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Corona: Schulen und Kitas in der Städteregion Aachen

Bitte beachten: Mittlerweile werden wieder viele Veranstaltungen angeboten, die wir veröffentlichen. In vielen Fällen werden bestimmte Auflagen (Corona) genannt. Bleibt gesund!

Fragen und Antworten zur aktuellen Situation in Schulen und Kitas in der Corona-Pandemie. Hilfreiche FAQ-Liste ist online.

4.9.2020: Auch die Coronabetreuungsverordnung wurde vom Land NRW mit Gültigkeit bis 15. September 2020 erneuert. Zentraler Punkt ist, dass nun im Land NRW die Pflicht, im Unterricht an den weiterführenden Schulen eine Maske zu tragen, entfallen ist. Schulen können für ihren Bereich entgegen dieser Landesregelung keine Maskenpflicht anordnen, allerdings sehr wohl eine dringende Empfehlung zum weiteren Tragen der Masken aussprechen. 

Sollte in einer Schule oder einer Kita ein positiver Coronafall auftreten, wird das Gesundheitsamt in jedem Fall die engen Kontaktpersonen ermitteln. Bei einer Klasse, in der weiterhin freiwillig die Masken getragen werden, gibt es dann aus diesem schulischen Umfeld keine engen Kontaktpersonen. Wenn allerdings alle Schüler und Lehrer keine Masken im Unterricht tragen, sind hingegen alle Personen, die mit dem corona-positiven Schüler oder Lehrer in einem Klassenraum gesessen haben, enge Kontaktpersonen. Sie müssen sich dann in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.

Beim Gesundheitsamt, aber auch den Schulämtern und Schulträgern kommen verstärkt Fragen zu den Regelungen in den Bildungseinrichtungen an. Aus diesem Grund ist eine aktuelle Liste der meistgestellten Fragen und Antworten erarbeitet worden. Sie ist unter: https://www.staedteregion-aachen.de/corona verfügbar.

Neben der Einführung einer lokalen Corona-Bremse, um passgenau und noch schneller in betroffenen Kommunen auf ein erhöhtes lokales Infektionsgeschehen reagieren zu können, gelten ab 1. September 2020 neue Regeln für die Genehmigung von Veranstaltungen sowie in Schulen. Hierfür werden die Bestimmungen zur grundsätzlichen Maskenpflicht auf dem Schulgelände verlängert. Die zunächst vorsorglich eingeführte Pflicht, auch am Sitzplatz im Unterricht an weiterführenden und beruflichen Schulen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, kann angesichts der Entwicklung des Infektionsgeschehens wie angekündigt mit Ablauf des 31. August 2020 auslaufen.

Quelle: Pressemitteilung NRW vom 31.8.2020

Viele Schulleitungen (nicht nur) in Aachen und Umgebung empfehlen dringend, die Masken auch während des Unterrichts zu nutzen. Weitere Infos

31.8.2020: StädteRegion Aachen. Ab dem morgigen 01. September entfällt im Land NRW die Pflicht, im Unterricht an den weiterführenden Schulen eine Maske zu tragen. Darauf hat Landesschulministerin Yvonne Gebauer heute in Düsseldorf hingewiesen. Das neue Kita-Jahr bzw. Schuljahr steht aber nach wie vor ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Beim Gesundheitsamt, aber auch bei den Schul- und Kitaträgern  sowie den Schul- und Jugendämtern kommen verstärkt Fragen zu den Regelungen in den Bildungseinrichtungen an. Aus diesem Grund haben die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen jetzt eine aktualisierte Liste der meistgestellten Fragen und Antworten erarbeitet und online gestellt. Auf diese Art und Weise können schon schnell die meisten Fragen von Erzieherinnen oder Lehrerinnen, Eltern oder Schülern beantwortet werden. Damit können in vielen Fällen aufwändige Recherchen oder Anfragen vermieden werden.

In der 6-seitigen FAQ-Liste wird zum Beispiel erläutert, was bei dem Verdacht, aber auch bei einem bestätigten Fall einer Covid19-Infektion bei einem Schüler oder Kita-Kind, aber auch bei einem Lehrer oder Erzieher passiert. Eine wichtige Festlegung ist übrigens, dass Quarantänemaßnahmen ausschließlich nach Anordnung des Gesundheitsamtes und nicht etwa durch die Schulleitung erlassen werden können.

So werden bei Schulen im Klassenverbund ohne Abstand und Masken oder auch den Kitas bei einem bestätigten Fall alle direkten Kontaktpersonen identifiziert – im Regelfalle ist das dann die gesamte Klasse oder Kita-Gruppe. Sollten in Schulen bei Unterschreitung des Mindestabstands im Klassenraum trotz der Aufhebung der Maskenpflicht trotzdem (freiwillig) Masken getragen werden, ist bei diesen Kindern, Jugendlichen und Lehrern nicht von engen Kontaktpersonen auszugehen.

Die engen Kontaktpersonen werden in jedem Fall durch das Gesundheitsamt exakt – auch anhand des jeweiligen Sitzplanes – ermittelt, kontaktiert und unter Quarantäne gesetzt.

