Karneval in Aachen und Umgebung: Karnevalszüge 2023

Karneval und Karnevalszüge 2023 in Aachen

In Aachen werden die Karnevalszüge 2023 voraussichtlich wieder stattfinden. Das gilt für den Rosenmontagszug, den Kinderzug und die fünf Züge in Brand, Eilendorf, Haaren, Lichtenbusch und Richterich. 

  • Kinderkarnevalszug am Tulpensonntag (19. Februar),
  • Rosenmontagzug (20. Februar).
  • Geplant sind auch die Karnevalszüge in Brand, Eilendorf, Haaren, Lichtenbusch und Richterich.

Alle Infos mit näheren Details findet ihr hier

Rosenmontagszug startet am 20. Februar 2023 um 11.11 Uhr

Dr Zoch kött!” – Wenn dieser Ruf durch die Straßen schallt, ist die Stimmung beim Straßenkarneval auf dem Höhepunkt!

Der Rosenmontagszug setzt sich am 20. Februar 2023 um 11.11 Uhr in Bewegung. Aufstellung für den Zug ist auf dem Adalbertsteinweg. Der Zug zieht vom Adalbertsteinweg über die Wilhelmstraße, Theaterstraße, Elisenbrunnen, Peterstraße, Komphausbadstraße, Seilgraben, Minoritenstraße, Großkölnstraße, Markt, Jakobstraße, Karlsgraben. Auf dem Templergraben löst sich der Zug auf. Weitere Infos zum Verlauf

Kinderzug des Märchenprinzen am Tulpensonntag, 19. Februar 2023, Start: 11.11 Uhr

Oppenhoffallee, Lothringerstraße, Wilhelmstraße, Theaterstraße, Theaterplatz, Elisenbrunnen, Peterstraße, Komphausbadstraße, Seilgraben, Menoritenstraße, Großkölnstraße, Markt, Jakobstraße, Karlsgraben/Ecke Löhergraben, Auflösungsbereich Templergraben

Kinderzug in Aachen, Jülich und in Alsdorf-Busch

Der Höhepunkt im Aachener Kinderkarneval ist wohl der Aachener Kinderkostümzug (Öcher Kengerzoch) am Tulpensonntag, der einzige Umzug seiner Art in Deutschland. Auf eine Anregung von Jacques Königstein, Präsident das Aachener Karnevals Vereins (AKV) und des Ausschuss Aachener Karneval (AAK), erfolgte am 9. Februar 1937 ein Vorbeimarsch der Aachener Jugend an den Aachener Prinzen Otto I.. Bereits ein Jahr später, am 27. Februar 1938, zog dann der erste Kinderzug durch die Stadt. Nach einer 12-jährigen Pause setzte sich 1951 wieder der erste Kinderzug nach dem 2. Weltkrieg durch die Kaiserstadt Aachen in Bewegung.

Einen Kinderkarnevalszug gibt es auch in Busch am Sonntag, 12. Februar 2023, 14.11 bis 16 Uhr: Aufstellung in der Eisenbahnstraße, dann über Alte Aachener Straße, Ludwig-Kessing-Straße, Mittelstraße, Zum Beginnental, Am Hang, Im Birnbaumswinkel, Buschhofer Weg, Nordsternweg, Im Birnbaumswinkel, Am Hang, Zum Beginnental, Mittelstraße, Am Waldsaum, Buschstraße, Buchenstraße, Eibenstraße, Am Hang – Auflösung in der Straße Am Hang.

Alle Termine rund um Karneval in Aachen u. a. auch mit Kinderkostümfesten.

Veränderte Öffnungszeiten und Erreichbarkeit an Karneval 2023


„Qualität statt Quantität”: Städtische Grundschule Am Höfling verteilt beim Kinderkarnevalszug wieder Wurfmaterial aus fairem Handel

27.1.2023: Die Idee, sich auch in der fünften Jahreszeit für mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel einzusetzen, findet beim karnevalistischen Nachwuchs nach zwei Corona-Jahren weiterhin Anhänger. Auch beim diesjährigen Kinderkarnevalszug am 19. Februar verteilen die Kinder der Grundschule Am Höfling auf ihrem Weg durch die Aachener Innenstadt fair gehandelte Leckereien. „Für uns kommt es auch beim Wurfmaterial auf Qualität statt Quantität an”, betont Rektor Ulrich Nellessen.

