Corona: Schulen und Kitas – Definitiv: Wechselunterricht in der Städteregion Aachen ab dem 10.5.2021

Bitte beachten: Zur Zeit finden aufgrund der aktuellen Bestimmungen fast keine Veranstaltungen statt.


Inzidenz in der StädteRegion sinkt unter 165: Schulen und Kitas öffnen wieder.

Die Schulen gehen ab Montag (10. Mai) zurück in den Wechselunterricht und in den Kitas ist der eingeschränkte Regelbetrieb theoretisch schon ab Samstag wieder möglich

6.5.2021: Die Sieben-Tage-Inzidenzwerte des Robert Koch-Instituts für die StädteRegion Aachen liegen heute fünf Werktage in Folge unter dem Wert von 165. Ab Samstag, den 08. Mai, gelten daher die Regeln für den Schul- und Kitabetrieb, die bis zum 29. April gegolten haben. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) heute in einer Allgemeinverfügung festgestellt.

Weitere Maßnahmen der Bundes-Notbremse werden auf dem Gebiet der StädteRegion Aachen inklusive der Stadt Aachen noch nicht aufgehoben. Auch hierfür gilt die Regel: Der Inzidenzwert muss an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Schwellenwert liegen, in unserem Fall unter dem Wert von 150, bevor das Land Nordrhein-Westfalen die Aufhebung weiterer Maßnahmen festlegt.

Die Marke von 150 wurde am Mittwoch mit 145 und heute mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 133 unterschritten. Demnach könnte am Montag, 10. Mai, der fünfte Werktag in Folge sein, an dem die Inzidenz unter 150 liegt. Daraufhin könnte dann die Bundesnotbremse ab Mittwoch wieder gelockert werden, so dass „click & meet“ im Einzelhandel wieder möglich wäre. Voraussetzung für den Zutritt in die nicht privilegierten Läden ist dann erneut ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden sein darf. Weitere Details hierzu werden rechtzeitig veröffentlicht. Bis dahin ist weiterhin nur die Öffnung der privilegierten Ladengeschäfte mit Angeboten für den täglichen Bedarf (z.B. Supermärkte, Drogerien, Tankstellen….) sowie „click & collect“ möglich.

Steigt die Inzidenz an einem der drei folgenden Werktage auf über 150, beginnt die Zählung von neuem.


Rückkehr der Schulen zum Wechselunterricht für den 10.5.2021 erwartet.

5.5.2021: Angesichts der nunmehr geltenden Inzidenzwerte ist bei weiterhin fallenden Zahlen zu erwarten, dass die Schulen am kommenden Montag (10. Mai) wieder zum Wechselunterricht zurückkehren. Für die Kindertagesbetreuung würde das eine Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb (Betreuung aller Kinder, Gruppentrennung und Reduzierung der Betreuungszeit um 10 Stunden/ Woche) bedeuten.

PCR-Pooltests „Lollitests“ in Schulen und KiTas

Das Land NRW führt ab dem 10. Mai landesweit in den Grund- und Förderschulen „Lolli“-PCR-Tests ein. Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen haben dies zum Anlass genommen, die „Lollitests“ auch für Kitas zu diskutieren.

Derzeit bietet das Land NRW den Kindern und Beschäftigten in Kitas und Kindertagespflege zweimal wöchentlich einen Schnelltest (Selbsttest) an. Das verantwortliche Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration ist nach eigenen Angaben intensiv damit befasst, zeitnah kindgerechtere Testmöglichkeiten anzubieten. Dies werden voraussichtlich „Lolli“-Antigentests sein, die unmittelbar ein Ergebnis anzeigen und nicht, wie die „Lolli“-PCR-Tests, im Labor ausgewertet werden müssen. Die Krisenstäbe bleiben diesbezüglich in Abstimmung mit dem Ministerium. „Lolli“-Antigentests sind aus Sicht der Krisenstäbe wegen der leichten Anwendung, der sofortigen Ergebnisanzeige und der jederzeitigen Einsatzmöglichkeit den Lolli-PCR-Tests vorzuziehen. Zudem wären sie besser mit den Abläufen in Kita und Kindertagespflege vereinbar. Sie liefern innerhalb einer Viertelstunde das Ergebnis und erfordern keine aufwändige und zeitlich eng getaktete Labor- und Transportlogistik.


Distanzunterricht in der Städteregion Aachen ab dem 29.4.2021

29.4.2021: Ab dem heutigen Tag findet der Unterricht aufgrund der geltenden “Bundes-Notbremse” nur noch als Distanzunterricht statt. Bei einer Wocheninzidenz von 165 ist Unterricht in der Schule untersagt. Dies gilt dann, wenn dieser Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet wurde. Das ist auch in der Städteregion Aachen der Fall gewesen. “Die Notbremse tritt dann am übernächsten Tag in Kraft”, erklärt NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Die 165 bezieht sich auf einen gesamten Kreis oder eine kreisfreie Stadt. Gleichzeitig gilt auch wieder die Notbetreuung in KiTas und Kindergärten.

Der Distanzunterricht wird mindestens bis zum 10. Mai stattfinden. Abschlussklassen und Förderschulen sind davon ausgenommen.


Neue Vorgaben zum Schulbetrieb

23.4.2021: Nachfolgend die wesentlichen Vorgaben und deren landesrechtliche Umsetzung mit den wesentlichen Ausschnitten aus der aktuellen Schulmail (Quelle: Schulministerium NRW):

  • Präsenzunterricht an Schulen ist nur zulässig, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden. 
  • Die Teilnahme von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften am Präsenzunterricht setzt wöchentlich zwei Tests voraus. 
  • Der Schulbetrieb findet aufgrund der angespannten Pandemielage grundsätzlich bis auf Weiteres nur im Wechselunterricht statt; Abschlussklassen sind davon ausgenommen. 
  • Bei einer regionalen Inzidenz von mehr als 165 ist Präsenzunterricht untersagt. Abschlussklassen und Förderschulen sind davon ausgenommen. Das bedeutet regional, dass es auf die Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt ankommt. 
  • Prüfungen, insbesondere Abschlussprüfungen, sind kein Unterricht im Sinne des Bundesgesetzes und bleiben daher von den Einschränkungen des Präsenzbetriebs unberührt. 
  • Die Länder können Betreuungsangebote (pädagogische „Notbetreuung“) einrichten.

für den konkreten Schulbetrieb (Wechselunterricht/Distanzunterricht) vor Ort ist entscheidend, welcher Inzidenzwert in dem Kreis oder der kreisfreien Stadt des Schulstandortes festgestellt wurde. Die Umstellung vom Wechselunterricht auf den Distanzunterricht findet statt, wenn an drei aufeinander folgenden Tagen die durch das Robert Koch-Institut veröffentlichte sogenannte 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 überschreitet. Die konkrete Feststellung trifft für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt sodann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS). Die „Notbremse“ tritt dann am übernächsten Tag in Kraft.

Für alle jetzt schon betroffenen Kreise und kreisfreien Städte mit einer seit drei Tagen bestehenden Inzidenz von mindestens 165 bedeutet dies, dass faktisch ab Montag, 26. April 2021, die Einschränkungen für den Schulbetrieb (Distanzunterricht) wirksam werden. Maßgeblich ist die oben erwähnte Feststellung des MAGS. Sie kann frühestens am Freitag, 23. April 2021, erfolgen. In der Konsequenz treten die Beschränkungen rechtlich am Sonntag als „übernächstem Tag“ in Kraft.

Bildung konstanter Lerngruppen

Grundsätzlich sind Sie mit der SchulMail vom 5. März 2021 darauf hingewiesen worden, dass in der Sekundarstufe I konstante Lerngruppen zu bilden sind, um eine Durchmischung beispielsweise im Rahmen der äußeren Differenzierung, im Wahlpflichtbereich sowie im Unterricht der zweiten Fremdsprache zu vermeiden. 

Klassenarbeiten und Klausuren

Solange an einer Schule ausschließlich Distanzunterricht erteilt wird, können in der Regel keine Klassenarbeiten geschrieben werden. Mit einem gesondertem Erlass vom 22. April 2021 hat das Ministerium für Schule und Bildung daher die in den Verwaltungsvorschriften zu § 6 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I festgelegte Zahl der Klassenarbeiten so geändert, dass im zweiten Halbjahr des laufenden Schuljahres in den Fächern mit Klassenarbeiten jeweils mindestens eine Leistung im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ zu erbringen sein wird. Dies gilt nicht für die Klassen der Jahrgangsstufe 10, in denen Schülerinnen und Schüler an der ZP 10 teilnehmen; hier sind unverändert mindestens zwei Leistungen im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ erforderlich, von denen die ZP 10 eine ist. Die ZP 10 darf jedoch nicht zur Bildung der Vornote gemäß § 32 Absatz 1 APO-SI herangezogen werden.

Die in § 6 Absatz 8 Satz 1 und 3 APO-S I eröffnete Möglichkeit, eine Klassenarbeit durch eine andere gleichwertige schriftliche oder mündliche Leistungsüberprüfung zu ersetzen, bleibt auch für den Fall bestehen, dass in Nicht-Abschlussklassen die Anzahl der Leistungsnachweise im Bereich „Schriftliche Arbeiten“ auf eine reduziert werden muss.

Abschlussprüfungen – ZP 10, Abitur, Externen-Prüfungen

Schülerinnen und Schüler, die in den kommenden Wochen ihre schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen ablegen, aber von Quarantänemaßnahmen der Gesundheitsämter betroffen werden, können grundsätzlich die Möglichkeit erhalten, mit einem negativen Bürgertest an den Präsenzabschlussprüfungen teilzunehmen, ggf. in gesonderten Räumen. Dabei ist zu beachten, dass das Aussetzen der Quarantäne sich nur auf die Prüfungen bezieht. Davon ausgenommen ist der Schulweg; dieser muss nach wie vor unter besonderen Hygienevorgaben (kein ÖPNV; keine Schulhofkontakte) erfolgen. Die Entscheidung über diese Möglichkeit treffen die zuständigen Gesundheitsbehörden.


FAQ-Liste (Stand: 20.04.2021) zur aktuellen Situation in Schulen

Nachfolgend die FAQ-Liste (Stand: 20.04.2021) zur aktuellen Situation in Schulen in der Corona-Pandemie, in der häufig gestellte Fragen von Lehrern, Eltern oder Schülern beantwortet werden.


