Corona-Virus: Neuer Kinderimpfstoff ist angekommen – Neue Isolierungs- und Quarantäneregelungen (17.1.2022)

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Impfungen und Impfstellen in der Städteregion Aachen. Kinderimpftermine

14.1.2022: Stiko empfiehlt jetzt auch „Booster“ für Menschen ab 12 Jahren. Es treten neue Quarantäneregelungen in Kraft. Für Besucher*innen in Krankenhäusern gilt weiterhin 2G+. Auch bereits „geboosterte“ Menschen müssen sich testen lassen. Neue Coronaschutzverordnung gilt ab Donnerstag (13.01.2022). Neuer Kinderimpfstoff ist angekommen: Weitere Termine wurden bereits freigeschaltet. Testpflicht an Schulen wird zum Schulstart ausgeweitet. Die Impfstellen boostern jetzt auch 12- bis 17-Jährige. Kostenlose Schnelltests. Neue Coronaschutzverordnung in NRW. Die Kontaktbeschränkungen werden auf immunisierte Personen ausgeweitet. Die StädteRegion Aachen richtet – als Ergänzung zum Impfangebot der Arztpraxen – zusätzliche Impfstellen in allen Städten und Gemeinden ein.

Neuer Kinderimpfstoff ist angekommen: Weitere Termine wurden bereits freigeschaltet (11.1.2022)

11.1.2022: Seit Mitte Dezember des vergangenen Jahres können Kinder zwischen fünf und elf Jahren in der Kinderimpfstelle der StädteRegion Aachen (Aachen-Arkaden, Trierer Str. 1) oder in den Praxen der Kinderärzt*innen geimpft werden. Es sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen geplant.

Nachdem in den Aachen-Arkaden bereits 4000 Kinder geimpft wurden, stehen ab sofort über 3500 weitere Impftermine zur Verfügung. „Wir haben gestern (10. Januar) mehrere tausend Impfdosen bekommen, von denen wir die Hälfte für die zweite Impfung zurücklegen. Somit können wir in den kommenden Wochen weitere 3500 Kinder vollständig impfen“, erklärt Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons.

Die Kinderimpfstelle ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Geimpft wird ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung. Da abends aufgrund von vereinzelt nicht wahrgenommenen Impfterminen häufig Kinderimpfstoff übrigbleibt, ist es möglich, sich auf eine Warteliste für die Kinderimpfung setzen zu lassen. Bedingung ist, dass man abends gut erreichbar ist und binnen rund 30 Minuten am Impfzentrum in den Aachen Arkaden sein kann. Eine Mail an die Adresse: kinderimpfung@staedteregion-aachen.de ist ausreichend, um auf die Liste gesetzt zu werden. Bitte denken Sie daran, Ihre Handynummer anzugeben!

Im Kinderimpfzentrum wird keine Zweitimpfung durchgeführt, wenn nicht auch die Erstimpfung dort erfolgte. Auch Booster-Impfungen sind aktuell nicht vorgesehen. Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärzt*innen ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen. Alle Informationen findet man unter: www.staedteregion-aachen.de/kinderimpfung.

Inhalte

Krankenhäuser halten an Besuchsregelungen fest. Weiterhin 2G – PLUS TEST für Krankenhaus-Besucher*innen.

14.1.2022: Die Krankenhäuser haben jetzt noch einmal ihre Besuchsregelungen bekräftigt. Demnach bleibt ein negativer Test auch für „Geboosterte“ Besucher*innen Pflicht. Grundlage ist eine entsprechende Vorgabe im Infektionsschutzgesetz. Nur für ambulante Behandlungen brauchen „Geboosterte“ keinen Test.

Somit gilt nach wie vor: Besuche sind nur noch immunisierten, also geimpften und genesenen Personen erlaubt, die zusätzlich einen Testnachweis vorlegen können. Auch Geboosterte und Kinder ab fünf Jahren müssen einen Test nachweisen! Der Testnachweis muss von einer zugelassenen Teststelle ausgestellt worden sein. Ein Bürgertest (PoC)-Test ist maximal 24 Stunden gültig, ein PCR-Test hat eine Gültigkeit von maximal 48 Stunden. Je Patient*in sind weiterhin maximal zwei Besucher*innen gleichzeitig erlaubt. Der Besuch von Covid-19-Patienten ist aufgrund der Quarantäne grundsätzlich nicht gestattet. Die Begleitung Sterbender bleibt weiterhin jederzeit möglich.

Eine Ausnahme gilt für die Ambulanzen. Patient*innen, die zu einer ambulanten Behandlung oder Sprechstunde in das Krankenhaus kommen und geboostert sind, müssen keinen negativen Test vorweisen. Das gilt auch für Begleitpersonen. Notaufnahmen sind von der Regelung grundsätzlich nicht betroffen.


Testpflicht an Schulen wird zum Schulstart ausgeweitet

7.1.2022: Um einen sicheren Schulstart zu ermöglichen, müssen sich alle Schüler*innen an den weiterführenden Schulen am ersten Schultag nach den Ferien (Montag, 10. Januar) mit einem Antigen-Selbsttest testen.

Die Testpflicht an Schulen wird zunächst beginnend mit dem Schulstart am kommenden Montag, dem 10. Januar 2022, ausgeweitet: Künftig nehmen auch Geimpfte und Genesene verpflichtend an den regelmäßigen Tests in den Schulen teil. Die erweiterte Testpflicht gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie für das gesamte darüber hinaus in den Schulen tätige Personal. Die hierfür erforderlichen Änderungen der Coronabetreuungsverordnung werden so rechtzeitig auf den Weg gebracht, dass sie ab dem 10. Januar 2022 gelten. Rechtzeitig wird überprüft, ob diese Regelung fortgesetzt wird oder ob Anpassungen erforderlich sind.

An den Grund- und Förderschulen sowie an den weiteren Schulen mit Primarstufe werden am 10. Januar 2022 alle Schüler*innen mit den „Lolli-Tests“ getestet. Dabei geben die Kinder erstmals auch eine zweite, sogenannte Rückstellprobe mit ab, um eine gegebenenfalls nötige Pool-Auflösung zu beschleunigen. Neben den Schülerinnen und Schülern wird auch das gesamte Personal am ersten Schultag nach den Ferien vollständig getestet.


Öffnungszeiten der Impfstellen am Wochenende. Junge Menschen (12 bis 30 Jahre) sind besonders herzlich eingeladen.

7.1.2022: Rund 20 Impfstellen werden auch am kommenden Wochenende öffnen, um den Menschen eine Erst-, Zweit- oder Drittimpfung anzubieten. Das Impfzentrum der StädteRegion in den Aachen-Arkaden wirbt an diesem Wochenende besonders um junge Impfwillige ab 12 bis 30 Jahren, da noch ausreichend Impfstoff Comirnaty (Biontech/Pfizer) im Kühlschrank liegt. Personen ab 30 Jahren wird gemäß Stiko-Empfehlung der Impfstoff von Moderna angeboten. Eine Terminvereinbarung ist in den Aachen-Arkaden nicht erforderlich. Geöffnet ist dort täglich von 8 bis 20 Uhr.

