahlantrag findet man das Online-Briefwahlportal. Dort ist ein Antrag bis zum 24. September, 23.59 Uhr, möglich.

Anträge können außerdem noch bis zum 26. September, 15 Uhr, formlos unter Angabe des Vor- und Nachnamens, der Adresse, des Geburtsdatums und der gegebenenfalls abweichenden Versandadresse per Brief oder Mail an wahlen@mail.aachen.de gestellt werden. Allerdings kann die rechtzeitige Zustellung per Post auf diesem Weg der Antragstellung nicht garantiert werden. Sicherer ist in dem Fall die Wahl vor Ort.

Eingang der Briefwahl bis spätestens 28. September, 16 Uhr

Die Briefwahlunterlagen werden Ende der Woche versandt, nachdem der Wahlausschuss der StädteRegion getagt hat.

Die Briefwahlunterlagen müssen so rechtzeitig zurückgeschickt werden, dass sie am Wahlsonntag spätestens um 16 Uhr im Wahlamt eingehen. Wer sichergehen will und die Möglichkeit hat, kann die Unterlagen direkt im Wahlamt am Blücherplatz 43 einwerfen.

Termine bei Verlust oder Krankheit

Wer glaubhaft versichern kann, dass die Briefwahlunterlagen nicht zugegangen sind, kann bis Samstag, 27. September, spätestens 12 Uhr, Briefwahlunterlagen im Wahlamt abholen. Danach ist eine erneute Erteilung eines Wahlscheins nicht mehr möglich. Im Wählerverzeichnis ist ein Sperrvermerk eingetragen, so dass ein Wahlvorgang im Wahllokal am Wahlsonntag nicht möglich ist.

Nur in Ausnahmefällen, wenn jemand zum Beispiel plötzlich erkrankt ist, kann der Antrag auf Briefwahl auch noch bis zum Wahlsonntag, 28. September, spätestens 15 Uhr, gestellt werden. Der Wahlbrief mit den entsprechenden Stimmzetteln für die Stichwahl muss am Sonntag bis spätesten 16 Uhr beim Wahlamt oder beim Bezirksamt eingegangen sein.

Bislang liegen bereits mehr als 49.000 Anträge vor.

Bewerbungen zur Wahlhilfe sind nach wie vor willkommen

Wer die Stichwahl unterstützen möchte, kann sich als Wahlhelferin bewerben per Mail an wahlhilfe@mail.aachen.de oder über ein Formular, das unter aachen.de/wahlhilfe zu finden ist. Der Dienst steht allen Personen ab 16 Jahren mit deutschem Personalausweis oder europäischer eID-Karte im Serviceportal der Stadt Aachen zur Verfügung. Voraussetzung für die Nutzung des Online-Dienstes ist die Authentifizierung durch die bundID mit Namen und Passwort. Für die Stichwahl kann jeder, der die Voraussetzungen erfüllt, Wahlhelfer*in werden. Man kann angeben, ob man lieber im Brief- oder Urnenwahllokal eingesetzt werden möchte und welche Rolle man sich im Wahlvorstand vorstellen kann.

Weitere Infos: www.aachen.de/wahlen


Spannende Oberbürgermeisterwahl in Aachen 2025

15.9.2025: Die Oberbürgermeisterwahl in Aachen 2025 endete gestern (14. September) mit einer bevorstehenden Stichwahl. Nach Auszählung aller Wahlbezirke erzielten folgende Kandidaten und Kandidatinnen die meisten Stimmen (vorläufiges Ergebnis. Da kein Kandidat mehr als 50 % der Stimmen erreicht hat, kommt es zur Stichwahl am 28. September 2025 zwischen Michael Ziemons (CDU) und Sibylle Keupen (aktuelle Amtsinhaberin, parteilos/Grüne).

Weitere Informationen zur Stichwahl

Ergebnis (erster Wahlgang, vorläufig)

  • Michael Ziemons (CDU): 40,1 %
    Sibylle Keupen (parteilos, unterstützt von Grünen): 33,2 %
  • Michael Servos (SPD): 12,9 %
  • Kirill Karasev (BSW): 4,5 %
  • Ellen Begolli (Die Linke): 4,7 %
  • Alexandra Radermacher (Volt): 1,5 %
  • Jörg Polzin (Einzelbewerber): 2,3 %
  • Wulf Pabst (FDP): 2,1 %
  • Ute Haupts (UWG): 1,8 %
  • Xenia Mareike Lehmann (Die Partei): 1,2 %

Damit steht ein spannendes Duell um das Amt des Aachener Oberbürgermeisters bevor.