Wechselunterricht mit Testvorgaben in Schulen wieder ab 19.4.2021

14.4.2021: Die Landesregierung hat entschieden, mit allen Schulen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 200 ab kommendem Montag wieder in den Wechselunterricht zu starten. Aufgrund des nach Ostern äußerst unsicheren und schwer zu bewertenden Infektionsgeschehens mit diffusen Infektionsausbrüchen wurde in der Woche nach den Osterferien lediglich Distanzunterricht durchgeführt. Die Landesregierung hat nun entschieden, in der kommenden Woche den bereits vor den Osterferien erfolgreich praktizierten Wechselunterricht wiederaufzunehmen flankiert durch strikte Hygienevorgaben, eine strenge Testpflicht und klaren Testvorgaben, die gerade in der jetzigen Entwicklung des Corona-Geschehens notwendig sind.

Die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und für alle in der Schule Beschäftigten wurde zu Beginn der Woche rechtlich in der Coronabetreuungsverordnung verankert. Zwei Mal in der Woche werden alle Personen in Schulen getestet, sonst ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Damit gehen wir auch hier vorsichtiger vor als das kommende Bundesgesetz. Dort wird eine Testpflicht erst in Kommunen mit einer Inzidenz über 100 verlangt. Wir testen alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Infos und Quelle: Pressemitteilung der Landesregierung NRW


Eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas – ab 12. April mit Testoption!

9.4.2021: Die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen soll auch nach dem 11. April 2021 im eingeschränkten Regelbetrieb stattfinden. Es gelten somit weiterhin die bekannten Regelungen. Der eingeschränkte Regelbetrieb wird dann jedoch von einem umfassenden Testangebot begleitet. Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie Kindertagespflegepersonen werden landesseitig Selbsttests zur Verfügung gestellt. Die Kinder sollen zu Hause von den Eltern getestet werden. Eltern entscheiden in eigener Verantwortung, ob und wann sie ihre Kinder testen. Die Anwendung der Selbsttests erfolgt auf freiwilliger Basis und ist weder Voraussetzung für die Aufnahme der Beschäftigung noch für die Wahrnehmung des Betreuungsangebotes.

Es werden sogenannte Antigen-Schnelltests geliefert, die nach 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist. Die bereitgestellten Selbsttests sind für Laien zugelassen und werden mithilfe eines Abstrichs des vorderen Nasenbereichs durchgeführt. In der Woche ab dem 12. April werden die ersten Selbsttests über die Träger und Jugendämter an die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen verteilt.

Bei einem positiven Testergebnis dürfen die Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen keine Kinder betreuen. Kinder, die positiv getestet wurden, dürfen das Betreuungsangebot nicht besuchen. Das positive Selbsttestergebnis löst keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt aus. Im Übrigen gelten auch hier die untenstehenden Ausführungen zum Verhalten bei positiven Selbsttests. Weitere Infos

Offizielle Information Kindertagesbetreuung und Selbsttests ab dem 12. April 2021


Schulstart im Distanzunterricht für eine Woche nach den Osterferien – Ausnahmeregeln für Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II inklusive der Qualifikationsphase 1

9.4.2021: Die Landesregierung hat für alle Schulformen und alle Schülerinnen und Schüler entschieden, begrenzt für die eine Woche nach den Osterferien, Distanzunterricht vorzusehen. Ausgenommen bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II inklusive der Qualifikationsphase 1. Eine Notbetreuung für die Klassen 1 bis 6 wird sichergestellt. Ab dem 19. April 2021 soll der Unterricht an den Schulen dann – sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – wieder mit Präsenzanteilen (Wechselunterricht) fortgesetzt werden. Die Durchführung des Präsenzunterrichts erfolgt weiterhin unter den strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz. Im Präsenzbetrieb der Schulen wird es eine grundsätzliche Testpflicht in den Schulen mit wöchentlich zweimaligen Selbsttests für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen geben.

Die Testpflicht wird in der Coronabetreuungsverordnung geregelt: Künftig ist der Besuch der Schule an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei Selbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Testpflicht gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und für sonstiges an der Schule tätiges Personal gleichermaßen. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung gilt: Die Schulleitung kann zulassen, dass Selbsttests Zuhause unter elterlicher Aufsicht stattfinden. In diesem Fall müssen die Eltern das negative Ergebnis schriftlich versichern.

Das Land hat bereits mit dem Versand der Tests an die Schulen begonnen. Die ausreichende Belieferung aller Schulen mit der notwendigen Menge an Selbsttests soll voraussichtlich bis Ende dieser Woche erfolgen.

Weitere Infos: Pressemitteilung der Landesregierung NRW



Öffnung der KiTas in der Städteregion Aachen

Aachen: KiTas öffnen wieder für alle Kinder – aber stufenweise

18.2.2021: Ab kommendem Montag, 22. Februar, öffnen Kindertagesstätten wieder grundsätzlich für alle Kinder, so auch die in Trägerschaft der Stadt Aachen. Damit endet auch der Appell des Landes Nordrhein-Westfalen, Kinder nur in Notfällen in die KiTas zu bringen. Jedoch folgt die Öffnung einem festgelegten Stufenplan und dieser beinhaltet zunächst weiterhin Einschränkungen.

In der ersten Stufe, die zunächst bis Montag, 8. März, gilt, bleiben die wöchentlichen Betreuungszeiten um jeweils zehn Stunden gekürzt. Auch müssen die einzelnen KiTa-Gruppen strikt getrennt werden. Sollten die Fallzahlen weiter sinken, kann in der nächsten Phase der Träger entscheiden, ob die Stundenzahl weiter gekürzt bleibt. In der letzten Phase geht es dann wieder in den tatsächlichen Regelbetrieb, also mit vollen Betreuungszeiten und der Möglichkeit, Gruppen auch untereinander zu mischen. Für diese Phase gibt es allerdings kein konkretes Datum. Sie ist abhängig von der Einführung zertifizierter Schnelltests, den Impfungen der Erzieherinnen und Erzieher sowie stabil niedrigen Infektionszahlen. Wenn die Zahlen wieder stark ansteigen, können regional KiTas erneut kurzfristig geschlossen werden.

Personelle Lage bleibt labil

Durch die Vorgabe, Kinder nur in festen Gruppen betreuen zu dürfen, entsteht allerdings ein sehr hoher Personalbedarf bei den Mitarbeiter*innen, weil zum Beispiel in den Randzeiten Kinder nicht in gemeinsamen Gruppen betreut werden dürfen oder Beschäftigte nicht zwischen Gruppen oder sogar KiTas wechseln können. Dies fällt in eine Phase, in der die personelle Lage in den KiTas sehr labil ist: Weiterhin müssen sich die KiTa-Beschäftigten schon mit geringen Erkältungssymptomen aus Infektionsschutzgründen krankmelden und es kommt immer wieder zu Infektionen von Kindern und Mitarbeiter*innen oder Quarantänen. „Es wird sich vor diesem Hintergrund kaum vermeiden lassen, dass in einigen Fällen auch wieder erweiterte Reduzierungen bei den Betreuungszeiten oder sogar kompletten Gruppenschließungen erforderlich werden“, dämpft Heinrich Brötz, Fachbereichsleiter für Kinder, Jugend und Schule, allzu hohe Erwartungen an den eingeschränkten Regelbetrieb.

„Die Stadt Aachen wird als Träger selbstverständlich bemüht sein, die berechtigten Interessen von Eltern, Kindern und Beschäftigten auszugleichen und zu beachten. Aber die Stadt bittet auch weiterhin um Verständnis und Mithilfe der Eltern in diesen kritischen Phasen“, wirbt Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport.


Herzogenrath: Ab dem 22. Februar können wieder alle Kinder in die KiTa gehen

  • Ab dem kommenden Montag sind Kinder in den Kitas wieder herzlich willkommen
  • Die Stadt Herzogenrath informiert über die Wiederaufnahme des Kita-Betriebes und der Tagespflegestellen ab dem 22. Februar 2021.

17.2.2021: Die Corona-Neuinfektionszahlen sinken. In ganz NRW werden ab dem kommenden Montag die Kitas – mit Vorbehalten – geöffnet. . Dann  können auch in Herzogenrath alle Kinder wieder in die Kitas und die Tagespflege kommen. „Damit alle Beteiligten über die dann geltenden Regelungen Bescheid wissen, haben wir alle Kita-Leitungen und Träger, alles Tagespflegepersonen und den Jugendamtselternbeirat entsprechend informiert“, erläutert Jugendamtsleiter Oliver Krings.

Wie der NRW-Familienminister Joachim Stamp angekündigt hat, bleibt es zunächst bei einem landesweit pauschal um zehn Wochenstunden gekürzten Betreuungsangebot und bei festen Gruppen.

Der bisherige Appell an die Eltern, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen ist ab dem 22. Februar nicht mehr gültig. Es wird darauf hingewiesen, dass es  keinen Automatismus für einen Regelbetrieb gibt, falls die landesweite Quote der Neuinfektionen noch in dieser Woche unter 50 gerechnet auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sinken sollte. Seine Pläne erläuterte Stamp auch in einem Schreiben an die Eltern und Beschäftigten in der Kindertagespflege.

Wenn die Neuinfektionszahlen weiter sinken, dürfen Kita-Leitungen und Träger voraussichtlich ab dem 8. März selbst entscheiden, ob sie die Kinder wieder im vollen Umfang betreuen. Wo das für den Infektionsschutz vor Ort weiter nötig sei, dürfen Einrichtungen den Betreuungsumfang dann weiterhin um maximal zehn Wochenstunden kürzen.

Die Regelung soll zunächst bis Ostern gelten. Bevor diese Stufe in Kraft tritt, wird dann zunächst gemeinsam mit Kita-Trägern, Elternverbänden und Gewerkschaften die  aktuelle Infektionsentwicklung in NRW betrachtet.

Bürgermeister Dr. Benjamin Fadavian: „Die kommende Woche eröffnet wieder dringend erforderliche Perspektiven in der Kindertagesbetreuung. Ich bedanke mich bei allen Eltern in unserer Stadt für ihre Solidarität und ihr Durchhaltevermögen in der Pandemie-Zeit. Ich weiß, dass die Organisation der täglichen Betreuung für viele von ihnen ein Kraftakt ist mit dem einen Ziel: dem Corona-Virus die Stirn zu bieten, um hoffentlich bald wieder zum Regelbetrieb zurückkehren zu können.“
Bei weiteren Rückfragen können sich Eltern gerne an die Kita-Leitungen und Tagespflegestellen vor Ort wenden.


16.2.2021: “Es sind wieder alle Kinder eingeladen, in die Kita zu kommen”, so Familienminister Joachim Stamp (FDP). Damit endet zunächst die Phase, in der die Einrichtungen zwar offen waren, aber den Eltern empfohlen wurde, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen.

In Aachen will der Stadtrat möglicherweise einen Beschluss fassen, für 2021 keine Kindergartenbeiträge mehr zu erheben. Nähere Infos folgen.

