Corona Städteregion Aachen Schule KiTas

Corona-Virus – Städteregion Aachen

Bitte beachten: Aufgrund der aktuellen Problematik (Corona) kann man davon ausgehen, dass so gut wie keine Veranstaltungen stattfinden. Bleibt gesund!

Corona-Virus: Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen

Aktualisiert, Sonntag, 5.04.20, 10.30 Uhr: Corona-Virus – Aktuell 1259 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen, davon 651 in der Stadt Aachen. Aktuelle Lage – Zweites Abstrichzentrum im Tivoli in Aachen. Neue Situation bei Schulen und Kitas – Betreuungsanspruch geändert. Wichtige Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dringender Appell. Schulen in der StädteRegion Aachen, sowie Kitas und Kindertagespflege sind bis zum 19. April geschlossen. Aussetzung Elternbeiträge in Aachen und Herzogenrath. Regelungen u. a. mit den beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte der Bundesregierung. Hilfe in Würselen. Freizeitgestaltung. Abschlussprüfungen in NRW

Aktuelle Infos

Informationen für Familien

  • Online-Unterstützungsangebote in der Städteregion Aachen, z. B. “Stolberg hilft!”, „Alsdorf kauft lokal“, “Aachen handelt”, etc.
  • Die Niederlande bitten darum: „Reise nicht notwendig? Bleiben Sie zuhause!“ – 4.4.2020
  • Ab sofort (3.4.2020) dürfen alle Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel unter Beachtung strenger Infektionsschutzmaßnahmen öffnen.
  • Zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal und die „Corona-Nachbarschaftshilfe
  • Zweites Kommunales Abstrichzentrum von Stadt und StädteRegion hat seinen Betrieb im Aachener Tivoli aufgenommen.  Es gelten die Kontakte: E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de; Telefonhotline 0241/5198-7500.
  • Hier die Regelungen u. a. mit den beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte der Bundesregierung, die ab dem 23.3.2020 gelten.
  • Allgemeinverfügung veröffentlicht. Darin werden die Maßnahmen, die im Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu sogenannten kontaktreduzierenden Maßnahmen für Kommunen umgesetzt.
  • Betretungsverbot“: Kitas und Kindertagespflege sind ab Montag bis zum 19. April geschlossen.
  • Ausnahmen gelten für Kinder von Schlüsselpersonen, die mit ihrer Arbeit zentrale Funktionen des öffentlichen Lebens aufrechterhalten. Dazu gehört auch die Gruppe der eingesetzten Erzieherinnen und Erzieher. Diese Eltern brauchen eine Bescheinigung vom Arbeitgeber. Die Kinder besuchen dann ihre angestammte Einrichtung.
  • In Eschweiler ist nun für alle Kommunen der StädteRegion Aachen und für die Stadt Aachen ein so genanntes Abstrichzentrum eingerichtet, um die Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen zu entlasten. Anmeldung ist ausschließlich über die Hotline 0241/5198-7500 möglich.  Kommunales Abstrichzentrum ist gut angelaufen. 300 Anrufe am ersten Tag, 100 Bürgerinnen und Bürger haben bereits einen Termin erhalten.
  • Die Corona-Info-Hotline über 0241/510051 bleibt weiterhin eingerichtet.
  • Aktuelle Information für Kulturschaffende durch den Kulturbetrieb der Stadt Aachen (27.03.2020).  Es gibt 15 Angebote zur Unterstützung.

Quelle: Pressemitteilungen der Stadt Aachen und Pressemitteilungen der Städteregion Aachen


Die Niederlande bitten darum: „Reise nicht notwendig? Bleiben Sie zuhause!“

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe von StädteRegion und Stadt Aachen unterhalten gute Beziehungen zu „Emric“, dem auf Euregio-Ebene angesiedelten Kooperationsbündnis von Behörden, die für die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr und Brandschutz, technische Hilfeleistung und Rettungsdienst in ihren Bereichen zuständig sind.

Aus den Niederlanden kommt über diesen Verbund zum Beginn der Osterferien ein eindringlicher Appell in Corona-Zeiten an die Bürgerinnen und Bürger der StädteRegion Aachen!

Schon an der Landesgrenze werden die Niederlande deutsche Autofahrer mit dem Schild „Reise nicht notwendig? Bleiben Sie bitte zuhause!“ empfangen. Die niederländischen Behörden stellen heraus, dass diese Botschaft keineswegs unfreundlich gemeint, sondern der derzeitigen Lage geschuldet sei. Im Appell heißt es: „Die Erholung über die Grenze hinweg ist für uns die normalste Sache der Welt. Wir gehen gerne über die Grenze zum Wandern, Radfahren oder Einkaufen. Aufgrund der Maßnahmen rund um das Corona-Virus sind solche „normalen“ Reisen heute aber oft unmöglich.“

Die Niederlande betonen, dass die Maßnahmen jedoch aus einem bestimmten Grund getroffen wurden. „Nur gemeinsam können wir das Corona-Virus unter Kontrolle bringen.“ Und das sei am besten zu erreichen, wenn alle Bürgerinnen und Bürger zuhause bleiben.