Neben diesen zentralen Fragen werden in dem Infoblatt auch noch Hinweise zur richtigen Lüftung der Räume, dem Sport- und Schwimmunterricht, aber beispielsweise auch zu den Schulmensen und der Desinfektion von Unterrichtsgeräten gegeben.

Die Liste ist jeweils mit aktuellem Stand im Internet unter: https://www.staedteregion-aachen.de/corona verfügbar.

In dringenden Fällen kann man sich an die zentrale Rufnummer 0241/510051 oder per Mail an: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de wenden.

Quelle: Pressemitteilung 371 der Städteregion Aachen vom 31.8.2020

Pressemitteilung des Landes NRW vom 31.8.2020

Aktuelle Corona-Verordnungen in NRW ab 1. September


12.8.2020: Die Landesregierung startet mit der Kampagne „#ichhelfemit“ eine Initiative zur Unterstützung der pädagogischen Kräfte in den Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie. Um den gestiegenen Anforderungen zur Umsetzung der Hygienevorgaben Rechnung zu tragen, können Träger von KiBiz-geförderten Kindertageseinrichtungen kurzfristig finanzielle Unterstützung erhalten. Die Mittel sollen insbesondere zur Finanzierung zusätzlicher Hilfskräfte im nichtpädagogischen Bereich sowie der Entlastung der Träger für die nicht vorhersehbaren gesteigerten Kosten für Arbeitsschutz- und Hygieneausrüstung dienen.

Familienminister Joachim Stamp: „Die Erzieherinnen und Erzieher leisten fantastische und wichtige Arbeit. Für ihren großen Einsatz in den vergangenen Monaten bedanke ich mich herzlich. Wir brauchen jetzt gerade in der Pandemie für die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen Unterstützung. Deswegen freue ich mich besonders, wenn wir sie mit den Kita-Helferinnen und -Helfern und der Kampagne #ichhelfemit in dieser herausfordernden Zeit entlasten können.“

Insgesamt stellt das Land 105 Millionen Euro bereit

Insgesamt stellt das Land zusätzlich 105 Millionen Euro bereit, davon sind 94,5 Millionen Euro für die Kita-Helfer und 10,5 Millionen Euro für Schulungen, Arbeitsschutz und Hygienemaßnahmen vorgesehen.
Die Kita-Helferinnen und -Helfer in der Kita sollen das pädagogische Personal bei einfachen, alltäglichen, nicht-pädagogischen Arbeiten entlasten. Die pädagogische Betreuung und frühkindliche Bildung wird weiterhin ausschließlich von pädagogischen Kräften geleistet. Familienminister Joachim Stamp: „Die Kita-Helferinnen und -Helfer sind kein Ersatz für unsere pädagogischen Kräfte, sondern sie sollen in der Pandemie eine Unterstützung im Kita-Alltag sein.“

Jede KiBiz-geförderte Kindertageseinrichtung kann einen Antrag auf Unterstützung durch einen Alltagshelfer/eine Alltagshelferin in der Kindertageseinrichtung (Kita-Helfer m,w,d) in Höhe von bis zu 10.500 Euro stellen. Das Programm läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2020.

Quelle: Pressemitteilung der Landesregierung vom 12.8.2020


Stadt Aachen strebt den Regelbetrieb in allen städtischen KiTas an

11.8.2020: Laut Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen soll in den Kindertageseinrichtungen, den Offenen Ganztagsschulen und in der Kindertagespflege ab Montag, 17. August, wieder uneingeschränkter Regelbetrieb herrschen.  

Das heißt: Ab dann dürfen KiTa-Gruppen auch wieder gemischt werden und die um jeweils zehn Stunden reduzierten Betreuungszeiten fallen auch weg – heißt, wer zum Beispiel 35 Betreuungsstunden gebucht hat, darf sein Kind für diese Stundenzahl auch wieder in die KiTa bringen und nicht nur 25 wie in den vergangenen Wochen.  

Die Stadt Aachen strebt in allen 56 städtischen KiTas den Regelbetrieb an. Allerdings steht derzeit noch nicht fest, wie viele Erzieherinnen und Erzieher wegen chronischer Vorerkrankungen den Dienst am 17. August nicht wieder antreten können, denn sie bleiben auch weiterhin von der Arbeit mit den Kindern befreit. „Wir müssen unter diesen besonderen Bedingungen täglich sehen, welches Personal uns zur Verfügung steht, um einen guten und sicheren Kitabetrieb gewährleisten zu können“, erläutert Heinrich Brötz, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule.  

Sollte es zu personellen Engpässen in einzelnen KiTas kommen, soll die mehrstufige Notfallregelung der Stadt für die Kindertagesstätten greifen. Sie sieht zunächst vor, Gruppen zusammenzulegen. Reicht dies nicht aus, werden die Eltern gezielt angesprochen, ob sie die Kinder bis zur Verbesserung der Situation anderweitig betreuen können. Danach folgt als weitere Maßnahmen die Abordnung von Erzieherinnen und Erziehern aus anderen KiTas in die betroffene Einrichtung. Als letzte Maßnahme stehen die Schließungen von einzelnen Gruppen oder schließlich der kompletten KiTa in der Regelung.  

