Kita-Beiträge Städteregion Aachen OGS

Kita-Beiträge in der Städteregion Aachen: Aktuelle Infos

Alle Infos zu Corona in der Städteregion Aachen - täglich aktualisiert. Im Januar 2021 finden aufgrund der aktuellen Bestimmungen fast keine Veranstaltungen statt.

Regelungen für Kita-, Tagespflege- und OGS-Beiträge in der Städteregion Aachen

In den einzelnen Kommunen der Städteregion Aachen werden aufgrund der Corona-Pandemie die Kita-, Tagespflege- und OGS-Beiträge reduziert. Wo genau welche Regelungen gelten, ist nachfolgend zu sehen. Die Informationen werden laufend aktualisiert:


Elternbeiträge in Aachen werden für die Monate November und Dezember reduziert

Auch für Januar: Stadt reduziert die KiTa-Beiträge um 25 Prozent

18.12.2020: In seiner letzten Sitzung (16. Dezember) hat der Hauptausschuss der Stadt Aachen einstimmig beschlossen, 25 Prozent der KiTa-Beiträge für den Januar 2021 zu erlassen. Diese Reduzierung der Beiträge für öffentlich geförderte Tageseinrichtungen für Kinder führt zu Mindereinnahmen von rund 198.300 Euro.

Durch den Teilerlass sollen Einschränkungen für die Familien, wie etwa reduzierte Betreuungszeiten, ausgeglichen werden. Zusätzliche Entlastungen durch das Land Nordrhein-Westfalen, die bisher allerdings noch nicht in Aussicht gestellt wurden,  würden in den Folgemonaten an die Eltern weiter gereicht, so dass sämtliche finanziellen Entlastungen bei den Familien ankommen.

Eine Beitragsreduzierung von 25 Prozent gab es bereits jeweils für die Monate November und Dezember 2020.


5.11.2020: Nachdem die öffentlich-geförderten Kindertagesstätten im August 2020 wieder zu einem Regelbetrieb übergangen sind, hatte sich die Betreuungssituation, auch aufgrund der abschwächenden Infektionsentwicklung, entspannt. Zwischenzeitlich ist allerdings wieder eine deutliche Verschärfung der Situation festzustellen: Aufgrund des steigenden Infektionsgeschehens kommt es vermehrt zu Quarantänemaßnahmen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kindertagesstätten. Darüber hinaus führt die saisonale Erkältungs- und Grippeentwicklung zu weiteren Ausfällen. Dies heißt, in Kombination mit der ohnehin angespannten Personalsituation, dass immer häufiger Einschränkungen der Betreuungszeiten, Gruppenzusammenlegungen und quarantänebedingte Schließungen vorgenommen werden müssen.

Die Entwicklung ist genauso dynamisch wie das aktuelle Infektionsgeschehen und erfordert jeden Tag eine einrichtungsscharfe Bewertung der Situation vor Ort und gegebenenfalls auch kurzfristige Einschränkungen des Angebotes.

Um den Einschränkungen der Eltern, die als Folge der COVID-19 Pandemie entstehen, Rechnung zu tragen, hat der Rat der Stadt Aachen in seiner gestrigen Sitzung (Mittwoch, 4. November) entschieden, die fälligen Elternbeiträge für die Monate November und Dezember 2020 um jeweils 25 Prozent zu erlassen. Technisch umgesetzt wird dies durch einen 50-prozentigen Erlass der Elternbeiträge im Monat Dezember 2020 für die Betreuung von Kindern in öffentlich-geförderten Kindertageseinrichtungen in der Stadt Aachen. Für beide Monate zusammen erlässt die Stadt den Familien insgesamt rund 396.600 Euro.