In den Niederlanden gilt bis zum 28. April:

  • alle Restaurants, Bars, Terrassen sind geschlossen;
  • alle Sportvereine, Fitnesscenter, Saunen, Kasinos, Vergnügungshallen und Sexeinrichtungen sind geschlossen;
  • öffentliche Orte wie Museen, Konzerthallen, Theater und Sportclubs sind geschlossen;
  • alle Veranstaltungen, für die eine Genehmigungspflicht aufgehoben wurde (diese Maßnahme gilt sogar bis zum 1. Juni) sind annulliert worden.

Darüber hinaus sind in den Niederlanden Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen. Sie müssen dafür sorgen, dass die Menschen eineinhalb Meter voneinander entfernt sind. Viele Geschäfte haben daher beschlossen, zu schließen, und viele Märkte wurden gestrichen. Für den öffentlichen Verkehr gelten angepasste Fahrpläne.

Auch das gilt in den Niederlanden: Gruppen von mehr als zwei Personen sind nur erlaubt, wenn sie 1,5 Meter Abstand halten. Bei Nichtbeachtung kann es zu polizeilichen oder kommunalen Maßnahmen kommen: Die Geldstrafe für Erwachsene beträgt 390 Euro, die für Minderjährige 95 Euro.

 

Schon seit Anfang der Woche gilt in der gesamten Provinz Zeeland ein Übernachtungsverbot für Touristen. Auch in einigen anderen Gegenden des Landes sind Urlauber tabu, andere Küstenregionen wiederum verzichten auf Verbote. Sie setzen auf Freiwilligkeit und auf die Vernunft der Bürger. Die Botschaft, die der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte an Touristen aus Belgien und Deutschland richtet, ist somit klar: „Bleibt zu Hause. Restez à la maison. Blijf thuis!“


Freizeitgestaltung – was kann man jetzt noch unternehmen?

In dem folgenden Beitrag haben wir einige Tipps für euch auf Lager, was man in der jetzigen Situation noch unternehmen kann.

 

Betreuungsanspruch Neue Situation bei Schulen und Kitas

Die NRW Landesregierung hat geregelt, dass seit Montag (23. März) auch Kinder einen Betreuungsanspruch haben, bei denen nur ein Elternteil eine so genannte Schlüsselperson ist. Bislang wurden nur Kinder betreut, wenn beide Erziehungsberechtigten solche Schlüsselpersonen in der kritischen Infrastruktur sind. Das Betreuungsangebot für diese Kinder wird bei nachgewiesenem Bedarf auch auf Wochenenden und die Osterferien ausgedehnt. Eltern müssen sich mit der Bescheinigung ihres Arbeitsgebers direkt an die jeweilige Schul- oder Kitaleitung wenden.

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das jeweilige örtliche Jugendamt.

 

Abschlussprüfungen und blaue Briefe in NRW

Nordrhein-Westfalen hat sich dafür ausgesprochen, dass die Abiturprüfungen nach Möglichkeit stattfinden sollen, sofern die weiteren Entwicklungen es zulassen. Diese Position teilen alle 16 Bundesländer. Das Schulministerium wird hierfür kurzfristig einen Rahmenzeitplan erarbeiten, der koordinierte Prüfungen möglich macht. Diese Planungen wird Schulministerin Yvonne Gebauer am Freitag, 27. März 2020, vorstellen. Ziel der Landesregierung ist, das weitere Vorgehen in einer möglichst breiten Ländergemeinschaft koordiniert abzustimmen.

Auf Grundlage dieses Zeitplans wird Nordrhein-Westfalen dann auch über den Umgang mit weiteren Abschlussprüfungen, wie zum Beispiel den Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP) oder den Prüfungen zur Fachhochschulreife an Berufskollegs, entscheiden.

Das Ministerium für Schule und Bildung hat am 25. März 2020 entschieden, dass aufgrund des derzeit ruhenden Schulbetriebs in diesem Schuljahr keine Benachrichtigungen gemäß § 50 Absatz 4 Schulgesetz NRW („Blaue Briefe“) wegen Versetzungsgefährdung versandt werden.

Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen werden um drei Wochen verschoben. Die ZP 10 werden in diesem Schuljahr mit einer zeitlichen Verschiebung von fünf Tagen durchgeführt werden. Das bedeutet, die Haupttermine der schriftlichen „Zentralen Prüfungen 10 (ZP10)“ finden in diesem Jahr vom 12. Mai bis zum 19. Mai 2020 statt. Weitere Infos

Weitere Infos im Bildungsportal.