„Aber das möchten wir unbedingt verhindern“, betont Brötz, denn schließlich wolle man die Familien wieder entlasten. Über die jeweiligen und notwendigen Maßnahmen informiert die KiTa die Eltern.  

Auch von freien Trägern gibt es die Rückmeldung, dass man dort bestrebt sei, in den Regelbetrieb zu starten. Aber auch dort ist der Abgleich mit dem ab dem 17. August tatsächlich zur Verfügung stehenden Personal vonnöten.  

Für den Bereich der Offenen Ganztagsschulen geht die Stadt Aachen davon aus, dass der Betrieb ab Mittwoch, 12. August, wieder aufgenommen werden kann. Partielle Einschränkungen sind möglich, da Beschäftigte aufgrund von Vorerkrankungen freigestellt sind. Das Ministerium hat mitgeteilt, dass der OGS-Besuch nicht verpflichtend ist. Es ist dann in der jeweiligen Situation der Schule und des Trägers zu betrachten, wo ein kompletter Regelbetrieb gewährleistet werden kann.

Stadt und StädteRegion Aachen stocken Maskenreserve an Schulen um 80.000 Stück auf

7.8.2020: StädteRegion Aachen.  Ab der kommenden Woche soll für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge in NRW wieder weitgehend Präsenzunterricht stattfinden. Zu den weitreichenden Corona-Schutzmaßnahmen gehört auch eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände, für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 sogar während des Unterrichts. Da grundsätzlich jeder für seine Maske selbst verantwortlich ist, hat das Land für alle Schulen zum Beginn des neuen Schuljahres ein „Reservekontingent“ an Masken aus Landesbeständen bereitstellt. Für das Gebiet der gesamten StädteRegion konnte die Aachener Feuerwehr rund 34000 Masken in Köln abholen. Den Krisenstäben von Stadt und StädteRegion Aachen geht diese Maßnahme aber nicht weit genug. „Um einen reibungslosen Ablauf der ersten Schultage unter den neuen Bedingungen zu gewährleisten, stocken wir diese „Reserve“ um etwa 80.000 Stück Mund-Nase-Schutz auf. Bei 80.000 Schülerinnen und Schülern sowie 6.000 Lehrerinnen und Lehrer stellen wir so sicher, dass der Ablauf des Unterrichts an den Schulen nicht durch fehlende Masken behindert wird“, erklärt Grüttemeier die Entscheidung der Krisenstäbe.

Die zuletzt sehr deutlich gestiegenen Infektionszahlen sind auch für Oberbürgermeister Marcel Philipp alarmierend: „Die Lockerungen der vergangenen Wochen haben gezeigt, wie präsent und aktiv das Coronavirus immer noch ist. Um erneute, weitergehende Einschränkungen zu vermeiden, wollen wir rechtzeitig möglichst wirkungsvolle Gegenmaßnahmen ergreifen“, so Philipp.

Die Masken werden nicht als persönliche Schutzausrüstung ausgegeben, sondern kommen in der Schule anlassbezogen zum Einsatz. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Alltagsmaske defekt ist und kein anderweitiger Ersatz zur Verfügung steht. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Schulen gilt zunächst bis zum 31. August 2020.

Angepasster Schulbetrieb in Corona Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021

3.8.2020: Der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen soll im Schuljahr 2020/21 für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen wieder weitgehend im Präsenzunterricht erfolgen – bei klaren und weitreichenden Maßnahmen zum Infektionsschutz.

Grundsätzlich gilt im Schuljahr 2020/21: Der Schulbetrieb soll für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen möglichst vollständig in Präsenz unter Beachtung strenger Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben erfolgen. Angesichts derzeit steigender Infektionszahlen wird der Infektionsschutz an Schulen weiter verstärkt. Insbesondere wird die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Schulen deutlich ausgeweitet. So soll – zunächst bis zum 31. August 2020 – an allen Schulen eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände gelten. Diese umfasst für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 grundsätzlich auch die Zeit des Unterrichts.

Quelle: Pressemitteilung der Landesregierung vom 3.8.2020

Weitere Infos und Erläuterungen findet ihr z. B. hier


Kostenlose Corona-Tests für Beschäftigte in Schulen und in der Kindertagesbetreuung

31.07.2020: Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich ab Montag, 3. August 2020, kostenlos und freiwillig in allen Arztpraxen auf das Coronavirus testen lassen. Mehr


Schul- und Unterrichtsbetrieb in Corona-Zeiten und zum Schuljahr 2020/2021

Maßnahmenpaket zur Gewinnung von Lehrkräften

24.07.2020: Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer hat das vierte Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Verbesserung der Personalsituation an den Schulen in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Durch die zusätzlichen Lehrkräfte soll unter anderem der Präsenzunterricht im kommenden Schuljahr 2020/21 sichergestellt werden.