100 Tage Oberbürgermeisterin für Aachen
Sibylle Keupen zieht eine erste Bilanz

Video-Konferenz: Anmeldung für Interessierte bis zum 11. Februar

Pressemitteilung vom 9.2.2021

·        Start mit Krisenmanagement
·        Neue Formate des Bürger*innendialogs
·        Klimaschutz und Mobilitätswende als größte Aufgaben  

Ein ruhiger Start ins Amt war es definitiv nicht. Der erste Tag als Oberbürgermeisterin fiel zusammen mit dem bis heute höchsten Stand der Inzidenz in der StädteRegion Aachen. Angesichts von 283 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner*innen und der Weihnachtszeit in nicht allzu weiter Ferne, tagte der Krisenstab unter höchstem Druck. Parallel dazu baute Sibylle Keupen ihren direkten Mitarbeiter*innenstab auf und machte sich – nun aus direkter Nähe – ein Bild der Verwaltung und des neuen Teams von rund 5.800 Kolleg*innen. Gewünscht hätte sie sich diese Begegnungen persönlich, möglich war das allerdings nur noch in wenigen Fällen. Schwierig war auch der Start in der neuen politischen Konstellation. Rat und Ausschüsse mussten sich erst konstituieren, klare Mehrheitsverhältnisse waren dabei nicht abzusehen, informelle Gespräche schwer möglich. Gleichzeitig war die Erklärung des Aufsichtsrats von Continental, die Reifenproduktion in Aachen einzustellen, gerade vier Wochen alt und rund 1.800 Arbeitsplätze schwer. „Im Vordergrund stand erst mal in fast allen Bereichen das Krisenmanagement, egal ob Gesundheit, Wirtschaft, Soziales, Familie oder Kultur“, so Keupen im Rückblick.

Neue Formate des Bürger*innendialogs

Dennoch ließen sich erste Linien und Schwerpunkte schnell erkennen. Von Anfang an wandte sich die Oberbürgermeisterin per Video an die Aachener Bevölkerung. Inzwischen ist das Freitags-Video mit dem Blick auf die Woche schon Standard, sind neue digitale Formate des Bürger*innendialogs im Blick, die zurzeit noch sorgfältig konzipiert, teils aber auch schon umgesetzt werden. Dazu gehören eine auf YouTube übertragene Veranstaltung mit ausgelosten Aachener*innen am 17. Februar und in Folge regelmäßige Treffen – erst noch digital, bald hoffentlich auch wieder persönlich – im Oecher Lab am Kapuzinerkarree. Sibylle Keupen erklärt dazu: „Mir fehlt der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, und zwar enorm. Ich halte diesen Austausch für extrem wichtig, um am Puls der Zeit zu bleiben. Ich muss als Oberbürgermeisterin wissen, was die Themen sind, die die Stadt bewegen.“ Den bisherigen Fachbereich Verwaltungsleitung umzudefinieren in den Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung ergab sich daraus als logische Konsequenz.

Mobilitätswende als Gewinn für alle Menschen dieser Stadt

Sibylle Keupen versteht es als eine ihrer zentralen Aufgaben, den Menschen dieser Stadt die Chancen des Mobilitätswandels aufzuzeigen. Bessere Luft, mehr Grün, mehr Raum für Menschen, weniger Lärm und weniger Gefahrenzonen für Alle: „Ich bin mit einem klaren Auftrag der Bürgerinnen und Bürger gewählt worden, für eine Politik, die die Verkehrswende schaffen will. Das löst natürlich auch viele, teils heftige Diskussionen aus. Ich stehe dabei für Dialog. Aber ich habe das Ziel immer vor Augen.“ Dabei gilt die Devise: Wenn sich aus den Dialogveranstaltungen Lösungen ergeben, die besser sind als die der Verwaltung, hat sich der Zweck des Dialogs bestens erfüllt. Er dient nicht als Selbstzweck, sondern dazu, das Ergebnis zu optimieren.

Gemeinsame Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger

Eine wichtige Basis der kommenden Arbeit bildet der städtische Haushalt, der im Entwurf vorliegt und bis Ende März von der Politik verabschiedet werden muss. Teil des Haushaltsplanentwurfs ist ein Volumen von 100 Millionen Euro, das bis 2024 eingesetzt werden soll, um den Klimaschutz in Aachen wirksam nach vorne zu bringen. 36 der 70 Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept sind bereits geplant und im Entwurf hinterlegt. Fehlt nur noch das zugehörige neue Dezernat, das der Rat bereits beschlossen hat. Die Stellenausschreibung läuft.

„Eine Stadt ist nur zukunftsfähig, wenn sie auch handlungsfähig ist. Dabei geht es vor allem um die gemeinsame Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, das muss uns allen klar sein“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen mit optimistischem Blick auf die nächsten 100 Tage.


100 Tage Oberbürgermeisterin für Aachen

Sibylle Keupen lädt Aachener Bürger*innen zum Dialog ein
Am 9. Februar ist Sibylle Keupen 100 Tage im Amt der Oberbürgermeisterin. Interviews mit der Presse sind zu diesem Anlass üblich. Die Oberbürgermeisterin bezieht jetzt aber erstmals auch Bürger*innen in den Dialog mit ein. „Das direkte Gespräch auf Augenhöhe mit den Bürger*innen ist mir sehr wichtig“, erklärt sie. „Für die Arbeit im Rathaus brauche ich den Austausch mit den Menschen unserer Stadt, der leider im Moment viel zu kurz kommt.“„Mir ist klar, dass ich in Corona-Zeiten mit den Bürger*innen nicht den persönlichen Kontakt aufnehmen kann, den ich mir dringend wünsche“, so Keupen.

Deshalb lädt sie erstmals zu einem Online-Austausch ein. Geplant ist eine Video-Konferenz, zu der sich Interessierte bis zum 11. Februar unter der Mailadresse 100tage_oberbuergermeisterin@mail.aachen.de anmelden können. Benötigt werden der Name, eine Telefonnummer und das Thema, über das sie mit der Oberbürgermeisterin sprechen möchten. Zehn Bürger*innen werden ausgelost.