 

Die Stadt Aachen zieht im April keine Elternbeiträge für KiTas, Kindertagespflege und Offene Ganztagsschulen ein

Pressemitteilung vom 24.3.2020: Zur Eindämmung der Corona-Virusinfektion hat das Land NRW ein Betretungsverbot für alle Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Schulen, inklusive den Offenen Ganztagsschulen (OGS), ausgesprochen. Ausgenommenen im Rahmen eines „Notbetriebes“ ist die Betreuung von Kindern, deren Eltern Schlüsselpersonen zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur sind. Damit steht das Angebot der Kinderbetreuung, bis auf vorgenannte Ausnahme, nicht zur Verfügung.

Aus diesem Grund wird die Stadt Aachen für den Monat April 2020 die Vereinnahmung von Elternbeiträgen für die oben genannten Angebote der Kinderbetreuung, aussetzen. Über die endgültige Verfahrensweise werden die politischen Gremien unter Berücksichtigung der aktuellen Erlasslage des Landes NRW im Nachhinein entscheiden.

Über die Nichteinziehung erfolgt aus gegebenem Anlass und zur Reduzierung der Verwaltungsaufwände zunächst keine formale Bescheidung. Eltern, die per Dauerauftrag ihre Gebühren bezahlen, bekommen den Betrag zunächst auf ihr Konto zurück gebucht.

 

Herzogenrath: Aussetzung Elternbeiträge April 2020

Pressemitteilung vom 25.3.2020: Die Stadt Herzogenrath hat beschlossen, die Zahlung der Elternbeiträge für die Kitas, die Tagespflegestellen, die Halbtagsbetreuung und die offene Ganztagsschule zunächst für den Monat April 2020 auszusetzen. Für eine künftige Regelung ab dem 01.05.2020 bleibt zunächst abzuwarten, wie sich die Corona-Lage weiterhin entwickelt. Über die tatsächliche Erstattung der Elternbeiträge ab dem 16.03.2020 kann derzeit leider noch keine Aussage getroffen werden, da hierzu politische Beschlüsse notwendig sind. Alle betroffenen Elternteile werden durch die Stadtverwaltung mit einem Schreiben informiert.

 

Bitte keine privaten Kinderbetreuungsinitiativen starten

Aufgrund der derzeitigen Entwicklung und Auswirkungen des Coronavirus und der damit verbundenen Schließung der Kindertagesstätten, stehen viele Eltern vor dem Problem der fehlenden Kinderbetreuung.

Derzeit entstehen immer mehr Angebote von Privatpersonen, die Eltern entweder ehrenamtlich oder gegen ein geringes Entgelt die Übernahme der Betreuung anbieten. Soziales Engagement ist in den Zeiten der Krise grundsätzlich lobenswert. Jedoch rät Heinrich Brötz, Fachbereichsleiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule, dringend darum von der Initiierung sowie der Nutzung solcher Angebote abzusehen.

Diese Art der privaten Betreuung sind, im Hinblick auf das Ziel die Infektionsketten zu unterbrechen, kontraproduktiv. Das Ministerium hat alle Städte und Gemeinden dazu angehalten, dass nur Kinder in der Betreuung zusammen kommen dürfen, die bisher auch schon direkten Kontakt miteinander hatten.

Bei einer regelmäßigen Kinderbetreuung ist es zudem erforderlich, dass der Kinderschutz gewährleistet ist, was üblicherweise unter anderem durch erweiterte Führungszeugnisse, Schulungen oder die Erteilung von Betriebserlaubnissen abgesichert wird. Eltern sind daher deutlich darauf hinzuweisen, dass diese Form des systematischen Kinderschutzes bei den aktuell entstehenden Angeboten nicht gegeben ist.

 

Zusammenhalten: Würselener helfen Würselenern!

Auf der Seite wuerselen.de/zusammenhalten sammeln wir Hilfsangebote von Würselenern für Würselener. Benötigen Sie selber Hilfe oder können anderen Ihre Hilfe anbieten? Dann schauen Sie sich auf der Seite um. Ihr Angebot können Sie zur weiteren Veröffentlichung per E-Mail an pressestelle@wuerselen.de senden. Sollten Sie selber Hilfe benötigen, können Sie sich direkt mit den genannten Kontaktpersonen in Verbindung setzen.

 

Weitere wichtige Informationen zu Corona

Die Landesregierung von NRW hat eine spezielle Webseite mit Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps der Landesregierung zu Corona eingerichtet. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Broschüre zu COVID-19 (Corona) speziell für Eltern herausgebracht, die als PDF-Datei runtergeladen werden kann. Weitere Infos insbesondere für Eltern und Schüler auf dem Bildungsportal


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus. Sonntag, 5.04., 10.30 Uhr

  • Aktuell 1259 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 651 in der Stadt Aachen). 578 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Aktuell insgesamt 27 Todesfälle.
  • Der Appell der Ordnungsbehörden und Polizei geht an alle Bürgerinnen und Bürger, in den Osterferien das Kontaktverbot und die geltenden Maßnahmen zu beachten. Klare Botschaft: Bleibt zuhause und vermeidet unnötige Fahrten in die Naherholungsgebiete – zum Beispiel in die Eifel!

