Corona Städteregion Aachen Schule KiTas Notbetreuung

Corona-Virus – Städteregion Aachen

Bitte beachten: Mittlerweile werden wieder viele Veranstaltungen angeboten, die wir veröffentlichen. In vielen Fällen werden bestimmte Auflagen (Corona) genannt. Bleibt gesund!

Corona-Virus: Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen

Aktualisiert, Montag, 13.07.2020: Corona-Virus – Aktuell 2021 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen, davon 1002 in der Stadt Aachen. Aktuelle Lage in der Städteregion Aachen. Aktuelle Änderungen: Das Gesundheitsamt der StädteRegion weist auf das richtige Verhalten hin, wenn die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ meldet. Alle Infos zu Schulen und Kitas.

Infos zu Schulen und Kitas

Situation in der Städteregion

Tipps zur Freizeitgestaltung

Allgemeine Infos

  • Wiederaufnahme eines verantwortungsvollen Normalbetriebs an den Grundschulen bzw. an den Schulen der Primarstufe ab dem 15. Juni 2020. In den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen kann ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet werden.
  • Seit Samstag, 30. Mai 2020, gelten in Nordrhein-Westfalen weitere Öffnungen der Corona-Schutzmaßnahmen.
  • Am Donnerstag, 7. Mai, wird der Unterricht für die vierten Schuljahre wieder aufgenommen.
  • generelle Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe werden zum 10. Mai aufgehoben.
  • Kinderspielplätze ab 7.5.2020 wieder geöffnet. Mehr Infos
  • Zoos, Parks und Landesgartenschau können unter Auflagen ab 4.5.2020 öffnen. Mehr Infos
  • Erweiterte Notbetreuung in KiTas
  • Die aktuelle Coronaschutzverordnung ist hier zu finden. Einen vollständigen Überblick über die aktuellen Verordnungen und Erlasse des Landes findet ihr hier.
  • Tipps zur Freizeitgestaltung und Schule online.
  • Zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal und die „Corona-Nachbarschaftshilfe
  • Ausnahmen gelten für Kinder von Schlüsselpersonen, die mit ihrer Arbeit zentrale Funktionen des öffentlichen Lebens aufrechterhalten. Dazu gehört auch die Gruppe der eingesetzten Erzieherinnen und Erzieher. Diese Eltern brauchen eine Bescheinigung vom Arbeitgeber. Die Kinder besuchen dann ihre angestammte Einrichtung.
  • In Eschweiler ist nun für alle Kommunen der StädteRegion Aachen und für die Stadt Aachen ein so genanntes Abstrichzentrum eingerichtet, um die Arztpraxen und Krankenhäuser von den Testungen zu entlasten. Anmeldung ist ausschließlich über die Hotline 0241/5198-7500 möglich.  Kommunales Abstrichzentrum ist gut angelaufen. 300 Anrufe am ersten Tag, 100 Bürgerinnen und Bürger haben bereits einen Termin erhalten.
  • Die Corona-Info-Hotline über 0241/510051 bleibt weiterhin eingerichtet.
  • Aktuelle Information für Kulturschaffende durch den Kulturbetrieb der Stadt Aachen (27.03.2020).  Es gibt 15 Angebote zur Unterstützung.

Quelle: Pressemitteilungen der Stadt Aachen und Pressemitteilungen der Städteregion Aachen