Wechselunterricht mindestens bis zum 23.4.2021

1.4.2021: Die Landesregierung wird eine Testpflicht für Schülerinnen und Schüler einführen. Die konkrete Ausgestaltung der Testpflicht sowie die rechtlichen Grundlagen werden derzeit auch im Austausch mit anderen Ländern finalisiert und rechtzeitig vor Schulbeginn bekanntgegeben. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Ministerium für Schule und Bildung darüber informiert, dass es nach den Osterferien zunächst keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht geben wird. Sofern es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen die Schulen zunächst auf der Grundlage der Schulmail vom 25. März 2021 für die Dauer von zwei Wochen in den Wechselunterricht starten. Nach den Osterferien sollen alle Schülerinnen und Schüler aller Schulen zwei Mal pro Woche Selbsttests durchführen.


25.3.2021: Das Ministerium für Schule und Bildung hat die Schulen in Nordrhein-Westfalen darüber informiert, dass es nach den Osterferien keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht geben wird. Stattdessen verbleibt es weiterhin bei den derzeit geltenden Regelungen für den Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Aufgrund des derzeit absehbaren Infektionsgeschehens wird es nach den Osterferien in den Schulen keinen Regelbetrieb mit vollständigem Präsenzunterricht geben können. Gleichwohl wollen wir unseren Schulen bereits jetzt grundlegende Informationen für die Planung des Schulbetriebs nach den Osterferien geben. Sofern es die Lage zulässt, soll der Schulbetrieb nach den Ferien unter den derzeitigen Beschränkungen stattfinden. Die Landesregierung wird die Entwicklung des Infektionsgeschehens weiterhin aufmerksam beobachten und den Schulstart im Zusammenwirken mit allen Beteiligten nach den Osterferien sorgfältig vorbereiten.“

Nach aktueller Planung soll der Schulbetrieb nach den Osterferien bis einschließlich zum 23. April 2021 auf der Grundlage der in der SchulMail vom 5. März 2021 übermittelten Vorgaben und Regelungen stattfinden. Über das weitere Vorgehen wird das Schulministerium in der zweiten Ferienwoche unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens mit den am Schulleben beteiligten Akteuren beraten und die Schulen entsprechend rechtzeitig informieren.

Hier die wichtigsten weiteren Infos:

  • am ersten Tag nach den Osterferien startet für die Abiturientinnen und Abiturienten der Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs die gezielte Abiturvorbereitung
  • Das bisherige Testangebot für alle Lehrkräfte und das gesamte Personal an Schulen in Form von zwei Schnelltests bei niedergelassenen Ärztinnen oder Ärzten wird unmittelbar nach den Osterferien durch die Bereitstellung von zwei Selbsttests pro Woche abgelöst. 
  • Selbsttests: Das Angebot für alle Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen soll bereits für die Woche nach den Osterferien auf zwei Testungen zu erweitert werden.
  • Weitergehende und präzisierende Informationen zum Schulbetrieb nach den Osterferien werden frühestmöglich übermittelt.

Quelle und weitere Infos: Pressemitteilung der Landesregierung NRW und Schulmail vom 25.3.2021


5.3.2021: “Die Landesregierung beabsichtigt, über den bisherigen Schulbetrieb hinaus ab Montag, 15. März 2021, für die Schülerinnen und Schüler weiterer Jahrgangsstufen Phasen des Präsenzunterrichts zu ermöglichen.
Nach der langen Zeit des Distanzunterrichts für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge, die ab dem 15. März 2021 anteilig wieder neu in den Präsenzunterricht kommen werden, soll zunächst nicht die Leistungsüberprüfung im Mittelpunkt der ersten Präsenzunterrichtstage stehen, sondern die Aufarbeitung der Erfahrungen der vergangenen Wochen, die Fortführung des fachlichen Lernens und eine Vorbereitung auf einen zunehmenden Präsenzunterricht nach den Osterferien.

Im Rahmen der konkreten Möglichkeiten vor Ort organisieren die Schulen mit Sekundarstufe I und II ihren Unterricht so, dass der Unterricht in den Abschlussklassen bis zu den Osterferien in unverändertem Maße fortgesetzt und gleichzeitig für alle übrigen Schülerinnen und Schüler in größtmöglichem Umfang Präsenzunterricht angeboten werden kann. Mit dieser Regelung können schulspezifische Gegebenheiten und Herausforderungen Berücksichtigung finden, die sich vor allem daraus ergeben, dass Schulen mit Sekundarstufe I und Sekundarstufe II schon jetzt mehr Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in Präsenz unterrichten.”


10.2.2021: Ab dem 22. Februar wird in NRW wieder Präsenzunterricht in einigen Schulen angeboten. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kündigte am Mittwochabend eine “schrittweise Öffnung” der seit Mitte Dezember geschlossenen Schulen an, während der Rest des Lockdowns verlängert wird.

Laut Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) startet der Unterricht ab dem 22. Februar zunächst an den Grundschulen im Rahmen eines Wechselmodells. Es werden also nicht alle Kinder gleichzeitig in die Schulen kommen, sondern es wird abwechselnd Präsenz- und Distanzunterricht stattfinden. Auch die Förderschulen der Primarstufe starten mit dem Unterricht am 22.2.2021. Wie genau das funktionieren wird, will Gebauer am Donnerstag bekanntgeben.

Es ist geplant, dass ab einem Inzidenzwert von unter 50 in NRW der Unterricht wieder als Präsenzunterricht stattfinden soll.
Für die Lehrkräfte und OGS-Mitarbeiter soll es pro Tag 2 FFP2-Masken geben.

Die wichtigsten Regelungen für den weiteren Schulbetrieb:

  • Für die Primarstufe (Grund- und Förderschulen):
    • Alle Schülerinnen und Schüler erhalten möglichst im selben Umfang Präsenz- und Distanzunterricht.
    • Auch im Wechselmodell gelten die jeweiligen Stundentafeln und Kernlehrpläne.
    • Bei den festzulegenden Intervallen zwischen Präsenz- und Distanzunterricht erhalten die Schulen Gestaltungsspielräume.
    • Pädagogische Betreuung in den Räumen der Schule von Schülern, die an den Tagen des Distanzunterrichts keine Betreuung erhalten können.
  • Generelle Vorgaben für weiterführende allgemeinbildende Schulen:
    • Schülerinnen und Schüler, die sich nicht in einer Abschlussklasse befinden, werden auch nach dem 22. Februar 2021 vorerst noch auf Distanz unterrichtet.
    • Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 wird auf Antrag der Eltern weiterhin eine pädagogische Betreuung ermöglicht.
    • Beaufsichtigung in den Räumen der Schule von Schülern, die an den Tagen des Distanzunterrichts keine Betreuung erhalten können.
  • Regelungen für die Abschlussklassen:
    • Allen Schülerinnen und Schülern, die vor Prüfungen stehen und die einen erfolgreichen Abschluss ihrer bisherigen Schullaufbahn anstreben, wird eine Rückkehr in den Präsenzunterricht ermöglicht.
    • Grundsätzlich ist eine Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts auch in voller Klassenstärke möglich.
    • Für die Schülerinnen und Schüler kann es zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht kommen. 
  • Besondere Regelungen für den Präsenzunterricht in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I:
    • Für das gesamte aus Präsenz- und Distanzunterricht bestehende Unterrichtsangebot gelten die jeweiligen Stundentafeln und Kernlehrpläne.
    • Alle Schülerinnen und Schüler erhalten möglichst im selben Umfang Präsenz- und Distanzunterricht.
    • Fächer der zentralen Prüfungen sollen im Mittelpunkt des Präsenzunterrichts stehen.
    • Generell ist zu prüfen, ob Klassenarbeiten erst nach Ostern geschrieben werden können.

Hier die Pressekonferenz vom 10.2.2021 auf youtube mit weiteren Infos


Für viele andere weiter Homeschooling

Auch für Förderschulen der Primarschule soll es Wechselunterricht geben. Jahrgänge mit Abschlussprüfungen will die Ministerin ebenfalls wieder in die Schulen holen. Details dazu nannte sie nicht. Lehrer sollen sich zwei mal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen können.

Regelungen für den Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen ab dem 1. Februar 2021

Grundsätzliche Fortsetzung des Distanzunterrichts

28.1.2021: Grundsätzlich muss der Präsenzunterricht bis einschließlich zum 12. Februar 2021 ausgesetzt bleiben. In allen Schulen und Schulformen wird der Unterricht grundsätzlich für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht erteilt. Der Distanzunterricht unterliegt den rechtlichen Vorgaben der Zweiten Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen gemäß § 52 SchulG (DistanzunterrichtVO). Zur Ausgestaltung des Distanzunterrichts wird noch einmal auf die bereits bekannte Übersicht zu den Unterstützungsmaterialien verwiesen.
Die Regelungen zur Aussetzung des Präsenzunterrichts sowie zur Erteilung des Distanzunterrichts gelten grundsätzlich weiterhin auch für alle Abschlussklassen.

Klassenarbeiten und Klausuren

Klassenarbeiten und Klausuren sollen in der Zeit vom 1. bis zum 12. Februar 2021 grundsätzlich nicht geschrieben werden. Sollten einzelne Schulen in der Zeit bis zum 12. Februar 2021 beispielsweise auf der Basis ihrer bisherigen Klausurpläne Vorabiturklausuren dennoch durchführen wollen, so ist mit allen Beteiligten ein Einvernehmen herzustellen.

Weitere Infos

  • Die schulische Nutzung der Schulgebäude und Schulanlagen wird bis zum 14. Februar 2021 weitgehend untersagt bleiben.
  • Ausnahmen für Abschlussklassen der Berufskollegs
  • Ausnahmen für schulische Unterstützungsangebote
  • Betreuungsangebot für diejenigen Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die zuhause nicht angemessen betreut werden können
  • Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung auch in höheren Altersstufen
  • Ab dem 1. Februar 2021 erhalten Schülerinnen und Schüler aller Klassen und Jahrgangsstufen (1 bis 13), die das Angebot des Distanzunterrichtes im häuslichen Umfeld ohne Begleitung nicht zielgerichtet wahrnehmen können, zur Wahrung der Chancengerechtigkeit die Möglichkeit, in der Schule am Distanzunterricht teilzunehmen.

Distanzunterricht soll weiter unterstützt werden

8.1.2021: Im Newsletter der Landesregierung NRW heißt es dazu: “Die Sofortausstattungsprogramme des Landes für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrerinnen und Lehrer werden weiter stark nachgefragt. Die Schulträger in Nordrhein-Westfalen haben bis Ende des Jahres 2020 bereits rund 83 Prozent der zur Verfügung stehenden Fördersumme beantragt und ein großer Teil davon ist bereits bewilligt. Und die Tendenz ist weiter steigend.”