Aktuelle Zahlen

Die gemeinsam tagenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen haben sich am Samstagmorgen erneut getroffen, um die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus zu besprechen. Dabei wurde festgehalten, dass es insgesamt in der StädteRegion nunmehr 1259 positive Fälle gibt, davon 651 in der Stadt Aachen. 578 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Wichtig: Die Zahl der Wiedergenesenen wird in der Statistik von der Gesamtsumme der Corona-Fälle nicht abgezogen.

Die Zahl der aus den städteregionalen Krankenhäusern gemeldeten Todesfälle liegt aktuell bei insgesamt 27.

 

Neue Regelungen für Lebensmittel-Einrichtungen

StädteRegion Aachen empfiehlt den Ordnungsbehörden die Aufhebung der Allgemeinverfügungen.

Mit Datum vom 1. April 2020 ist durch das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Klarstellung ein Aufhebungserlass zu den bisherigen Weisungen ergangen. Ziel ist eine landeseinheitliche Handhabung allein auf Basis der NRW-Rechtsverordnung vom Montag, 30. März 2020. Auf dieser Basis wird die Stadt Aachen zeitnah ihre bisher veröffentlichten Allgemeinverfügungen zur Verhütung der Weiterverbreitung von Coronavirus-Infektionen aufheben. In der Handhabung bedeutet dies, dass alle Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel unter Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen nach der Corona-Schutzverordnung ihre Verkaufsstellen öffnen dürfen. Davon betroffen sind Spezialgeschäfte für Delikatessen oder Süßwaren, der Weinfachhandel, Teeläden und ähnliche Lebensmittelverkaufsstellen. Auch Eiscafés und Konditoreien dürfen unter strengster Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen einen Außer-Haus-Verkauf betreiben. Zu diesen Vorkehrungen der Hygiene gehören Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen, zur Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen sowie in Verkaufsstellen die Begrenzung der gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden auf eine Person pro zehn Quadratmeter. Die StädteRegion Aachen empfiehlt allen örtlich zuständigen Ordnungsbehörden – in Anlehnung an die Vorgehensweise der Stadt Aachen – Ihre bisher veröffentlichten Allgemeinverfügungen zur Verhütung der Weiterverbreitung von Coronavirus-Infektionen in eigener Zuständigkeit und Verantwortung nunmehr zeitnah aufzuheben.

Dringender Appell zum Wochenende

Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, auf die üblichen Familienbesuche an Ostern zu verzichten. Alle Menschen sollten generell von privaten Reisen und Besuchen – auch von Verwandten – Abstand nehmen.

Mit Blick auf das schöne Wetter am Wochenende bitten die Ordnungsbehörden von Stadt und StädteRegion Aachen dringend darum, auch schon jetzt möglichst auf Fahrten in die nahegelegenen Erholungsgebiete – zum Beispiel in die Eifel – zu verzichten.

Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen eingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Krisenstäbe bitten um solidarisches Verhalten.

 

Zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal

Die beiden Krisenstäbe haben gemeinsam eine zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal (ZAP) geschaffen. In der zentralen Anlaufstelle können sich Personen melden, die sich aktuell in medizinischen oder pflegerischen Bereichen in der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen engagieren möchten.

Interessierte können sich bei der „Zentralen Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal“ melden unter folgenden Kontaktmöglichkeiten:

  • Telefon: 02405 6039-338 (Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr) oder
  • E-Mail: fachpersonal@drk-aachen.de<mailto:fachpersonal@drk-aachen.de>
  • WhatsApp Messenger: 0157 81 77 50 55

Die ZAP wird durch das Deutsche Rote Kreuz betreut und vermittelt die Interessenten an Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder die „Kommunalen Abstrichzentren“. Zudem werden spezielle Weiterbildungsangebote an Interessenten vermittelt, die sich zusätzlich weiter qualifizieren möchten. Das Angebot der ZAP steht allen Personen offen, die einen medizinischen oder pflegerischen Hintergrund besitzen. Dies sind zum Beispiel Ärzte, Krankenpfleger, Altenpfleger, Rettungssanitäter aber natürlich auch Medizinstudenten oder ähnliche Personengruppen.

 

Die „Corona-Nachbarschaftshilfe“ wird über die Freie Wohlfahrtspflege organisiert

Die Auswirkungen der Corona-Krise und die Maßnahmen zur Vermeidung von sozialen Kontakten stellt manche Menschen vor große Herausforderungen – besonders Ältere, die zur Risikogruppe bei einer Corona-Infektion gehören. Sie benötigen besonderen Schutz. Viele fragen sich zum Beispiel: Wie komme ich an Lebensmittel? Wer erledigt für mich Botengänge? Wer führt den Hund aus? Wer hat für mich ein offenes Ohr?

