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Corona-Virus – Städteregion Aachen

Bitte beachten: Mittlerweile werden wieder viele Veranstaltungen angeboten, die wir veröffentlichen. In vielen Fällen werden bestimmte Auflagen (Corona) genannt. Bleibt gesund!

Corona-Virus: Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen

Aktualisiert Freitag, 18.09.2020: Corona-Virus – Aktuell 2550 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen. Aktuelle Lage in der Städteregion Aachen. Aktuelle Änderungen: Das Gesundheitsamt der StädteRegion weist auf das richtige Verhalten hin, wenn die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ meldet. Alle Infos zu Schulen und Kitas. Neue Corona-Verordnungen ab 1. September 2020. Sie gelten bis zum 15. September 2020.

Infos zu Schulen und Kitas

Situation in der Städteregion

Tipps zur Freizeitgestaltung

Allgemeine Infos

  • Einschränkungen in der Karnevalsession
  • Sieben-Tage-Inzidenz
  • Corona-Verordnungen ab 1. September 2020
  • Coronavirus: Aktuelle Fallzahlen für Nordrhein-Westfalen und für die Städteregion Aachen
  • Regelbetrieb in den Kitas ab 17. August
  • Wiederaufnahme eines verantwortungsvollen Normalbetriebs an den Grundschulen bzw. an den Schulen der Primarstufe ab dem 15. Juni 2020. In den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen kann ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet werden.
  • Seit Samstag, 30. Mai 2020, gelten in Nordrhein-Westfalen weitere Öffnungen der Corona-Schutzmaßnahmen.
  • Am Donnerstag, 7. Mai, wird der Unterricht für die vierten Schuljahre wieder aufgenommen.
  • generelle Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe werden zum 10. Mai aufgehoben.
  • Kinderspielplätze ab 7.5.2020 wieder geöffnet. Mehr Infos
  • Zoos, Parks und Landesgartenschau können unter Auflagen ab 4.5.2020 öffnen. Mehr Infos
  • Erweiterte Notbetreuung in KiTas
  • Die aktuelle Coronaschutzverordnung ist hier zu finden. Einen vollständigen Überblick über die aktuellen Verordnungen und Erlasse des Landes findet ihr hier.
  • Tipps zur Freizeitgestaltung und Schule online.
  • Zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal und die „Corona-Nachbarschaftshilfe
  • Ausnahmen gelten für Kinder von Schlüsselpersonen, die mit ihrer Arbeit zentrale Funktionen des öffentlichen Lebens aufrechterhalten. Dazu gehört auch die Gruppe der eingesetzten Erzieherinnen und Erzieher. Diese Eltern brauchen eine Bescheinigung vom Arbeitgeber. Die Kinder besuchen dann ihre angestammte Einrichtung.
  • In Eschweiler ist nun für alle Kommunen der StädteRegion Aachen und für die Stadt Aachen ein so genanntes Abstrichzentrum eingerichtet, um die Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen zu entlasten. Anmeldung ist ausschließlich über die Hotline 0241/5198-7500 möglich.  Kommunales Abstrichzentrum ist gut angelaufen. 300 Anrufe am ersten Tag, 100 Bürgerinnen und Bürger haben bereits einen Termin erhalten.
  • Die Corona-Info-Hotline über 0241/510051 bleibt weiterhin eingerichtet.
  • Aktuelle Information für Kulturschaffende durch den Kulturbetrieb der Stadt Aachen (27.03.2020).  Es gibt 15 Angebote zur Unterstützung.

Quelle: Pressemitteilungen der Stadt Aachen und Pressemitteilungen der Städteregion Aachen


Um den Sportlerinnen und Sportlern sowie den Vereinen bei der Umsetzung zu helfen, haben Stadt und Städteregion ein FAQ mit Fragen und Antworten erarbeitet und auf www.aachen.de/corona und dort in der Rubrik „Sport und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport“ hinterlegt.