Am 17. Februar können sie dann von 18.00 bis 19.30 Uhr per Zoomkonferenz direkt mit Sibylle Keupen ins Gespräch kommen. Damit auch weitere Bürger*innen die Gelegenheit haben, aktiv teilzunehmen, wird das Gespräch auf dem YouTube-Channel der Stadt Aachen live übertragen. Fragen, Anmerkungen und Kommentare sind per Chat möglich. „In den ersten 100 Tagen haben wir viel auf den Weg gebracht. Bürger*innendialog, Klimawandel, Mobilität und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung sind große Themen“, zieht die Oberbürgermeisterin erste Bilanz.

Trotz der langen, arbeitsreichen Tage genießt sie die neue Aufgabe: „Ich habe viel auf der Agenda. Spannendes, Herausforderndes und auch Bewegendes. Besonders wichtig ist mir aber, nah an den Menschen dieser Stadt zu sein, ihre Sorgen und Nöte zu kennen.“  Wer einen kleinen Blick in den Alltag einer Oberbürgermeisterin werfen möchte, ist herzlich eingeladen, an der Verlosung teilzunehmen. Sibylle Keupen freut sich auf interessante Gespräche und hofft auf viele Teilnehmer*innen.


Neujahrsansprache von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen

12.1.2021: Aufgrund der Rahmenbedingungen (Corona) fand die Neujahrsansprache nicht im Rathaus statt: In der Regel wird die Rede traditionell im festlichen Rahmen des Krönungssaals vor Vertreter*innen der Aachener Vereine gehalten. In diesem Jahr spricht Sibylle Keupen über youtube (mit Untertiteln) zu den Aachenerinnen und Aachenern.

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Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen stellt ihr neues Team vor

  • Sechs Mitglieder des Teams sind inzwischen bekannt; drei weitere sollen in den kommenden Wochen folgen
  • Vorerst bezieht die Oberbürgermeisterin ein Arbeitszimmer im Aachener Rathaus. Nach Abschluss entsprechender Bauarbeiten wird sie mit ihrem Team in das Verwaltungsgebäude Katschhof ziehen.
  • Der Bürger*innendialog steht hoch auf der  Agenda von Sibylle Keupen. Angedacht ist unter anderem eine regelmäßige Bürgersprechstunde im Haus Löwenstein, die aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie jedoch digital starten wird.

2.11.2020: Drei Tage nach der offiziellen Amtsübergabe stellte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am heutigen Montag, 2. November, die ersten Mitglieder ihres neuen Teams vor und gab auch einen ersten Einblick in ihr Programm für Aachen als Modellstadt nachhaltiger Entwicklung.

Ab Januar 2021 wird Helmut Ludwig (65), seit 2007 Fraktionsgeschäftsführer der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Rat der Stadt Aachen, persönlicher Referent Sibylle Keupens.

Silke Krieg (55) wird Referentin für strategische Kommunikation. Die studierte Politologin ist Coach für Kommunikation und Führungskräfte, schrieb zwölf Jahre lang für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) und gewann Fernseherfahrung bei stern TV und Explosiv. Seit 2009 ist sie stellvertretende Bürgermeisterin von Oer-Erkenschwick sowie Mitglied des Kreistages Recklinghausen. Silke Krieg teilt sich ihre Stelle mit Sirit Coeppicus (48),  die ab sofort Referentin für digitale Kommunikation ist. Die Redakteurin, Texterin und Social Media Managerin arbeitete in den vergangenen Jahren in Aachen bei der Grün Alpha Fundraising GmbH als Assistentin der Geschäftsführung sowie an der FH und RWTH als Projektleiterin. Seit 2018 ist sie Inhaberin der Textagentur „Textwelle“ sowie Gründerin des lokalen Netzwerks für Unternehmerinnen „Frau mit Bizz“.

Michael Klee (59) ist neuer Referent für Recht, Soziales und Bildung. Er war stellvertretender Leiter des Aachener Rechtsamts bevor er im September 2009 als Referent von Oberbürgermeister Marcel Philipp tätig wurde. Ab 2012 amtierte er als Beigeordneter der Stadt Kempen für die Themen Jugend und Familie, Bildung und Soziales.

Dr. Jutta Bacher (55) wird Leiterin des städtischen Fachbereichs „Presse und Marketing“. Diese Funktion hatte sie ab September bereits kommissarisch übernommen. Jutta Bacher war davor seit 2012 Leiterin der Abteilung „Marketing“ und später stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Presse und Marketing.

Oliver Schiffers (50) kümmert sich ab dem 1. Dezember im Zukunftsteam von Sibylle Keupen um die Themen „Digitalisierung, Wissenschaft und Wirtschaft“. Seine Erfahrung als mehrfacher Gründer digitaler Startups und Unternehmer gibt der gebürtige Aachener aktuell als Mentor im Digital Hub Aachen weiter. Bis jetzt ist Oliver Schiffers als Bereichsleiter Digitale Transformation bei der internationalen Unternehmensberatung Publicis Sapient beschäftigt.