Die Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege organisiert eine niedrigschwellige Nachbarschaftshilfe zur Vermittlung von Ehrenamtlichen und den der Krise besonders betroffenen Personen. Dabei wird darauf geachtet, dass die Sicherheit beim Zusammenbringen von Ehrenamtlichen und Hilfsbedürftigen gewährleistet ist. Dies betrifft insbesondere die Aspekte Hygiene, Vertrauenswürdigkeit und Datenschutz. Menschen, die Hilfe brauchen und Menschen, die helfen möchten, können sich melden unter:

  • Telefon: 0241 94 927 180 (montags bis donnerstags von 10 – 12 Uhr und 15 – 17 Uhr, freitags von 10 – 12 Uhr) oder
  • per E-Mail: nachbarschaftshilfe@caritas-aachen.de<mailto:nachbarschaftshilfe@caritas-aachen.de>.

In der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege sind die Verbände Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Jüdische Gemeinde und Parität mit ihren jeweiligen Mitgliedsorganisationen zusammengeschlossen.     Weitere Informationen findet man auf der Webseite www.nachbarschaftshilfe-aachen.de<http://www.nachbarschaftshilfe-aachen.de>

 

Abstrichzentrum in Eschweiler und Aachen

Die Abstrichzentren in Eschweiler und am Aachener Tivoli sind wochentags, 8 bis 18 Uhr, erreichbar. Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen vorher die Telefonhotline 0241/5198-7500 anrufen. Gehörlose können sich per E-Mail an KAZ-Leitung@staedteregion-aachen.de wenden, um einen Termin nach Prüfung zu erhalten.

Bei der Vorprüfung wird abgeklärt, ob folgende Bedingungen grundsätzlich erfüllt sind:

  • Als Grundbedingung, die immer erfüllt sein muss, müssen die Anrufenden entsprechende Krankheitssymptome aufweisen (Abgeschlagenheit, grippeähnliches Gefühl, Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, Fieber).

Zudem muss noch eine dieser weiteren Bedingungen erfüllt sein:

  • entweder die Anrufenden hatten innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem positiv getesteten Menschen (also 15 Minuten Kontakt von Angesicht zu Angesicht in einem geschlossenen Raum oder Kontakt mit Körperflüssigkeiten),
  • oder die Anrufenden üben eine Tätigkeit in Pflege, Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen sowie Ambulanten Diensten, Arztpraxen, Rettungsdiensten oder Krankenhäusern aus,
  • oder die Anrufenden gehören einer Risikogruppe an. (Die genaue Definition findet sich beim RKI)

 

Sollten die oben genannten Bedingungen für einen Test erfüllt sein, erhält man eine Einladung ins Abstrichzentrum per E-Mail.

Alle Infos und die Kriterien, wann man getestet werden kann

 

Infos zu aktuellen Entwicklungen

Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

 

Bürgertelefon

Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!

 


Die Maßnahmen wirken

Im Rahmen der Krisenstabssitzung wurde am Morgen festgestellt, dass sich die absolute Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger strikt an die Regeln und das Kontaktverbot halten. Polizei und Ordnungsbehörden verzeichnen nur sehr wenige Einsätze, die mit der Nichteinhaltung der Regeln zusammenhängen. Die Landesregierung hatte am Wochenende in der Rechtsverordnung formuliert, dass „die Behörden zur Umsetzung der Rechtsverordnung gehalten sind, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen“. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen. Das Land NRW hat unterdessen einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Regeln erstellt. In Stadt und StädteRegion Aachen behalten die Kräfte von Polizei und den Ordnungsbehörden ihre Kontrollen weiterhin bei und greifen bei Verstößen konsequent durch. Notwendige Bußgeldverfahren werden dann entsprechend des genannten Bußgeldkataloges des Landes eingeleitet.

 

Kontaktverbot

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das zum Wochenbeginn in Kraft getreten ist. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Wir verweisen auf die ausführliche Pressemitteilung der NRW-Landesregierung.

 

Karlspreis wird verschoben

Mit Blick auf die Entwicklung in Sachen Corona-Virus wird die ursprünglich am 21. Mai 2020 vorgesehene Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen an den rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis verschoben. Gleiches gilt für die mit der Preisverleihung verbundenen Veranstaltungen des Rahmenprogramms, den Jugendkarlspreis sowie das Karlspreis-Europa-Forum. Darauf hat sich das Karlspreisdirektorium in einer Telefonkonferenz am 24. März verständigt.

 

CHIO Aachen 2020 verschoben

„Ein Festhalten am geplanten Termin macht keinen Sinn, die aktuelle und zukünftige Gesundheit und Sicherheit aller am Turnier Beteiligten haben für uns allerhöchste Priorität“, so Frank Kemperman. So ist nun vorrangiges Ziel, den CHIO Aachen zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr zu organisieren.