Quelle: Pressemitteilung Land NRW


Verlängerung der Coronaverordnungen bis einschließlich 30. September 2020

Das Landeskabinett hat am Dienstag, 15. September 2020, die Verlängerung der Coronaverordnungen bis einschließlich 30. September 2020 beschlossen. Veränderungen gibt es vornehmlich im Bereich des Sports: hier sind in allen Bereichen wieder mehr Zuschauerinnen und Zuschauer in den Sportstätten zugelassen. Außerdem haben sich die Länder angesichts der besonderen Herausforderungen bei Mannschaftswettbewerben mit entsprechendem Faninteresse auf eine gemeinsame Vorgehensweise bei der Frage nach Zuschauern bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen und damit auch bei Bundesligaspielen geeinigt. Für einen zunächst sechs Wochen dauernden Probebetrieb sollen bundesweite Teamsportveranstaltungen wieder mit Zuschauerinnen und Zuschauern stattfinden können, wenn strenge Regeln für den Hygiene- und Infektionsschutz eingehalten werden.

Quelle: Pressemitteilung NRW vom 15.9.2020

Allerdings empfehlen viele Schulleitungen (nicht nur) in Aachen und Umgebung dringend, die Masken auch während des Unterrichts zu nutzen. Weitere Infos


Landesregierung und Vertreter des Karnevals verständigen sich auf Fahrplan für die Session 2020/2021

Die nordrhein-westfälische Landesregierung und Vertreter des Karnevals haben sich am Freitag, 18. September 2020, auf einen Fahrplan für die Session 2020/2021 verständigt. So werden auch für karnevalistische Aktivitäten die bereits in der Coronaschutzverordnung festgeschriebenen Vorgaben des Infektionsschutzes gelten, sodass insbesondere Karnevalsbälle, Karnevalsumzüge, Partyformate und gesellige Karnevalsveranstaltungen ohne Beachtung des Abstandsgebotes nicht in Betracht kommen. Kleinere karnevalistische Kulturveranstaltungen, die den Vorgaben der Coronaschutzverordnung sowie den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen, können stattfinden.

Mehr Infos

Freizeitgestaltung – was kann man jetzt noch unternehmen?

In dem folgenden Beitrag haben wir einige Tipps für euch auf Lager, was man in der jetzigen Situation noch unternehmen kann.

Weitere wichtige Informationen zu Corona

Die Landesregierung von NRW hat eine spezielle Webseite mit Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps der Landesregierung zu Corona eingerichtet. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Broschüre zu COVID-19 (Corona) speziell für Eltern herausgebracht, die als PDF-Datei runtergeladen werden kann. Weitere Infos insbesondere für Eltern und Schüler auf dem Bildungsportal


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus. Freitag, 18.9.2020

  • Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 2550 positive Fälle, somit 28 mehr als Donnerstag, den 17. September 2020. 2326 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 103. Damit sind aktuell 121 Menschen in der StädteRegion Aachen nachgewiesen infiziert.
  • Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt nach Corona-Einreiseverordnung, dass sie sich nach ihrer Wiedereinreise in Deutschland zwei Wochen lang in Quarantäne begeben müssen. Eine Freitestung ist möglich.
  • Die Coronaschutzverordnung, die Coronaeinreiseverordnung sowie die Coronabetreuungsverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wurden aktualisiert. Sie gelten bis zum 31. August 2020.

Die Fälle verteilen sich wie folgt auf die Kommunen:

KommuneAktive FälleGesamtzahl der Fälle
Aachen611248
Alsdorf17162
Baesweiler3111
Eschweiler16207
Herzogenrath4221
Monschau166
Roetgen122
Simmerath181
Stolberg7216
Würselen10215
Gesamt1212550
Stand: 18.9.2020

Sieben-Tage-Inzidenz

Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde eine Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 35 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. In diesem Fall stimmen die betroffenen Kommunen, das Landeszentrum Gesundheit und die zuständige Bezirksregierung umgehend weitere konkrete Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ab und setzen diese um. Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 sind zwingend zusätzliche Schutzmaßnahmen anzuordnen. Dann muss für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.

In der StädteRegion Aachen liegt diese Zahl aktuell bei 21,8.

Infos zu aktuellen Entwicklungen

Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Corona-Warn-App

Das Gesundheitsamt der StädteRegion weist auf das richtige Verhalten hin, wenn die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ meldet:

  1. Soziale Kontakte sind sofort zu reduzieren und die Regeln zu Abstand, Hygiene und Alltagsmasken besonders zu befolgen.
  2. Man soll umgehend Kontakt mit dem jeweiligen Hausarzt aufnehmen und sich testen lassen. Darauf hat jeder mit dieser Risikomeldung einen Anspruch, auch ohne Symptome.
  3. Das Gesundheitsamt ist schnellstmöglich unter Tel: 0241/5198-5300 oder Mail: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de zu kontaktieren. Hier werden auf den jeweiligen Einzelfall bezogen die weiteren Maßnahmen besprochen.