Schulstart im neuen Jahr

Schulen

8.1.2021: Der Präsenzunterricht wird bis zum 31. Januar 2021 ausgesetzt. In allen Schulen und Schulformen wird der Unterricht für alle Jahrgangsstufen als Distanzunterricht erteilt. Diese Regelung gilt auch für alle Abschlussklassen. Soweit die Umstellung auf Distanzunterricht weitere Vorbereitungszeit an den Schulen erforderlich macht, sind bis zu zwei Organisationstage möglich, so dass der Distanzunterricht spätestens ab dem 13. Januar 2021 stattfindet. Über die Notwendigkeit der Organisationstage entscheiden die Schulen vor Ort.

Alle Schulen bieten zudem ab Montag (11.01.2021) ein Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die nicht zuhause betreut werden können oder bei denen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert, zum Beispiel in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung, muss diese in Absprache mit den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden. Während der Betreuungsangebote in den Schulen findet kein regelhafter Unterricht statt.

Distanzunterricht gilt grundsätzlich auch für alle Abschlussklassen. Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs in Abschlussklassen können bei besonderem pädagogischen Bedarf ausnahmsweise unter strikter Berücksichtigung der Hygienevorschriften im erforderlichen Umfang im Präsenzunterricht beschult werden.

Die Entscheidung hierüber trifft die Schulleitung und zeigt sie unter Angabe der Begründung der oberen Schulaufsicht an.

Kindertageseinrichtungen

8.1.2021: Die Förderung von Kindern in allen Kindertageseinrichtungen (einschließlich Hort- und Spielgruppen), Kindertagespflegestellen und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen ist nur im Rahmen eines eingeschränkten Pandemiebetriebs zulässig. Diese Betriebe haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen erwachsenen Personen und zur Rückverfolgbarkeit der Kontakte sicherzustellen. Kann der Mindestabstand zwischen erwachsenen Personen, insbesondere beim Betreten und Verlassen der Betreuungsangebote, nicht eingehalten werden, ist eine Alltagsmaske zu tragen.

In den Kindertageseinrichtungen hat die Betreuung in festen Gruppen zu erfolgen. Eine Gruppe besteht grundsätzlich aus fest zugeordneten und genutzten Räumlichkeiten, einer festen Zusammensetzung der Kinder und in der Regel einem festen Personalstamm.

Die einzelnen Gruppen sollen keinen unmittelbaren Kontakt zueinander haben. Offene und teiloffene Konzepte dürfen nicht umgesetzt werden. Geschwisterkinder sollen in der Regel in derselben Gruppe betreut werden. Um die Umsetzung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen zu ermöglichen, werden in Kindertageseinrichtungen, mit Ausnahme von Hortgruppen, die individuellen Betreuungszeiten um bis zu zehn Stunden eingeschränkt. In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung der Kinder im zeitlichen Umfang der Betreuungsverträge. In Großtagespflegestellen soll nach Möglichkeit eine räumliche Trennung der einzelnen Kindertagespflegepersonen mit den ihnen jeweils zugeordneten Kindern für die gesamte tägliche Betreuungszeit eingehalten werden.

Kinder, für die der Besuch eines Betreuungsangebotes als Folge einer familiengerichtlichen Entscheidung oder im Rahmen von Kindeswohlgefährdung erforderlich ist, sind von den Einschränkungen der Betreuungszeit ausgenommen. Weitere Ausnahme zu Einschränkungen der Betreuungszeit können zugelassen werden.

Diese Verordnungen treten mit Ablauf des 31. Januar 2021 außer Kraft.


6.1.2021: Schulministerin Gebauer hat mitgeteilt, dass der Präsenzunterricht bis zum 31. Januar ausgesetzt wird. In allen Schulformen wird der Unterricht ab Montag, den 11.01.2021, als Distanzunterricht geführt. Bis zum 13.01.2021 haben die Schulen Zeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten.

Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat mitgeteilt, dass ab kommenden Montag die KiTas in einen eingeschränkten Pandemiebetrieb gehen werden. Die Betreuungszeiten werden um 10 Stunden gekürzt, also von 35 auf 25 Stunden, von 25 auf 15 und von 15 auf 5. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31. Januar. Eltern sollen möglichst darauf zu verzichten, ihre Kinder in die Kita zu bringen.

Die Lehrer und Kita-Angestellten können sich bis Ostern kostenlos sechsmal auf Covid-19 testen lassen.
Alle Informationen auf der Seite des Schulministeriums


5.1.2021: Die aktualisierte Coronaschutzverordnung : “An den Schulen sollen bis 31. Januar 2021 die Kontakte deutlich eingeschränkt werden. Kinder sollen in dieser Zeit wann immer möglich zu Hause betreut werden. Daher werden in diesem Zeitraum die Schulen grundsätzlich geschlossen oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt. Es wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten. Für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen vorgesehen werden.”
Wie die Coronaschutzverordnung in NRW bezogen auf Schulen und KiTas gehandhabt wird, soll am 6.1.2021 geklärt werden. Sobald wir aktuelle Infos dazu haben, werden wir das hier veröffentlichen.

21.12.2020: Die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung des Schulstarts wird unmittelbar nach der für den 5. Januar 2021 geplanten Sitzung der Regierungschefinnen und Regierungschefs mit der Bundeskanzlerin getroffen.
 
“In der Schulmail vom 21. Dezember 2020 wird ein Stufenmodell zur Gestaltung des Schulunterrichts im neuen Kalenderjahr in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen vorgestellt. In Stufe 1 findet landesweit so wie zu Beginn des aktuellen Schuljahres für alle Schulformen und Schulstufen Präsenzunterricht unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz statt. In Stufe 1+ sind Erweiterungen im Rahmen der in Nordrhein-Westfalen gültigen Hotspotstrategie für besonders vom Infektionsgeschehen betroffene Schulen in Kommunen mit einer 7-Tages-Inzidenz oberhalb von 200 vorgesehen. Die Ordnungsbehörden in den Kreisen oder kreisfreien Städten können in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und dem Ministerium für Schule und Bildung durch Allgemeinverfügung schulspezifische Einschränkungen des Schulbetriebs anordnen. Das kann u.a. ein Wechselmodell von Präsenz- und Distanzunterricht ab der Jahrgangsstufe 8 (mit Ausnahme von Abschlussklassen) sein. Stufe 2 macht eine Grundsatzentscheidung der Landesregierung erforderlich. Sie kann landesweit einen eingeschränkten Schulbetrieb beispielsweise mit einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht ab der Jahrgangsstufe 8 (mit Ausnahme von Abschlussklassen) vorsehen. Bei einer besonders kritischen Infektionslage könnte es zudem notwendig werden, dass die Landesregierung über noch weitergehende Einschränkungen entscheiden müsste.” Quelle: Landesregierung NRW


Informationen für Eltern von Kindern in KiTas

Hinweise für die Kindertagesbetreuung vom 14.12.2020 bis 10.1.2021

12.12.2020: Die Informationen für Eltern, deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden und für Träger, Leitungen, Personal von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen könnt ihr hier herunterladen.

Das Ministerschreiben an die Leitungen und Beschäftigen der Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegepersonen zur Kindertagesbetreuung bis zum 10. Januar 2021 findet ihr hier.


Regelung für Schulen zur Kontaktreduzierung

11.12.2020: Ab Montag, 14. Dezember 2020, gelten folgende Regelungen:

In den Jahrgangsstufen 1 bis 7 können Eltern bzw. Erziehungsberechtigte ihre Kinder vom Präsenzunterricht befreien lassen.

Um das Verfahren angesichts der Kürze der Zeit zu vereinfachen, zeigen die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der Schule gegenüber schriftlich an, wenn sie von dieser Befreiung Gebrauch machen wollen. Sie geben dabei an, ab wann die Schülerin bzw. der Schüler ins Distanzlernen wechselt. Frühester Termin ist der 14. Dezember 2020. Ein Hin- und Her-Wechseln zwischen Präsenzunterricht und Distanzlernen ist nicht möglich. Dies ist mit Blick auf die Infektionsprävention nicht sinnvoll.

In den Jahrgangstufen 8 bis 13 wird Unterricht grundsätzlich nur als Distanzunterricht erteilt. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, der eine besondere Betreuung erfordert, muss diese in Absprache mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten sichergestellt werden.

Ich möchte Sie herzlich bitten, alle Eltern bzw. Erziehungsberechtigten so schnell wie möglich mit den notwendigen Informationen zu versorgen.

Die Befreiung vom Präsenzunterricht in den Klassen 1 bis 7 und der obligatorische Distanzunterricht sind nicht mit einem Aussetzen der Schulpflicht gleichzusetzen. Das Lernen und Arbeiten zu Hause, wie es von vielen Schülerinnen und Schülern im Frühjahr erstmals praktiziert wurde und für das es von den Schulen fortgeschriebene Konzepte gibt, gilt auch für diese besondere Woche zwischen dem 14. und dem 18. Dezember 2020.

Die Regeln der sog. Verordnung zum Distanzlernen sind in dieser Woche sinngemäß anzuwenden.

Die Berufskollegs nutzen davon abweichend die Möglichkeiten des Distanzlernens unter Ausweitung der bisherigen Regelungen. Die Schulleitung entscheidet hier in eigener Verantwortung, in welchem Bildungsgang und in welchem Umfang Distanzunterricht pädagogisch und organisatorisch sinnvoll umsetzbar ist.

Für den Fall, dass Sie in der kommenden Woche Klassenarbeiten, Klausuren oder sonstige Prüfungen angesetzt haben, möchte ich Sie bitten, im Einzelfall zu prüfen, was davon gänzlich, auch im Sinne einer Entlastung, entfallen oder verschoben werden kann. Sollte beides nach gründlicher Abwägung nicht möglich sein, müssen die betroffenen Schülerinnen und Schüler nach Aufforderung für den Zeitraum der Klassenarbeit bzw. der Prüfung in die Schule kommen. Abiturklausuren am Weiterbildungskolleg und andere (abschluss-)relevante Prüfungen finden in jedem Fall wie vorgesehen statt.

An den beiden Werktagen unmittelbar im Anschluss an das Ende der Weihnachtsferien (7. und 8. Januar 2021) findet kein Unterricht statt. Es gelten die gleichen Regeln wie für die unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember 2020.


Die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) wurde aktualisiert

26.10.2020: Während bisher auch Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse am Sitzplatz im Klassenraum von der Maskenpflicht ausgenommen waren, gilt diese Ausnahme jetzt nur noch für die Primarstufe und auch nur, solange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten.  