 


Aktuelle Pressemitteilung Corona-Lage (3.4.2020): Klarheit für Einzelhandel und Verkaufsstellen zum Thema Lebens- und Genussmittel

  • Ab sofort dürfen alle Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel unter Beachtung strenger Infektionsschutzmaßnahmen öffnen.
  • Spezialgeschäfte für Delikatessen oder Süßwaren, der Weinfachhandel, Teeläden und ähnliche Lebensmittelverkaufsstellen fallen unter diese Regelung
  • Eiscafés und Konditoreien dürfen ebenfalls unter strengster Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen einen Außer-Haus-Verkauf betreiben

 

Mit Datum vom 1. April 2020 ist durch das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Klarstellung ein Aufhebungserlass zu den bisherigen Weisungen ergangen. Ziel ist eine landeseinheitliche Handhabung allein auf Basis der NRW-Rechtsverordnung vom Montag, 30. März 2020. Auf dieser Basis wird die Stadt Aachen zeitnah ihre bisher veröffentlichten Allgemeinverfügungen zur Verhütung der Weiterverbreitung von Coronavirus-Infektionen aufheben. Mit Blick auf einen heute ergangenen Beschluss im Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Aachen wird die Stadt ihre Kontrolltätigkeit, die Umsetzung und die weiteren diesbezüglichen Maßnahmen ausschließlich an der Corona-Schutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes ausrichten.

In der Handhabung bedeutet dies, dass alle Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel unter Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen nach der CoronaSchVO ihre Verkaufsstellen öffnen dürfen. Zu diesen Vorkehrungen der Hygiene gehören Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen, zur Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen sowie in Verkaufsstellen die Begrenzung der gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden auf eine Person pro zehn Quadratmeter.

„Wir hoffen, dass seitens des Landes insgesamt möglichst schnell Auslegungshilfen und Klarstellungen an die Kommunen ergehen, um tatsächlich den angestrebten landeseinheitlichen Vollzug zu bewerkstelligen. Wir werden aber nicht vermeiden können, im Einzelfall aufgrund erkennbarer Gefahren im Sinne des Infektionsschutzgesetzes wieder repressiv tätig zu werden“ teilt die städtische Ordnungsdezernentin Annekathrin Grehling mit.

„Wir empfehlen daher eindringlich, dass alle Gewerbetreibende verantwortungsbewusst die Vorgaben und Auflagen, die sich auch aus der CoronaSchVO ergeben, penibel einhalten. Natürlich richtet sich dieser Appell zur Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen auch an die Bürgerinnen und Bürger. Nur dann können auch im Sinne der Vorgaben des Landes die gesundheitlichen Risiken minimiert werden. Zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und StädteRegion Aachen ist dies angesichts ihrer besonderen Betroffenheit unumgänglich“, erläutert der Ordnungsdezernent der StädteRegion, Gregor Jansen.

Für Rückfragen zur Umsetzung der CoronaSchVO steht der Fachbereich Sicherheit und Ordnung unter 0241/432-2800 oder ordnungsamt.akut.info(at)mail.aachen.de zur Verfügung.

 

Hier finden Sie die vollständige Allgemeinverfügung 


 

Alle Spiel- und Bolzplätze in der Stadt Herzogenrath sind ab dem 18.03.2020 geschlossen

Schließung zunächst bis zum 19.04.2020

Vor dem Hintergrund drastisch steigender Infektionszahlen mit dem Corona-Virus in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der Infektionen ist es erforderlich, kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen.

Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung im Rahmen der Allgemeinverfügung der Stadt Herzogenrath zur Verhütung der Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 Virus-Infektionen ebenfalls die Schließung aller Spiel- und Bolzplätze ab Mittwoch, 18. März 2020 verfügt.

Weiterhin sind – zunächst bis zum 19.04.2020 – alle Kinder- und Jugendtreffs (Kinder- und Jugendtreff im Bürgerhaus Kohlscheid, KOT 4YOU, HOT St. Gertrud, Kinder- und Jugendtreff Streiffelder Hof) sowie der Abenteuerspielplatz „Broichbachtal“ geschlossen.

Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie auf der städtischen Homepage unter www.herzogenrath.de


 

 

Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus; Sonntag, 15.03.20, zum Umgang mit Kitas und Kindertagespflege, 11 Uhr

  • „Betretungsverbot“: Kitas und Kindertagespflege sind ab dem morgigen Montag bis zum 19. April geschlossen.
  • Ausnahmen gelten für Kinder von Schlüsselpersonen, die mit ihrer Arbeit zentrale Funktionen des öffentlichen Lebens aufrechterhalten. Dazu gehört auch die Gruppe der eingesetzten Erzieherinnen und Erzieher.
  • Diese Eltern brauchen eine Bescheinigung vom Arbeitgeber. Die Kinder besuchen dann ihre angestammte Einrichtung.