Noch besetzt werden sollen in den kommenden Wochen die Leitung des Fachbereichs Verwaltungsleitung, eine Stelle für die Themen „Umwelt, Mobilität und Stadtentwicklung“ im Zukunftsteam der Oberbürgermeisterin sowie eine Funktion für den Bürger*innendialog.

Der Bürger*innendialog steht ganz oben auf der  Agenda von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Angedacht ist eine regelmäßige Bürgersprechstunde im Haus Löwenstein, die aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Pandemie jedoch digital starten wird, genauso wie der Aufbau einer Fachabteilung „Bürger*innendialog“ in der Verwaltung und die Einrichtung eines Bürgerrats im Losverfahren für Verkehr.

Obwohl Sibylle Keupen heute „tatsächlich mit persönlichen Dingen“ ins Aachener Rathaus eingezogen ist, wird ihr ständiger Aufenthalt dort begrenzt sein. Sobald im Januar die entsprechenden Bauarbeiten im Verwaltungsgebäude Katschhof abgerundet sind, wird sie dort mit ihrem Team „nahe bei der Kämmerin und den Fraktionen, zwischen Verwaltung und Rat“ einziehen. Ihr Arbeitszimmer im  Rathaus soll dann nur noch für repräsentative Termine und Besprechungen genutzt werden. „Ich brauche die kurzen Wege zu meinem Team und den Menschen, die mich unterstützen. Und das Rathaus ist für mich mehr Museum als Arbeitsort“, sagt die Oberbürgermeisterin.

Pläne gibt es genug

Pläne gibt es genug. Gemeinsam mit der Verwaltung möchte Sibylle Keupen so zum Beispiel noch im Herbst und Winter mindestens 500 Bäume in der Stadt pflanzen. Leerstehende Ladenlokale sollen für neue Nutzungen öffnen und der Büchel perspektivisch „als Seele der Stadt“ entwickelt werden. Wichtig ist ihr auch, die bereits angelaufene Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten mit Hilfe von „Kümmer*innen vor Ort zu unterstützen. Die einzelnen Mobilitätskonzepte der Stadt möchte Sibylle Keupen zu einem Gesamtkonzept schnüren und  prioritär umsetzen. Aachen soll ein junges, urbanes Zentrum werden, mit einer Clubkultur, Start Ups und einer lebendigen Innenstadt. Und nicht zuletzt sind ihr die Sicherung der Arbeitsplätze bei Conti und der Erhalt des Standortes als Produktionsstätte der Zukunft wichtig.

„Wir werden diese Ziele ab jetzt gemeinsam Schritt für Schritt bearbeiten. Die Menschen in der Stadt sollen so bald wie möglich Veränderungen spüren und auch in Experimentierräume mit einbezogen werden“, verspricht Sibylle Keupen. Und weiter: „Ich möchte kurz-, mittel- und langfristig etwas Nachhaltiges in Aachen bewegen.“


Sibylle Keupen ist Oberbürgermeisterin von Aachen

30.10.2020: Wechsel an der Spitze des Aachener Rathauses: Nach elf Jahren als Aachener Oberbürgermeister übergab Marcel Philipp die Amtsgeschäfte jetzt an seine Nachfolgerin Sybille Keupen.

Keupen, erste Oberbürgermeisterin nach 256 Vorgängern, nimmt am kommenden Montag, 2. November, ihre Arbeit im Aachener Rathaus auf.

Oberbürgermeisterin Sybille Keupen und Marcel Philipp
Foto: Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Marcel Philipp bedankte sich sehr ausdrücklich bei „allen Menschen, die mich in den vergangenen Jahren unterstützt haben“, aber vor allem bei den rund 5.600 Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, die er immer als „mein Team und meine Mannschaft“ erfahren habe. Philipp überreichte Sybille Keupen verschiedene große und kleine Symbole, die die breite Aufgabenpalette eines Oberbürgermeisters / einer Oberbürgermeisterin repräsentieren – von der Amtskette über die Ratsglocke, die er in seiner Amtszeit „kein einziges Mal benutzt habe“ bis hin zu einem Aachen-Schirm für die zukünftige „Schirm- und Schutzfrau der Aachener“ sowie auch die ersten Visitenkarten für die neue Verwaltungschefin.  

Sybille Keupen, die in der Ratssitzung am 4. November vereidigt offiziell in ihr Amt eingeführt wird, bedankte sich bei Marcel Philipp, der ihr die neue Aufgabe „seit fünf Wochen mit viel Herz“ nahe gebracht habe und erklärte, dass sie sich sehr auf ihren Arbeitsbeginn freue. „Jetzt wird es ernst“ sagte Aachens neue Oberbürgermeisterin.

Das Ergebnis bei der Wahl


Hier der Link zu den Ergebnissen


Oberbürgermeister Aachen: Stichwahl zwischen Sibylle Keupen (Grüne) und Harald Baal (CDU)

Bei der Wahl zum Oberbürgermeister erreichten die meisten Stimmen Sibylle Keupen mit 39.662 und Harald Baal mit 25.253 Stimmen. Die Stichwahl der beiden Bewerber findet am Sonntag, 27. September, statt. Gültige Stimmen waren insgesamt 101.999 abgegeben worden. Dabei dürfte Sibylle Keupen die besten Chancen haben, erste Oberbürgermeisterin von Aachen zu werden.