Der Nordrhein-Westfalen-Plan: unterschiedliche Stufen für die Öffnung

  • Regelung für die Öffnung der Schulen und Kitas
  • Für die Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus wird ab dem 11. Mai 2020 eine stufenweise Öffnung angestrebt.
  • Geschäfte sollen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln (1 Person pro 10 qm Verkaufsfläche) ab 11. Mai 2020 wieder öffnen dürfen.
  • Großveranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt. 
  • Ab Donnerstag (7. Mai 2020) ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt 
  • Ab 11. Mai ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.
  • Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder.
  • Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.
  • Ab 11. Mai sind kleinere Konzerte und andere öffentliche Aufführungen sind unter freiem Himmel zulässig
  • Ab dem 30. Mai ist die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern und Konzerthäusern zu ermöglichen
  • Ab 11. Mai sind Veranstaltungen in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungs-einrichtungen inkl. Prüfungswesen auch in großen Räumen zulässig
  • Ab dem 30. Mai sind auch Angebote der Gesundheitsbildung in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen zulässig.
  • Ab Muttertag (10. Mai 2020) sind Besuche in Seniorenheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich.
  • Ab dem 11. Mai gilt dies auch in Krankenhäusern und Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe. 
  • Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzkonzepte der Kirchen und Religionsgemeinschaften finden Gottesdienste seit 1. Mai wieder statt.

Um den Sportlerinnen und Sportlern sowie den Vereinen bei der Umsetzung zu helfen, haben Stadt und Städteregion ein FAQ mit Fragen und Antworten erarbeitet und auf www.aachen.de/corona und dort in der Rubrik „Sport und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport“ hinterlegt.

Quelle: Pressemitteilung Land NRW


Freizeitgestaltung – was kann man jetzt noch unternehmen?

In dem folgenden Beitrag haben wir einige Tipps für euch auf Lager, was man in der jetzigen Situation noch unternehmen kann.

Weitere wichtige Informationen zu Corona

Die Landesregierung von NRW hat eine spezielle Webseite mit Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps der Landesregierung zu Corona eingerichtet. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat eine Broschüre zu COVID-19 (Corona) speziell für Eltern herausgebracht, die als PDF-Datei runtergeladen werden kann. Weitere Infos insbesondere für Eltern und Schüler auf dem Bildungsportal


Aktuelle Lage Stadt und StädteRegion Aachen zum Corona-Virus. Montag, 13.7.

  • Aktuell 2021 bestätigte Coronafälle in der StädteRegion Aachen (davon 1002 in der Stadt Aachen). 1908 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Bislang 100 Todesfälle. Damit aktuell 13 nachgewiesene Infizierte.
  • Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt nach Corona-Einreiseverordnung, dass sie sich nach ihrer Wiedereinreise in Deutschland zwei Wochen lang in Quarantäne begeben müssen. Eine Freitestung ist möglich.
  • Am 15. Juli 2020 tritt eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Die Regelungen gelten bis zum 11. August 2020.

Aktuelle Zahlen

Die gemeinsam agierenden Krisenstäbe der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen informieren über die aktuelle Lage in Sachen Corona-Virus. Es gibt insgesamt in der StädteRegion nunmehr 2021 positive Fälle, davon 1002 in der Stadt Aachen. 1908 ehemals positiv auf das Corona-Virus getestete Personen sind inzwischen wieder gesund. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle liegt bei 100. Damit sind aktuell 13 Menschen in der StädteRegion Aachen nachgewiesen infiziert. Die nächsten Zahlen werden am Mittwoch, 15. Juli, veröffentlicht.

Corona-Warn-App

Das Gesundheitsamt der StädteRegion weist auf das richtige Verhalten hin, wenn die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ meldet:

  1. Soziale Kontakte sind sofort zu reduzieren und die Regeln zu Abstand, Hygiene und Alltagsmasken besonders zu befolgen.
  2. Man soll umgehend Kontakt mit dem jeweiligen Hausarzt aufnehmen und sich testen lassen. Darauf hat jeder mit dieser Risikomeldung einen Anspruch, auch ohne Symptome.
  3. Das Gesundheitsamt ist schnellstmöglich unter Tel: 0241/5198-5300 oder Mail: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de zu kontaktieren. Hier werden auf den jeweiligen Einzelfall bezogen die weiteren Maßnahmen besprochen.