 

Die Krisenstäbe der Stadt Aachen und StädteRegion Aachen setzen den Erlass des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) um. Der Erlass ist überschrieben mit „Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen“.

Die NRW-Landesregierung hat am vergangenen Freitag in einer Pressekonferenz erklärt, dass ab dem morgigen Montag, 16. März 2020, bis zum 19. April ein Betretungsverbot für Kinder und Eltern in besagten Einrichtungen und in der Kindertagespflege besteht. Oberste Priorität habe nun, so die Landesregierung, die Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen, die von besagtem Betretungsverbot ausgenommen sind, ab morgen, sichergestellt ist.

 

Wer sind Schlüsselpersonen

Schlüsselpersonen sind:

Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

 

Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen,

  • die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung
  • und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe. Dazu gehört auch die Gruppe der in den Einrichtungen eingesetzten Beschäftigten,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz),
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • der Lebensmittelversorgung
  • und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

 

Diese SCHLÜSSELPERSONEN dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie ALLEINERZIEHEND sind ODER BEIDE ELTERNTEILE Schlüsselpersonen sind und wenn die Kinder:

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch- Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

 

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.

 

Um die Betreuung ab Montag sicherzustellen, gilt Folgendes:

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen (KiTas), Heilpädagogische Einrichtungen öffnen ab Montag, 16. März 2020, bzw. wenn der 16. März 2020 kein regulärer Öffnungstag ist, am nächsten regulären Betreuungstag, zunächst und bis auf Weiteres mit der regulären Personalbesetzung.

 

Regelung für Kindertagespflegestellen (KiTas)

Für Kindertagespflegestellen gilt konkretisierend: Kindertagespflegestellen (Einzelkindertagespflege und Großtagespflege) halten ihr Angebot dann aufrecht, wenn sie Kinder von alleinerziehenden Schlüsselpersonen oder Kinder, bei denen beide Eltern Schlüsselpersonen sind, betreuen. Dies kann zwischen der Tagespflegestelle und den Eltern auch über das laufende Wochenende eigenverantwortlich abgestimmt werden.

Auch hier gilt die Regelung, dass eine Betreuung nur dann möglich ist, wenn die oben genannten Infektionsschutzaspekte (Krankheitssymptome, Kontakte mit infizierten Personen, Aufenthalt in Risikogebieten, siehe oben) beachtet werden.

Für „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen (Brückenprojekte)“ gilt das Betretungsverbot umfassend.

Sofern Kinder ab Montag keine Betreuung mehr aufsuchen dürfen, bitten Land, Stadt und StädteRegion Aachen die Eltern dringend darum, ihre Kinder nicht durch Menschen betreuen zu lassen, die nach dem Robert-Koch-Institut als besonders gefährdete Personen gelten, also insbesondere lebensältere Menschen (zum Beispiel die Großeltern) und Menschen mit Vorerkrankungen.

Über arbeitsrechtliche und weitere finanzielle Aspekte, die sich in der Folge ergeben können, wird aus Düsseldorf gesondert öffentlich informiert.

Formular / Bestätigung: Bis Mittwoch, 18. März 2020, soll eine Bescheinigung vom Arbeitgeber beigebracht werden, dass es sich bei den Erziehungsberechtigten um Schlüsselpersonen handelt.

Sobald das vom zuständigen NRW-Ministerium hierzu angekündigte Formular vorliegt, wird es auch auf den Homepages der Stadt  und der StädteRegion zum Download bereitgestellt. Dieses Formular müssen Eltern, die in diesen Berufen arbeiten, herunterladen und ausgefüllt (mit Bescheinigung des Arbeitsgebers) der Kita/Kindertagespflege-Stelle abgeben.

Alle eingereichten Formulare werden von den Kitas an eine zentrale Klärungsstelle von Stadt und StädteRegion weitergeleitet. Sollten bei den Prüfungen Zweifelsfälle auftreten, wendet sich die Klärungsstelle direkt an die Eltern.

 

Schulen

Auch die Schulen können zur Entscheidungsfindung auf besagtes Formular zurückgreifen.

 


Besuchseinschränkungen Pflegeheime

Veranlasst werden Besuchseinschränkungen für vollstationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben sowie für anbieterverantwortete Wohngemeinschaften.

Besuche in Heimen sind ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken.

Es gilt die Regel: Je Bewohnerin oder Bewohner im Regelfall eine Person je Tag. Die Besuche sollen maximal eine Stunde dauern und nur noch auf den Zimmern, nicht in Gemeinschaftsräumen stattfinden. Besucher sollen an den Eingängen erfasst und registriert werden, damit im Falle von Infektionen Kontaktpersonen zum Nachweis von Infektionsketten ermittelt werden können.

