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Kulturbus fährt Schulklassen zum Ausstellungsbesuch

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Pia vom Dorp, Leiterin der Kunst- und Kulturvermittlung der Route Charlemagne, hat Grund zur Freude: Dank des großzügigen Sponsorings von Frau Shirley Taeter können Schulklassen aus Aachen und der Städteregion kostenlos mit dem Kulturbus zur Ausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet.“ ins Centre Charlemagne fahren.

Die Ausstellung dokumentiert Ausgrenzung, Zwangssterilisationen und Massenmord von kranken und behinderten Menschen im Nationalsozialismus. Zahlreiche Dokumente und Fotos erzählen die Geschichten der Beteiligten nach, von Tätern wie Opfern. „Gezeigt werden auch Schicksale aus Aachen und Umgebung, etwa das der fünfjährigen Elly Ortmanns, die in der sogenannten ,Heilanstalt‘ Kalmenhof im hessischen Idstein ermordet wurde“, sagt vom Dorp.

Shirley Taeter ist es ein persönliches Anliegen, Schulen den Ausstellungsbesuch zu ermöglichen. „Das Thema der Ausstellung ist ja längst nicht abgeschlossen“, sagt sie. „Heute spielt es im Rahmen der der Diskussion um Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe von Menschen mit Handicaps eine große Rolle.“

Schulen, die den kostenlosen Shuttle-Service nutzen wollen, können sich melden bei Herrn Hans-Martin Schreiber unter der Telefonnummer 0241 / 18 200 40. Infos zum Kulturbus finden Sie online unter http://www.taeter.de/service/kulturbus-aachen

 

Noch bis 25. Oktober 2015

„erfasst, verfolgt, vernichtet.

Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“

Centre Charlemagne

Katschhof 1, 52062 Aachen

 

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