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Schulöffnung für Abschlussklassen

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Alle städtischen weiterführenden Schulen in Aachen öffnen

  • Seit heute, Donnerstag, 23. April, starten an allen städtischen weiterführenden Schulen die Abschlussklassen wieder mit dem Unterricht.
  • In drei Tagen haben die Schulen gemeinsam mit der Abteilung „Schule“ des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule der Stadt 21 Gebäude hergerichtet.
  • Insgesamt können rund 1.900 Schülerinnen und Schüler wieder ihre städtischen Schulen besuchen – Zehntklässerinnen und -klässler verpflichtend, Abiturientinnen und Abiturienten freiwillig.

Foto: Schulleiterin Michaela Winz und Jörg Crumbach, Abteilungsleiter „Schule“ im Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen, sind zuversichtlich, dass die Vorbereitungen erfolgreich waren. (Copyright Stadt Aachen/Katharina Franke)

Michaela Winz und ihr Kollegium der 4. Aachener Gesamtschule waren gespannt auf den heutigen Tag, an dem alle Jugendlichen der 10. Klassen und des Abiturjahrgangs nach rund fünf Wochen wieder zur Schule kommen können. An der Gesamtschule wären das theoretisch 166 Schülerinnen und Schüler, in allen 20 weiterführenden Schulen 1.945. Aber da es den Abiturientinnen und Abiturienten frei gestellt wurde, kann derzeit eine genaue Zahl nicht genannt werden. „Die 13ner schreiben gerade ihre Vorabiklausuren. Dafür haben wir die Mensa hergerichtet, um genügend Abstand zu gewährleisten“, erläutert Schulleiterin Michaela Winz. Die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen hat man für die ersten beiden Tage nacheinander zu Beratungen einbestellt – um ihnen die Situation zu verdeutlichen, Maßnahmen durch zu sprechen, sich nach dem Gesundheitszustand – auch in ihren Familien – zu erkundigen.

Auf welchem Unterrichtstand die Jugendlichen sind, wissen die Lehrerinnen und Lehrer aber sehr genau: „Wir waren immer mit den Kindern im Austausch per Videochat oder telefonisch. Es gab Telefonsprechstunden. Und dank unseres Konzepts der ‚Lehrngruppen‘ sind die Schülerinnen und Schüler bei uns gewohnt, sehr selbstständig zu arbeiten“, so Winz.

In den letzten drei Tagen haben auch alle Lehreinnen und Lehrer gemeinsam mit dem Hausmeister angepackt, als es hieß, die Klassen ein zu richten, Tische zu schieben, Abstände zwischen Stühlen zu messen, Seifenspender zu verteilen und zu berechnen, wie viele Kinder dürfen in welche Räume: An der vierten Gesamtschule sind das maximal zehn bis zwölf Kinder pro Klassenzimmer.

Lob an die Schulen von der Dezernentin

„Die Stadt Aachen als Schulträger hat sich bestmöglich auf die Wiedereröffnung ihrer weiterführenden Schulen vorbereitet. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit den umgesetzten Maßnahmen einen sicheren und sinnvollen Unterricht für die Abschlussklassen gewährleisten können. In dem Zusammenhang möchte ich mich ausdrücklich auch bei den Kollegien an den Schulen und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der zuständigen Abteilung ‚Schule‘ bedanken, die es in der kurzen Zeit mit viel Engagement und individuellen Konzepten für jede Schule geschafft haben, die Gebäude her zu richten“, ist Aachens Schuldezernentin, Susanne Schwier, überzeugt und weiß um die schwierige Aufgabe.

Unterschiedliche Gebäude – individuelle Lösungen

Jörg Crumbach, Abteilungsleiter „Schule“ im Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt, beschreibt als größte Herausforderung die Unterschiedlichkeit der Gebäude: „Jede Schule hat räumlich andere Möglichkeiten und Voraussetzungen. Aber gemeinsam mit den Schulen haben wir immer praktikable Lösungen gefunden.“ Alle Schulen seien mit Seife und Papierhandtüchern ausgerüstet, so genannte Ausgussbecken in den Klassenräumen, die in der Regel nicht zum Händewaschen vorgesehen sind, sind nun kurzfristig ebenfalls mit Seife ausgestattet, um die Zahl der „Handwaschstellen“ zu erhöhen. Seine Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und er haben in den vergangenen drei Tagen alle 21 Schulgebäude besucht – drei Hauptschulen, drei Realschulen, vier Gesamtschulen, acht Gymnasien, zwei Förderschulen und ein Grundschulgebäude, in dem Kurse für Jugendliche in Muttersprache stattfindet. „Es war an allen Schulen sehr konstruktiv und lösungsorientiert“, so Crumbach, der aber auch weiß, dass mit immer mehr Schülerinnen und Schülern einige der Schulgebäude schlicht an bauliche Grenzen stoßen werden.


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