Einhard-Gymnasium

Das Einhard-Gymnasium erhält eine neue Hülle

  • In den Osterferien beginnt die energetische Hüllsanierung der Burtscheider Schule an der Robert-Schuman-Straße.
  • Intensive Abstimmung: Der Schulbetrieb für die Lehrer und rund 1000 Schülerinnen und Schüler soll möglichst störungsfrei laufen, daher werden die lärmintensiven Arbeiten jeweils in Blöcken im Wesentlichen in den Ferien stattfinden.
  • Enger Zeitplan: Bis zu den Herbstferien 2020 soll die rund sechs Millionen Euro teure und hochkomplexe Maßnahme abgeschlossen sein.

 

Die Herausforderung, der sich die städtischen Planer und das beauftragte Architekturbüro PBS in Burtscheid stellen müssen, ist eine Besondere: Die Hülle des Einhard-Gymnasiums muss in den kommenden Jahren aufwendig saniert werden, ohne dass der Schulbetrieb schwerwiegend gestört wird. In den Osterferien 2018 gehen die Bauarbeiten los und sollen sich – bis in den Herbst 2020 – vor allem auf die Ferienzeiten konzentrieren. „Ein schwieriges, weil hochkomplexes Unterfangen“, sagt Manfred Lennartz, verantwortlicher Abteilungsleiter beim städtischen Gebäudemanagement.

Intensive Abstimmung mit der Schulleitung
„Bei der Sanierung des Einhard-Gymnasiums muss ein Rad ins andere greifen, da wir nur über eingeschränkte Bauzeit-Fenster – und zwar vorrangig in den Ferien – verfügen. Darüber sind sich alle Beteiligten im Klaren und es hat daher im Vorfeld zahlreiche Abstimmungsgespräche insbesondere mit der Schulleitung gegeben, um die Einschränkungen des Schulbetriebs so gering wie möglich zu halten“, so Lennartz weiter.

Im vergangenen Schulausschuss ist die energetische Hüllsanierung des Einhard-Gymnasiums vorgestellt worden. Bereits im November 2017 fand eine Informationsveranstaltung für Eltern und Lehrer in der Aula des Burtscheider Gymnasiums an der Robert-Schuman-Straße statt. Einhelliger Tenor aller verantwortlichen Akteure: Bei dieser Maßnahme ist es besonders wichtig, im stetigen Kontakt zu stehen. Denn nur so könne man frühzeitig reagieren, um womöglich veränderte Bauabläufe mit dem Schulbetrieb zu koordinieren und frühzeitig alle Betroffenen zu informieren.

 

Das Gebäude des Einhard-Gymnasiums stammt aus den 1970er Jahren. Nach 45 Jahren Nutzung zeigt sich: Vor allem Dächer, Fassaden und Fenster des im Baustil des so genannten „Brutalismus“ (béton brut) errichteten Komplexes sind stark sanierungsbedürftig. Folgende Maßnahmen werden nun ab den Osterferien 2018 in den einzelnen Sanierungsblöcken angepackt:

  • Gerüstarbeiten
  • Fensterausbau, Schadstoffsanierung (Ausbau PCB-haltiger Außenfugen der Fensterprofile und Betonfugen in den Außenfassaden)
  • Einbau neuer Fenster und Sonnenschutzanlagen
  • Einbau von Einzellüftungsgeräten
  • Änderung und Anpassung von Fluchttreppen, Brandschutzmaßnahmen
  • Demontage und Neubau von Flachdächern
  • Fassadendämmung und Montage von Vorhangfassaden.

 

Mit der Schulleitung hat das städtische Gebäudemanagement vereinbart, dass in den zwei Wochen unmittelbar vor den Sommerferien 2018 ebenfalls Arbeiten parallel stattfinden können, damit das ambitionierte Ziel, bis zum Herbst 2020 die Sanierung abzuschließen, erreicht wird. Zudem benötigt das Einhard-Gymnasium einen Ausweichstandort, um den Schulbetrieb insbesondere der gymnasialen Oberstufe möglichst störungsfrei durchführen zu können. Hierfür haben Planungs- und Schulausschuss beschlossen, dass dem Einhard-Gymnasium bisher von der Volkshochschule (VHS) genutzte Räume im ehemaligen Seminargebäude „Haus am See“ in der Malmedyer Straße zur Verfügung gestellt werden.

 

Das Gebäudemanagement kalkuliert für die Hüllsanierung des Einhard-Gymnasiums derzeit mit Kosten in Höhe von rund sechs Millionen Euro. Darin enthalten sind Fördermittel des Bundes.

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Grafik: Einhard-Gymnasium