Die Warnung „erhöhtes Risiko“ der App bedeutet keine automatische Krankschreibung oder Quarantäne. Die Entscheidung über eine Krankschreibung trifft der behandelnde Arzt, die Quarantäne ordnet das zuständige Gesundheitsamt an. Wird jemand positiv auf Covid-19 getestet, sollte er das in der App hinterlegen um andere zu warnen. Wichtiger Hinweis: Das Gesundheitsamt kann keine technischen Fragen zur Corona-Warn-App beantworten! Dazu kann man sich an die bundesweite Hotline unter 0800-7540001 wenden.

Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO)

Am 14. August wurde die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen aktualisiert. Wegen des dynamischen Infektionsgeschehens gibt es keine neuen Lockerungen. Weiterhin gilt die AHA-Regel: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und Alltagsmasken tragen!

Der Verstoß gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln wurde in der aktuellen Verordnung als Ordnungswidrigkeit aufgenommen. Ein solcher Verstoß wird ab sofort unmittelbar mit 150 Euro geahndet.

Die aktuelle Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) trägt den Beschlüssen und Vorgaben zu Schul- und Kitabetrieb Rechnung. Insbesondere werden die bereits kommunizierten Bestimmungen zur Maskenpflicht auf dem Schulgelände festgeschrieben.

  • Es besteht Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände und vorläufig bis zum 31. August, ab Klasse 5 grundsätzlich auch im Unterricht. Ausnahmen gibt es in bestimmten Fällen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist.
  • Es besteht eine feste Sitzordnung im Unterricht zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit.
  • Ab 17. August 2020 nehmen die Kindertagesbetreuungsangebote den Regelbetrieb auf und es gilt wieder der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang. Bewährte pädagogische Konzepte können so umgesetzt werden. Es gelten auch hier die genannten Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Auch in der Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO) wurden lediglich einige Klarstellungen vorgenommen. Weiterhin gilt, dass Personen, die in einem vom RKI benannten Risikogebiet aufgehalten haben, sich grundsätzlich unverzüglich nach ihrer Wiedereinreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden müssen. Die Quarantäne entfällt erst bei Vorliegen einer negativen Testung auf COVID-19. Das negative Testergebnis ist dem zuständigen Gesundheitsamt auf Anforderung bis zu 14 Tage nach der Einreise vorzulegen. Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeiten behandelt.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen (Tel: 0241/5198-5300) oder per Email: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de) melden. Die tagesaktuelle Liste der Risikogebiete findet man unter https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete.

Die vollständige Freistellung von der Verpflichtung, sich in Quarantäne zur begeben, ist für Personen, die sich zur Erledigung diplomatischer oder konsularischer Aufgaben oder zwingender beruflicher Angelegenheiten oder zur Ablegung oder Vorbereitung von ausbildungs- oder studienbezogenen Prüfungen im Bundesgebiet aufhalten, nun an die Voraussetzung geknüpft, dass der Aufenthalt nicht länger als 72 Stunden dauert.

Alle Reiserückkehrer können sich in vertragsärztlichen Praxen und den mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein kooperierenden Testzentren freiwillig und kostenlos auf SARS-CoV-2 (Coronavirus) testen lassen. Bei einem negativen Ergebnis, wenn also kein Coronavirus nachgewiesen wird, kann mit der „Freitestung“ die Quarantänepflicht vorzeitig beendet werden. Ein kostenloser Test ist beim Gesundheitsamt NICHT möglich.

Die aktualisierten Verordnungen gelten bis zum 31. August 2020.

Nachzulesen sind alle Verordnungen des Landes NRW auf https://www.staedteregion-aachen.de/corona.

Betreuungsinfrastrukturverordnung (CoronaBetrVO)

Die Verordnung zum Schutz von Betreuungseinrichtungen bleibt nahezu unverändert. Generell zugelassen wird darin jetzt eine mögliche Nutzung der Schulgebäude zur Vorbereitung und Durchführung von Wahlen. Außerdem entfällt die Zwischenreinigung der Schulräume beim Wechsel der Lerngruppe. Die Reinigung der Schulräume hat weiterhin regelmäßig und falls erforderlich mit kürzeren Abständen als im Normalbetrieb zu erfolgen.