Aachen:

  • Aachen-Arkaden (Trierer Straße 1): samstags und sonntags von 08:00 bis 20:00 Uhr
  • Rapidcare Impfzentrum in der AOK Geschäftsstelle (Markt 45/47, 52062): samstags und sonntags von 10:00-16:00 Uhr
  • VIALIFE Schwertbad (Burtscheider Markt 22): Terminbuchung erforderlich unter https://via.life/
  • ASFD Impfstelle Aachen-Eilendorf (Nirmer Straße 28-30): samstags von 09:00 bis 13:30 Uhr
  • Impfstelle des Deutschen Roten Kreuzes (Liebigstraße 19): samstags und sonntags von 14:00 bis 20:00 Uhr; Terminbuchung erforderlich unter www.drk.ac/impfen
  • Medicare-Impfstelle (Adalbertstr. 85): samstags von 07:15 bis 20 Uhr, sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Impfstelle an der Yunus Emre Moschee (Moscheeplatz 1): samstags von 09:00 bis 18:00 Uhr, sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr
  • Impfstelle Malteser Hilfsdienst am Kaufland Breslauer Straße: samstags von 11:00 bis 19:30 Uhr

Alsdorf:

  • Impfstelle Energeticon (Konrad-Adenauer-Allee 7): samstags und sonntags von 08:00 bis 11:00 Uhr und von 17:00 bis 22:00 Uhr. Terminbuchung ist möglich unter https://www.impfzentrum-alsdorf.de/ oder telefonisch unter 0178- 3261301.
  • Impfstelle DRK StädteRegion Aachen (Bahnhofsstraße 37, 52447 Alsdorf): samstags und sonntags von 14:00 bis 20:00 Uhr. Informationen und Terminbuchung unter https://www.drk-coronaschutzzentrum.de/

Eschweiler:

  • Röher Parkklinik (Röher Str. 59, Eschweiler): samstags und sonntags von 09:00-19:00 Uhr

Herzogenrath:

  • Bockreiter Zentrum (Ferdinand-Schmetz-Platz, Herzogenrath): samstags und sonntags von 08:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 19:00 Uhr

Monschau:

  • Ehemalige Hauptschule (Walter-Scheibler-Str. 36, Monschau): samstags von 12:00 bis 20:00 Uhr

Roetgen:

Simmerath:

  • Eifelklinik St. Brigida (Kammerbruchstr. 8): samstags von 09:00 bis 13:00 Uhr

Stolberg:

  • Bethlehem Krankenhaus Stolberg (Steinfeldstr. 5, 52222 Stolberg): samstags von 12:00 bis 20:00 Uhr
  • Café Living (Kaiserplatz 7, Stolberg): samstags und sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Weitere Informationen und Öffnungszeiten unter https://www.impfzentrum-stolberg.de/

Würselen:

  • VIALIFE Campus Bardenberg (Hans-Böckler-Platz 1, 52146 Würselen). Terminbuchung erforderlich unter https://via.life/

Impfstellen boostern auch 12- bis 17-Jährige

3.1.2022: Das Land Nordrhein-Westfalen ermöglicht ab sofort die Auffrischungsimpfung von 12- bis 17-Jährigen. Damit dürfen jetzt sowohl Impfstellen als auch mobile Impfteams Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren nach ärztlicher Aufklärung boostern. Möglich macht die Freigabe der Boosterimpfung für 12- bis 17-Jährige die Klarstellung des Bundesgesundheitsministeriums zu haftungsrechtlichen Fragen für (Auffrischungs-)Impfungen auf Basis der Corona-Impfverordnung. Die 12- bis 17-Jährigen müssen mit einem für diese Altersgruppe grundsätzlich zugelassenen mRNA-Impfstoff geimpft werden.

Für die Booster-Impfung ist zudem ein ärztliches Aufklärungsgespräch mit den Jugendlichen bzw. deren Sorgeberechtigten erforderlich. Das Gesundheitsamt der StädteRegion empfiehlt bei gesunden (nicht immungeschwächten) Personen eine Auffrischung nach 5 bis 6 Monaten. Eine Auffrischung sollte frühestens nach 4 Monaten in Erwägung gezogen werden, da erst dann mit einer ausreichenden und länger anhaltenden Antwort des Immunsystems zu rechnen ist. Die Ständige Impfkommission empfiehlt derzeit noch keine Auffrischimpfung für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen. Nach Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) können jedoch auch bei den 12- bis 17-Jährigen die Booster-Impfungen gegen Corona schon nach drei Monaten erfolgen.


Kostenlose Schnelltests

1.1.2022: Alle Bürgerinnen und Bürger haben im Rahmen der verfügbaren Testkapazitäten mindestens (!)  einmal pro Woche Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest.

Corona-Virus: Das RKI weist heute eine Sieben-Tage-Inzidenz in der Städteregion Aachen von 588 aus (17.1.2022).

17.01.2022: Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Seit Ende Februar 2020 wurden insgesamt 50.167 nachgewiesen Infizierte gezählt. Das sind gegenüber der Meldung von Freitag, 14. Januar, 1.418 Fälle mehr.
Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 673. In den vergangenen Tagen sind eine 67-jährige Frau und ein 74-jähriger Mann verstorben, die zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet wurden.
Das Robert Koch-Institut (RKI) weist heute für die StädteRegion Aachen eine Inzidenz von 588 aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes liegt bei 505.

Weitere Informationen findet man auf dem Dashboard des RKI unter https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/


Neue Coronaschutzverordnung gilt ab Donnerstag (13.01.2022)

12.1.2022: Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Coronaschutzverordnung an die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz angepasst.

Ab Donnerstag, 13. Januar 2022 treten in NRW weitere zielgerichtete Maßnahmen in Kraft, die das Infektionsgeschehen bremsen und insbesondere die weitere Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmen sollen. Die wichtigsten Neuregelungen im Überblick

2G+ in der Gastronomie

Die Zugangsbeschränkung auf immunisierte Personen, die zusätzlich über einen aktuellen Test verfügen müssen, galt bislang bei der Sportausübung in Innenräumen, in Schwimmbädern und bei Wellnessangeboten. Ab dem 13. Januar 2022 gilt die Regel darüber hinaus auch in der Gastronomie, sofern sich die Nutzung nicht auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken beschränkt. Hier müssen auch immunisierte Personen daher zukünftig zusätzlich einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, mit sich führen.

Ausnahme von der Testpflicht für geboosterte oder genesene Personen

Die zusätzliche Testpflicht in Bereichen, in denen 2G+ gilt, entfällt für immunisierte Personen, die zusätzlich zur vollständigen Grundimmunisierung (gemäß Bundesrecht) entweder über eine Auffrischungsimpfung verfügen oder in den letzten drei Monaten von einer Infektion genesen sind. Die Ausnahme gilt für alle Anwendungsbereiche von 2G+, also auch etwa für den Sport in Innenräumen. Sie gilt unmittelbar ab Erhalt der Auffrischungsimpfung.

Testungen vor Ort

An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist (also bei 3G und bei 2G+), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden, so etwa beim Zutritt eines Fitnessstudios unter der Aufsicht des Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht des Trainers/Übungsleiters. Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zum Zutritt zum konkreten Angebot. Es kann hierfür kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das dürfen weiterhin nur die offiziellen Teststellen. Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheidet der jeweilige Betreiber der Einrichtung.