Nur die Lehrkräfte können entscheiden, dass das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist. Das könnte im Sportunterricht oder bei Prüfungen der Fall sein. In diesen Fällen muss mit Ausnahme des Sportunterrichts ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet sein. In Pausenzeiten darf auf die Mund-Nase-Bedeckung beim Essen und Trinken verzichtet werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist oder wenn Speisen oder Getränke auf den festen Plätzen im Klassenraum verzehrt werden.

Weitere Ausnahmen, die beispielsweise für Schülerinnen und Schülern mit einer Behinderung greifen können, sind in der Betreuungsverordnung nachzulesen. Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können, müssen auf Verlangen ein ärztliches Zeugnis nachweisen.

Die aktualisierte Coronabetreuungsverordnung gilt ab Montag, 26. Oktober, und voraussichtlich bis zum 31. Dezember.

Weitere Infos und hier die komplette Coronabetreuungsverordnung (Stand: 10.11.2020)


Regeln für einen angepassten Schulbetrieb

23.10.2020: Die Landesregierung hat klare Regeln für einen angepassten Schulbetrieb nach den Herbstferien festgelegt und die Schulen darüber informiert. In Nordrhein-Westfalen gilt nach den Herbstferien an allen weiterführenden Schulen wieder die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht.
 
Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Mit der Wiedereinführung der bereits nach den Sommerferien bewährten Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen tragen wir dem aktuellen und beschleunigten Infektionsgeschehen Rechnung. Wir erhöhen den Schutz für alle am Schulleben Beteiligten und sorgen für mehr Sicherheit und Stabilität im Unterrichtsgeschehen. Wir knüpfen dabei an die guten Erfahrungen an, mit denen es gelungen ist, seit Beginn des Schuljahres dauerhaft über 98 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Präsenz zu unterrichten. Ich bin überzeugt, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit der Maskenpflicht erneut vorbildlich umgehen werden. Das wird uns helfen, die Schulen offen zu halten und das Recht auf Bildung für alle Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.“

Quelle: Pressemitteilung der Landesregierung NRW


5.10.2020: Alkuin Realschule bis zu den Herbstferien geschlossen. Alle aktuellen Informationen zu den Bestimmungen der Landesregierung NRW zu Urlaubsreisen und Reisewarnungen in den Herbstferien und wichtige Fakten zur aktuellen Situation


Fragen und Antworten zur aktuellen Situation in Schulen und Kitas in der Corona-Pandemie. Hilfreiche FAQ-Liste ist online.

4.9.2020: Auch die Coronabetreuungsverordnung wurde vom Land NRW mit Gültigkeit bis 15. September 2020 erneuert. Zentraler Punkt ist, dass nun im Land NRW die Pflicht, im Unterricht an den weiterführenden Schulen eine Maske zu tragen, entfallen ist. Schulen können für ihren Bereich entgegen dieser Landesregelung keine Maskenpflicht anordnen, allerdings sehr wohl eine dringende Empfehlung zum weiteren Tragen der Masken aussprechen. 

Sollte in einer Schule oder einer Kita ein positiver Coronafall auftreten, wird das Gesundheitsamt in jedem Fall die engen Kontaktpersonen ermitteln. Bei einer Klasse, in der weiterhin freiwillig die Masken getragen werden, gibt es dann aus diesem schulischen Umfeld keine engen Kontaktpersonen. Wenn allerdings alle Schüler und Lehrer keine Masken im Unterricht tragen, sind hingegen alle Personen, die mit dem corona-positiven Schüler oder Lehrer in einem Klassenraum gesessen haben, enge Kontaktpersonen. Sie müssen sich dann in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.

Beim Gesundheitsamt, aber auch den Schulämtern und Schulträgern kommen verstärkt Fragen zu den Regelungen in den Bildungseinrichtungen an. Aus diesem Grund ist eine aktuelle Liste der meistgestellten Fragen und Antworten erarbeitet worden. Sie ist unter: https://www.staedteregion-aachen.de/corona verfügbar.

Neben der Einführung einer lokalen Corona-Bremse, um passgenau und noch schneller in betroffenen Kommunen auf ein erhöhtes lokales Infektionsgeschehen reagieren zu können, gelten ab 1. September 2020 neue Regeln für die Genehmigung von Veranstaltungen sowie in Schulen. Hierfür werden die Bestimmungen zur grundsätzlichen Maskenpflicht auf dem Schulgelände verlängert. Die zunächst vorsorglich eingeführte Pflicht, auch am Sitzplatz im Unterricht an weiterführenden und beruflichen Schulen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, kann angesichts der Entwicklung des Infektionsgeschehens wie angekündigt mit Ablauf des 31. August 2020 auslaufen.

Viele Schulleitungen (nicht nur) in Aachen und Umgebung empfehlen dringend, die Masken auch während des Unterrichts zu nutzen. Weitere Infos

31.8.2020: StädteRegion Aachen. Ab dem morgigen 01. September entfällt im Land NRW die Pflicht, im Unterricht an den weiterführenden Schulen eine Maske zu tragen. Darauf hat Landesschulministerin Yvonne Gebauer heute in Düsseldorf hingewiesen. Das neue Kita-Jahr bzw. Schuljahr steht aber nach wie vor ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Beim Gesundheitsamt, aber auch bei den Schul- und Kitaträgern  sowie den Schul- und Jugendämtern kommen verstärkt Fragen zu den Regelungen in den Bildungseinrichtungen an. Aus diesem Grund haben die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen jetzt eine aktualisierte Liste der meistgestellten Fragen und Antworten erarbeitet und online gestellt. Auf diese Art und Weise können schon schnell die meisten Fragen von Erzieherinnen oder Lehrerinnen, Eltern oder Schülern beantwortet werden. Damit können in vielen Fällen aufwändige Recherchen oder Anfragen vermieden werden.

In der 6-seitigen FAQ-Liste wird zum Beispiel erläutert, was bei dem Verdacht, aber auch bei einem bestätigten Fall einer Covid19-Infektion bei einem Schüler oder Kita-Kind, aber auch bei einem Lehrer oder Erzieher passiert. Eine wichtige Festlegung ist übrigens, dass Quarantänemaßnahmen ausschließlich nach Anordnung des Gesundheitsamtes und nicht etwa durch die Schulleitung erlassen werden können.

So werden bei Schulen im Klassenverbund ohne Abstand und Masken oder auch den Kitas bei einem bestätigten Fall alle direkten Kontaktpersonen identifiziert – im Regelfalle ist das dann die gesamte Klasse oder Kita-Gruppe. Sollten in Schulen bei Unterschreitung des Mindestabstands im Klassenraum trotz der Aufhebung der Maskenpflicht trotzdem (freiwillig) Masken getragen werden, ist bei diesen Kindern, Jugendlichen und Lehrern nicht von engen Kontaktpersonen auszugehen.

Die engen Kontaktpersonen werden in jedem Fall durch das Gesundheitsamt exakt – auch anhand des jeweiligen Sitzplanes – ermittelt, kontaktiert und unter Quarantäne gesetzt.

Neben diesen zentralen Fragen werden in dem Infoblatt auch noch Hinweise zur richtigen Lüftung der Räume, dem Sport- und Schwimmunterricht, aber beispielsweise auch zu den Schulmensen und der Desinfektion von Unterrichtsgeräten gegeben.

Die Liste ist jeweils mit aktuellem Stand im Internet unter: https://www.staedteregion-aachen.de/corona verfügbar.

In dringenden Fällen kann man sich an die zentrale Rufnummer 0241/510051 oder per Mail an: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de wenden.

Pressemitteilung des Landes NRW vom 31.8.2020

Aktuelle Corona-Verordnungen in NRW ab 1. September


12.8.2020: Die Landesregierung startet mit der Kampagne „#ichhelfemit“ eine Initiative zur Unterstützung der pädagogischen Kräfte in den Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie. Um den gestiegenen Anforderungen zur Umsetzung der Hygienevorgaben Rechnung zu tragen, können Träger von KiBiz-geförderten Kindertageseinrichtungen kurzfristig finanzielle Unterstützung erhalten. Die Mittel sollen insbesondere zur Finanzierung zusätzlicher Hilfskräfte im nichtpädagogischen Bereich sowie der Entlastung der Träger für die nicht vorhersehbaren gesteigerten Kosten für Arbeitsschutz- und Hygieneausrüstung dienen.

Familienminister Joachim Stamp: „Die Erzieherinnen und Erzieher leisten fantastische und wichtige Arbeit. Für ihren großen Einsatz in den vergangenen Monaten bedanke ich mich herzlich. Wir brauchen jetzt gerade in der Pandemie für die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen Unterstützung. Deswegen freue ich mich besonders, wenn wir sie mit den Kita-Helferinnen und -Helfern und der Kampagne #ichhelfemit in dieser herausfordernden Zeit entlasten können.“

Insgesamt stellt das Land 105 Millionen Euro bereit

Insgesamt stellt das Land zusätzlich 105 Millionen Euro bereit, davon sind 94,5 Millionen Euro für die Kita-Helfer und 10,5 Millionen Euro für Schulungen, Arbeitsschutz und Hygienemaßnahmen vorgesehen.
Die Kita-Helferinnen und -Helfer in der Kita sollen das pädagogische Personal bei einfachen, alltäglichen, nicht-pädagogischen Arbeiten entlasten. Die pädagogische Betreuung und frühkindliche Bildung wird weiterhin ausschließlich von pädagogischen Kräften geleistet. Familienminister Joachim Stamp: „Die Kita-Helferinnen und -Helfer sind kein Ersatz für unsere pädagogischen Kräfte, sondern sie sollen in der Pandemie eine Unterstützung im Kita-Alltag sein.“

Jede KiBiz-geförderte Kindertageseinrichtung kann einen Antrag auf Unterstützung durch einen Alltagshelfer/eine Alltagshelferin in der Kindertageseinrichtung (Kita-Helfer m,w,d) in Höhe von bis zu 10.500 Euro stellen. Das Programm läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2020.


Stadt Aachen strebt den Regelbetrieb in allen städtischen KiTas an

11.8.2020: Laut Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen soll in den Kindertageseinrichtungen, den Offenen Ganztagsschulen und in der Kindertagespflege ab Montag, 17. August, wieder uneingeschränkter Regelbetrieb herrschen.  

Das heißt: Ab dann dürfen KiTa-Gruppen auch wieder gemischt werden und die um jeweils zehn Stunden reduzierten Betreuungszeiten fallen auch weg – heißt, wer zum Beispiel 35 Betreuungsstunden gebucht hat, darf sein Kind für diese Stundenzahl auch wieder in die KiTa bringen und nicht nur 25 wie in den vergangenen Wochen.  