Die Warnung „erhöhtes Risiko“ der App bedeutet keine automatische Krankschreibung oder Quarantäne. Die Entscheidung über eine Krankschreibung trifft der behandelnde Arzt, die Quarantäne ordnet das zuständige Gesundheitsamt an. Wird jemand positiv auf Covid-19 getestet, sollte er das in der App hinterlegen um andere zu warnen. Wichtiger Hinweis: Das Gesundheitsamt kann keine technischen Fragen zur Corona-Warn-App beantworten! Dazu kann man sich an die bundesweite Hotline unter 0800-7540001 wenden.

Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO)

Nachzulesen ist die aktuelle Fassung der Corona- Schutzverordnung des Landes NRW auf www.aachen.de/corona. Sie gilt bis zum 1. Juli.

Die NRW-Landesregierung hat weitere Änderungen in der Corona-Schutzverordnung beschlossen, die ab Mittwoch (15.07.2020) gelten. Die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird darin von zehn auf 30 Personen erhöht. Auch die zulässige Zuschauerzahl wird von 100 auf 300 erhöht. An privaten Festen aus besonderen Anlässen, wie Hochzeiten oder Beerdigungen, dürfen 150 Personen teilnehmen, wenn eine Kontaktverfolgung sichergestellt ist. Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen muss ab 300 Personen, statt bislang 100, ein Hygienekonzept vorgelegt werden. Neben den Lockerungen wurde gleichzeitig eine Verlängerung der Corona-Schutzverordnung bis zum 11. August beschlossen. Damit bleibt auch die Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln fortbestehen. Überarbeitet wurden auch die Hinweise zu den „Hygiene- und Infektionsschutzstandards”.

Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO)

Die Coronaeinreiseverordnung wurde überarbeitet. Insbesondere bei der Einreise aus Risikogebieten gilt nun nicht mehr automatisch eine Ausnahme von der Quarantänepflicht für Beschäftigte der „kritischen Infrastruktur”, sondern nur nach einem negativen Testergebnis. Dasselbe gilt, wenn im Risikogebiet ein Verwandtenbesuch erfolgt ist. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt weiterhin, dass sie sich nach ihrer Wiedereinreise in Deutschland zwei Wochen lang in Quarantäne begeben müssen. Eine Freitestung ist als Selbstzahler-Leistung bei den Hausärzten und der StädteRegion Aachen möglich. Es gilt immer die Einstufung des Landes am Tage der Wiedereinreise nach Deutschland. Die tagesaktuelle Liste der vom Robert-Koch- Institut ausgewiesenen Risikogebiete findet man unter der Adresse https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich beim Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen (Tel: 0241/5198-5300 oder Email: infektionsschutz@staedteregion-aachen.de) melden.

Betreuungsinfrastrukturverordnung (CoronaBetrVO)

Die Verordnung zum Schutz von Betreuungseinrichtungen bleibt nahezu unverändert. Generell zugelassen wird darin jetzt eine mögliche Nutzung der Schulgebäude zur Vorbereitung und Durchführung von Wahlen. Außerdem entfällt die Zwischenreinigung der Schulräume beim Wechsel der Lerngruppe. Die Reinigung der Schulräume hat weiterhin regelmäßig und falls erforderlich mit kürzeren Abständen als im Normalbetrieb zu erfolgen.

Die neuen Verordnungen gelten ab dem 15. Juli 2020 und treten mit Ablauf des 11. August 2020 außer Kraft. Nachzulesen sind die aktuellen Verordnungen des Landes NRW auf www.staedteregion-aachen.de/corona.

Notfall-Szenario

Für den Fall eines neuerlichen Anstiegs der Infektionszahlen wurde im Gespräch zwischen Bund und Ländern eine neue Bemessungsgröße für ein Notfall-Szenario festgelegt. Dieses greift, wenn mehr als 50 Neuinfizierte in den zurückliegenden sieben Tagen auf 100.000 Einwohner auftreten. Dann müsste für die betreffende Region ein neues Beschränkungskonzept vorgelegt werden.