  • Vorgriffsstellen aufgrund der Umstellung auf G9 und Abordnung von Lehrkräften an andere Schulformen, die an Gymnasien im Vorgriff auf künftige Bedarfe eingestellt werden
  • Weitergehende Möglichkeiten für die befristete Beschäftigung von Lehrkräften
  • Vorgezogene Einstellung sozialpädagogischer Fachkräfte.
  • Flexibilisierung der wöchentlichen PflichtstundenZusätzlicher selbstständiger Unterricht von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern

Quelle: Pressemitteilung der Landesregierung vom 24.7.2020


  • Der Start des Schuljahrs 2020/2021 wird im Regelbetrieb mit Unterricht in Präsenzform erfolgen. “Vorrangiges Ziel ist es, nach Maßgabe der Hygienevorschriften einen geregelten, durchgehenden schulischen Lernprozess und eine kontinuierliche Bildungslaufbahn für alle Schülerinnen und Schüler im gesamten Schuljahr zu ermöglichen.”
    Die Landesregierung investiert für den Sommer 2020 40 Millionen Euro in zusätzliche, über das bisherige Angebot in den Schulferien hinausgehende Bildungsangebote, um die negativen Folgen der aufgrund der Corona-Pandemie notwendigen Schulschließungen abzumildern. Diese Angebote richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 8 des Schuljahres 2019/20, die besonders stark von den Folgen der Schulschließungen betroffen sind. Mehr Infos
  • Wiederaufnahme eines verantwortungsvollen Normalbetriebs an den Grundschulen bzw. an den Schulen der Primarstufe ab dem 15. Juni 2020. In den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen kann ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet werden.
  • Ab dem 28. Mai 2020 erfolgt wie geplant die Öffnung der Kindertageseinrichtungen für alle Vorschulkinder. Am 8. Juni geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt seines Öffnungsplans und wechselt von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb. Mehr Infos
  • Stufenweise Öffnung der KiTas (Presseerklärung von Familienminister Dr. Joachim Stamp vom 8.5.2020)
  • Ministerpräsident Armin Laschet stellt Nordrhein-Westfalen-Plan vor: Regelungen für Schulen ab dem 6.5.2020
  • Unterricht an den Grundschulen und Förderschulen ab dem 7.5.2020 zunächst nur für Viertklässler. Keine Ausweitung des Unterrichts in dieser Woche an weiterführenden Schulen
  • Fit durch die Krise – Bewegungsideen für zu Hause: Mehr Infos
  • Schüler sollen noch vor den Ferien in die Schule – Kita-Öffnungen in vier Phasen – Zeitkorridor noch offen (28.4.2020). Quelle: WDR
  • Notbetreuung in den KiTas und in der Kindertagespflege wird ab dem 27.4.2020 auf berufstätige Alleinerziehende erweitert.
  • gemeinsame Vorbereitungen auf die Wiedereröffnung der Schulen in Stadt und StädteRegion für die Abschlussklassen vom 17.4.2020
  • In NRW beginnt für einen Teil der Schüler schon nächste Woche wieder der Unterricht
  • Geschäfte mit einer Größe bis 800 qm können ab Montag wieder öffnen,
  • Keine Großveranstaltungen bis 31. August,
  • Zentrale Abschlussprüfung findet in der gewohnten Form nicht statt
  • Keine Versetzungen
  • Notbetreuung in den Kitas und Schulen (bis zur 6. Klasse): Hier die komplette Liste.

Wiederaufnahme des Normalbetriebs an den Grundschulen ab dem 15. Juni 2020

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und Sachlage hält die Landesregierung – auch in Kenntnis des damit verbundenen organisatorischen Aufwands – die Wiederaufnahme eines verantwortungsvollen Normalbetriebs an den Grundschulen bzw. an den Schulen der Primarstufe ab dem 15. Juni 2020 für geboten.

Ab Montag, 15. Juni 2020, gilt daher Folgendes:

I. Weitere Öffnungen in den Schulen der Primarstufe

In den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen kann ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet werden. Diese Schulen kehren damit grundsätzlich wieder zu einem Regelbetrieb mit Unterricht möglichst gemäß Stundentafel zurück. Unterrichtskürzungen sind dann in Erwägung zu ziehen, wenn dies aufgrund von Personalmangel unvermeidbar ist. In diesen Fällen ist sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler an der Ausweitung des Unterrichts gleichmäßig teilhaben. Auf diese Weise erleben alle Schülerinnen und Schüler, auch jene mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung an den verschiedenen Förderorten vor Beginn der Sommerferien wieder den vertrauten Unterricht im Klassenverband und damit ein Stück schulische Normalität. Zudem können in dieser Zeit Erfahrungen der zurückliegenden Wochen gemeinsam aufgegriffen und weitere Erfahrungen mit Blick auf das kommende Schuljahr gesammelt werden. Für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte und letztlich für uns alle ist dies vor allem aber auch ein Signal, dass Schule nach dem Ende der Ferien so normal wie möglich wieder stattfinden soll.

Möglich ist die Rückkehr zum Regelbetrieb durch eine Neuregelung der infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen.