Damit entfielen auf Sibylle Keupen ca. 39% und auf Harald Baal ca. 25% der Stimmen. Mathias Dopatka (SPD) erreichte 23%.

Eine Frage und die Antwort von der Kandidatin und den Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt in Aachen

29.9.2020: Anlässlich der Kommunalwahl in Aachen 2020 haben wir der Kandidatin und allen Kandidaten, die sich als Oberbürgermeister bewerben, die folgende Frage gestellt:

„Was möchten Sie konkret in Ihrer Amtszeit für Familien tun?“

Wir hatten darum gebeten, eine Antwort möglichst bis zum 28.8.2020 zu erhalten. Hier veröffentlichen wir die Antworten ungekürzt als Zitate, so wie wir die Antworten erhalten haben. Insgesamt haben uns sechs Kandidaten und eine Kandidatin geantwortet. Die Reihenfolge ergibt sich aus dem Ergebnis der letzten Wahl.

Die Wahl findet am 13. September 2020 statt.

Nachfolgend eine Liste, sortiert nach Eingang des Beitrags:

Mehr als 1.300 Kandidat*innen haben sich am WDR Kandidatencheck 2020 beteiligt: Sie wollen am 13. September Bürgermeister*in, Oberbürgermeister*in oder Landrat/Landrätin in NRW werden und so Politik vor Ort gestalten.
Die 3-minütigen Videos finden ihr unter kandidatencheck.wdr.de


Wahl zum Oberbürgermeister: Die Antworten


Sibylle Keupen (Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen)

Eine Stadtpolitik muss sich immer an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen und damit auch an Familien ausrichten. Sie sind die Zukunft unserer Stadt, deshalb müssen wir Rahmenbedingungen für eine chancengerechte Bildung und attraktive Freizeitmöglichkeiten bieten.

Familien brauchen eine verlässliche Kinderbetreuung, dafür müssen die Rahmenbedingungen flexibler gestaltet werden, damit Beruf und Familie einfacher miteinander verbunden werden können. Für Kinder sind kurze Wege zu Kita und Schule wichtig, sie sollen selbstständig und sicher in der Stadt unterwegs sein können, damit sie bereits auf dem Weg ihre Umwelt eigenständig entdecken können.

Konkret werde ich mich für eine optimale Ausstattung der Schulen einsetzen, jedes Kind in Aachen sollte gerne auf die Toilette in der Schule gehen. Ich möchte Schulen öffnen, damit Kinder dort ihre gesamten Potentiale entfalten können und sie stark für das Leben werden, unabhängig von ihrer Herkunft. Hierfür brauchen wir mehr multiprofessionelle Teams, gemeinsam mit Akteuren aus der Stadtgesellschaft kann so Bildung ganzheitlich auf eine breite Basis gestellt wird. 
Wir brauchen außerdem Räume in denen Kinder und Jugendliche sich selbstbestimmt entwickeln können. Verbände und Vereine bieten hier wichtige Erfahrungsfelder und müssen angemessen gefördert werden. Ein Kinder,- und Jugend Parlament, mit eigenen Finanzmitteln ausgestattet, schafft die Basis für echte Partizipation und bietet den Einstieg in die aktive Mitgestaltung von Stadtgesellschaft. 

Als Oberbürgermeisterin werde ich mit den Aachener Grundschulen eine Kinderbürgermeister*in wählen. In den Schulferien werden wir gemeinsam im Rathaus die Stadt vertreten, leiten und mit den Dezernaten und Politik über die wichtigen Themen der Stadt diskutieren.
Stadtplanung muss stärker die Perspektive von Kindern und Jugendlichen einnehmen. Deshalb sollen sie direkt an den Planungsprozessen beteiligt werden und zwar nicht nur wenn es um Spielplätze geht, sondern auch dann wenn es um das große Ganze geht, denn es ist auch ihre Stadt in der sie gut aufwachsen sollen.

Mehr Infos auf der Webseite von Sibylle Keupen

Sibylle Keupen Grüne Oberbürgermeisterin Aachen

Harald Baal (Oberbürgermeisterkandidat der CDU)

Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Deshalb verdienen sie und ihre Familien besondere Aufmerksamkeit der Politik.

Ein breites Betreuungs- und Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche ist eine wichtige Grundlage für eine gute Zukunft der Jüngsten unserer Gesellschaft. Schon in den letzten zehn Jahren als Fraktionsvorsitzender der Aachener CDU habe ich mich dafür eingesetzt, unsere Kita- Tagespflege- und Schullandschaft bedarfsgerecht auszubauen. Dies werde ich auch als Oberbürgermeister fortsetzen. Bei den Kitas kommt es auf eine vielfältige Mischung freier Träger an. Wichtig ist, dass sich das Betreuungsangebot an den Kindern und Eltern orientiert. Deshalb möchte ich tragfähige, bedarfsorientierte Lösungen wie beispielsweise die Randzeitenbetreuung weiterentwickeln. Auch in der Schulpolitik stehen die Bedürfnisse der Kinder und Eltern an erster Stelle. Getreu dem Motto „kurze Beine, kurze Wege“ sollen gerade im Grundschulbereich wohnortnahe Angebote bestehen bleiben. Außerdem ist mir wichtig, ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges OGS-Angebot zu erhalten und weiter auszubauen. Eine moderne Schulausstattung hängt maßgeblich von einer erfolgreichen Digitalisierung ab. Unser langfristiges Ziel ist es, dass jede*r Schüler*in Zugriff auf ein geeignetes, digitales Endgerät hat.