Die Stadt Aachen strebt in allen 56 städtischen KiTas den Regelbetrieb an. Allerdings steht derzeit noch nicht fest, wie viele Erzieherinnen und Erzieher wegen chronischer Vorerkrankungen den Dienst am 17. August nicht wieder antreten können, denn sie bleiben auch weiterhin von der Arbeit mit den Kindern befreit. „Wir müssen unter diesen besonderen Bedingungen täglich sehen, welches Personal uns zur Verfügung steht, um einen guten und sicheren Kitabetrieb gewährleisten zu können“, erläutert Heinrich Brötz, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule.  

Sollte es zu personellen Engpässen in einzelnen KiTas kommen, soll die mehrstufige Notfallregelung der Stadt für die Kindertagesstätten greifen. Sie sieht zunächst vor, Gruppen zusammenzulegen. Reicht dies nicht aus, werden die Eltern gezielt angesprochen, ob sie die Kinder bis zur Verbesserung der Situation anderweitig betreuen können. Danach folgt als weitere Maßnahmen die Abordnung von Erzieherinnen und Erziehern aus anderen KiTas in die betroffene Einrichtung. Als letzte Maßnahme stehen die Schließungen von einzelnen Gruppen oder schließlich der kompletten KiTa in der Regelung.  

„Aber das möchten wir unbedingt verhindern“, betont Brötz, denn schließlich wolle man die Familien wieder entlasten. Über die jeweiligen und notwendigen Maßnahmen informiert die KiTa die Eltern.  

Auch von freien Trägern gibt es die Rückmeldung, dass man dort bestrebt sei, in den Regelbetrieb zu starten. Aber auch dort ist der Abgleich mit dem ab dem 17. August tatsächlich zur Verfügung stehenden Personal vonnöten.  

Für den Bereich der Offenen Ganztagsschulen geht die Stadt Aachen davon aus, dass der Betrieb ab Mittwoch, 12. August, wieder aufgenommen werden kann. Partielle Einschränkungen sind möglich, da Beschäftigte aufgrund von Vorerkrankungen freigestellt sind. Das Ministerium hat mitgeteilt, dass der OGS-Besuch nicht verpflichtend ist. Es ist dann in der jeweiligen Situation der Schule und des Trägers zu betrachten, wo ein kompletter Regelbetrieb gewährleistet werden kann.

Stadt und StädteRegion Aachen stocken Maskenreserve an Schulen um 80.000 Stück auf

7.8.2020: StädteRegion Aachen.  Ab der kommenden Woche soll für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge in NRW wieder weitgehend Präsenzunterricht stattfinden. Zu den weitreichenden Corona-Schutzmaßnahmen gehört auch eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände, für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 sogar während des Unterrichts. Da grundsätzlich jeder für seine Maske selbst verantwortlich ist, hat das Land für alle Schulen zum Beginn des neuen Schuljahres ein „Reservekontingent“ an Masken aus Landesbeständen bereitstellt. Für das Gebiet der gesamten StädteRegion konnte die Aachener Feuerwehr rund 34000 Masken in Köln abholen. Den Krisenstäben von Stadt und StädteRegion Aachen geht diese Maßnahme aber nicht weit genug. „Um einen reibungslosen Ablauf der ersten Schultage unter den neuen Bedingungen zu gewährleisten, stocken wir diese „Reserve“ um etwa 80.000 Stück Mund-Nase-Schutz auf. Bei 80.000 Schülerinnen und Schülern sowie 6.000 Lehrerinnen und Lehrer stellen wir so sicher, dass der Ablauf des Unterrichts an den Schulen nicht durch fehlende Masken behindert wird“, erklärt Grüttemeier die Entscheidung der Krisenstäbe.

Die zuletzt sehr deutlich gestiegenen Infektionszahlen sind auch für Oberbürgermeister Marcel Philipp alarmierend: „Die Lockerungen der vergangenen Wochen haben gezeigt, wie präsent und aktiv das Coronavirus immer noch ist. Um erneute, weitergehende Einschränkungen zu vermeiden, wollen wir rechtzeitig möglichst wirkungsvolle Gegenmaßnahmen ergreifen“, so Philipp.

Die Masken werden nicht als persönliche Schutzausrüstung ausgegeben, sondern kommen in der Schule anlassbezogen zum Einsatz. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Alltagsmaske defekt ist und kein anderweitiger Ersatz zur Verfügung steht. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Schulen gilt zunächst bis zum 31. August 2020.

Angepasster Schulbetrieb in Corona Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021

3.8.2020: Der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen soll im Schuljahr 2020/21 für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen wieder weitgehend im Präsenzunterricht erfolgen – bei klaren und weitreichenden Maßnahmen zum Infektionsschutz.

Grundsätzlich gilt im Schuljahr 2020/21: Der Schulbetrieb soll für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen möglichst vollständig in Präsenz unter Beachtung strenger Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben erfolgen. Angesichts derzeit steigender Infektionszahlen wird der Infektionsschutz an Schulen weiter verstärkt. Insbesondere wird die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Schulen deutlich ausgeweitet. So soll – zunächst bis zum 31. August 2020 – an allen Schulen eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände gelten. Diese umfasst für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 grundsätzlich auch die Zeit des Unterrichts.

Weitere Infos und Erläuterungen findet ihr z. B. hier


Kostenlose Corona-Tests für Beschäftigte in Schulen und in der Kindertagesbetreuung

31.07.2020: Alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen können sich ab Montag, 3. August 2020, kostenlos und freiwillig in allen Arztpraxen auf das Coronavirus testen lassen. Mehr


Schul- und Unterrichtsbetrieb in Corona-Zeiten und zum Schuljahr 2020/2021

Maßnahmenpaket zur Gewinnung von Lehrkräften

24.07.2020: Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer hat das vierte Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Verbesserung der Personalsituation an den Schulen in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Durch die zusätzlichen Lehrkräfte soll unter anderem der Präsenzunterricht im kommenden Schuljahr 2020/21 sichergestellt werden.

  • Vorgriffsstellen aufgrund der Umstellung auf G9 und Abordnung von Lehrkräften an andere Schulformen, die an Gymnasien im Vorgriff auf künftige Bedarfe eingestellt werden
  • Weitergehende Möglichkeiten für die befristete Beschäftigung von Lehrkräften
  • Vorgezogene Einstellung sozialpädagogischer Fachkräfte.
  • Flexibilisierung der wöchentlichen PflichtstundenZusätzlicher selbstständiger Unterricht von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern

  • Der Start des Schuljahrs 2020/2021 wird im Regelbetrieb mit Unterricht in Präsenzform erfolgen. “Vorrangiges Ziel ist es, nach Maßgabe der Hygienevorschriften einen geregelten, durchgehenden schulischen Lernprozess und eine kontinuierliche Bildungslaufbahn für alle Schülerinnen und Schüler im gesamten Schuljahr zu ermöglichen.”
    Die Landesregierung investiert für den Sommer 2020 40 Millionen Euro in zusätzliche, über das bisherige Angebot in den Schulferien hinausgehende Bildungsangebote, um die negativen Folgen der aufgrund der Corona-Pandemie notwendigen Schulschließungen abzumildern. Diese Angebote richten sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 8 des Schuljahres 2019/20, die besonders stark von den Folgen der Schulschließungen betroffen sind. Mehr Infos
  • Wiederaufnahme eines verantwortungsvollen Normalbetriebs an den Grundschulen bzw. an den Schulen der Primarstufe ab dem 15. Juni 2020. In den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen kann ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet werden.
  • Ab dem 28. Mai 2020 erfolgt wie geplant die Öffnung der Kindertageseinrichtungen für alle Vorschulkinder. Am 8. Juni geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt seines Öffnungsplans und wechselt von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb. Mehr Infos
  • Stufenweise Öffnung der KiTas (Presseerklärung von Familienminister Dr. Joachim Stamp vom 8.5.2020)
  • Ministerpräsident Armin Laschet stellt Nordrhein-Westfalen-Plan vor: Regelungen für Schulen ab dem 6.5.2020
  • Unterricht an den Grundschulen und Förderschulen ab dem 7.5.2020 zunächst nur für Viertklässler. Keine Ausweitung des Unterrichts in dieser Woche an weiterführenden Schulen
  • Fit durch die Krise – Bewegungsideen für zu Hause: Mehr Infos
  • Schüler sollen noch vor den Ferien in die Schule – Kita-Öffnungen in vier Phasen – Zeitkorridor noch offen (28.4.2020). Quelle: WDR
  • Notbetreuung in den KiTas und in der Kindertagespflege wird ab dem 27.4.2020 auf berufstätige Alleinerziehende erweitert.
  • gemeinsame Vorbereitungen auf die Wiedereröffnung der Schulen in Stadt und StädteRegion für die Abschlussklassen vom 17.4.2020
  • In NRW beginnt für einen Teil der Schüler schon nächste Woche wieder der Unterricht
  • Geschäfte mit einer Größe bis 800 qm können ab Montag wieder öffnen,
  • Keine Großveranstaltungen bis 31. August,
  • Zentrale Abschlussprüfung findet in der gewohnten Form nicht statt
  • Keine Versetzungen
  • Notbetreuung in den Kitas und Schulen (bis zur 6. Klasse): Hier die komplette Liste.

Wiederaufnahme des Normalbetriebs an den Grundschulen ab dem 15. Juni 2020

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und Sachlage hält die Landesregierung – auch in Kenntnis des damit verbundenen organisatorischen Aufwands – die Wiederaufnahme eines verantwortungsvollen Normalbetriebs an den Grundschulen bzw. an den Schulen der Primarstufe ab dem 15. Juni 2020 für geboten.

Ab Montag, 15. Juni 2020, gilt daher Folgendes:

I. Weitere Öffnungen in den Schulen der Primarstufe

In den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen kann ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet werden. Diese Schulen kehren damit grundsätzlich wieder zu einem Regelbetrieb mit Unterricht möglichst gemäß Stundentafel zurück. Unterrichtskürzungen sind dann in Erwägung zu ziehen, wenn dies aufgrund von Personalmangel unvermeidbar ist. In diesen Fällen ist sicherzustellen, dass alle Schülerinnen und Schüler an der Ausweitung des Unterrichts gleichmäßig teilhaben. Auf diese Weise erleben alle Schülerinnen und Schüler, auch jene mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung an den verschiedenen Förderorten vor Beginn der Sommerferien wieder den vertrauten Unterricht im Klassenverband und damit ein Stück schulische Normalität. Zudem können in dieser Zeit Erfahrungen der zurückliegenden Wochen gemeinsam aufgegriffen und weitere Erfahrungen mit Blick auf das kommende Schuljahr gesammelt werden. Für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte und letztlich für uns alle ist dies vor allem aber auch ein Signal, dass Schule nach dem Ende der Ferien so normal wie möglich wieder stattfinden soll.

Möglich ist die Rückkehr zum Regelbetrieb durch eine Neuregelung der infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen.