Maskenpflicht

Wegen der deutlich höheren Infektiosität der Omikron-Variante werden die Ausnahmen von der Maskenpflicht reduziert und die Verpflichtung zum Tragen von medizinischen Masken ausgeweitet. Dies betrifft insbesondere die Wiedereinführung der Maskenpflicht in Warteschlangen im Freien und bei Veranstaltungen und Versammlungen, sofern für sie keine 3G- oder 2G-Zugangsregelung gilt.

Vereinheitlichung bei Großveranstaltungen

Bisher galt schon die Zuschauerobergrenze von 750 Personen für Großveranstaltungen. Dies gilt künftig einheitlich auch für überregionale Veranstaltungen wie Fußballspiele etc.

Die Coronaschutzverordnung gilt in dieser Fassung bis zum 07. Februar 2022 und ist im Detail nachzulesen unter: www.land.nrw/corona

Regelungen zum Umgang mit Quarantäne

In der Empfehlung des Bundes wird im Wortlaut unterschieden zwischen Isolation für Infizierte und Quarantäne für Kontaktpersonen. Beides bedeutet jedoch eine Absonderung für zehn Tage. Infizierte und Kontaktpersonen können bereits nach sieben Tagen aus der Quarantäne oder Isolation entlassen werden, wenn ein negativer PCR- oder Schnelltest vorliegt.

Die Probenentnahme darf nicht vor dem siebten Tag erfolgen.

Kinder und Jugendliche Kontaktpersonen in Kitas und Schulen dürfen bereits nach fünf Tagen die Quarantäne nach einem negativen PCR- oder Schnelltest verlassen.

Nicht in Quarantäne müssen Kontaktpersonen, die geboostert sind, „frisch“ doppelt geimpft, geimpfte Genesene und „frisch“ Genesene. „Frisch“ bedeutet in diesen Fällen, dass die Impfung oder Erkrankung weniger als drei Monate zurückliegt. Eine Übersicht über die Zeiten findet man hier:https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975232/1995210/3511d250214d4b107e4f81eab9ee16d4/2022-01-07-grafik-quarantaene-16-9-data.png

Wegen der extrem hohen Fallzahlen ist derzeit eine zeitnahe Kontaktpersonennachverfolgung durch das Gesundheitsamt leider nicht mehr möglich.

Positiv Getestete sollen deshalb ihre immunisierten Kontakte, auch Angehörige des eigenen Hausstands, darüber informieren, dass für sie keine Quarantäne angeordnet wird. Diese Personen werden vom Gesundheitsamt nicht kontaktiert. Treten bei ihnen innerhalb von 10 Tagen seit dem Kontakt jedoch Krankheitssymptome auf, sind sie verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben und sich in diesem Fall an den Hausarzt zu wenden, um einen PCR-Test durchführen zu lassen. Die Kontaktpersonen sollten besonders auf typische Symptome einer Infektion wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns achten.

Kontakte, die nicht immunisiert sind sollen sich gemäß der Coronatest- und Quarantäneverordnung selbstverantwortlich und automatisch in Quarantäne begeben. Die Regelung der automatischen Quarantäne ersetzt die individuelle Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt.

Die Coronaschutzverordnung gilt in dieser Fassung einstweilen bis zum 12. Januar 2022 und ist nachzulesen unter: www.land.nrw/corona


Impfberechtigung

Derzeit gibt es in Deutschland eine erfreulich hohe Nachfrage nach „Corona-Impfungen“. Wer sich impfen lassen möchte, kann dafür einen Termin bei Ärzt*innen oder in einem der zahlreichen Impfzentren machen. Darüber hinaus bieten auch viele Betriebe Impfungen für ihre Mitarbeitenden an. Anspruch auf Impfungen haben laut Impfverordnung des Bundes grundsätzlich alle Personen, die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert sind. Außerdem diejenigen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland haben oder sich zu einer medizinischen Behandlung hier aufhalten. Deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz außerhalb der Bundesrepublik können im Rahmen der Verfügbarkeit der vorhandenen Impfstoffe ebenfalls mit Schutzimpfungen gegen das Coronavirus versorgt werden.

Internationale Beschäftigte und Grenzgänger können impfberechtigt sein, wenn sie durch ihre Beschäftigung in Deutschland krankenversichert sind. Dies gilt unabhängig von der Meldeadresse und der Staatsangehörigkeit. Auch entsandte Arbeitnehmer aus dem Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz, die aufgrund einer A1-Bescheinigung nicht in Deutschland sozialversicherungspflichtig sind, haben Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung, wenn sie ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.

Generell impfberechtigt – unabhängig von der Krankenversicherung oder dem Wohnsitz – sind laut der Coronavirus-Impfverordnung zudem Menschen, die in bestimmten Einrichtungen und Unternehmen tätig sind. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Pflegekräfte in Pflegeeinrichtungen sowie in ambulanten Pflegediensten
  • Medizinisches Personal
  • Polizei- und Ordnungskräfte
  • Beschäftigte im öffentlichen Gesundheitsdienst
  • Beschäftigte in Grund-, Sonder- und Förderschulen sowie Kindertageseinrichtungen

STIKO ändert Empfehlung für die Booster-Impfung

Die Ständige Impfkommission ändert ihre Empfehlung zur COVID-19-Auffrischimpfung. Ab sofort kann die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff für Personen über 18 Jahre bereits ab dem vollendeten dritten Monat nach Abschluss der Grundimmunisierung verabreicht werden. Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen eine einmalige COVID-19-Impstoffdosis im Abstand von mindestens 3 Monaten zur Infektion erhalten. Für unter 18-Jährige ist die Booster-Impfung aufgrund der fehlenden Zulassung nicht möglich.

Impfungen für Jugendliche und Erwachsene

12.1.2022: Eine Impfung ist grundsätzlich in Arztpraxen oder bei Betriebsärzten möglich. Über das Impfregister der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein findet man einen Arzt oder eine Ärztin in der Nähe:  https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister.

Außerdem kann man sich an zahlreichen Impfstellen vor Ort impfen lassen. Eine aktuelle Auflistung der rund 30 Impfstellen mit Öffnungszeiten finden Sie hier: www.staedteregion-aachen.de/impfstellen

Ab sofort gibt es ein weiteres Angebot in Aachen-Vaalserquartier/Gut Kullen, am Philipp-Neri-Weg 7, 52074 Aachen. Immer mittwochs bis samstags von 14 Uhr bis 19 Uhr können sich Interessierte ab 12 Jahre hier mit oder ohne Termin impfen lassen. Detaillierte Informationen findet man unter www.impfzentrum-kullen.de

In den Impfstellen werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen („Booster“) angeboten. Die Impfstoffe sind im Rahmen der Zulassung und Verfügbarkeit frei wählbar. Die Stiko empfiehlt allen Personen über 18 Jahre eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff in einem Mindestabstand von 3 Monaten zur Grundimmunisierung. Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen eine einmalige COVID-19-Impstoffdosis nun auch im Abstand von mindestens drei Monaten zur Infektion erhalten. Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren dürfen jetzt auch nach ärztlicher Aufklärung geboostert werden. Die Jugendlichen müssen mit einem für diese Altersgruppe grundsätzlich zugelassenen mRNA-Impfstoff geimpft werden. Das Gesundheitsamt der StädteRegion empfiehlt eine Auffrischung frühestens nach 4 Monaten.