Zur Information: In der StädteRegion Aachen liegt, umgerechnet auf besagte Gleichung, derzeit die Zahl der Neuinfizierten auf 100.000 Einwohnern bei 7.

Aktuelle Änderungen – Coronaschutzverordnung

Aktuelle Anpassungen der Corona-Schutzmaßnahmen: Ab dem 15.7.2020 gibt es eine neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW.

Zudem ist dort auch schon die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW online, die ab dem kommenden Montag, 15. Juni Gültigkeit hat. Darin sind weitere Lockerungen der Schutzmaßnahmen enthalten. Einige wichtige Punkte sind:

“In der Coronaschutzverordnung werden durch die aktuellen Änderungen die Personengrenzen für Veranstaltungen erhöht. Das betrifft vor allem Feste aus besonderem Anlass, insbesondere Hochzeiten, die bei Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung der Teilnehmenden nun mit bis zu 150 Personen gefeiert werden dürfen. Gleiches gilt für Beerdigungen. Bei Kultur- und sonstigen Veranstaltungen wird der Schwellenwert, ab dem ein Hygienekonzept vorgelegt werden muss, von 100 auf 300 Personen angehoben. Die Personenbegrenzung beim Kontaktsport in der Halle wird von zehn auf 30 Personen erhöht. Auch die zulässige Zuschauerzahl wird von 100 auf 300 erhöht.

Wichtige Änderungen gibt es auch zur Einreise aus Risikogebieten: In der Coronaeinreiseverordnung wird ab sofort dem Umstand Rechnung getragen, dass ausreichende Testkapazitäten vorhanden sind, um die prinzipiell gewünschten Testungen der Einreisenden und Rückreisenden aus den vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikoländern durchzuführen. Die Ausnahmen von der Quarantänepflicht wurden dementsprechend reduziert. Insbesondere werden Beschäftigte aus „kritischen Infrastrukturen“, die nun ihren Sommerurlaub in einem Risikogebiet verbringen, nicht mehr automatisch von der Quarantänepflicht ausgenommen, sondern nur nach einem negativen Test.”

Quelle: Pressemitteilung der Landesregierung NRW

Notbetreuung KiTas und Kindertagespflege

Ab kommenden Montag, 27. April, wird die Notbetreuung in den Kindertagesstätten und der Kindertagespflege auch für berufstätige Alleinerziehende geöffnet. Die Regelung gilt auch für alleinerziehende Personen, die sich im Rahmen einer Schulausbildung oder einer Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden. Es wird aber weiterhin ein Betretungsverbot für die KiTas geben und nur Kinder, die eine Notbetreuung erhalten dürfen, können in die Tagesstätten oder in die Tagespflege gebracht werden.

Die KiTas und Kindertagespflegegruppen werden noch nicht wieder komplett geöffnet. Ganz wichtig: Das Land NRW und die Stadt Aachen weisen ausdrücklich darauf hin, dass Kinder mit Krankheitssymptomen nicht in den KiTas oder der Tagespflege betreut werden können und zu Hause bleiben müssen.

Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die dann entsprechend geprüft wird. Ebenso gibt es ein Formular für Alleinerziehende, die sich im Rahmen einer Schulausbildung oder einer Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden Zu finden sind diese Formulare unter www.aachen.de/corona, in der Rubrik „Kita, Schule & Familie“.

In den ersten Tagen der kommenden Woche werden bestmögliche Vorbereitungen in den KiTas und in der Kindertagespflege dazu getroffen.

Alle Eltern werden gebeten, das Angebot der Notbetreuung auch weiterhin mit sehr großer Verantwortung gegenüber den Kindern und dem KiTa-Personal zu nutzen.

Die Stadt Aachen wird sich um vertretbare Gruppengrößen bemühen. „Bitte wägen Sie ab, ob Sie Ihr Kind bereits in den ersten Tagen in die Notbetreuung geben müssen“, appelliert Susanne Schwier, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport der Stadt Aachen.