Im Mittelpunkt steht hierbei ein schon in anderen Ländern verfolgtes Konzept. Es ersetzt für die Schulen der Primarstufe die individuelle Abstandswahrung (1,50 m) durch ein Konzept, wonach konstante (Lern-)Gruppen gebildet und durch deren Trennung Durchmischungen vermieden werden. Dies ist in der Primarstufe wegen des vorherrschenden Unterrichts im Klassenverband und wegen des Klassenlehrerprinzips, das zusätzliche Fluktuation vermeiden hilft, mit pädagogischen und schulorganisatorischen Rahmenbedingungen gut vereinbar.

Für den Schulalltag bedeutet dies:

Die Klassenverbände verbringen die Unterrichtszeit gemeinsam in ihrem Klassenraum. Unterrichtsangebote, die eine Durchmischung von Lerngruppen mit sich bringen würden, unterbleiben bis zum Beginn der Sommerferien. Durch gestaffelte Anfangs- und Pausenzeiten muss eine Trennung der Lerngruppen auch außerhalb des Unterrichts gewährleistet werden. Wo dies aufgrund der organisatorischen oder baulichen Gegebenheiten nicht sicherzustellen ist, gilt auf den Verkehrsflächen, auf Pausenhöfen und im Sanitärbereich weiterhin das Abstandsgebot und, sofern unvermeidbar, das Gebot zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Wie bisher sollen Dritte, also auch Eltern, das Schulgelände möglichst nicht betreten. Wichtig ist die Dokumentation der Anwesenheit und der jeweiligen Gruppenzusammensetzung, um im Infektionsfall eine sofortige effektive Rückverfolgung durch die Gesundheitsbehörden zu unterstützen.

Durch die Nutzung fest zugewiesener Räume sind tägliche Zwischenreinigungen nicht erforderlich. Allerdings ist auf eine regelmäßige Durchlüftung zu achten. Die Schulträger gewährleisten in Abstimmung mit der Schulleitung den erforderlichen Hygienestandard auch bei Vollbetrieb. Die Schulleitungen ihrerseits dokumentieren die aus Anlass eines erweiterten Schulbetriebs gegebenenfalls zusätzlich getroffenen Maßnahmen im Hygieneplan (§ 36 Infektionsschutzgesetz).

Überall dort, wo den Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen wieder ein tägliches Unterrichtsangebot gemacht werden kann, endet die Notbetreuung mit Ablauf des 12. Juni 2020. Kann eine weiterführende Schule für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ein volles Unterrichtsangebot nicht gewährleisten, wird die Notbetreuung in diesen Schulen für nicht beschulte Kinder fortgesetzt.

Unter Beachtung des Hygienekonzepts der Schule und der vorhandenen Kapazitäten wird auch der OGS-Betrieb sowie der Betrieb der sonstigen Betreuungsangebote wiederaufgenommen. Einschränkungen wird es ggf. durch die Notwendigkeit der Bildung konstanter Gruppen und die zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten geben müssen. Schulleitung und OGS-Leitung entscheiden gemeinsam, welche Regelungen für die Teilnahme getroffen werden. Inwieweit eine Verpflegung sichergestellt werden kann, ist vor Ort zu entscheiden.

Die für die Sommerferien vorgesehenen OGS-Angebote werden ebenfalls unter Beachtung geltender Infektionsschutzregeln durchgeführt. Das Ministerium für Schule und Bildung prüft darüber hinaus, zusätzliche Ferienangebote für weitere Schülergruppen zu ermöglichen und entsprechend finanziell auszustatten. Zu all diesen Punkten wird es zeitnah eine gesonderte Information geben.

Quelle: Pressemitteilung der Landesregierung vom 5.6.2020

Stufenweise Öffnung der KiTas ab Donnerstag, 14.5.2020

Auf Basis der Beschlüsse hat Familienminister Dr. Joachim Stamp den von seinem Ministerium bereits vorbereiteten Fahrplan zur schrittweisen Öffnung von KiTas und Tagespflege mit den Trägern und Kommunen final abgestimmt und vorgestellt. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Die Kitas werden stufenweise eröffnet
  • Die bisherige Notbetreuung in den Kitas bleibt bestehen
  • Ab Donnerstag, 14. Mai, bekommen diese drei Gruppen Zugang zu Kitas:
    1. Vorschulkinder mit dem Anspruch Bildung- und Teilhabegesetz oder sonderpädagogischem Förderbedarf,
    2. Alle Kinder mit Behinderung
    3. Kindertagespflege für Zweijährige
  • Auch privat organisierte Kinderbetreuung in Kleingruppen ist ab 14. Mai wieder erlaubt
  • Alle anderen Vorschulkinder dürfen wieder ab dem 28. Mai 2020 in die Kita
  • Ab Juni 2020 können alle anderen Kinder wenigstens zumindest für 2 Tage in die KiTa
  • Eine genaue Planung für die Organisation der Maßnahmen erfolgt in den nächsten Wochen
  • Ab September 2020 soll dann der weitere Regelbetrieb bei der Kinderbetreuung erfolgen, der aber noch eingeschränkt sein kann
  • Auch Erzieherinnen, die über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen (Risikogruppe) haben, dürfen in der Corona-Krise in den Kitas arbeiten.
  • Eine Entscheidung, ob im Juni 2020 wieder Kita-Gebühren gezahlt werden müssen, steht noch aus.