Impfungen für Kinder von fünf bis elf Jahren

12.1.2022: Kinder zwischen fünf und elf Jahren können in der Kinderimpfstelle der StädteRegion Aachen (Aachen-Arkaden, Trierer Str. 1) oder in den Praxen der Kinderärzt*innen geimpft werden. Es sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen geplant. Die Kinder-Impfstelle ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Geimpft wird ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung.

Da abends aufgrund von vereinzelt nicht wahrgenommenen Impfterminen häufig Kinderimpfstoff übrigbleibt, ist es möglich, sich auf eine Warteliste für die Kinderimpfung setzen zu lassen. Bedingung ist, dass man abends gut erreichbar ist und binnen rund 30 Minuten am Impfzentrum in den Aachen Arkaden sein kann. Eine Mail an die Adresse: kinderimpfung@staedteregion-aachen.de ist ausreichend, um auf die Liste gesetzt zu werden. Bitte denken Sie daran, Ihre Handynummer anzugeben! Im Kinderimpfzentrum wird keine Zweitimpfung nach „Off-Label-Erstimpfungen“ durchgeführt. Auch Booster-Impfungen sind aktuell nicht vorgesehen. Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärzt*innen ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen. Alle Informationen findet man unter: www.staedteregion-aachen.de/kinderimpfung.


Coronatests

POC-Schnelltest (Bürgertest)

Jede asymptomatische Person hat mindestens einmal pro Woche Anspruch auf einen Bürgertest in einer der über 130 öffentlichen Teststelle in der StädteRegion Aachen. Dieser Anspruch ist an keinerlei Voraussetzungen geknüpft. Ziel ist es, Infektionen möglichst frühzeitig zu erkennen. Personen mit Krankheitssymptomen müssen sich bitte an einen Arzt wenden. Informationen zu Testzentren und Antworten auf häufig gestellte Fragen sind unter www.staedteregion-aachen.de/schnelltest zu finden.

PCR-Test (Labortest)

• PCR-Test nach positivem POC-Test

Allen Bürger*innen haben Anspruch auf eine PCR-Bestätigungstestung

nach einem positiven Antigen-Schnelltest. Dabei ist es unerheblich, ob der Test in einem Testzentrum gemacht wurde oder ob es sich um einen 

positiven Pooling-Test handelt. Auch nach einem positiven Selbsttest besteht ein Anspruch.

• PCR-Test für Kontaktpersonen

Jede Person mit Kontakt zu einer coronainfizierten Person hat Anspruch auf einen PCR-Test. Dieser kann in einer Arztpraxis erfolgen oder – mit einer Bescheinigung des Gesundheitsamtes – in einer beauftragten Teststelle. Personen mit einer roten Meldung der „Corona-Warn-App“ können sich ebenso an eine der beauftragten Teststelle wenden, wie diejenigen, die einen Nachweis von einem behandelnden Arzt einer mit dem Coronavirus infizierten Person bekommen haben.

• PCR-Test für Gesundheitsmaßnahmen

Bürger*innen, die für eine Gesundheitsmaßnahme (Reha-Klinik, geplanten Krankenhausaufenthalt) eine PCR-Testung benötigen, können diese in allen Testzentren vornehmen, die hierfür beauftragt sind.

In allen anderen Fällen gibt es keine Kostenübernahme für den PCR-Test. Inzwischen wurden rund 20 Teststellenbetreiber mit PCR Testungen beauftragt. Dies führt zu einer Entlastung der Ärzt*innen und des Kommunalen Abstrichzentrums (KAZ). Informationen zu den PCR-Testungen und eine aktuelle Liste der Anbieter sind unter www.staedteregion-aachen.de/pcr-tests zu finden.

Kommunales Abstrichzentrum (KAZ)

Das KAZ am Bahnhof Rothe Erde bietet nur noch PCR-Testungen nach positivem POC-Test, für Kontaktpersonen und vor Gesundheitsmaßnahmen an. Ohne Termin können PCR-Testungen weiterhin in den „KAZ-Containern“ (Beverstraße/EckeTrierer Straße und Adalbertsteinweg) gemacht werden. Das KAZ im Untergeschoss der Aachen-Arkaden (Trierer Straße 1) bietet nur PCR-Testungen nach vorheriger Terminvereinbarung an. PCR-Tests, die zum Beispiel zum Antritt einer Urlaubsreise gebraucht werden, sind im KAZ nicht möglich. Alle Informationen zu den Öffnungszeiten und zur Terminbuchung sind unter www.staedteregion-aachen.de/kaz zu finden.


Impfungen und Kinderimpfungen

27.12.2021: Eine Impfung ist grundsätzlich in Arztpraxen oder bei Betriebsärzten möglich. Über das Impfregister der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein findet man einen Arzt oder eine Ärztin in der Nähe:  https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister.

Außerdem kann man sich – in der Regel ohne Termin und kostenlos – an folgenden Impfstellen vor Ort impfen lassen (Stand 27.12.2021):