Im Mittelpunkt steht hierbei ein schon in anderen Ländern verfolgtes Konzept. Es ersetzt für die Schulen der Primarstufe die individuelle Abstandswahrung (1,50 m) durch ein Konzept, wonach konstante (Lern-)Gruppen gebildet und durch deren Trennung Durchmischungen vermieden werden. Dies ist in der Primarstufe wegen des vorherrschenden Unterrichts im Klassenverband und wegen des Klassenlehrerprinzips, das zusätzliche Fluktuation vermeiden hilft, mit pädagogischen und schulorganisatorischen Rahmenbedingungen gut vereinbar.

Für den Schulalltag bedeutet dies:

Die Klassenverbände verbringen die Unterrichtszeit gemeinsam in ihrem Klassenraum. Unterrichtsangebote, die eine Durchmischung von Lerngruppen mit sich bringen würden, unterbleiben bis zum Beginn der Sommerferien. Durch gestaffelte Anfangs- und Pausenzeiten muss eine Trennung der Lerngruppen auch außerhalb des Unterrichts gewährleistet werden. Wo dies aufgrund der organisatorischen oder baulichen Gegebenheiten nicht sicherzustellen ist, gilt auf den Verkehrsflächen, auf Pausenhöfen und im Sanitärbereich weiterhin das Abstandsgebot und, sofern unvermeidbar, das Gebot zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Wie bisher sollen Dritte, also auch Eltern, das Schulgelände möglichst nicht betreten. Wichtig ist die Dokumentation der Anwesenheit und der jeweiligen Gruppenzusammensetzung, um im Infektionsfall eine sofortige effektive Rückverfolgung durch die Gesundheitsbehörden zu unterstützen.

Durch die Nutzung fest zugewiesener Räume sind tägliche Zwischenreinigungen nicht erforderlich. Allerdings ist auf eine regelmäßige Durchlüftung zu achten. Die Schulträger gewährleisten in Abstimmung mit der Schulleitung den erforderlichen Hygienestandard auch bei Vollbetrieb. Die Schulleitungen ihrerseits dokumentieren die aus Anlass eines erweiterten Schulbetriebs gegebenenfalls zusätzlich getroffenen Maßnahmen im Hygieneplan (§ 36 Infektionsschutzgesetz).

Überall dort, wo den Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen wieder ein tägliches Unterrichtsangebot gemacht werden kann, endet die Notbetreuung mit Ablauf des 12. Juni 2020. Kann eine weiterführende Schule für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ein volles Unterrichtsangebot nicht gewährleisten, wird die Notbetreuung in diesen Schulen für nicht beschulte Kinder fortgesetzt.

Unter Beachtung des Hygienekonzepts der Schule und der vorhandenen Kapazitäten wird auch der OGS-Betrieb sowie der Betrieb der sonstigen Betreuungsangebote wiederaufgenommen. Einschränkungen wird es ggf. durch die Notwendigkeit der Bildung konstanter Gruppen und die zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten geben müssen. Schulleitung und OGS-Leitung entscheiden gemeinsam, welche Regelungen für die Teilnahme getroffen werden. Inwieweit eine Verpflegung sichergestellt werden kann, ist vor Ort zu entscheiden.

Die für die Sommerferien vorgesehenen OGS-Angebote werden ebenfalls unter Beachtung geltender Infektionsschutzregeln durchgeführt. Das Ministerium für Schule und Bildung prüft darüber hinaus, zusätzliche Ferienangebote für weitere Schülergruppen zu ermöglichen und entsprechend finanziell auszustatten. Zu all diesen Punkten wird es zeitnah eine gesonderte Information geben.

Stufenweise Öffnung der KiTas ab Donnerstag, 14.5.2020

Auf Basis der Beschlüsse hat Familienminister Dr. Joachim Stamp den von seinem Ministerium bereits vorbereiteten Fahrplan zur schrittweisen Öffnung von KiTas und Tagespflege mit den Trägern und Kommunen final abgestimmt und vorgestellt. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Die Kitas werden stufenweise eröffnet
  • Die bisherige Notbetreuung in den Kitas bleibt bestehen
  • Ab Donnerstag, 14. Mai, bekommen diese drei Gruppen Zugang zu Kitas:
    1. Vorschulkinder mit dem Anspruch Bildung- und Teilhabegesetz oder sonderpädagogischem Förderbedarf,
    2. Alle Kinder mit Behinderung
    3. Kindertagespflege für Zweijährige
  • Auch privat organisierte Kinderbetreuung in Kleingruppen ist ab 14. Mai wieder erlaubt
  • Alle anderen Vorschulkinder dürfen wieder ab dem 28. Mai 2020 in die Kita
  • Ab Juni 2020 können alle anderen Kinder wenigstens zumindest für 2 Tage in die KiTa
  • Eine genaue Planung für die Organisation der Maßnahmen erfolgt in den nächsten Wochen
  • Ab September 2020 soll dann der weitere Regelbetrieb bei der Kinderbetreuung erfolgen, der aber noch eingeschränkt sein kann
  • Auch Erzieherinnen, die über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen (Risikogruppe) haben, dürfen in der Corona-Krise in den Kitas arbeiten.
  • Eine Entscheidung, ob im Juni 2020 wieder Kita-Gebühren gezahlt werden müssen, steht noch aus.

Grundschulen 

Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler gibt es ab dem morgigen Donnerstag, 7. Mai, bereits wieder Präsenzunterricht.
 
Ab Montag, 11. Mai werden tageweise rollierend alle Jahrgänge der Grundschule wieder unterrichtet. Um allen Schülerinnen und Schülern auch in dieser außergewöhnlichen Zeit einen gleichen Zugang zur Schule zu ermöglichen, bedeutet dies: Pro Wochentag wird ein Jahrgang in der Schule unterrichtet. Unter Berücksichtigung der Feiertage werden die Schulleitungen sicherstellen, dass alle Jahrgänge bis zum Ende des Schuljahres in möglichst gleichem Umfang unterrichtet werden. Alle Schulen sollen, auch im Interesse der Eltern, einen transparenten und verbindlichen Plan erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben.

Weiterführende Schulen

Ebenfalls ab Montag, 11. Mai kommen an den Schulformen der Sekundarstufe I (Hauptschule, Realschule, Sekundarschule) neben der Jahrgangsstufe 10 ein bis zwei weitere Jahrgänge rollierend in die Schule. Entsprechendes gilt für die Studierenden der Abendrealschulen.
 
Ab dem 11. Mai 2020 kommen an den Schulformen mit gymnasialer Oberstufe (Gymnasium und Gesamtschule) die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1 in die Schule. 

Vorrang hat die Durchführung von Abiturprüfungen sowie der schriftlichen Prüfungsarbeiten, die anstelle der landeseinheitlich gestellten Aufgaben in Deutsch, Englisch und Mathematik im Abschlussverfahren zum Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und zum mittleren Schulabschluss geschrieben werden.

Darüber hinaus sollen alle Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und aller Schulformen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht erhalten, auch wenn dies nur an einzelnen Tagen möglich sein sollte.

Nach Aussagen von Schulministerin Gebauer wird der Unterricht nicht so stattfinden wie vor dem 13. März: “Es wird in den ersten Tagen darum gehen, dass wir die Schülerinnen und Schüler wieder aufnehmen und wieder an die Schule heranführen und dann entsprechend in den einzelnen Fächern zu unterrichten.” Dabei ist eine Mischung aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause geplant.

Alle Schulen sollen, auch im Interesse der Eltern, einen transparenten und verbindlichen Plan erarbeiten, aus dem ersichtlich wird, an welchen Tagen die verschiedenen Lerngruppen bis zu den Sommerferien Präsenzunterricht haben. 

Förderschulen

An den Primarstufen der Förderschulen gilt grundsätzlich dasselbe Prinzip wie an den Grundschulen (Schulstart mit dem 4. Jahrgang am 7. Mai 2020, s. Punkt I.).

Ab Montag, 11. Mai 2020, gilt für die übrigen Jahrgänge an Förderschulen mit anderen Förderschwerpunkten als KME und GE grundsätzlich dasselbe Vorgehen wie an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen. 

Schulrechtliche Änderungen

  • Die landeseinheitlich gestellten Aufgaben in Deutsch, Englisch und Mathematik im Abschlussverfahren zum Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und zum mittleren Schulabschluss entfallen in diesem Jahr. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten, die an deren Stelle treten, können auch zu einem späteren Zeitpunkt geschrieben werden.
  • Verzicht auf Versetzungsbestimmungen beim Übergang in die nächsthöhere Jahrgangsstufe. 

“Schulen können eigene Konzepte erstellen – und etwa auch bestimmen, dass einzelne Jahrgänge zwei Tage hintereinander unterrichtet werden”, sagt die Schulministerin.

Das Schulministerium betont, dass mit der Wiederaufnahme des Schulbetriebs die Schulpflicht gilt. 

Quellen:

  • Pressemitteilung Land NRW
  • Schulmail des MSB NRW vom 6.5.2020
  • Presseerklärung im Video von Ministerpräsident Laschet und Ministerin Gebauer zur Corona-Pandemie in NRW, 06.05.2020.

Erste Lockerungen sind am 15.4.2020 beschlossen worden. In NRW wird ab dem 20.4.2020 trotz Corona wieder Unterricht an den Schulen in den Abschlussklassen vorbereitet. Die KiTas in NRW bleiben zunächst geschlossen. Informationen des Familienministeriums zu KiTas findet ihr auf der folgenden Webseite.

Wiederaufnahme des Unterrichts an Grundschulen

Ab Donnerstag, 7. Mai 2020, wird in den Grundschulen – wie bereits mit der SchulMail Nr. 17 mitgeteilt – der Präsenzunterricht zunächst ausschließlich für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen wiederaufgenommen. Die hierzu noch erforderliche Überarbeitung und Veröffentlichung der Corona-Betreuungs-Verordnung erfolgt rechtzeitig.

Wiederaufnahme des Unterrichts an den Förderschulen  

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts gilt grundsätzlich auch für die 4. Klassen der Förderschulen. Ausgenommen sind jedoch derzeit noch die Förderschulen mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung. Über die Rahmenbedingungen und möglicherweise besonderen Vorgaben für eine Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an diesen Förderschulen werden wir noch in dieser Woche Gespräche mit Interessenvertretungen von Eltern, Lehrern sowie Schulträgern führen.

Keine Ausweitung des Unterrichts an den weiterführenden Schulen in dieser Woche

Über das bisherige Maß an Unterricht und Lernangeboten für die Abschlussklassen hinaus ist für diese Woche eine Ausweitung auf weitere Schülergruppen nicht vorgesehen. Diese Festlegung ist auch das Ergebnis von Gesprächen, die wir in der vergangenen Woche mit Lehrer- und Elternverbänden sowie mit Schulleitungsvereinigungen und Schulträgervertretern geführt haben.