Quelle: Presseerklärung von Familienminister Dr. Joachim Stamp vom 8.5.2020

Grundschulen 

Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler gibt es ab dem morgigen Donnerstag, 7. Mai, bereits wieder Präsenzunterricht.
 
Ab Montag, 11. Mai werden tageweise rollierend alle Jahrgänge der Grundschule wieder unterrichtet. Um allen Schülerinnen und Schülern auch in dieser außergewöhnlichen Zeit einen gleichen Zugang zur Schule zu ermöglichen, bedeutet dies: Pro Wochentag wird ein Jahrgang in der Schule unterrichtet. Unter Berücksichtigung der Feiertage werden die Schulleitungen sicherstellen, dass alle Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang unterrichtet werden. Alle Schulen sollen, auch im Interesse der Eltern, einen transparenten und verbindlichen Plan erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben.

Weiterführende Schulen

Ebenfalls ab Montag, 11. Mai kommen an den Schulformen der Sekundarstufe I (Hauptschule, Realschule, Sekundarschule) neben der Jahrgangsstufe 10 ein bis zwei weitere Jahrgänge rollierend in die Schule. Entsprechendes gilt für die Studierenden der Abendrealschulen.
 
Ab dem 11. Mai 2020 kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe (Gymnasium und Gesamtschule) die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 in die Schule. 

Vorrang hat die Durchführung von Abiturprüfungen sowie der schriftlichen Prüfungsarbeiten, die anstelle der landeseinheitlich gestellten Aufgaben in Deutsch, Englisch und Mathematik im Abschlussverfahren zum Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und zum mittleren Schulabschluss geschrieben werden.

Darüber hinaus sollen alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und aller Schulformen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht erhalten, auch wenn dies nur an einzelnen Tagen möglich sein sollte.

Nach Aussagen von Schulministerin Gebauer wird der Unterricht nicht so stattfinden wie vor dem 13. März: “Es wird in den ersten Tagen darum gehen, dass wir die Schülerinnen und Schüler wieder aufnehmen und wieder an die Schule heranführen und dann entsprechend in den einzelnen Fächern zu unterrichten.” Dabei ist eine Mischung aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause geplant.

Alle Schulen sollen, auch im Interesse der Eltern, einen transparenten und verbindlichen Plan erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben. 

Förderschulen

An den Primarstufen der Förderschulen gilt grundsätzlich dasselbe Prinzip wie an den Grundschulen (Schulstart mit dem 4. Jahrgang am 7. Mai 2020, s. Punkt I.).

Ab Montag, 11. Mai 2020, gilt für die übrigen Jahrgänge an Förderschulen mit anderen Förderschwerpunkten als KME und GE grundsätzlich dasselbe Vorgehen wie an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen. 

Schulrechtliche Änderungen

  • Die landeseinheitlich gestellten Aufgaben in Deutsch, Englisch und Mathematik im Abschlussverfahren zum Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und zum mittleren Schulabschluss entfallen in diesem Jahr. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten, die an deren Stelle treten, können auch zu einem späteren Zeitpunkt geschrieben werden.
  • Verzicht auf Versetzungsbestimmungen beim Übergang in die nächsthöhere Jahrgangsstufe. 

“Schulen können eigene Konzepte erstellen – und etwa auch bestimmen, dass einzelne Jahrgänge zwei Tage hintereinander unterrichtet werden”, sagt die Schulministerin.

Das Schulministerium betont, dass mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs die Schulpflicht gilt. 

Quellen:

  • Pressemitteilung Land NRW
  • Schulmail des MSB NRW vom 6.5.2020
  • Presseerklärung im Video von Ministerpräsident Laschet und Ministerin Gebauer zur Corona-Pandemie in NRW, 06.05.2020.

Erste Lockerungen sind am 15.4.2020 beschlossen worden. In NRW wird ab dem 20.4.2020 trotz Corona wieder Unterricht an den Schulen in den Abschlussklassen vorbereitet. Die KiTas in NRW bleiben zunächst geschlossen. Informationen des Familienministeriums zu KiTas findet ihr auf der folgenden Webseite.

Wiederaufnahme des Unterrichts an Grundschulen

Ab Donnerstag, 7. Mai 2020, wird in den Grundschulen – wie bereits mit der SchulMail Nr. 17 mitgeteilt – der Präsenzunterricht zunächst ausschließlich für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen wiederaufgenommen. Die hierzu noch erforderliche Überarbeitung und Veröffentlichung der Corona-Betreuungs-Verordnung erfolgt rechtzeitig.

Wiederaufnahme des Unterrichts an den Förderschulen  

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts gilt grundsätzlich auch für die 4. Klassen der Förderschulen. Ausgenommen sind jedoch derzeit noch die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung. Über die Rahmenbedingungen und möglicherweise besonderen Vorgaben für eine Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an diesen Förderschulen werden wir noch in dieser Woche Gespräche mit Interessenvertretungen von Eltern, Lehrern sowie Schulträgern führen.