Das Wurfmaterial im Wert von rund 3.000 Euro bezieht die Schule über den Aachener Weltladen in der Jakobstraße. Die Zutaten für die Kamelle, Schokotäfelchen und Fruchtgummis kommen direkt von Produzenten aus fairem Handel und zum größten Teil aus biologischem Anbau. „Fairer Handel verschafft den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel”, weiß Judith Silbernagel, Geschäftsführerin des Weltladens.

„Mit dem Verkauf der Produkte fördern wir die selbständige Vermarktung, unterstützen soziale Projekte vor Ort und tragen so dazu bei, Armut zu verringern.” Finanzielle Unterstützung für die Aktion kommt vom Förderverein der Schule. Für ihr Engagement hat die Grundschule Am Höfling bereits mehrfach Auszeichnungen erhalten, unter anderem als „UNICEF-Junior-Botschafter 2012″ und als Preisträger der Aktion „Faire Jecken 2013″.


Informationen aus den vergangenen Jahren

Karnevalszüge und Stadtteilumzüge in Aachen

Weitere Karnevalszüge in Alsdorf (2023)

Karnevalszüge in Herzogenrath

Karnevalsumzüge in Würselen

Karnevalszüge in Ostbelgien

Karnevalszüge in Jülich

Karnevalszug in Eschweiler

Alle Infos zu Karneval

Kinderkarnevalssitzung oder Karnevalsparty für Kinder, Jugendliche und Familien

Undergroundparty am Fettdonnerstag für Jugendliche in Aachen.

Kinderkarneval und Karnevalsdisco in Herzogenrath

Jülich: Fettdonnerstag auf der Schlosswiese feiern

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Sichere Wege für die Jecken im Straßenkarneval

  • In der Straßenunterhaltung des Stadtbetriebs laufen die letzten Vorbereitungen für die Karnevalsumzüge.
  •  Absperrmaterial muss in der Stadt verteilt und aufgebaut werden.
  • Während der Veranstaltung sorgt das Team für die Verkehrssicherheit.

Beim Stadtbetrieb laufen die letzten Vorbereitungen für die Karnevalsumzüge. Thomas Schmidthaber und René Philippen unterstützen auch das Team der Rückhaltesperren. Neun Großfahrzeugen, darunter Abfallsammelfahrzeuge und Sprinter, werden in die Straßen gesetzt. Hinzu kommen zwei Warnanhänger. „Diese Dinge werden in jedem Jahr an das aktuelle Sicherheitskonzept angepasst“, erklärt Philippen. So sorgen sie auch während der Veranstaltung für die Verkehrssicherheit.

Großes Planungsteam

Wenn im November die Karnevalssession wieder beginnt, ist das auch der Startschuss für die ersten Planungsgespräche beim Stadtbetrieb. In enger Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Straßenverkehrsbehörde, des Ordnungsamtes, der Aseag, Sicherheitsfirmen, Feuerwehr, Polizei und des Veranstalters, dem Ausschuss Aachener Karneval (AAK), werden die ersten Schritte für die beiden großen Karnevalsumzüge der Stadt besprochen. Großveranstaltungen wie diese bedeuten viel Planung und Organisation für das gesamte Team des Bereichs Straßenunterhaltung und Brückenbau. Vieles läuft im Hintergrund und stets im Einklang mit dem Tagesgeschäft. „Das zusammenzubringen, ist eine Herausforderung“, sagt Ganser. „Aber wir haben viele Kolleginnen und Kollegen, die gerade in der praktischen Umsetzung viel leisten“, fügt Axel Blees hinzu. Was jedoch nicht bedeutet, dass die Planung immer gleich ist.

Wenn in diesem Jahr beispielsweise die Straße Gasborn, zwischen Promenadenstraße und Peterstraße, wegen Kanal- und Straßenbauarbeiten gesperrt ist, muss eine Ausweichstrecke eingerichtet werden. „Deshalb müssen zwei Absperrstellen in der Heinrichsallee im Bereich der Verbindungsstraße zur Stiftstraße umgestellt werden“, erklärt Ganser. „Und zwar so, dass der Verkehr im Bereich der Ausfahrt vom Parkhaus Aquis-Plaza eine Spitzkehre fahren kann, um über die Heinrichsallee zum Hansemannplatz zu kommen.“ Besonderheiten wie diese gibt es in jedem Jahr.