Verrechnung der Kita-Elternbeiträge in Stolberg und Eschweiler

8.1.2020: Bereits das Jahr 2020 hat aufgrund der Corona-Pandemie den Eltern von Kindern, die in Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege sowie in Offenen Ganztagsangeboten betreut wurden, einiges abverlangt. Im Zuge des seit Mitte Dezember 2020 verordneten Lockdowns sind die KiTas/OGS zwar grundsätzlich weiterhin geöffnet, doch hatte das Land NRW mit Nachdruck an alle Eltern appelliert, ihre Kinder zunächst bis mindestens zum 10. Januar 2021 selbst zu betreuen. Diesem Appell folgt eine wachsende Anzahl von Eltern. Nunmehr ist die Verlängerung des Lockdowns um weitere drei Wochen bis zum 31. Januar 2021 von Bund/Ländern beschlossen worden.
Aus diesem Grund hat das Land NRW in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden entschieden, die Eltern finanziell zu entlasten und die Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 landesweit auszusetzen. Die Städte Eschweiler und Stolberg werden die Entlastung in der Form umsetzen, indem der Einzug der Elternbeiträge für den Besuch der KiTas/OGS für den Monat Februar 2021 nicht erfolgt. Ein deutlich aufwändigeres Verfahren zur Erstattung der bereits gezahlten Januar-Beiträge kann dadurch vermieden werden.
Das Betretungsverbot im Frühjahr 2020 mit einer Notbetreuung nur für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, hat schon viele Familien hart getroffen. Gerade berufstätige Eltern mussten Urlaubstage aufwenden, um die Betreuung sicherzustellen, da auch Familienangehörige, die sonst oft die Betreuung alternativ übernehmen konnten, nicht um Hilfe gebeten werden sollten. Zudem hatten viele Eltern bereits im vergangenen Jahr Verdienst- und Umsatzeinbußen.
Mit der Verlängerung des aktuellen Lockdowns stehen die Eltern vor einer ähnlichen Situation wie im Frühjahr. Auch jetzt steht das Angebot der Kindertagesbetreuung bzw. der Offenen Ganztagsbetreuung in Umfang und Qualität nicht wie gewohnt zur Verfügung. U.a. wird im eingeschränkten Pandemiebetrieb in den KiTas, obwohl sie grundsätzlich geöffnet bleiben, bis zum 31. Januar der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang um 10 Stunden reduziert und eine Betreuung findet nur in getrennten Gruppen statt.
Für die KiTas und OGS in Eschweiler und Stolberg werden die Städte daher den Einzug der Elternbeiträge zunächst für den Monat Februar 2021 (als Kompensation für den Monat Januar) nicht vornehmen.
Dies bedeutet, dass die Beträge nicht vom Konto der Eltern abgebucht werden beziehungsweise nicht von diesen überwiesen werden müssen. Das Land NRW wird die Städte finanziell bei diesem Schritt unterstützen und ihren Einnahmeausfall zur Hälfte kompensieren.


Information der Stadt Herzogenrath

Elternbeiträge Januar 2021

14.1.2021: Ab dem 11.01.2021 hat das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW einen eingeschränkten Pandemie-Betrieb in der Kindertagesbetreuung angeordnet. Das führt dazu, dass die Kinder in einem geringeren Stundenumfang als gebucht betreut werden. Viele Eltern kommen sogar dem Appell nach, die Kinder zu Hause zu betreuen. Dies gilt ebenso für die Offene Ganztagsbetreuung und die Halbtagsbetreuung in der Schule.

Das Land NRW hat nun entschieden, dass die Elternbeiträge für alle Betreuungsformen für den Monat Januar ausgesetzt werden sollen. Das Land und die Kommunen übernehmen hälftig die Kosten.

Bei der Stadt Herzogenrath wurden die Elternbeiträge für Januar 2021 bereits durch die Stadtkasse eingezogen. Um den Verwaltungsaufwand gering zu halten, werden die Elternbeiträge für Februar nicht eingezogen und die im Januar gezahlten Beiträge auf den Februar umgebucht. Eltern, die einen Dauerauftrag eingerichtet haben, werden gebeten, diesen im Februar auszusetzen.


Zahlung von Elternbeiträgen für Januar 2021 in Würselen

15.1.2021: Wegen des eingeschränkten Kita-Betriebs während des Lockdowns wird auf Initiative des Landes NRW derzeit wohlwollend geprüft, die Elternbeiträge für die Betreuung in Kitas, Kindertagespflege und offenem Ganztag für den Monat Januar vollständig zu erlassen.

Aus diesem Grund wird die Stadt Würselen die automatische Abbuchung zum 1. Februar zunächst aussetzen. Soweit der Beitrag selbst überwiesen wird oder ein Dauerauftrag eingerichtet ist, kann die Zahlung zum 1. Februar zunächst entfallen. Es wird selbstverständlich freigestellt, den Beitrag weiter zu leisten; die Beträge werden von der Stadtkasse wie gewohnt angenommen und später ggfls. verrechnet.

Im Sinne einer zügigen Abwicklung bittet das Jugendamt freundlich darum, von telefonischen Anfragen abzusehen. Sobald eine Entscheidung getroffen ist, werden alle betroffenen Eltern über das weitere Vorgehen selbstverständlich per Post informiert.

Regelungen für Kita-, Tagespflege- und OGS-Beiträge in Stolberg


Stadt Alsdorf 


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Foto: aachenerkinder.de


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