Keine Ausweitung des Unterrichts an den weiterführenden Schulen in dieser Woche

Über das bisherige Maß an Unterricht und Lernangeboten für die Abschlussklassen hinaus ist für diese Woche eine Ausweitung auf weitere Schülergruppen nicht vorgesehen. Diese Festlegung ist auch das Ergebnis von Gesprächen, die wir in der vergangenen Woche mit Lehrer- und Elternverbänden sowie mit Schulleitungsvereinigungen und Schulträgervertretern geführt haben.

Dies gilt auch für die Berufskollegs.

Weitere Infos

Notbetreuung in den KiTas und in der Kindertagespflege wird auf berufstätige Alleinerziehende erweitert

Ab kommenden Montag, 27. April, wird die Notbetreuung in den Kindertagesstätten und der Kindertagespflege auch für berufstätige Alleinerziehende geöffnet. Es wird aber weiterhin ein Betretungsverbot für die KiTas geben und nur Kinder, die eine Notbetreuung erhalten dürfen, können in die Tagesstätten oder in die Tagespflege gebracht werden. Die KiTas und Kindertagespflegegruppen werden noch nicht wieder komplett geöffnet. Ganz wichtig: Das Land NRW und die Stadt Aachen weisen ausdrücklich darauf hin, dass Kinder mit Krankheitssymptomen nicht in den KiTas oder der Tagespflege betreut werden können und zu Hause bleiben müssen. Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die dann entsprechend geprüft wird. Zu finden ist diese unter www.aachen.de/corona, in der Rubrik „Kita, Schule & Familie“.

Das Land NRW hat erst für das Wochenende weitere Regelungen und Konkretisierungen für die Rahmenvorgaben der Notbetreuung angekündigt. In den ersten Tagen der kommenden Woche werden bestmögliche Vorbereitungen in den KiTas und in der Kindertagespflege dazu getroffen.

„Wir bitten alle Eltern das Angebot der Notbetreuung auch weiterhin mit sehr großer Verantwortung gegenüber den Kindern und dem KiTa-Personal zu nutzen. Die Stadt Aachen wird sich um vertretbare Gruppengrößen bemühen. Bitte wägen Sie ab, ob Sie Ihr Kind bereits in den ersten Tagen in die Notbetreuung geben müssen“, appelliert Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport der Stadt Aachen.

Hier der Link zum Formular zur Notbetreuung ab dem 27.4.2020. Weitere aktualisierte Infos zur Notbetreuung findet ihr auf der folgenden Seite unter dem Reiter Notbetreuung

Teilnahme am Unterricht in Schulen zur Vorbereitung auf Prüfungen und Abschlüsse ist grundsätzlich Pflicht

Die Teilnahme am Unterricht zur Vorbereitung auf Prüfungen und Abschlüsse ist grundsätzlich Pflicht. Nur unterstützende Lernangebote in den jeweiligen ABI-Prüfungsfächern sind freiwillig!

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen informiert in einer aktuellen Schulmail konkret und klarstellend über verpflichtende und freiwillige schulische Veranstaltungen für unterschiedliche Schülergruppen, für die ab Donnerstag, 23. April 2020, die Schulen wieder geöffnet werden. 

Die Teilnahme am Unterricht ab dem 23.04.2020 und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen ist verpflichtend

  • für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs mit bevorstehenden Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen, für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stelle sowie für Schülerinnen und Schüler in Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung und der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule (Anlage B),
  • für die Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses,
  • für Schülerinnen und Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen.

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den Unterricht nach dem Lehrplan nahezu vollständig erhalten haben.

Die Zeit ab Montag (20.04.2020) soll in den Schulen zur Vorbereitung dieses Neustarts genutzt werden.

Wesentliche Schlussfolgerungen aus der Beschlusslage zieht das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) wie folgt:

  • Für die Schulen erlaubt der Beschluss von Bund und Ländern zur „Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie“ eine vorsichtige, gestufte Wiederaufnahme des Betriebs – vor allem mit Blick auf Schülerinnen und Schüler die vor Schulabschlüssen und Abschlussprüfungen stehen.
  • Am 20. April sollen in Nordrhein-Westfalen daher zunächst die weiterführenden Schulen nach fünf Wochen wieder öffnen, vorerst jedoch nur, damit Lehrerinnen und Lehrer und Schulträgern drei Tage Vorlauf erhalten, um die organisatorischen und alle weiteren notwendigen Bedingungen für eine Wiederaufnahme des Unterrichts schaffen zu können.
  • Ab Donnerstag, den 23. April 2020, sollen dann die ersten Schülerinnen und Schüler der Schulen zur Vorbereitung auf ihre Prüfungen und Abschlüsse wieder in die Schule gehen können.
  • Sollte die Entwicklung der Infektionsraten es zulassen, dann sollen die Schulen schrittweise ab dem 4. Mai 2020 geöffnet werden – zunächst für die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 4, um diese Kinder so gut wie möglich auf den im Sommer bevorstehenden Wechsel auf die weiterführenden Schulen, vorzubereiten.

Vor Ort werden die bereits getroffenen und noch zu treffenden Hygieneregeln in gemeinsamen Begehungen der Schulleitung mit dem jeweiligen Schulträger besprochen und anschließend umgesetzt.