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/ Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus einem dieser Gebiete diese Einrichtungen nicht betreten. Dies betrifft zum Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung auch den Kreis Heinsberg. Auch Kontaktpersonen der Kategorien 1 und 2 (https://www.rki.de/ DE/Content/InfAZ/ N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management) dürfen diese Einrichtungen nicht betreten. Für nahestehende Personen (z.B. im Rahmen der Sterbebegleitung) können Ausnahmen im Einzelfall unter Auflagen zugelassen werden.

Diese Einschränkungen gelten zunächst auch bis zum 19. April 2020.

 

Besuchseinschränkungen Krankenhäuser

Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäusern, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen.

 

Einschränkungen bei Behörden

Auch Rathäuser und Verwaltungsstellen sollen nur noch in dringenden, unaufschiebbaren Fällen aufgesucht werden. Dringend empfohlen wird, in jedem Fall vorher telefonisch einen Termin abzustimmen.

 

Veranstaltungen

Aufgrund der landesweit starken Ausbreitung der positiven Coronafälle hat das zuständige NRW-Landesministerium jetzt die zuständigen Behörden angewiesen, auch Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern/Teilnehmern, die nicht der Daseinsvorsorge dienen, zeitlich zu verschieben oder abzusagen. Aus diesem Grund ist auch die bislang empfohlene Checkliste nicht mehr gültig und wird von den Internetseiten von Stadt und StädteRegion Aachen entfernt.

 

Hinweis für Menschen in Quarantäne

Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache. Sie steht auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.

 


Öffentliche Einrichtungen

Alle Museen, Bibliotheken, das Stadtarchiv sowie alle kommunalen Schwimmbäder und Sportstätten und -hallen von StädteRegion und Stadt Aachen werden ab dem morgigen Samstag, 14. März, geschlossen. Auch hier gilt die Regelung bis zum 19. April.

Die Volkshochschule Aachen (VHS) wird alle Veranstaltungen sowie die Lehrgänge des Zweiten Bildungswegs (College) analog für die Zeit der Schulschließungen absagen. Über die Kurse, die über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert werden, wird noch befunden.

 


Veranstaltungen der StädteRegion Aachen

Folgende Veranstaltungen der StädteRegion Aachen werden abgesagt:

  1. Kulturfestival X, Sophia Kennedy am 20.03.2020 in Stolberg,
  2. Kulturfestival X, Ulrike Haage am 27.03.2020 in Würselen,
  3. Vernissage „Robert Lebeck“ am 29.03.2020 im Kuk Monschau,
  4. Veranstaltung „Macho Man“ am 17.03.2020 (Woche gegen Rassismus),
  5. Fussballturnier am 20.03.2020 (Woche gegen Rassismus)
  6. Der Aachener Kultur- und Theaterinitiative e.V. 2014 (AKuT e.V.) wird dringend die Absage des Kindertheaterfestivals ab dem 13. März empfohlen.
  7. Historischer Jahrmarkt in Aachen-Kornelimünster: Historischer Jahrmarkt in Kornelimünster fällt in diesem Jahr aus. Mit großem Bedauern teilt die Marktleitung der Roncalli-Event GmbH mit, das der historische Jahrmarkt Kornelimünster aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um das Thema Covid-19 abgesagt werden muss.

Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sollen nach dem Votum der Krisenstäbe auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Weitere Veranstaltungen wie beispielsweise der Schülervertretungstag am 18.03.2020, das GRETA Schülertheater oder diverse Veranstaltungen des städteregionalen Jugendamtes wurden bereits vorher abgesagt oder verschoben. Auch die Kinderfilmreihe mit Spiel- und Bastelangeboten in der Nordeifel wird im März pausieren. Die geplanten Veranstaltungen im Jugendhaus Rott (16.03.), Pfarrzentrum Monschau Kalterherberg (17.03.), Druckereimuseum Weiss in Monschau Imgenbroich (18.03.), Sportzentrum Kesternich (19.03.) und der Grenzlandjugend Roetgen fallen aus!

 

Hinweis für Menschen in Quarantäne

Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache und hängt dieser Pressemitteilung an. Sie steht auch auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.

 

Empfehlung

Gemäß den aktuellen Empfehlungen für die Regelungen an Krankenhäuser, die den Schutz besonders gefährdeter Zielgruppen vorsieht, gilt weiterhin, dass für entsprechend gefährdete Patientengruppen ein Besucherstopp angeordnet wird. Informationen über die Umsetzung vor Ort sind in den Einrichtungen zu erfragen. Für die Alten-, Wohn- und Pflegeeinrichtungen wird dringend empfohlen, zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner von Besuchen abzusehen. Nach wie vor gilt die Aufforderung, die Hygieneregeln zu befolgen.

 

Aktuelle Informationen des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, auch einen Erklärungstext in leichter Sprache gibt es hier: https://www.mags.nrw/coronavirus


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Bild von Pete Linforth auf Pixabay


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