Die neuen Verordnungen gelten ab dem 15. Juli 2020 und treten mit Ablauf des 11. August 2020 außer Kraft. Nachzulesen sind die aktuellen Verordnungen des Landes NRW auf www.staedteregion-aachen.de/corona.

Infos zu aktuellen Entwicklungen

Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Notfall-Szenario

Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.

Regelbetrieb in den Kitas ab 17. August

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration hat jetzt mitgeteilt, dass Nordrhein-Westfalen ab dem 17. August wieder zum Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung unter den Bedingungen der Pandemie zurückkehrt. Alle Kinder können dann – unter ständiger Berücksichtigung des Infektionsgeschehens, der Bedürfnisse der Kinder, der Interessen der Beschäftigten und der Belange der Familien – ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege wieder im vertraglich vereinbarten Umfang besuchen. Dadurch sollen bewährte pädagogische Konzepte wieder umgesetzt werden können. Die Einhaltung des Abstandsgebots von Kindern untereinander sowie zwischen Kindern und pädagogischem Personal oder Kindertagespflegepersonen ist dann nicht mehr möglich. Auch das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen ist für Kinder nicht umsetzbar. Über die Maskenpflicht bei den Beschäftigten entscheidet der jeweilige Träger der Einrichtung.

Um den Bedürfnissen des Gesundheitsschutzes nachzukommen und für mehr Sicherheit im Umgang mit dem Corona-Virus zu sorgen, hat das Land beschlossen, dass alle Beteiligten sofort und umfänglich getestet werden, wenn vor Ort in der Kindertagesbetreuung ein Infektionsgeschehen auftritt. Zusätzlich können sich alle Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung und die Kindertagespflegepersonen bis zu den Herbstferien freiwillig alle 14 Tage testen lassen. Die Tests werden in vertragsärztlichen Praxen durchgeführt. Die Kosten dafür übernimmt das Land.   Sollte bei diesen Testungen eine Infektion festgestellt werden, werden von den Gesundheitsämtern weitere Maßnahmen ergriffen. Je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens, Empfehlungen des RKI oder weiteren wissenschaftlichen und empirischen Erkenntnissen kann es zu weiteren Einschränkungen kommen.

Maskenpflicht

In NRW gilt die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12a, Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Bitte beachten: Masken mit Ausatemventilen sind zum Fremdschutz ungeeignet und im Sinne der Maskenpflicht nicht einsetzbar!

Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.aachen.de/corona (Rubrik Schutzmasken-ABC).

Hier das Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken.

Abstrichzentrum

Das Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) im Aachener Tivoli wird zum 13. Juni ruhend gestellt. Zuletzt gab es nur noch deutlich weniger als 100 Testungen pro Tag. Zwei mobile Teams arbeiten weiter vom Gesundheitsamt aus gezielt in Einrichtungen und sogenannten Hotspots, also überall da, wo Corona-Infizierte entdeckt oder vermutet werden. Auch die prophylaktisch arbeitenden Beraterteams sind weiterhin unterwegs. Die Maßnahme ist mit den beiden kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Stadt und Land abgestimmt. Hausärzte und Krankenhäuser übernehmen jetzt wieder die Abstriche bei ihren Patienten. Eine Reaktivierung des Abstrichzentrums ist mit Vorlauf jederzeit möglich. Positive Testergebnisse werden auch in Zukunft beim Gesundheitsamt bearbeitet. Von dort aus erfolgt weiterhin die konsequente Kontaktpersonennachverfolgung.

Appell

Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhineingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Bürgertelefon

15.9.2020: Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen ist für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags unter 0241/510051 von 9 Uhr bis 15 Uhr zu erreichen.


Wer sind Schlüsselpersonen

Schlüsselpersonen sind:

Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen,

  • die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung
  • und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe. Dazu gehört auch die Gruppe der in den Einrichtungen eingesetzten Beschäftigten,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz),
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • der Lebensmittelversorgung
  • und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Diese SCHLÜSSELPERSONEN dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie ALLEINERZIEHEND sind ODER BEIDE ELTERNTEILE Schlüsselpersonen sind und wenn die Kinder:

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch- Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.


Hinweis für Menschen in Quarantäne

Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache. Sie steht auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.


 


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Bild von Pete Linforth auf Pixabay


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