Bescheinigung für Grenzübertritte

Das Ministerium für Schule und Bildung hat Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in Belgien oder den Niederlanden, ein Formblatt zum Grenzübertritt verfasst.

Auf der Webseite der Stadt Aachen sind diese Formblätter hinterlegt, auf denen die Schulleitungen den betroffenen Personen die Notwendigkeit der Reise zwischen Wohnort und Schule bestätigen können. Schülerinnen und Schülern wird geraten, beim Grenzübertritt ihren Schülerausweis mitzuführen.

Zentrale Abschlussprüfung findet in der gewohnten Form nicht statt – keine Versetzungen

Das Schulministerium NRW wird abweichend von § 12 Absatz 3 Schulgesetz, die zentralen Klausuren durch von den Lehrkräften zu erstellende Arbeiten ersetzen: “Aufgrund der unterschiedlich weit gediehenen Vorbereitungen der Schülerinnen und Schüler wollen wir in diesem Jahr auf eine Prüfung mit landeseinheitlich gestellten Aufgaben verzichten. An deren Stelle soll eine durch die Lehrkräfte der Schule zu erstellende Prüfungsarbeit treten. Diese orientiert sich einerseits an den inhaltlichen Vorgaben für die ZP 10, nimmt aber andererseits auch stärker auf den tatsächlich erteilten Unterricht Bezug – stärker, als das bei zentralen Prüfungen möglich ist. Diese Prüfungsarbeiten können dann auch zu einem späteren Zeitpunkt als dem für die ZP 10 vorgesehenen ersten Prüfungstag, 12. Mai 2020, geschrieben werden.” – Quelle: Schulministerium NRW

Außerdem wird im laufenden Schuljahr von solchen Versetzungen abgesehen, die keine Abschlüsse oder Berechtigungen vermitteln. Schülerinnen und Schüler würden dann generell in die nächsthöhere Jahrgangsstufe übergehen. Allerdings können Schülerinnen und Schülern sowie Eltern eine Entscheidung treffen, gegebenenfalls das Schuljahr zu wiederholen. “Eine solche freiwillige Wiederholung soll dann aber nicht als Sitzenbleiben gewertet werden.”

“Ähnliches gilt für das Ende der Erprobungsstufe nach Klasse 6. Vor dem Hintergrund eines allenfalls eingeschränkten Unterrichtsangebots im zweiten Schulhalbjahr sollten auf dieser Grundlage keine Entscheidungen der Klassenkonferenz über einen Wechsel des Bildungsgangs – und damit verbunden der Schulform – erfolgen.” – Quelle: Schulministerium NRW (Register “Prüfungen, Abschlüsse und Versetzungen”)

Abiturprüfungen in NRW

“Die Abiturprüfungen für rund 88.000 angehende Abiturientinnen und Abiturienten an Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und Waldorfschulen sowie an den Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs beginnen demnach am Dienstag, 12. Mai 2020. Letzter Prüfungstermin in diesem Haupttermin ist Montag, der 25. Mai. Die zentralen Nachschreibetermine für die Abiturprüfungen an den allgemeinbildenden Schulen schließen sich dann unmittelbar ab dem 26. Mai 2020 an und dauern bis zum 9. Juni 2020.” – Quelle: Schulministerium NRW (Register “Prüfungen, Abschlüsse und Versetzungen”)

Ausweitung der Notbetreuung in den Kitas und Schulen

In den Grundschulen sowie den weiterführenden Schulen wird das Notbetreuungsangebot für die Jahrgangsstufen eins bis sechs aufrechterhalten. Das Angebot ist jetzt um weitere Bedarfsgruppen, die nach der geltenden Leitlinie zu den kritischen Infrastrukturen gehören, erweitert worden.

Ausweitung der Notbetreuung in den Kitas und Schulen (bis zur 6. Klasse): Die ausführliche Liste umfasst jetzt unter anderem auch den Post- und Paketdienst, die Landwirtschaft, die Textilherstellung, aber auch Logistik- und Verkehrsdienstleistungen. Hier die komplette Liste.

Unterricht in den Förderschulen

Der Unterricht soll auch in den Förderschulen ab Donnerstag, 23. April 2020, mit Blick auf die Abschlussklassen grundsätzlich wieder aufgenommen werden. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler in den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, soweit sie sich auf schulische Abschlüsse vorbereiten.

Bewertung von Leistungen

“Für die jetzt anstehende Phase der Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs werden wir darauf hinwirken, dass gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, auch zur Kenntnis genommen werden und in die Abschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen im Unterricht miteinfließen können. Nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen hingegen werden nicht in die Zeugnisnote einbezogen. Wir berücksichtigen hierbei den Umstand, dass es in dieser Zeit individuelle Situationen geben kann, die dazu führen, dass Aufgaben nicht so erledigt werden können wie es im Präsenzunterricht ggf. möglich gewesen wäre. In diesen Fällen werden Lehrkräfte vor allem gezielt beraten und unterstützend aktiv werden, auch hinsichtlich geeigneter Strategien, um Lernziele dennoch zu erreichen.” – Quelle: Schulministerium NRW


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