Halteverbote zeitig einrichten

Neben der Verkehrsplanung kümmert sich das Team im Stadtbetrieb auch darum, dass die zahlreichen temporären Halteverbotsschilder aufgestellt werden. Begonnen wurde damit bereits am 1. Februar in der Oppenhoffallee. Eine folgende Kontrollfahrt haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls absolviert, „um zu sehen, ob auch kein Schild vergessen wurde“, erklärt Blees. Rechtlich gesehen wäre es ausreichend, die Schilder 72 Stunden vor Inkrafttreten des Verbotes aufzustellen. „Doch wir wollen auf der sicheren Seite sein und die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig informieren.“

Rund 100 Schilder werden in dieser Zeit verteilt, hinzu kommen 176 Rot-Weiß- sowie rund 120 Metallgitter. Sie stehen beispielsweise auf dem Markt und an der Großkölnstraße. Dieses Material wird eine Woche vor dem Kinderzug auf dem Gelände des Stadtbetriebs von Patrick Muyrers, Ralph Uebernickel, Axel Stärk und Martin Wierig vorbereitet, bevor es an 95 Standorten im Stadtgebiet abgestellt wird. Später wird es von Helfern des Veranstalters an die entsprechenden Stellen eingebracht. „Am Sonntag- und Montagmorgen stellen wir schließlich an den neuralgischen Kreuzungen Hansemannplatz und Normaluhr unsere Warnanhänger auf“, zählt Gerd Ganser weiter auf.

Zahlreiche Planungsänderungen

Im Laufe der Jahre haben sich einige Veränderungen in der Planung ergeben. Etwa die Umlegung der Zugaufstellung am Rosenmontag von der Oppenhoffallee auf den Adalbert-Stein-Weg. So konnten die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Parksituation an der Oppenhoffallee etwas entlastet werden.“ Auch die Umlegung der Zugstrecke, die ehemals am Büchel vorbeiging und nun über die Großkölnstraße führt, geht auf die Beteiligung des Teams im Stadtbetrieb zurück. Der mittlerweile zuschauerfreie Bereich ist weiterhin eine Herausforderung wegen des Straßenbelags. „Darum stehen zwischen der Menoriten- und der Mostardstraße Helfer, die den Fahrzeugen sagen, wenn der Weg wieder frei ist. Und für den Notfall haben wir noch einen Traktor vor Ort, der die Wagen hochziehen kann.“ Geprüft wird morgens, bevor sich der Karnevalszug in Bewegung setzt, auch die Griffigkeit des Belags wegen der Pferde. „Ist dies nicht gegeben, werden sie über die Kleinkölnstraße geführt und später wieder eingereiht“, erläutert Ganser.

Die jüngste Veränderung kam im vergangenen Jahr. Wegen der erhöhten Terrorgefahr wurden erstmals Lkw-Sperren eingerichtet. An 19 neuralgischen Stellen wie Normaluhr, Kaiserplatz und Alexianergraben wurden Blockadefahrzeuge aufgestellt, darunter auch einige des Stadtbetriebes. In diesem Jahr werden mit Unterstützung der Stawag sechs bis sieben solcher Sperrstellen errichtet.

Mitarbeiter im Einsatz vor Ort

Nun, wenige Tage vor den Karnevalszügen, sind die Planungen weitestgehend abgeschlossen. Axel Blees und Gerd Ganser sind zufrieden. Sonntag und Montag sind sie mit vielen weiteren Kolleginnen und Kollegen im Einsatz – und sie freuen sich darauf. Wenn am Dienstag dann das Alltagsgeschäft wieder läuft, verschwindet der Verkehrszeichenplan in einem der zahlreichen Ordnern im Schrank. Bis November, wenn im Stadtbetrieb die planerische Karnevalssaison wieder beginnt.

Viel Spaß beim Stöbern und Feiern wünscht euch das aachenerkinder.de – Team


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Bild von Thomas Tangelder auf Pixabay


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