Mehr Infos auf der Seite des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Notbetreuung Schule

Geöffnet ist die Notbetreuung in den Schulen ab sofort auch für berufstätige Alleinerziehende. Berufstätige Alleinerziehende, die ihr Kind in die Notbetreuung bringen wollen, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, die dann entsprechend geprüft wird. Hier ist das Formular (zu finden auch unter www.aachen.de/corona, in der Rubrik „Kita, Schule & Familie“). Hier auch eine Liste mit den betroffenen Tätigkeitsbereichen.

Maskenpflicht

In NRW gilt die Maskenpflicht. Beschäftigte und Kunden sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne von Paragraph 12a, Absatz 1 Satz 3 der Coronaschutzverordnung verpflichtet:

  • als Passagiere im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr
  • in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften und auf Wochenmärkten
  • bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen
  • auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden sowie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Die Maskenpflicht gilt nicht beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr, sowie auch nicht für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Wichtig ist der richtige Umgang mit der Mund-Nasen-Bedeckung: Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Bitte beachten: Masken mit Ausatemventilen sind zum Fremdschutz ungeeignet und im Sinne der Maskenpflicht nicht einsetzbar!

Ein Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken findet man im Internet unter www.aachen.de/corona (Rubrik Schutzmasken-ABC).

Hier das Merkblatt mit Hinweisen zu den verschiedenen Masken.

Abstrichzentrum

Das Kommunale Abstrichzentrum (KAZ) im Aachener Tivoli wird zum 13. Juni ruhend gestellt. Zuletzt gab es nur noch deutlich weniger als 100 Testungen pro Tag. Zwei mobile Teams arbeiten weiter vom Gesundheitsamt aus gezielt in Einrichtungen und sogenannten Hotspots, also überall da, wo Corona-Infizierte entdeckt oder vermutet werden. Auch die prophylaktisch arbeitenden Beraterteams sind weiterhin unterwegs. Die Maßnahme ist mit den beiden kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Stadt und Land abgestimmt. Hausärzte und Krankenhäuser übernehmen jetzt wieder die Abstriche bei ihren Patienten. Eine Reaktivierung des Abstrichzentrums ist mit Vorlauf jederzeit möglich. Positive Testergebnisse werden auch in Zukunft beim Gesundheitsamt bearbeitet. Von dort aus erfolgt weiterhin die konsequente Kontaktpersonennachverfolgung.

Appell

Die Krisenstäbe weisen darauf hin, dass die beschlossenen Maßnahmen auch weiterhineingehalten werden müssen. Das Ziel, die sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein Minimum zu reduzieren, um besonders gefährdete Personengruppen zu schützen, steht hinter allen Maßnahmen. Diese Zielsetzung gilt auch im öffentlichen Raum bei schönem Wetter – in Parks, in Wäldern, auf Plätzen. Die Regelung gilt auch in Geschäftsstraßen und Fußgängerzonen.

Die Krisenstäbe bitten weiterhin um solidarisches Verhalten. Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, sich angemessen in den Naturschutzgebieten und Wäldern zu verhalten und rücksichtsvoll Brutzeiten zu beachten. Appell: Bleiben Sie auf den Wegen!

Breiten- und Freizeitsport

port- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport ist wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet. Das heißt, dass in der StädteRegion Aachen die Sportplätze wieder geöffnet sind. Und ab heute (Montag, 11. Mai) ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.

Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden.

Sporthallen/Vereine/Abitur

Die Krisenstäbe von Stadt und StädteRegion haben am Morgen festgelegt, dass bis zum 30. Mai nur die kommunalen Sporthallen für den kontaktlosen Vereinssport belegt werden können, in denen es keine Kollisionen mit schulischen Belangen gibt. Explizit geht  es bei dieser Regelung um die zu Gymnasien und Gesamtschulen gehörenden Sporthallen, die zur Abnahme der schriftlichen Abiturprüfungen vorbereitet worden sind. Analog gilt dies auch für andere Schulformen, in denen Abschlussprüfungen in größerer Dimension abgenommen werden.