  • Aachen:
    • jeden Sonntag bis Donnerstag von 8 bis 20 Uhr, jeden Freitag und Samstag von 8 bis 24 Uhr in den Aachen-Arkaden (Trierer Straße 1, 52078 Aachen). Am 24., 25. und 26. Dezember sowie am 31. Dezember und 01. Januar ist die Impfstelle in den Aachen Arkaden geschlossen.
    • täglich im Rapidcare Impfzentrum in der AOK Geschäftsstelle (Markt 45/47, 52062 Aachen). Das Impfzentrum ist an folgenden Tagen geschlossen: 24. bis 26.12.21 und 31.12.21 sowie 1.1.2022. Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Terminbuchungen unter: www.rapidcare.eu
    • jeden Mittwoch und Freitag von 14:30 bis 17:30 Uhr, jeden Samstag von 9 bis 12 Uhr im Alexianer Krankenhaus (Alexianergraben 33, Aachen)
    • täglich im VIALIFE Schwertbad (Burtscheider Markt 22, Aachen). Feiertage: 24. – 26.12.2021 geschlossen, 31.12.2021 – 01.01.2022 geschlossen, ab 02.01.2022 gewohnte Öffnungszeiten. Terminbuchung erforderlich. Weitere Informationen und Öffnungszeiten: https://via.life/
    • jeden Montag bis Freitag von 12 bis 16 Uhr und jeden Samstag von 9 bis 13:30 Uhr im ASFD Impfzentrum für Eilendorf (Nirmer Str. 28-30, Aachen). Terminbuchung erforderlich unter https://vac.no-q.info/asfd-impfzentrum-eilendorf/checkins#/
    • täglich von 14:00 bis 20:00 Uhr in der Impfstelle des Deutschen Roten Kreuzes (Liebigstraße 19), Terminbuchung erforderlich unter www.drk.ac/impfen
    • Mo.- Sa. von 07:15 bis 21:00 Uhr, Sonntag von 08:00 bis 21:00 in der Medicare-Impfstelle (Adalbertstr. 85). Geschlossen am 25., 26. und 31. Dezember sowie am 01. Januar. Man kann ohne Termin kommen oder unter www.aachentest.de/impfen einen Termin buchen.
    • mittwochs und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr in der Impfstelle an der Yunus Emre Moschee (Moscheeplatz 1)
    • geplant ab 28. Dezember: Impfstelle Malteser Hilfsdienst am Kaufland Breslauer Straße. Öffnungszeiten, Terminbuchungen und Informationen in Kürze unter www.malteser-aachen.de
  • Alsdorf:
    • jeden Montag von 12 bis 20 Uhr in der Pfarre St. Castor (Im Brühl 1, 52477 Alsdorf)
    • jeden Montag von 10 bis 22 Uhr, immer dienstags bis sonntags von 8 bis 11 sowie von 17 bis 22 Uhr in der Impfstelle Energeticon (Konrad-Adenauer-Allee 7). Terminbuchung ist möglich unter https://www.impfzentrum-alsdorf.de/ oder telefonisch unter 0178- 3261301. Impfungen am 26.12. zwischen 09:00 und 13:00 Uhr.
    • täglich von 14 bis 20 Uhr in der Impfstelle DRK StädteRegion Aachen (Bahnhofstraße 37, 52477 Alsdorf), Informationen und Terminbuchung unter www.drk.ac/impfen
  • Baesweiler:
    • jeden Dienstag von 12 bis 20 Uhr im Haus Setterich (Emil-Mayrisch-Str. 20, 52499 Baesweiler)
    • geplant ab 27. Dezember: täglich in der Impfstelle DRK StädteRegion Aachen (Emil-Mayrisch-Str. 20, 52499 Baesweiler), Informationen und Terminbuchung unter www.drk.ac/impfen
  • Eschweiler:
    • jeden Montag und Dienstag von 12 bis 20 Uhr in der Agape-Gemeinde (Kaiserstr. 64, 52249 Eschweiler)
    • jeden Tag von 9 bis 19 Uhr in der Röher Parkklinik (Röher Str. 59, Eschweiler) !Geschlossen vom 24. bis 26. Dezember sowie vom 31. Dezember bis 02. Januar!
  • Herzogenrath:
    • jeden Mittwoch von 12 bis 20 Uhr in der Pfarre Christus unser Friede (Markt 3, 52134 Herzogenrath)
    • täglich 08:00 bis 13:00 und 14:00 bis 19:00 Uhr im Bockreiter-Zentrum (Ferdinand-Schmetz-Platz, Herzogenrath)
  • Monschau: jeden Samstag von 12 bis 20 Uhr in der ehemaligen Hauptschule (Walter-Scheibler-Str. 36, Monschau)
  • Roetgen:
    • jeden Freitag von 12 bis 20 Uhr im Ratssaal der Gemeindeverwaltung (Hauptstr. 55, Roetgen)
    • täglich von 14 bis 20 Uhr im DRK-Impfzentrum (Bundesstraße 47, 52159 Roetgen). Informationen und Terminbuchung unter www.drk.ac/impfen
  • Simmerath: jeden Mo, Di, Mi, Fr von 16 bis 20 Uhr, Do von 12 bis 20 Uhr, Sa, 9 bis 13 Uhr in der Eifelklinik St. Brigida (Kammerbruchstr. 8)
  • Stolberg:
    • jeden Freitag und Samstag von 12 bis 20 Uhr im Bethlehem Krankenhaus Stolberg (Steinfeldstr. 5, 52222 Stolberg)
    • täglich im Café Living (Kaiserplatz 7, Stolberg). Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Feiertags: nach Ankündigung. Weitere Informationen und Öffnungszeiten unter https://www.impfzentrum-stolberg.de/
  • Würselen:
    • jeden Mittwoch von 12 bis 20 Uhr im Bildungszentrum für Pflege und Gesundheit (Mauerfeldchen 29, 52146 Würselen)
    • täglich von 9 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr im VIALIFE Campus Bardenberg (Hans-Böckler-Platz 1, 52146 Würselen). Feiertage: 24. – 26.12.2021 geschlossen, 31.12.2021 – 01.01.2022 geschlossen, ab 02.01.2022 gewohnte Öffnungszeiten. Terminbuchung erforderlich unter https://via.life/.
    • jeden Montag von 8 bis 13:30 Uhr, jeden Dienstag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr, mit Termin im Rhein-Maas Klinikum (Mauerfeldchen 25, 52146 Würselen), Terminbuchungen unter www.rheinmaasklinikum.de/impfstelle. Hinweis: Zwischen 24.12. und 03.01.2022 werden im RMK zwei Impftermine angeboten: am 28. und 29.12. (Dienstag und Mittwoch) jeweils zwischen 8-15 Uhr.

Informationen zur Auffrischungs-Impfung (Booster)

  • Menschen unter 30 erhalten zur Auffrischung den Impfstoff von Biontech. Wer über 30 ist, erhält den Impfstoff von Moderna.   
  • Die Ständige Impfkommission hat ihre Empfehlung zur COVID-19-Auffrischimpfung geändert. Ab sofort kann die Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff für Personen über 18 Jahre bereits ab dem vollendeten dritten Monat nach Abschluss der Grundimmunisierung verabreicht werden.
  • Ebenfalls neu ist, dass nun Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, eine einmalige COVID-19-Impstoffdosis im Abstand von mindestens 3 Monaten zur Infektion erhalten sollen.
  • Wer mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurde, erhält die Auffrischung frühestens 4 Wochen nach der ersten Impfung.
  • Die Impfungen für Berufsgruppen übernehmen in der Regel Betriebsärztinnen und -ärzte.

Impfungen für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren: Zur Impfung von Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren ist die Einwilligung eines Elternteils notwendig. Ab 16 Jahren können Jugendliche auch ohne Einwilligung der Eltern geimpft werden.

In den Impfstellen kann man sich unabhängig von Wohnort, Nationalität oder Krankenversicherung impfen lassen. Möglich sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen. Die Impfstoffe sind im Rahmen der Zulassung und der Verfügbarkeit frei wählbar. Witterungsbedingt sind keine Impfbusse mehr im Einsatz. Die Teams unterstützen die Impfungen in den Aachen-Arkaden.

Das Rhein-Maas Klinikum in Würselen ist seit Ende November eine durch die StädteRegion Aachen beauftragte Impfstelle. Hier finden Schutzimpfungen gegen COVID-19 mit und ohne Termin statt. Möglich sind kostenlose Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen.

Aufklärungs- und Einwilligungsbögen sowie viele weitere Informationen findet man auf den Internetseiten unter www.staedteregion-aachen.de/impfen

Eine Impfung ist grundsätzlich in Arztpraxen oder bei Betriebsärzten möglich. Über das Impfregister der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein findet man einen Arzt oder eine Ärztin in der Nähe:  https://coronaimpfung.nrw/impfzentren/impfregister.

Die Terminvergabe für die Kinderimpfungen in den Aachen Arkaden ist gestartet.

13.12.2021: Die Impfungen von Kindern zwischen fünf und elf Jahren starten bei den kommunalen Angeboten in Nordrhein-Westfalen einheitlich am 17. Dezember. Die StädteRegion Aachen richtet eine eigene Kinderimpfstelle ein, die am 17. Dezember um 8 Uhr in den Aachen-Arkaden (Trierer Str. 1) ihren Dienst aufnimmt. Hier werden nur erfahrene Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte impfen. Zudem werden großzügige Zeitfenster bereitgestellt, um Eltern und Kinder ausführlich beraten zu können. Die Kinderimpfstelle wird montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein.