Doch das Leben findet nicht nur in der Kita, der Tagespflege oder der Schule statt. In einer familienfreundlichen Stadt muss es auch Angebote zur Freizeitgestaltung geben. Deshalb möchte ich als Oberbürgermeister die offene und verbandliche Jugendarbeit erhalten und weiterentwickeln. Auch Projekte und Veranstaltungen freier und städtischer Träger wie beispielsweise Ferienspiele und Jugendkulturfestivals müssen erhalten oder ausgebaut werden. Weiterhin kommt es darauf an, das Angebot an Spielplätze und andere Freizeitanlagen zu erhalten und an die sich ändernden Bedürfnisse anzupassen.

Für eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist es förderlich, wenn sie sich schon früh als souveräner Teil unserer Gesellschaft begreifen. Deshalb ist es mir wichtig, Kinder und Jugendliche in kommunalpolitische Entscheidungen aktiv miteinzubeziehen. Dies möchte ich durch Jugendkonferenzen in der Innenstadt wie auch in den Außenbezirken erreichen. Hier können Kinder und Jugendliche ihre Fragen, Wünsche und Ideen an Kommunalpolitiker*innen richten. Dies bietet ihnen zugleich die Möglichkeit politische Entscheidungsprozesse zu verstehen.

Mehr Infos auf der Webseite von Harald Baal

Oberbürgermeister Harald Baal Kandidat CDU
Kommunalwahl 2020

Mathias Dopatka (Oberbürgermeisterkandidat der SPD)

Unsere Kinder sind Aachens Zukunft. Ich stehe für eine Politik der Teilhabe und der Chancengleichheit für alle Kinder – und zwar unabhängig vom Einkommen der Eltern. Zentraler Punkt an dieser Stelle ist für mich die Betreuung. Ich plane einen bedarfsgerechten Ausbau der U3- und Ü3-Plätze in Kitas sowie der Tagespflege sowie eine bessere Randzeitenbetreuung. Das schließt natürlich auch eine Erhöhung von qualifiziertem Betreuungspersonal vor Ort mit ein. Ganz wichtig ist mir persönlich, dass Kinderbetreuung kostenfrei wird. Daher setze ich mich für eine komplett beitragsfreie Kitabetreuung im U3- und Ü3-Bereich ein. Ein weiterer Punkt, mit dem ich die Aachener Familien unterstützen möchte, sind kostenfreie Mittagessen in Kitas und Schulen.

Kinder brauchen Raum um sich zu entfalten und spielend zu lernen. Aus diesem Grund werde ich bestehende Spielplätze erhalten und ausbauen. Neben großen Spielplätzen werde ich mehr so genannte „Mikro-Spielplätze“, mit ein oder zwei Spielgeräten, in der Aachener Innenstadt und den einzelnen Wohnvierteln schaffen. So wird der Weg zur nächsten Spielstelle für alle Kinder direkt viel kürzer. Darüber hinaus möchte ich generationenübergreifende Plätze schaffen, an denen sich Menschen von jung bis alt treffen und gemeinsam bewegen können.

Damit die Suche nach einem Kitaplatz einfach und schnell abläuft, brauchen wir ein transparentes und zuverlässiges Anmeldeportal für alle Familien. Gemeinsam mit einem neuen, digitalen „Familienbüro“, in der Verwaltung der Stadt Aachen, möchte ich den Einstieg in die Kita für alle Kinder und Eltern so einfach wie möglich gestalten.

Um älteren Kindern auch in ihrer Freizeit auch weiterhin einen Ort zum Kennenlernen und Spielen bieten zu können, werde ich Aachener Jugendverbände und Offene Jugendeinrichtungen langfristig unterstützen. Daran anknüpfend möchte ich ebenfalls die schulischen Ganztagsangebote ausweiten.

In unserer schnelllebigen und digitalen Welt ist es wichtig, dass wir unseren Kindern auch die richtigen Werkzeuge mit an die Hand geben, um sich in Zukunft zurechtzufinden. Eine zeitgerechte digitale Ausstattung an den Aachener Schulen ist daher Pflicht. Natürlich kann sich nicht jede Familie entsprechende Hard- oder Software für alle Kinder leisten. Genau aus diesem Grund brauchen wir flexible Leihsysteme für unsere Schulkinder. Mit dieser Ausstattung können wir auch in Zukunft digitale Lernformate und Unterricht fördern und fordern.

Zu guter Letzt liegt mir noch ein Punkt besonders am Herzen: Ein Kinder- und Jugendparlament mit eigenem Budget. In diesem sollen interessierte Kinder und Jugendliche selbst über Initiativen diskutieren und über ihr Budget entscheiden können und so unsere Demokratie spielend, aber nachhaltig kennenlernen und live miterleben, welche Auswirkungen ihre Entscheidungen haben können.

Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020
Mathias Dopatka SPD

Wilhelm Helg (Oberbürgermeisterkandidat der FDP)

Die Familien stehen im Mittelpunkt der modernen Gesellschaft und tragen eine hohe Verantwortung für ihre Kinder und somit auch für die Zukunft Aachens. Das hat sich gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wiederum erwiesen. Familien bedürfen daher einer zielgerichteten Unterstützung, damit sie nicht im Alltagsleben organisatorisch und finanziell überfordert werden.

Ich möchte daher:

  • alle Angebote und Hilfen der Stadt den Entwicklungen der modernen Gesellschaft anpassen und dabei alle Altersgruppen mitnehmen.
  • einen bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung, beispielsweise für Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter.
  • eine ausgewogene und sozialverträgliche Gestaltung der Kindergartenbeiträge, mit dem zumindest mittelfristigen Ziel der kompletten Abschaffung jeglicher finanzieller Belastungen der Familien.
  • Präventionsmaßnahmen zur Unterstützung von Familien in Schwierigkeiten und Gewährung schneller Hilfen in Krisensituationen.
  • eine besondere Berücksichtigung der Lebenssituation von Alleinerziehenden bei den Betreuungszeiten in Kindertagesstätten, Grundschulen und Offenen Ganztagsschulen.
  • die Schaffung eines attraktiven Umfelds für Familien sowie den Erhalt und Ausbau von Spiel- und Freizeiträumen für Kinder und Jugendliche.
  • den demografischen Wandel, der unsere Stadt beeinflusst und verändert, als wesentliche Querschnittsaufgabe begreifen und tragfähige Handlungskonzepte erarbeiten, die alle Beteiligten einbinden und zu einem gesamtstrategischen Ansatz führen.
  • eine stärkere Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und einen intensiveren Generationendialog, in dem die Jungen von dem Wissen der Älteren profitieren und umgekehrt die junge Bevölkerung die Älteren in ihrem Alltagsleben unterstützt.
  • die Vernetzung der Angebote für Seniorinnen und Senioren und den Ausbau stadtteilbezogener Seniorenarbeit.
  • eine seniorengerechte Planungspolitik, die den Mobilitäts-, Wohn- und Freizeitbedürfnissen von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern gerecht wird.
  • die Schaffung von mehr altersgerechtem Wohnraum in zentraler Lage.
Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020
Wilhelm Helg FDP

Leo Deumens (Oberbürgermeisterkandidat der Linken)

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Erwerbstätigen ein großes Problem, von dem besonders Frauen betroffen sind. Ich werde mich als Oberbürgermeister dafür einsetzen, dass mehr Kindertagesstätten gebaut werden, um dem Betreuungsbedarf gerecht zu werden. Viele Eltern beklagen sich auch darüber, dass die Öffnungszeiten in den Kitas nicht mit der eigenen oft längeren Arbeitszeit übereinstimmen. Die diesbezüglich bereits veränderten Betreuungszeiten in den Kitas reichen nicht aus.

Nach wie vor fehlt es an bezahlbaren Wohnungen. So beklagen z. B. Alleinerziehende, dass sie wegen ihres oft geringen Einkommens keine Wohnung in der Innenstadt finden, so dass sie an den Stadtrand oder in umliegende Kommunen ausweichen müssen. Hier muss die Stadt den Anteil an kommunalen Wohnungen mit bezahlbaren Mieten deutlich erhöhen, d. h. sie muss auch wieder selbst bauen.

Es ist ein Skandal, dass in Aachen nahezu jedes vierte Kind in armen Verhältnissen aufwächst. Auch wenn die Gründe für diese Entwicklung bundespolitischer Natur sind, ist es unsere Aufgabe, kommunalpolitisch alles zu tun, um die Folgen von Armut abzumildern. Ich werde mich dafür stark machen, die nicht-kommerziellen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche auszubauen. Für die musikalische Frühförderung von jungen Menschen, wie sie z. B. in bestehenden Gitarrenklassen stattfindet, muss es endlich regelmäßige städtische Zuschüsse geben, damit die Schulklassen Planungssicherheit für ihre so wertvolle Arbeit haben. Darüber hinaus strebe ich einen kostenlosen Zugang zu Museen, Ausstellungen etc. an. , der gerade ökonomisch benachteiligten Familien zugute kommt. Wichtige Grundlagen für die Armutsbekämpfung in Aachen sind der Ausbau und die Stärkung der sozialraumorientierten Quartiersentwicklung und die konsequente Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen des Sozialentwicklungsplans, der u. a. die Stadtteile mit besonderen sozialen Herausforderungen benennt.

Die Corona-Krise hat in besonderer Weise die Probleme der Schüler*innen offengelegt, die aus Familien mit wenig Geld kommen. Da sie oft nicht die entsprechenden Endgeräte besitzen, konnten sie häufig nicht am notwendig gewordenen digitalen Unterricht zuhause teilnehmen. Wir müssen nun dafür sorgen, dass wirklich alle Kinder und Jugendlichen die entsprechenden Endgeräte kostenfrei erhalten.

Schließlich setze ich mich für einen attraktiveren und preiswerteren öffentlichen Nahverkehr ein, denn auch arme Familien müssen sich die Nutzung von Bussen und Bahnen leisten können. Mittel- bis langfristig sollten wir einen fahrscheinlosen ÖPNV anstreben, der von den Bürger*innen und Unternehmen nach ihren Möglichkeiten finanziert wird.