Weitere Regelungen für den Sport: Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder. Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder komplett gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern. Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet.

Trauerfeiern

Die Krisenstäbe haben darauf hingewiesen, dass es keine Personen-Begrenzungen mehr bei Trauerfeiern gibt. Es wird allerdings betont, dass die Abstands- und Hygienevorschriften eingehalten werden müssen. Dies gilt vor allem für die Trauerhallen, die wieder geöffnet werden. Gerade in den Trauerhallen sind mit Blick auf die Abstandsregeln die räumlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen.

Besuchsverbote in Pflege- und Eingliederungseinrichtungen

Die generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe wurden aufgehoben. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass es in der Einrichtung keine positiven Fälle gibt, wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher durchgeführt wird.

Schulen

Der Unterricht für die vierten Schuljahre wurde wieder aufgenommen. Der Unterricht an Schulen und die Betreuung in KiTas wurde ab dem 11.5.2020 weiter ausgebaut. Dabei wird der Unterricht in Schulen im Rahmen eines rollierenden Systems erteilt. Die einzelnen Schulen gestalten diese Regelung individuell aus. Weitere Infos

Bescheinigung für Grenzübertritte

Das Ministerium für Schule und Bildung hat Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler mit Wohnsitz in Belgien oder den Niederlanden, ein Formblatt zum Grenzübertritt verfasst.

Auf www.aachen.de/corona (Rubrik Merkblätter) sind diese Formblätter hinterlegt, auf denen die Schulleitungen den betroffenen Personen die Notwendigkeit der Reise zwischen Wohnort und Schule bestätigen können. Schülerinnen und Schülern wird geraten, beim Grenzübertritt ihren Schülerausweis mitzuführen.

Besuchsverbote in Pflege- und Eingliederungseinrichtungen werden zum 10. Mai aufgehoben

Die aktuell bestehenden, generellen Besuchsverbote in den Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe werden zum 10. Mai aufgehoben. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner wieder die Möglichkeit, Besuche etwa von Familienangehörigen und Freunden zu bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass wichtige Schutzmaßnahmen eingehalten werden, etwa durch separate Besuchsareale, entsprechende Schutzkleidung und ein Screening der Besucherinnen und Besucher.

Konkret sehen die Neuregelungen für die stationären Pflegeeinrichtungen vor, dass Besuche in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich erfolgen können. Bei Vorliegen entsprechender Schutzmaßnahmen und insbesondere auch Schutzkleidung können die Besuche auch innerhalb der Einrichtung, zum Beispiel in separaten Räumen oder bei bettlägerigen Personen im Bewohnerzimmer stattfinden. Möglich sind Besuche von bis zu zwei Personen in den separat eingerichteten Räumen. Direkt auf dem Bewohnerzimmer kann der Besuch durch eine Person erfolgen. Die Dauer ist je Bewohner auf höchstens zwei Stunden pro Besuch und Tag begrenzt.

Zudem sollen Menschen mit Behinderung wieder die Möglichkeit haben, in den Werkstätten ihrer Tätigkeit nachzugehen.

Die StädteRegion Aachen wird den Einrichtungen Empfehlungen zur Erstellung der Öffnungskonzepte an die Hand geben.

Museen

In der aktuell geltenden Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist vorgesehen, dass die Museen und einige andere Kultureinrichtungen wieder ihren Betrieb aufnehmen können. In Aachen gilt das für das Ludwig Forum für Internationale Kunst an der Jülicher Straße und für das Centre Charlemagne Neues Stadtmuseum Aachen am Katschhof.