Dies gilt auch für die Berufskollegs.

Weitere Infos

Notbetreuung in den KiTas und in der Kindertagespflege wird auf berufstätige Alleinerziehende erweitert

Ab kommenden Montag, 27. April, wird die Notbetreuung in den Kindertagesstätten und der Kindertagespflege auch für berufstätige Alleinerziehende geöffnet. Es wird aber weiterhin ein Betretungsverbot für die KiTas geben und nur Kinder, die eine Notbetreuung erhalten dürfen, können in die Tagesstätten oder in die Tagespflege gebracht werden. Die KiTas und Kindertagespflegegruppen werden noch nicht wieder komplett geöffnet. Ganz wichtig: Das Land NRW und die Stadt Aachen weisen ausdrücklich darauf hin, dass Kinder mit Krankheitssymptomen nicht in den KiTas oder der Tagespflege betreut werden können und zu Hause bleiben müssen. Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die dann entsprechend geprüft wird. Zu finden ist diese unter www.aachen.de/corona, in der Rubrik „Kita, Schule & Familie“.

Das Land NRW hat erst für das Wochenende weitere Regelungen und Konkretisierungen für die Rahmenvorgaben der Notbetreuung angekündigt. In den ersten Tagen der kommenden Woche werden bestmögliche Vorbereitungen in den KiTas und in der Kindertagespflege dazu getroffen.

„Wir bitten alle Eltern das Angebot der Notbetreuung auch weiterhin mit sehr großer Verantwortung gegenüber den Kindern und dem KiTa-Personal zu nutzen. Die Stadt Aachen wird sich um vertretbare Gruppengrößen bemühen. Bitte wägen Sie ab, ob Sie Ihr Kind bereits in den ersten Tagen in die Notbetreuung geben müssen“, appelliert Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport der Stadt Aachen.

Hier der Link zum Formular zur Notbetreuung ab dem 27.4.2020. Weitere aktualisierte Infos zur Notbetreuung findet ihr auf der folgenden Seite unter dem Reiter Notbetreuung

Teilnahme am Unterricht in Schulen zur Vorbereitung auf Prüfungen und Abschlüsse ist grundsätzlich Pflicht

Die Teilnahme am Unterricht zur Vorbereitung auf Prüfungen und Abschlüsse ist grundsätzlich Pflicht. Nur unterstützende Lernangebote in den jeweiligen ABI-Prüfungsfächern sind freiwillig!

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen informiert in einer aktuellen Schulmail konkret und klarstellend über verpflichtende und freiwillige schulische Veranstaltungen für unterschiedliche Schülergruppen, für die ab Donnerstag, 23. April 2020, die Schulen wieder geöffnet werden. 

Die Teilnahme am Unterricht ab dem 23.04.2020 und den anderen damit im Zusammenhang stehenden schulischen Veranstaltungen ist verpflichtend

  • für Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs mit bevorstehenden Terminen für dezentrale Abschlussprüfungen, für den schriftlichen Teil von Berufsabschlussprüfungen der Kammern und zuständigen Stelle sowie für Schülerinnen und Schüler in Bildungsgängen der Ausbildungsvorbereitung und der einjährigen Bildungsgänge der Berufsfachschule (Anlage B),
  • für die Schülerinnen und Schüler weiterführender allgemeinbildender Schulen mit bevorstehenden Terminen zum Erwerb des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 oder des Mittleren Schulabschlusses,
  • für Schülerinnen und Schüler an allen Förderschulen mit Abschlussklassen.

Lediglich die Teilnahme an Lernangeboten in den jeweiligen Prüfungsfächern zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen ist freiwillig, weil die Schülerinnen und Schüler den Unterricht nach dem Lehrplan nahezu vollständig erhalten haben.

Die Zeit ab Montag (20.04.2020) soll in den Schulen zur Vorbereitung dieses Neustarts genutzt werden.

Wesentliche Schlussfolgerungen aus der Beschlusslage zieht das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) wie folgt:

  • Für die Schulen erlaubt der Beschluss von Bund und Ländern zur „Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie“ eine vorsichtige, gestufte Wiederaufnahme des Betriebs – vor allem mit Blick auf Schülerinnen und Schüler die vor Schulabschlüssen und Abschlussprüfungen stehen.
  • Am 20. April sollen in Nordrhein-Westfalen daher zunächst die weiterführenden Schulen nach fünf Wochen wieder öffnen, vorerst jedoch nur, damit Lehrerinnen und Lehrer und Schulträgern drei Tage Vorlauf erhalten, um die organisatorischen und alle weiteren notwendigen Bedingungen für eine Wiederaufnahme des Unterrichts schaffen zu können.
  • Ab Donnerstag, den 23. April 2020, sollen dann die ersten Schülerinnen und Schüler der Schulen zur Vorbereitung auf ihre Prüfungen und Abschlüsse wieder in die Schule gehen können.
  • Sollte die Entwicklung der Infektionsraten es zulassen, dann sollen die Schulen schrittweise ab dem 4. Mai 2020 geöffnet werden – zunächst für die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 4, um diese Kinder so gut wie möglich auf den im Sommer bevorstehenden Wechsel auf die weiterführenden Schulen, vorzubereiten.

Vor Ort werden die bereits getroffenen und noch zu treffenden Hygieneregeln in gemeinsamen Begehungen der Schulleitung mit dem jeweiligen Schulträger besprochen und anschließend umgesetzt.

Bescheinigung für Grenzübertritte

Das Ministerium für Schule und Bildung hat Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in Belgien oder den Niederlanden, ein Formblatt zum Grenzübertritt verfasst.

Auf der Webseite der Stadt Aachen sind diese Formblätter hinterlegt, auf denen die Schulleitungen den betroffenen Personen die Notwendigkeit der Reise zwischen Wohnort und Schule bestätigen können. Schülerinnen und Schülern wird geraten, beim Grenzübertritt ihren Schülerausweis mitzuführen.

Zentrale Abschlussprüfung findet in der gewohnten Form nicht statt – keine Versetzungen

Das Schulministerium NRW wird abweichend von § 12 Absatz 3 Schulgesetz, die zentralen Klausuren durch von den Lehrkräften zu erstellende Arbeiten ersetzen: “Aufgrund der unterschiedlich weit gediehenen Vorbereitungen der Schülerinnen und Schüler wollen wir in diesem Jahr auf eine Prüfung mit landeseinheitlich gestellten Aufgaben verzichten. An deren Stelle soll eine durch die Lehrkräfte der Schule zu erstellende Prüfungsarbeit treten. Diese orientiert sich einerseits an den inhaltlichen Vorgaben für die ZP 10, nimmt aber andererseits auch stärker auf den tatsächlich erteilten Unterricht Bezug – stärker, als das bei zentralen Prüfungen möglich ist. Diese Prüfungsarbeiten können dann auch zu einem späteren Zeitpunkt als dem für die ZP 10 vorgesehenen ersten Prüfungstag, 12. Mai 2020, geschrieben werden.” – Quelle: Schulministerium NRW

Außerdem wird im laufenden Schuljahr von solchen Versetzungen abgesehen, die keine Abschlüsse oder Berechtigungen vermitteln. Schülerinnen und Schüler würden dann generell in die nächsthöhere Jahrgangsstufe übergehen. Allerdings können Schülerinnen und Schülern sowie Eltern eine Entscheidung treffen, gegebenenfalls das Schuljahr zu wiederholen. “Eine solche freiwillige Wiederholung soll dann aber nicht als Sitzenbleiben gewertet werden.”

“Ähnliches gilt für das Ende der Erprobungsstufe nach Klasse 6. Vor dem Hintergrund eines allenfalls eingeschränkten Unterrichtsangebots im zweiten Schulhalbjahr sollten auf dieser Grundlage keine Entscheidungen der Klassenkonferenz über einen Wechsel des Bildungsgangs – und damit verbunden der Schulform – erfolgen.” – Quelle: Schulministerium NRW (Register “Prüfungen, Abschlüsse und Versetzungen”)

Abiturprüfungen in NRW

“Die Abiturprüfungen für rund 88.000 angehende Abiturientinnen und Abiturienten an Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und Waldorfschulen sowie an den Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs beginnen demnach am Dienstag, 12. Mai 2020. Letzter Prüfungstermin in diesem Haupttermin ist Montag, der 25. Mai. Die zentralen Nachschreibetermine für die Abiturprüfungen an den allgemeinbildenden Schulen schließen sich dann unmittelbar ab dem 26. Mai 2020 an und dauern bis zum 9. Juni 2020.” – Quelle: Schulministerium NRW (Register “Prüfungen, Abschlüsse und Versetzungen”)

Ausweitung der Notbetreuung in den Kitas und Schulen

In den Grundschulen sowie den weiterführenden Schulen wird das Notbetreuungsangebot für die Jahrgangsstufen eins bis sechs aufrechterhalten. Das Angebot ist jetzt um weitere Bedarfsgruppen, die nach der geltenden Leitlinie zu den kritischen Infrastrukturen gehören, erweitert worden.

Ausweitung der Notbetreuung in den Kitas und Schulen (bis zur 6. Klasse): Die ausführliche Liste umfasst jetzt unter anderem auch den Post- und Paketdienst, die Landwirtschaft, die Textilherstellung, aber auch Logistik- und Verkehrsdienstleistungen. Hier die komplette Liste.

Unterricht in den Förderschulen

Der Unterricht soll auch in den Förderschulen ab Donnerstag, 23. April 2020, mit Blick auf die Abschlussklassen grundsätzlich wieder aufgenommen werden. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler in den Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, soweit sie sich auf schulische Abschlüsse vorbereiten.

Bewertung von Leistungen

“Für die jetzt anstehende Phase der Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs werden wir darauf hinwirken, dass gute Leistungen, die während des Lernens auf Distanz erbracht worden sind und noch erbracht werden, auch zur Kenntnis genommen werden und in die Abschlussnote im Rahmen der Sonstigen Leistungen im Unterricht miteinfließen können. Nicht erbrachte oder nicht hinreichende Leistungen hingegen werden nicht in die Zeugnisnote einbezogen. Wir berücksichtigen hierbei den Umstand, dass es in dieser Zeit individuelle Situationen geben kann, die dazu führen, dass Aufgaben nicht so erledigt werden können wie es im Präsenzunterricht ggf. möglich gewesen wäre. In diesen Fällen werden Lehrkräfte vor allem gezielt beraten und unterstützend aktiv werden, auch hinsichtlich geeigneter Strategien, um Lernziele dennoch zu erreichen.” – Quelle: Schulministerium NRW


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