Geimpft wird ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung unter:

www.staedteregion-aachen.de/kinderimpfung.

Die Termine für die Kinderimpfung können ab sofort gebucht werden.

Für die Erstimpfung der Kinder stehen bis zum 06.01.2022 rund 4.000 Dosen zur Verfügung. Für die Zweitimpfung, die im Abstand von drei Wochen erfolgen soll, werden weitere 4.000 Impfdosen bereitgehalten. Der zweite Impftermin wird direkt vor Ort bei der Erstimpfung vereinbart.

Für die Kinderimpfungen wird ausschließlich der BioNTech-Kinderimpfstoff, der sich von der Handhabung und Dosierung von dem regulären Impfstoff unterscheidet, genutzt. Das Impfangebot wird für alle Kinder zwischen fünf und elf Jahren zur Verfügung stehen. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen.

In den Praxen der Kinderärzte kann es auch schon früher als am 17. Dezember Impfungen geben. Um dem besonderen medizinischen Beratungsbedarf der Eltern zu entsprechen, wird der Schwerpunkt der Kinderimpfungen in den Praxen der Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner liegen und um das Angebot der Hausärztinnen und -ärzte ergänzt.


Impfungen für Kinder von fünf bis elf Jahren

10.12.2021: Die Impfungen von Kindern zwischen fünf und elf Jahren starten einheitlich in Nordrhein-Westfalen am 17. Dezember. Um dem besonderen medizinischen Beratungsbedarf der Eltern zu entsprechen, wird der Schwerpunkt der Kinderimpfungen in den Praxen der Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner liegen und um das Angebot der Hausärztinnen und Hausärzte ergänzt. Zusätzlich wird auch die StädteRegion eine eigene Kinderimpfstelle einrichten, die am 17.12.2021 um 8 Uhr in den Aachen-Arkaden (Trierer Str. 1) ihren Dienst aufnimmt. Hier werden nur erfahrene Kinder- und Jugendärztinnen impfen. Es sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen geplant. Eine Booster-Impfung ist aktuell nicht vorgesehen. Die Kinder-Impfstelle wird montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Geimpft wird ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung. Für die Kinderimpfungen verwenden die Ärztinnen und Ärzte ausschließlich den BioNTech-Kinderimpfstoff, der sich von der Handhabung und Dosierung von dem regulären Impfstoff unterscheidet. Das Impfangebot wird für alle Kinder zwischen fünf und elf Jahren zur Verfügung stehen, unabhängig davon, ob die STIKO die Impfung zunächst nur eingeschränkt für bestimmte Personengruppen empfiehlt.In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen.

Die Entscheidung über die Impfung treffen die Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit den Sorgeberechtigten in eigener Verantwortung. Alle Informationen und in Kürze auch die Terminbuchung findet man unter: www.staedteregion-aachen.de/kinderimpfung


Bürgerservice „Impfen“

Der Bürgerservice in der Impfstelle des Gesundheitsamtes steht weiterhin zur Verfügung. Hierfür sollte man einen Termin vereinbaren unter:

https://www.staedteregion-aachen.de/buergerservice-impfstelle


Stadt und StädteRegion Aachen empfehlen dringend 2G bei allen Veranstaltungen

18.11.2021: Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier legen allen Veranstaltern dringend nahe, angesichts der zugespitzten aktuellen Corona-Lage auf die 2G-Regelung zu setzen. Um die Zahl der Corona-Infektionen nicht weiter zu steigern, sollten Besucher*innen ab sofort an Veranstaltungen nur noch teilnehmen dürfen, wenn sie genesen oder geimpft sind.

„Angesichts der stark steigenden Zahl der Infizierten ist zu befürchten, dass es zu einer weiteren Zunahme schwerer Erkrankungen und Todesfälle kommen wird und die verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten überschritten werden, sofern nicht unverzüglich strengere Schutzmaßnahmen angewendet werden“, sagt Grüttemeier.

Eigene Veranstaltungen der StädteRegion wie auch der Stadt Aachen werden ab sofort ohnehin nur unter Beachtung der 2G-Regelung stattfinden. Ausnahmen sollen nur im Rahmen der Sonderregelungen der jeweils geltenden Coronaschutzverordnung gelten. Dazu gehören beispielsweise Sitzungen von kommunalen und politischen Gremien. Personen, die durch ein ärztliches Zeugnis belegen können, dass sie sich aus wichtigen medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, dürfen mit Vorlage eines negativen, höchstens 24 Stunden zurückliegenden PCR-Testergebnisses oder höchstens sechs Stunden alten PoC-Testergebnisses (mit Testzertifikat) teilnehmen.

Für den Weihnachtsmarkt gilt bereits die 2G-Regelung. „3G-Regelungen sind auf dem Aachener Weihnachtsmarkt, der in den vergangenen Jahren von durchschnittlich 1,3 bis 1,5 Millionen Menschen besucht wurde, schlicht nicht zu vertreten, hier musste dringend eine solidere Ausgangslage geschaffen werden“, erklärt Keupen. Daher hat die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Land im Wege einer Allgemeinverfügung für den Aachener Weihnachtsmarkt eine 2G-Regelung ausgesprochen, die auch bereits die zu erwartenden, erweiterten Sonderregelungen – insbesondere für junge Menschen – berücksichtigt. „Wir sind uns der mit diesen Einschränkungen verbundenen Belastungen nur allzu bewusst, angesichts der tatsächlichen pandemischen Situation und den damit verbundenen Gefahren wäre es allerdings unverantwortlich auf die Wiederholung der Bilder zuzusteuern, die wir letzte Woche zur Karnevalseröffnung gesehen haben“, erklärt Stadtdirektorin Annekathrin Grehling.

Städteregionsrat Tim Grüttemeier und Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen appellieren schließlich nochmals eindringlich: „Seien Sie vorsichtig, geben Sie acht – auf sich und Ihre Mitmenschen. Und dazu gehört auch: Nutzen Sie die Zeit bis zum Erlass schärferer landes- und bundesrechtlicher Regelungen zur Vorbereitung und nicht dazu, jetzt erst recht die bestehenden Freiräume bis an ihre Grenzen auszuschöpfen.“


FAQ-Liste (Stand: 23.09.2021) zur aktuellen Situation in Schulen in der Corona-Pandemie

23.9.2021: In der aktualisierten FAQ-Liste der Städteregion Aachen werden häufig gestellte Fragen von Lehrern, Eltern oder Schülern zur aktuellen Situation in der Corona-Pandemie beantwortet, um aufwändige Recherchen oder Anfragen zu vermeiden.

NRW präzisiert die Regeln für die Booster-Impfung

17.12.2021: Im Rahmen der Impfangebote der Kommunen werden in Nordrhein-Westfalen Auffrischungsimpfungen grundsätzlich für Personen angeboten werden, bei denen die Grundimmunisierung fünf Monate zurückliegt. Personen, bei denen die Grundimmunisierung weniger als fünf Monate zurückliegt, sind jedoch nicht zurückzuweisen und ebenfalls zu impfen, sofern ein Mindestabstand von vier Monaten erreicht ist.

Eine Impfung nach frühestens vier Wochen nach der 2. Impfstoffdosis ist

ausschließlich für immundefiziente Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort als Optimierung der primären Impfserie zu ermöglichen.