In den beiden Häusern, die wieder zu den üblichen Zeiten geöffnet haben, gilt für Personal wie Besucher Mundschutzpflicht. Entsprechende Hygienevorkehrungen sind vorbereitet. Zum Konzept gehört auch, dass nur eine maximale Zahl an Gästen (50 im Ludwig Forum und 20 im Centre Charlemagne) gleichzeitig in die Ausstellungen gehen darf.

Für das Couven-Museum und das Zeitungsmuseum, die räumlich beengter sind, ist derzeit noch keine Öffnung vorgesehen.

Zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal

Die beiden Krisenstäbe haben gemeinsam eine zentrale Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal (ZAP) geschaffen. In der zentralen Anlaufstelle können sich Personen melden, die sich aktuell in medizinischen oder pflegerischen Bereichen in der StädteRegion Aachen und der Stadt Aachen engagieren möchten.

Interessierte können sich bei der „Zentralen Anlaufstelle für Hilfs- und Fachpersonal“ melden unter folgenden Kontaktmöglichkeiten:

  • Telefon: 02405 6039-338 (Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr) oder
  • E-Mail: fachpersonal@drk-aachen.de<mailto:fachpersonal@drk-aachen.de>
  • WhatsApp Messenger: 0157 81 77 50 55

Die ZAP wird durch das Deutsche Rote Kreuz betreut und vermittelt die Interessenten an Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen oder die „Kommunalen Abstrichzentren“. Zudem werden spezielle Weiterbildungsangebote an Interessenten vermittelt, die sich zusätzlich weiter qualifizieren möchten. Das Angebot der ZAP steht allen Personen offen, die einen medizinischen oder pflegerischen Hintergrund besitzen. Dies sind zum Beispiel Ärzte, Krankenpfleger, Altenpfleger, Rettungssanitäter aber natürlich auch Medizinstudenten oder ähnliche Personengruppen.

Infos zu aktuellen Entwicklungen

Die Arbeit der Krisenstäbe ist ausgerichtet an den Erlassen und Entscheidungen der Landesregierung. Die Seiten der NRW-Staatskanzlei (www.land.nrw/corona), des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des NRW-Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de) geben weitere Infos zu aktuellen Entwicklungen.

Bürgertelefon

Für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aachen und der StädteRegion Aachen unterhält seit Beginn der Krisenstabsaktivitäten für allgemeine Informationen (nicht für die persönliche medizinische Beratung!) rund um das Thema eine Corona-Info-Hotline über 0241/510051 (an Werktagen und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr) eingerichtet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat darüber hinaus eine Hotline zum Corona-Virus unter der Nummer 0211/91191001 geschaltet.

Medizinischer Bereitschaftsdienst: Die hausärztlichen Bereitschaftsdienste sind auch am Wochenende über die Hotline 116117 zu erreichen.

Ausdrückliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte blockieren Sie nicht unnötig die Notrufnummern 110 und 112!


Wer sind Schlüsselpersonen

Schlüsselpersonen sind:

Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen,

  • die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung
  • und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe. Dazu gehört auch die Gruppe der in den Einrichtungen eingesetzten Beschäftigten,
  • der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz),
  • der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung),
  • der Lebensmittelversorgung
  • und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Diese SCHLÜSSELPERSONEN dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie ALLEINERZIEHEND sind ODER BEIDE ELTERNTEILE Schlüsselpersonen sind und wenn die Kinder:

  • keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch- Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.staedteregion-aachen.de/risikogebiete 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.


Hinweis für Menschen in Quarantäne

Die Krisenstäbe haben eine Broschüre „Informationen für Menschen in Quarantäne“ fertiggestellt. Diese Schrift richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in „häusliche Quarantäne“ begeben müssen. Hierin gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen und Verhaltenshinweise. Die Broschüre enthält auch Erläuterungen in leichter Sprache. Sie steht auf den Homepages von Stadt und StädteRegion Aachen als Download zur Verfügung.


 


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Bild von Pete Linforth auf Pixabay


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