Die Corona-Krise stellt Familien vor existenzielle Herausforderungen. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit belasten auch finanziell ihr tägliches Leben. Auch wenn hier vor allem Bund und Land gefordert sind, müssen wir auf kommunalpolitischer Ebene alle Möglichkeiten zu nutzen, betroffenen Familien zu helfen.

Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020
Leo Deumens Linke

Matthias Achilles (Oberbürgermeisterkandidat der Piraten)

Ich möchte Familien das Leben in Aachen auf vielfältige Weise erleichtern. Zunächst möchte Ich Kindern eine eigene Stimme in der Kommunalpolitik geben. Dafür werde Ich einen Kinder- und Jugendrat einberufen, weil gerade junge Menschen, denen man das Wahlrecht vorenthält, bisher zu selten Einfluss auf Entscheidungen nehmen, die sie ganz erheblich betreffen. Kommunalpolitik geht Aachener*innen jeden Alters an, Ich will das sich das auch in der Vielfalt der Politiker*innen widerspiegelt.

Mein Fokus für die nächsten Jahre liegt aber klar auf dem Klimaschutz. Gerade die Kinder von heute werden unter der fehlenden Entschlossenheit der letzten Jahre bei diesem Thema leiden. Dabei werde Ich gerade beim Thema Verkehrswende immer einen Blick auf die Belange von Familien haben. Der Plan 100 % mehr ÖPNV anzubieten zielt auch darauf ab, dass immer genug Platz für einen weiteren Kinderwagen im Bus ist. Außerdem setze Ich mich seit Jahren im Mobilitätsausschuss für Radwege, die so sicher sind, dass man auch die eigenen Kinder dort gerne fahren lässt und Gehwege ein, die breit genug sind, dass auch zwei Kinderwagen sich problemlos passieren können.

Bei der Kinderbetreuung setze Ich mich für mehr flexible Angebote ein, damit Sie auch in „Randzeiten“ ihre Kinder gut betreut wissen. Dafür muss auch der Ausbau von Kitas vorangetrieben und der Status von Kindertagespflegepersonen besser geregelt werden.

Die Schulen in Aachen müssen flächendeckend gut ausgerüstet sein, damit Ihre Kinder sich auf das Lernen konzentrieren können. Ich möchte erreichen, dass der Sanierungsrückstand bei Gebäuden aufgelöst wird und alle Schulen über die passende Technik nach ihrem Medienentwicklungsplan verfügen. Dabei ist mir wichtig, dass die Ausrüstung in einer Schule nicht vom Einkommen der Eltern der Schüler*innen abhängt.

Damit Familien aber überhaupt in Aachen leben können brauchen wir ein Angebot von Wohnungen, die ausreichend Platz bieten. Weil die freien Flächen zur Neige gehen, müssen einerseits die Möglichkeiten ausgeschöpft werden, neuen Wohnraum an und auf bestehenden Gebäuden zu realisieren. Andererseits will Ich auch dabei helfen, dass Menschen, die viel zu große Wohnungen bewohnen, eine bedarfsgerechtere Wohnsituation in ihrem Viertel finden, damit auch junge Familien in der ganzen Stadt eine Chance haben eine passende Wohnung zu finden.

Nicht zuletzt will Ich mich dafür einsetzen, dass es mehr Grünflächen, Bänke, Wasserspiele und Grünflächen in der Stadt gibt, damit auch Familien in jedem Teil Aachens ohne Konsumzwang im freien verweilen können.

Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020
Matthias Achilles Piraten

Hubert vom Venn (Oberbürgermeisterkandidat von „die Partei“)

Die Kinder- und Jugendarbeit wird bei mir ganz oben stehen. So werde ich den nationalen Vorlesetag immer im November zum Pflichttermin an Aachener Schulen und in Kitas machen. Damit wird nicht nur das Zuhören angesprochen, sondern auch die Leselust geweckt. Ich selber nehme an dieser Veranstaltung seit 2013 teil – seit 2014 immer auf der Kinderstration des Bethlehemkrankenhauses in Stolberg. Doch das war uns nicht genug. Mit der Pressestelle des Bethlehem haben wir einen monatlichen Vorlesetag eingeführt, der immer am letzten Montag im Monat auf der Kinderstation stattfindet. Nach meiner Lesung (oft auch mit Gästen) erhält jedes Kind eine Zuhörermedaille, beim jährlichen Vorlesetag eine Urkunde.

Ich werde auf jeden Fall zwei Einrichtungen schaffen:

Ein Jugendparlament – aber auch ein Kinderparlament – mit deren Vertretern ich mich regelmäßig treffen werde.

Foto: Heike Eisenmenger

Hubert vom Venn die Partei
Oberbürgermeister Aachen Kandidat
Kommunalwahl 2020

Eure Meinung zu den Statements anlässlich der Wahl zum Oberbürgermeister

Was sagt ihr zu den Antworten der Kandidatin und den Kandidaten als Oberbürgermeister in Aachen bei der Kommunalwahl 2020? – Wir freuen uns auf euren Kommentar.


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Der frisch vereidigte Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons eröffnet die Ratssitzung. Copyright: Stadt Aachen/Harald Krömer


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