Ab sofort gelten neue Isolierungs- und Quarantäneregelungen (17.1.2022)

17.1.2022: Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung (CoronaTestQuarantäneVO) an die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) angepasst. Die Verordnung besagt, wann und wie lange Infizierte und Kontaktpersonen im eigenen Haushalt automatisch in Isolierung und Quarantäne gehen müssen. Für Kontaktpersonen außerhalb des eigenen Haushalts von infizierten Personen gelten dringende Empfehlungen zur eigenverantwortlichen Absonderung. Die Änderungen treten ab sofort in Kraft und gelten automatisch auch für Isolierungs- und Quarantäneanordnungen, die bereits ergangen sind und noch andere Fristen und Regelungen vorsehen.

Die nun veröffentlichten Änderungen beinhalten insbesondere folgende Regelungen:

1. Wer selbst infiziert ist (Nachweis durch offiziellen Schnelltest oder PCR-Test), muss automatisch und auch ohne gesonderte behördliche Anordnung für zehn volle Tage (ab Symptombeginn bzw. positivem Test) in Isolierung. Eine gesonderte behördliche Anordnung ist darüber hinaus auch nicht für die Geltendmachung von Entschädigungen für ausfallende Löhne erforderlich. Die infizierte Person kann die zehn Tage aber eigenständig auf sieben Tage verkürzen, wenn sie zuvor mindestens 48 Stunden symptomfrei ist. Für die Verkürzung ist ein negativer offizieller Schnelltest oder PCR-Test erforderlich. Für die Beschäftigten in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe ist für eine Freitestung immer ein PCR-Test erforderlich, der dem Arbeitgeber vorgelegt werden muss. Bei PCR-Tests genügt auch ein Test mit einem CT-Wert über 30 für die Beendigung der Isolierung. Der Testnachweis muss für mögliche Kontrollen der Behörden für mindestens einen Monat aufbewahrt werden. Zudem müssen die infizierten Personen ihre Kontaktpersonen der letzten zwei Tage schnellstmöglich eigenständig von der Infektion informieren. Dies sind diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als zehn Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Maske bestand, oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.

2. Wer als Kontaktperson mit einer infizierten Person im gleichen Haushalt lebt, muss ebenfalls automatisch in Quarantäne. Diese dauert wie die Isolierung ebenfalls grundsätzlich zehn Tage – gerechnet ab Symptombeginn oder positiver Testung der infizierten Person. Auch hier kann bei Symptomfreiheit eine Verkürzung auf sieben Tage durch einen negativen offiziellen Schnelltest oder PCR-Test erfolgen, wobei der Testnachweis ebenfalls für mindestens einen Monat aufbewahrt werden muss. Zudem muss dieser Nachweis per Email an das Gesundheitsamt geschickt werden: freitestung@staedteregion-aachen.de

Bei Kindern in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Schülerinnen und Schülern kann die Quarantänezeit mit einem negativen Test sogar auf fünf Tage verkürzt werden. Wenn während der Quarantäne Symptome auftreten, ist unverzüglich ein PCR-Test vorzunehmen.

3. Bei anderen Kontaktpersonen, bei denen sich der Kontakt beispielsweise über einen gemeinsamen Gaststättenbesuch, die gemeinsame Sportausübung oder ein sonstiges Treffen ergeben hat, gibt es keine automatische Quarantäne. Hier greift eine Quarantäne nur, wenn das Gesundheitsamt sie ausdrücklich anordnet. Ansonsten wird von den Kontaktpersonen ein verantwortungsvolles Verhalten erwartet (zum Beispiel durch Kontaktreduzierung über das Tragen einer Maske bis hin zur Selbstisolierung bei fehlender ausreichender Immunisierung).

Für diese Vorgaben gelten zugleich Ausnahmeregelungen, die das Gesundheitsministerium ebenfalls an die RKI-Vorgaben angepasst hat. Demnach müssen folgende Fallgruppen als Kontaktpersonen grundsätzlich nicht mehr in Quarantäne:

1. Personen mit einer Auffrischungsimpfung (Geboosterte): Hier sind bei jeglicher Kombination der zugelassenen COVID-19-Impfstoffe insgesamt immer drei Impfungen erforderlich. Dies gilt nach einer ebenfalls gestern erfolgten Änderung durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) inzwischen auch für eine Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson (zuvor waren hier bei einer Erstimpfung mit Johnson & Johnson insgesamt nur zwei Impfungen für eine Boosterung nötig).

2. Geimpfte Genesene: Dies gilt für vollständig Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben. Unabhängig von der Reihenfolge reicht also eine Genesung und mindestens eine Impfung. Als Nachweis der Genesung dient ein positiver PCR-Testnachweis.

3. Personen mit einer zweimaligen Impfung: Dies gilt ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung.

4. Genesene: Dies gilt ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum der Abnahme des positiven Tests.

Zur Vereinheitlichung der Coronaschutzmaßnahmen gelten die genannten Ausnahmeregelungen ab sofort auch in der Coronaschutzverordnung als Ausnahmetatbestände zur Befreiung von der Testpflicht bei 2G+.

Coronaschutzverordnung

In NRW gelten Maßnahmen, die das Infektionsgeschehen bremsen und insbesondere die weitere Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmen sollen. Die aktuelle Coronaschutzverordnung gilt in dieser Fassung bis zum 07. Februar 2022 und ist im Detail nachzulesen unter: www.land.nrw/corona



Infos zu aktuellen Entwicklungen

Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung.Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen. Nachzulesen sind alle Verordnungen des Landes NRW auf www.staedteregion-aachen.de/corona

Bundesweite Regelungen des Infektionsschutzgesetzes

Mit in Kraft treten des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) am 23. April 2021 richten sich die Coronaschutzmaßnahmen ausschließlich nach den Inzidenzzahlen des RKI. Diese im Zuge der Bundes-Notbremse relevanten Statistik ist nachzulesen unter https://www.rki.de/inzidenzen.
Das IfSG unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei verschiedenen Grenzwerten. Zum einen greifen Regelungen bei Überschreiten der Sieben-Tage-Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen, zum zweiten ist der Inzidenzwert von 150 für Angebote des Einzelhandels (“click & meet”) maßgeblich und zum dritten der Inzidenzwert von 165 für die Bereiche Kindertagesbetreuung und Schule.


Infos zu Schulen und Kitas


Corona-Testzentren und Schnelltest-Busse in der Städteregion Aachen

Testzentren für kostenlose Bürgertests

Kostenlose Bürgertests für jedermann – Grenzen spielen keine Rolle!

16.4.2021: Alle Bürgerinnen und Bürger haben im Rahmen der verfügbaren Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest, den sogenannten Bürgertest. Was zunächst auch für diejenigen galt, die im Ausland wohnen, war zwischenzeitlich auf den Wohnsitz in Deutschland begrenzt worden. Dagegen hatte Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier protestiert und den Ministerpräsidenten des Landes gebeten, sich für eine lebensnahe Regelung zugunsten der Menschen in unserer Dreiländer-Region einzusetzen. Die erbetene Klarstellung liegt jetzt auf dem Tisch. In einer Erklärung des Landes wird eine aktuelle Stellungnahme des Bundesministeriums für Gesundheit zitiert, wonach alle Menschen Anspruch auf einen kostenlosen Bürgertest haben. Die Bürgertestung sei an keinerlei Voraussetzung geknüpft, also auch unabhängig vom Wohnsitz in Deutschland. Bürgertests dürfen aber ausschließlich nur von asymptomatischen Personen in Anspruch genommen werden. Aus Sicht der Landesregierung ist jeder Schnelltest einer Person, die sich im Land aufhält, ein Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.

Grüttemeier ist sehr froh über diese Entwicklung: „Diese Stellungnahme aus Düsseldorf bringt Klarheit für die Menschen und unterstreicht das gemeinsame Anliegen, die Grenzen offen zu halten und gleichzeitig zu verhindern, dass dadurch das Infektionsgeschehen grenzüberschreitend weiter ansteigt. Die Schnelltests sind hierfür ein sinnvolles Mittel.“

Das Land weist zudem noch einmal auf die Coronavirus-Einreiseverordnung und einen weiteren Vorteil für Grenzgänger hin. Während normalerweise bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet ein maximal 48 Stunden alter Negativtest mitzuführen ist, ist der Test zur Einreise bei Grenzgängern 72 Stunden „gültig“. Außerdem sei es in diesen Fällen ausreichend, wenn der Test unmittelbar nach der Einreise nachgeholt würde, so das Land.

Inzwischen gibt es in der StädteRegion Aachen mehr als 250 Stellen, an denen man einen Schnelltest machen kann. Das sind zum einen über 80 klassifizierte Teststellen und zudem noch mehr als 150 Arztpraxen, die ebenfalls (für ihre Patienten) Tests durchführen. Um eine ortsnahe Versorgung sicherzustellen, werden zusätzlich noch Schnelltest-Busse eingesetzt.


16.4.2021: In der StädteRegion Aachen gibt es mehr als 250 Stellen, an denen man einen Schnelltest machen kann. Dazu gehören rund 80 klassifizierte Teststellen und mehr als 150 Hausarztpraxen, die für ihre Patienten Tests durchführen. Um eine ortsnahe Versorgung mit Testkapazitäten sicherzustellen, werden zusätzlich noch Schnelltest-Busse eingesetzt. In der kommenden Woche sind von Montag bis Samstag insgesamt sechs Busse unterwegs, die jeweils drei Haltestellen pro Tag anfahren. Wichtiger Hinweis: Auch in der Warteschlange vor Testzentren und bei den Schnelltest-Bussen gilt: Bitte halten Sie Abstand zu anderen Wartenden und tragen Sie eine medizinische Maske!

Die Busse haben, wenn es einen Nachfolgehalt gibt, keine Möglichkeit, wesentlich länger als geplant an einer Haltestelle zu bleiben. In diesem Zusammenhang wird darum gebeten, nach Möglichkeit die örtlichen stationären Testmöglichkeiten zu nutzen. So gibt es neben größeren Teststellen in jeder Kommune der StädteRegion auch sehr viele Arztpraxen, die (für ihre Patienten!) Schnelltests durchführen. Die Busse sollen Lücken im Testsystem („Weiße Flecken“) schließen. Wer problemlos eine stationäre Testmöglichkeit erreichen kann, hat dann eine breitere Terminauswahl.

Alle aktiven Testzentren und den Fahrplan der Schnelltest-Busse findet man unter der Kurzadresse www.staedteregion-aachen.de/schnelltest

Bei einem positiven Schnelltest-Ergebnis soll unverzüglich ein PCR- Bestätigungstest gemacht werden! Zudem gilt dann sofort eine Quarantänepflicht für die positiv getestete Person sowie deren Haushaltsangehörige.


Arbeitgeber können bei Beschäftigtentestungen Testnachweise ausstellen. Auch Bescheinigungen bei Tests in Pflegeheimen möglich

12.4.2021: Wer in seinem Betrieb einen vom Arbeitgeber angebotenen Coronaschnelltest macht, kann ab sofort über das Testergebnis einen offiziellen Testnachweis erhalten. Dieser ermöglicht auch die Nutzung von Angeboten, bei denen der Zutritt nach der Coronaschutzverordnung an einen Negativtest geknüpft ist (zum Beispiel Baumarktbesuche in Kommunen mit „Notbremse“). Auch bei verpflichtenden Testungen, etwa von Besuchern in Pflegeheimen, können entsprechende Testnachweise ausgestellt werden.

Arbeitgeber können einen Nachweis ausstellen, wenn die Testung bei Anwendung von Coronaschnelltests durch fachkundiges oder geschultes Personal durchgeführt wird. Möglich ist auch, den Beschäftigten Selbsttests zur Verfügung zu stellen, die diese unter Aufsicht einer unterwiesenen Person machen und deren Ergebnis dann bestätigt wird. Die Beschäftigtentestung und die Nachweiserteilung können entweder durch beauftragte Firmen, Apotheken oder Ähnliche, oder durch eigene Beschäftigte der Betriebe erfolgen.

Die Bescheinigungen sind auf Vordrucken zu erstellen, die als Anlage zu der Test- und Quarantäneverordnung veröffentlicht wurden. Auch digitale Lösungen oder Bescheinigungen mit gleichem Mindestinhalt sind zulässig, wenn sie eindeutig den Aussteller erkennen lassen.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die an dem Verfahren der Erteilung von Testnachweisen teilnehmen wollen, müssen sich vorab unter https://www.mags.nrw/coronavirus-beschaeftigtentestung-anzeige anmelden.

Dieses Verfahren beruht auf Ehrlichkeit und Verantwortung. Daher wird Missbrauch konsequent geahndet. Wer falsche Testzeugnisse erstellt und nutzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro und zudem eine Anzeige wegen strafbaren Urkundendelikten.


Richtiges Verhalten bei positiven Selbsttests

15.3.2021: Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung des Landes NRW regelt unter anderem in den Paragrafen 13 und 14, wie sich Personen verhalten müssen, deren Corona-Selbsttest ein positives Testergebnis ergibt. In dem Fall sind diese Personen verpflichtet, sich in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt unverzüglich, spätestens am nächsten Werktag, einem PCR-Test als Kontrolltest zu unterziehen. Diese Personen müssen die Teststelle vorab über das positive Selbsttestergebnis informieren. Im Zeitraum vom Erhalt des positiven Selbsttests bis zum PCR-Test müssen unmittelbare Kontakte zu anderen Personen, die nicht zwingend erforderlich sind, vermieden werden. Nach dem PCR-Test gilt die Verpflichtung, sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Quarantäne zu begeben. Für Personen, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 mit einem PCR-Test nachgewiesen ist, greifen dann die gültigen Quarantäneregeln. Ist das Ergebnis negativ, kann die Quarantäne beendet werden.


Wer sind Schlüsselpersonen

Schlüsselpersonen sind:

Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen,

  • die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung
  • und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe. Dazu gehört auch die Gruppe der in den Einrichtungen eingesetzten Beschäftigten,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz),
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • der Lebensmittelversorgung
  • und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Diese SCHLÜSSELPERSONEN dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie ALLEINERZIEHEND sind ODER BEIDE ELTERNTEILE Schlüsselpersonen sind und wenn die Kinder:

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch- Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.


Hinweis für Menschen in Quarantäne

Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache. Sie steht auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.


 


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